2 verschiedene Angestelltenverhältnisse bei gleichem Dienstgeber (geringfügig und Werkvertrag)?

Hallo!

Zu Anfangs: Ich komme aus Österreich. Ich denke, es ist wichtig dass zu erwähnen.

Folgende Situation: Ich bin geringfügig bei einer großen Tageszeitung angestellt. Aufgabe umfasst das durchlesen der User-Kommentare, die online von den Lesern unter den Artikeln gepostet werden und diese hinsichtlich Qualität zu bewerten (Rassismus, Sexismus, unangebrachtes, etc.) und anschließend zu löschen oder freizugeben.

Nun würde sich evtl. die Möglichkeit ergeben, für die gleiche Firma auf Werkvertrag tätig zu werden. Allerdings im Korrektorat / Lektorat. Aufgaben wären also das Durchlesen von Artikeln vor Veröffentlichung und ggf. Korrektur von Rechtschreibfehlern, Silbentrennung, Typographie, etc.

Soviel ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte, ist es anscheinend möglich, in Österreich zwei verschiedene Anstellungsarten bei ein und demselben Dienstgeber zu haben (in diesem Fall geringfügiges Angestelltenverhältnis und Werkvertrag), solange sich die beiden Tätigkeiten inhaltlich und zeitlich deutlich voneinander abgrenzen lassen.

Es würde dann für beide Aufgabengebiete festgelegte Dienstzeiten geben, sodass sich das nicht überschneidet. Vielleicht auch noch wichtig: Die geringfügige Anstellung beläuft sich auf 12 Wochenstunden, die Arbeit auf Werkvertrag wären 28 Wochenstunden, zusammen wären das also genau 40 Stunden in der Woche.

Ist das abgrenzende Aufgabengebiet hier eine Grauzone?

Bei dem einen lese ich von Dritten gepostete Kommentare/schriftliche Inhalte, die unter den Artikeln gepostet werden und entscheide, ob diese freigegeben oder gelöscht werden und bei dem Anderen lese ich den Artikel, der vom Journalisten geschrieben wurde vor Veröffentlichung nochmals durch. Irgendwie sind diese beiden Aufgaben für mich nicht ganz deutlich abgrenzbar, weswegen ich hier sehr unsicher bin. Wie gesagt, zeitlich sind die beiden Tätigkeiten voneinander unabhängig - überschneiden sich also nicht!

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Danke im Voraus!

Lg Falco

Finanzamt, Steuern
Steuererklärung 2019 - 1/2 Jahr Kleinunternehmer + 1/2 Jahr Angestellter?

Hallo liebe Community,

ich bin in einer sehr verzwickten Lage.
2019 habe ich das erste Halbjahr als Kleinunternehmer 13.507,- € erwirtschaftet und war zu dieser Zeit auch als Student eingeschrieben. Am 15.07. bin ich dann in ein Angestelltenverhältnis (Arbeitnehmer) gewechselt und habe in dem knapp halben Jahr 21.026,- € verdient. Davon habe ich 3.657,- € Lohnsteuer und Soli abgetreten.
Beim Erstellen der Steuererklärung via Elster wird mir nun in der provisorischen Vor-Berechnung nach Einsendung der Erklärungen (USt., EÜR. & ESt.) angezeigt, dass das zu versteuernde Einkommen 33.497,- € beträgt (13.507,- € Kleinunternehmer + 21.026,- € Lohn - 1.000,- Arbeitnehmer-Pauschalbetrag).

Daraus ergebe sich eine Festgesetzte Einkommenssteuer (inkl. Soli) von 6.728,- €.
Nach Abzug der bereits gezahlten Lohnsteuer inkl. Soli. (3.657,- €) würde der noch ausstehende Einkommenssteuerbetrag von 3.071 € ausstehen.

Das erscheint mir viel zu hoch, zumal mir eine befreundete Steuerberaterin nach Weitergabe aller Daten und Beträge und ihrer Kalkulation versichert hat, ich würde ca. 500,-€ erstattet bekommen. Wurde vllt der Abzug des Freibetrages vergessen? Wie kann es sein, dass ich eine derart hohe Nachzahlung tätigen soll?

Für Hilfe wäre ich unsagbar dankbar, denn ich bin hier gerade am Verzweifeln und Durchdrehen. Ich weiß mir wirklich nicht zu helfen und habe gerade keine 3.000,- € für eine Steuernachzahlung!

Vielen, vielen, vielen Dank im Voraus und unsagbare Karma-Punkte für Hilfe auf Lebenszeit!

Finanzamt, Steuererklärung
Ist die Bewerbung korrekt?

Schönen guten Tag, liebe User!

Nun bräuchte ich euer Wissen ☺️
Könnt ihr mir helfen? Brauche jegliche Kritik ...

Momentan sitze ich an der Bewerbung zur Finanzwirtin und habe eine „Schreibblockade“, beziehungsweise bin mir unsicher, ob die Bewerbung Abgabegerecht ist.

Sehr geehrte Frau ________,

wie bekannt, ist das Finanzamt eine der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen in Städten oder Gemeinden. Somit hat es eine hohe Stellung in der steuerlichen Verwaltung. Die Aussicht bei einem dieser wichtigsten Einrichtungen, wie das Finanzamt __________, eine diversifizierte und fundierte Ausbildung zu erhalten und den Einstieg in die Berufstätigkeit im Finanzwesen zu schaffen, finde ich äußerst spannend und herausfordernd.

Bis Ende Januar 2019 besuchte ich das berufliche Gymnasium ______ - Gesundheit und Soziales im Schwerpunkt Ökotrophologie. 

Zurzeit arbeite ich in der Gastronomie, weshalb ich wichtige Stärken für den Job als Finanzwirtin mitbringe. Da momentan in meinem Betrieb Mitarbeitermangel herrscht, mache ich auch mal gerne Überstunden und springe spontan für andere Kollegen ein. Ebenfalls leite ich das Team mit. Daher zählen zu meinen Aufgaben unter anderem die Personalplanung, Einhaltung der Hygienevorschriften sowie die Einkaufsplanung. Die tägliche Arbeit mit den Kunden verbesserte meine Kommunikationsfähigkeit, welche mir bei der Konfliktbewältigung, vor allem in unserem Team, ein absoluter Vorteil ist. Zudem ermöglichen mir mein Einfühlungsvermögen und meine geduldige Art, mich im Umgang mit Menschen verschiedener Altersklassen auf individuellen Situationen sowie Probleme einzustellen. Herausforderungen gegenüber bin ich offen und arbeite mich durch meine Lernbereitschaft schnell in unbekannten Aufgabenbereichen ein. Da ich über gute Kenntnisse im Bereich der Arbeit mit Datenbanken, der Textverarbeitung und Grundkenntnisse in der Tabellenkalkulation verfüge, macht mir das Arbeiten am PC viel Spaß.

An der Dualen Ausbildung zum Finanzwirt bei der niedersächsischen Finanzverwaltung reizt mich vor allem die Kombination aus Praxis und Theorie, da man so Gelerntes direkt im Berufsumfeld einsetzten kann. 

Was fehlt noch? Was ist überflüssig oder kann besser ausgedrückt werden?

Ich bedanke mich schon mal im Voraus 🤗

LG, Bella

Bewerbung, Finanzamt
Wohnung und Ladenlokal von Steuer absetzen?

Anfang des Jahres habe ich ein Unternehmen gegründet. Da es gut läuft, wollte ich aus der Garage raus und mir ein Ladenlokal anmieten.

Nun habe ich das perfekte Ladenlokal zur Miete gefunden. Zu dem Laden gehört auch eine 3,5-Zimmer Wohnung, die durch eine Tür des Ladenlokals direkt verbunden ist. Nicht separat. Wirklich direkt verbunden und nicht getrennt mietbar.

Angenommen ich richte die Wohnung ein, baue eine Küche ein und renoviere das Badezimmer, so dass man dort wohnen könnte... Kann ich diese Kosten steuerlich absetzen, bzw. als Betriebsausgaben verbuchen?

Es wäre ja sozusagen eine Geschäftswohnung, die als Geschäftssitz des Unternehmens eingetragen ist und gleichzeitig betrieblich genutzt werden würde (Büroraum, WC für Gäste, Küche aber auch "privates" Schlaf- und Wohnzimmer)

Ich kenne einen Freund, der eine große Firma leitet. Innerhalb des Betriebes (im Obergeschoss des Firmengebäudes) ist eine Wohnung, in der er gelegentlich übernachtet, da sein primärer Wohnsitz etwas weiter weg ist. Diese setzt er komplett von der Steuer ab. Mietkosten, Möbel als BGA etc... Kann ich das dann nicht auch so machen?

Was gibt es zu beachten? Welche Regelungen gibt es? Gibt es irgendwelche Tricks? Dürfte ich in der Wohnung leben? Oder muss es rein gewerblich für die steuerliche Absetzbarkeit sein? Leider habe ich nicht viel darüber gefunden...

Ich freue mich über jede Antwort!

Finanzamt, Mietrecht, Selbstständigkeit, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern
Muss ich diese Tätigkeit anmelden und lohnt sich das?

Ich bin angestellt für 32 Stunden, 4 Tage die Woche und möchte nebenbei noch etwas dazu verdienen mit meiner zweiten leidenschaft, der videografie und Fotografie. Ich mache schon hin und wieder kleinere Projekte, allerdings kommen jetzt anfragen für Projekte die teilweise 600€ bringen. Ich nehme nur Projekte an, an denen ich selbst volle Gestaltungsfreiheit habe, denn ich möchte meinen eigenen Stil in die Arbeit mit reinbringen (Image Videos, Promo Videos, 1-2 Hochzeitsvideos im jahr, und hin und wieder fotoshootings). Ich weiß, dass das es von finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich ist, wie sie entscheiden bzgl. Freiberuflichkeit und Gewerbe. Aber kann jemand eine Einschätzung vornehmen? Da ich ja keine Aufträge annehmen würde, die strikte vorgaben haben, sondern immer vollstes Mitspracherecht habe. Nun ist es ja so, dass ich mit einem Nebenerwerb in Steuerklasse 6 eingruppiert werde, egal ob es freiberuflich oder gewerblich ist. Ich würde im Monat vllt auf 300/400€ kommen. Einen 450€ Job kann man nebenberuflich ja steuerfrei machen, bei einem Nebengewerbe sieht das anders aus richtig? Wieso ich nicht zum Finanzamt gehe und mich beraten lasse? Die beraten in ihrem Sinne und ich möchte unabhängige Meinungen hören. Viele Fragen ein Thema, ich hoffe ich habe es deutlich erklärt und freue mich über jede Antwort.

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Steuerberater, Steuern, Steuerrecht, freiberufliche Tätigkeit
Gewerbe nachträglich an- und abmelden?

Ein ganz liebes Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir Rat geben für einen riesen Schlamassel den ich mir leider eingebrockt habe.

Folgendes: ich habe einen Gewerbeschein im Frühjahr 2016 in Niedersachsen beantragt. Habe dann auch gewerblich gearbeitet und regulär meine Steuererklärung eingereicht. Im Winter 2016 bin ich nach Baden-Württemberg umgezogen und habe das Gewerbe praktisch aufgegeben. Hab studiert und bin keiner Arbeitstätigkeit nachgegangen. Weil ich immernoch gehofft habe mein Gewerbe weiter zu nutzen, habe ich es leider nicht abgemeldet. Und zudem habe ich es auch noch versäumt umzumelden :S

In der Steuererklärung 2017 und 2018 habe ich eine formlose Einkommens-Überschuss-Rechnung gemacht, auch wenn 0€ bei Einkommen und 0€ bei Ausgaben stand!

Nach einem weiteren Umzug innerhalb Baden-Württembergs habe ich dann die Abmeldung beim Gewerbeamt in Niedersachsen (Jahr 2019) beantragt und nach einer telefonischen Rücksprache wurde mir bestätigt, dass mein Gewerbe abgemeldet ist. Leider habe ich dies nicht schriftlich bekommen, was von mir ein Fehler war, mich auf die mündliche Aussage zu verlassen!

Nun hat das Finanzamt in Baden-Württemberg von mir einen Nachweis für die Abmeldung des Gewerbes verlangt, woraufhin ich mich an das Gewerbeamt in Niedersachsen gewandt und den Bescheid bekommen habe.

Jetzt kommt der Schlamassel: Statt einer "vollständigen Aufgabe" wie ich es bei der Abmeldung beantragt habe, hat der Beamte "Verlegung in einen anderen Meldebezirk" (Jahr 2016) angekreuzt.

Habt ihr eine Idee wie ich denn jetzt aus diesem Schlamassel rauskomme und das Gewerbe endlich als "vollständig aufgegeben" deklariert bekomme?

Gewerbe in Baden-Württemberg jetzt an- und abmelden? Nach zweimaligem Umzug ohne das den jeweiligen Gewerbeämtern mitzuteilen --> Bußgeld, wie hoch? Und an welches Gewerbeamt wenden? Wenn ich das mache, steht bei der Gewerbeabmeldung dann nicht das Jahr 2020 als Abmeldung drin? Kann man das mit Datum rückwirkend auf 01. Januar 2019 machen?

Das Gewerbeamt in Niedersachsen bitten die Abmeldung umzuschreiben auf vollständige Aufgabe? Und wie erkläre ich dann dem Finanzamt, dass ich für die Jahre 2017, 2018 noch eine formlose Überschussrechnung eingereicht habe?

Da hab ich mir einen Schlamassel eingebrockt! Seht ihr noch andere Möglichkeiten?

Ich bin euch dankbar für jeden Rat den ihr mir geben könnt.

Finanzamt, Gewerbe
Ich brauche eure Hilfe!?

Hallo,

Ich fühle mich im Moment sehr hilflos.

deswegen brauche ich eure Hilfe!
Ich danke euch im Voraus.

Und zwar habe ich ein Minijob neben der 10. Klasse gesucht. Zur Info ich bin 16 Jahre alt. Ich habe mich bei McDonalds beworben und wurde schon nach 2 Tagen eingestellt.
Und genau nach dem ersten Tag, habe ich mein Arm gebrochen. Und zwar ging ich mit meinem Arbeitsunfähigkeitsschein dahin und wollte es abgeben. Dabei wurde ich angeschrien das sie jetzt wegen mir keine Arbeitskraft haben und ich arbeiten muss. Da ich mich verpflichtet gefühlt habe, habe ich trotzdem gearbeitet. Ich arbeite 80 Stunden im letzten Monat bekam 300 Euro. Nichtmal die Hälfte des Lohnes bekommen. Und ich arbeitete bis 2:00 nachts obwohl ich 16 Jahre alt bin!!!! Ich habe noch Bilder vom Plan, wie ich bis 2:00 arbeitete. Ich wusste nicht, dass es nicht erlaubt ist . Das ist eine sklaverei vom aller feinsten. Ich wollte zwar meine fresse halten, da ich für den PKW Führerschein spare.
und heute wurde ich angebrüllt, wieso ich nicht mit meinem gebrochenen Arm 10 kg Soße tragen kann. Mir reicht es und möchte dagegen vorgehen.

ich fühle mich hilflos und sprachlos, wie schlimm man einen 16 jährigen ausnutzten kann. Das sie sich nicht schämen! Ekelhaft.

Die wollen mich jetzt noch neben der Schule 3 mal 8 Stunden in der Woche arbeiten lassen. Damit würde ich die 450€ während der Schulzeit überschreiten. Aber ich würde sowieso höchstens 200€ bekommen. Wenn überhaupt.

die Firma ist einfach ein abschaum.

ich bin sprachlos und fühle mich sehr hilflos.

Ich brauche eure Hilfe wie ich vorgehen soll, oder ob ich überhaupt vorgehen soll.

schönen Tag euch noch!

Finanzamt
Darf ich eigene Bilder, ohne Anmeldung, verkaufen?

Hallo an alle,

ich bin aktuell sehr viel am "malen" (Leinwandgestaltung, Objektcollagen). Ich mach das als Hobby und aus therapeutischen Gründen. Allerdings ist irgendwann jede Wand mal voll und jeder Freund/Bekannte/Verwandte mehrfach beschenkt.

  • Nun frage ich mich, kann ich Bilder die "zuviel" sind - einfach so verkaufen?

Ich hab mich in das Thema "freie Nebentätigkeit" eingelesen (ich habe eine Festanstellung, bin aktuell aber im Krankenstand), aber ich finde mich darin nicht wieder.

  • Ich möchte mit meinen Bildern kein Gewinn machen - ich möchte lediglich aus dem "Erlös" neue Bilder erstellen können.
  • Ebenfalls erstelle ich die Bilder nicht um sie zu verkaufen oder nehme Aufträge an.
  • Ich habe auch keine feste Anzahl wieviel Bilder ich im Monat verkaufen will - wahrscheinlich gibt es Monate in denen ich nichts verkaufen möchte/will und in Anderen sind es dann vielleicht 10 Bilder auf einmal.
  • Meine Bilder haben auch keinen großen finanziellen Wert, je nach Material/größe der Leinwand würde sich die Verkaufssumme zwischen 5 und 40€ belaufen (und letzteres eher selten).

Nun hab ich soviele Beiträge im Internet gelesen, das ich am Ende nicht weiß was nun Fakt ist.

  1. Muss ich mein "Vorhaben" (Bilder verkaufen) beim Finanzamt anmelden?
  2. Ist dies bereits eine freie Nebentätigkeit?
  3. Wäre der Verkauf von meinen Bildern ein anmeldepflichtiges Gewerbe?
  4. Ist meine Rechtschutz eine gute Adresse um mir rechtlich 100% Gewissheit zu verschaffen oder wohin sollte ich mich wenden?

Ich bedanke mich Vorab ganz herzlich für eure Antworten. Mit freundlichen Grüßen

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Kleingewerbe, steuerfrei, Steuern, Verkauf, freiberufliche Tätigkeit, Nebentätigkeit

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