Gruppe von Arbeitern aufstellen für Projekte.Beste Möglichkeiten?

Ich habe momentan den plan mit ein paar Kollegen eine Art kleine Selbständigkeit aufzuziehen. Der arbeitsbereich würde sich auf anfertigung von Grafiken, Videos, VFX, ect. beziehen.

Momentan hätte ich Jemanden der für einen in Österreich wohnhaften selbständigen Grafiken anfertigen kann und der monatlich Festgehalt bekommen könnte. Da für ihn aber momentan keine selbständigkeit in frage kommen würde und wir allgemein ein größeres team für andere Projekte auftellen können ist momentan der Plan das ein Kleingewerbe gegründet wird wo er als angestellter tätig wäre.

Die fargen sind jetzt Folgende:

  1. Welche Geschäfts/Gewerbe modelle würden dafür in frage kommen ? Gibt es bessere alternativen als Klein/Nebengewerbe ? Es Wäre uns wichtig das jeder seinen gerechten anteil bekommt auch nur wenn es einen Auftrag gibt an dem man beteiligt ist. (Also Kein Festgehalt)
  2. Wir 2 die zu 100% dabei wären sind eig. auch momentan noch beim Jobcenter gemeldet. Wie würde es sich dort verhalten? (Ich frage da auch nochmal persönlich nach aber wenn es jemand weiß wäre super :) )
  3. Ich persönlich habe auch vor mit dem reselling anzufangen. Könnte ich wenn es auf ein Gewerbe hinausläuft das zusammen anmelden oder was für Probleme könnten entstehen.
  4. Auch wenn es nicht der plan ist wie würde es sich verhalten wenn sich mehrere Freiberufler zusammentun würden ? Das geld Entsprechend aufgeteilt im team und auf dauer.
  5. Was sind die besten anlaufstellen für genauere Informationen wo mann bestenfalls KEIN Geld zahlen muss.

Was nunmal wichtig ist für uns das wir jetzt einen guten und rechtlich freien weg finden das Geld dass reinkommt ausgezahlt werden kann ohne das jeder von uns ein eigenes Gewerbe braucht oder Als freiberufler gemeldet sein muss damit wir daraus ein anständiges Brand aufbauen können und

dass die kosten überschaubar bleiben da außer diesen einem Dauerauftrag Momentan keine konstanten Einkommens quellen da sind aber nicht alles auf den schultern eines ruhen soll da es ja auch einige Fix kosten gibt.

Freelancer, Freiberufler, jobcenter, Selbstständigkeit, Steuern
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Freiberufliche Tätigkeiten nicht angemeldet + Steuer ID Statt Steuernummer verwendet?

Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage zu folgendem hypothetischen Fall: Eine Person übt neben ihrem Studium und einer Beschäftigung in der Gleitzohne (ca. 6000€/Jahr) seit 2017 eine freiberufliche Tätigkeit als Dozentin an einer Hochschule aus. 2018 hat sie erstmals eine Rechnung für die gehaltenen Veranstaltungen gestellt und Geld erhalten. Die Person ging jedoch die ganze Zeit davon aus, dass die Tätigkeit nicht angemeldet werden muss, da die jährlichen Einnahmen mit ca. 1800€ unterhalb der Übungsleiterpauschale lagen und somit keine Steuern anfallen würden.

Die Person hat außerdem auf Abrechnungen bisher ihre Steuer-ID angegeben, da sie fälschlicherweise dachte, dass diese sei mit der Steuernummer identisch sei. Da sie bei der Hochschule zudem im Zusammenhang mit der Dozententätigkeit das zuständige Finanzamt und ihre Steuernummer hinterlegt hatte, dachte sie, dass damit alle nötigen Schritte erledigt seien. Eine Steuererklärung hat die Person für 2018 und 2019 daher nicht abgegeben.

Nun hat die Person eine Mitteilung vom Finanzamt bekommen, dass die Hochschule für das Jahr 2019 (nicht jedoch für 2018) die Einkünfte an das Finanzamt übermittelt hat und das rückwirkend eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden soll. In diesem Zusammenhang ist der Person dann auch klar geworden, dass sie bisher fehlerhaft vorgegangen ist.

Die Person möchte nun alles richtig stellen und auch für die Einnahmen von 2018 ihre Tätigkeit rückwirkend melden.

Nun habe ich folgende Fragen:

1. Wären bei einer nachträglichen Anmeldung zu 2018 irgendwelche Strafen zu erwarten, da z.B. trotz selbstständiger Tätigkeit keine Steuererklärungen für 2018 und 2019 abgegeben wurden?

2. Wären neben der nachträglichen Anmeldung ggf. weitere Schritte sinvoll (z.B. Darlegung des Sachverhalts beim Sachbearbeiter im Finanzamt)? 

Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand eine kurze Einschätzung dazu abgeben kann wie sich die Person in einem solchen Fall am besten verhalten sollte.

Finanzamt, Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, steuernummer
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Kleingewerbe aufgeben, steuerliche Behandlung?

Mein Kleingewerbe (Umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmerr) möchte ich aufgeben, da Umfang der ganzen Steuersachen nicht im geringsten zum Verhältnis des sonstigen Aufwands stehen. Für 2 Stunden Arbeit im Monat, brauche ich am Ende 20 für die Steuererklärung und soviel Nervennahrung, dass ich Verlust mache.

Angenommen ich melde zu Ende Juni 2020 ab, muss ich dann zusätzlich zur Aufgabebilanz & Eür (brauch ich die) eine

- Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020

&

- Übergangsergebnis

erstellen?

Oder ist in dem Fall der Betriebsvermögensvergleich relevant?

Muss ich das automatisch machen oder fordert mich das Finanzamt auf?

Gibt es zur Erstellung/ Übermittlung einer Eröffnungsbilanz eigentlich Fristen und wie zählen die, wenn man sich im Wirtschaftsjahr zur Aufgabe entscheidet eigentlich?

Was mich an der ganzen Steuersache so ärgert, dass nirgends nachzulesen ist, welche Schritte konkret gegangen werden sollen. Alles ist so konstruiert, daß man zwangsläufig eine Steuerberatung in Anspruch nehmen müsste. Die haben aber leider keine Kapazitäten, ich kassiere ei e Absage nach der anderen (naja, bei unter 300Eur Umsatz/Monat... verständlich).

Steuererklärung sollte ja mal auf einen Bierdeckel passen und die Energiewende nicht mehr als ne Kugel Eis kosten. Wer weiß, wie groß die Bierdeckel und Eiskugeln in manchen Regionen sind...

Also wäre ich dankbar zu wissen, was ich alles erstellen muss und wer das letzten Endes alles bekommt.

Steuern, Kleinunternehmerregelung
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Umzug von den USA nach DE - Steuern - Anlage N-AUS?

Liebe Mitglieder,

nach Stunden mit verschiedenen Steuerprogrammen, Büchern und Videos bin ich immer noch ratlos, vielleicht könnt ihr mir helfen.

Meine Situation:

- lebte bis Okt2019 in den USA.

- In den USA habe ich meine 2019-Steuern bereits ausgefüllt und eine Rückzahlung erhalten.

- Oktober 2019 bin ich nach Deutschland gezogen, um hier dauerhaft zu arbeiten/leben.
(US-Angehörigkeit nicht aufgegeben und mein Haus in den USA hab ich noch nicht verkauft.).

- Seit November 2019 habe ich hier in DE in meinem Fach eine Arbeit als Angestellte mit deutschem Arbeitsvertrag gefunden.

- In DE habe ich auch die Lohnsteuerbescheinigung für 2019 erhalten.

Todo:

- Ich müssen in der Steuererklärung angeben, dass ich US-Gehalt erzielt habe und dass dieses Gehalt schon in den USA versteuert wurde.

- Mein US-Gehalt müsste also steuerfrei sein, aber nach Progressionsvorbehalt in mein zu versteuerndes Gesamteinkommen einfließen.

Meine Fragen:

Anlage N-AUS:
wo genau tragen ich die Daten jetzt ein? Es geht eigentlich nur um diese Angaben:

- US-Gehalt (bereits in den USA versteuert)-->(Zeile 43 & 49?)

- deutsches Gehalt (bereits in Deutschland versteuert) -->(Zeile 42?)

- Anzahl Arbeitstage insgesamt Inland & Ausland -->(Zeile 46)

- Anzahl Arbeitstage Ausland -->(Zeile 47)

- Was ist mit Zeile 35-37? Muss da auch nochmal alles rein?

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Anlage N:

- Dort habe ich die Daten der Lohnsteuerbescheinigung eingefüht.

- Muss ich in Zeile 22 wieder meine Einkünfte aus den USA eintragen?

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Sonstiges:
- Brauche ich Anlage WA-ESt?
- muss ich irgendwo eintragen, dass ich in den USA bereits eine Rückzahlung erhalten habe?
- sollte ich belege schon einfügen?

Vielen Dank!

Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, umzug, USA
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Trading bei einem ausländischem Broker - wie ist der Begriff„Gewinn“ definiert, auf welchen die Abgeltungssteuer anfällt?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Trading von u.a. CFD/Forex bei einem Online-Broker (eToro), der im Ausland ansässig.

Da ich nun nicht mehr nur mit virtuellem Kapital spekuliere, sondern reales Geld eingezahlt habe, um damit Gewinne zu erzielen, muss ich mich nun mit der Frage der Besteuerung befassen.

Soweit ich das verstanden habe, wird von einem ausländischen Broker keine Abgeltungssteuer direkt an das deutsche Finanzamt abführt. Hier bin ich selbst in der Angabepflicht bei meiner Steuererklärung.

Was mich derzeit irritiert sind vor allem die Begriffe „Gewinn“ bzw. „Kapitalerträge“, weshalb ich mich an die Mitglieder dieses Forums wende :-)

Soweit ich mich in das Thema bislang eingelesen habe, muss ich - vereinfacht dargestellt und Freibeträge, Verlustgegenrechnung etc. beiseite gelassen - auf die von mir erzielten Gewinne die Abgeltungssteuer von 25%, sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zahlen.

Der Frage, zu der ich jedoch keine mir verständliche Antwort finde ist:

Was genau sind die zu versteuernden Gewinne bzw. Kapitalerträge und wann fällt diese Steuerlast an?

Sind damit die tatsächlich für mich realisierten Kapitalerträge gemeint, sprich das Geld, welches ich von dem Broker zurück auf mein inländisches Bankkonto überweisen lasse? Und ist dieser Gewinn dann für das entdprechrnde Kalenderjahr zu versteuern?

Oder ist damit jenes Kapital (inkl. der von mir generierten Gewinne samt gegengerechneter Verluste) gemeint, welches sich derzeit auf dem Konto meines Brokers befindet? Und ist für das Kapital bzw. die Gewinne auf diesem Konto jährlich eine Steuererklärung zu erstellen - auch wenn die Gewinne nicht realisiert, d.h. nicht ausgezahlt wurden?

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand zu diesen Fragen (Was sind Gewinne? Wann fällt die Steuer an?) eine Antwort, nach Möglichkeit mit Quellen geben kann, oder vielleicht auch einen Tipp, wo mir hierzu weitergeholfen werden bzw. ich mich selbst informieren kann.

Herzlichen Dank :-)

Kapital, Abgeltungssteuer, Finanzamt, Online, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Gewinn, Kapitalerträge
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Wurde geblitzt, bekomme ich trotz alter Adresse Post?

Hallo zusammen,

ich bin vor ein paar Tagen geblitzt worden, allerdings zum ersten Mal, da ich sonst immer die blitzer.de-App nutze. Kann ich überhaupt einen Bußgeldbescheid erhalten?Ich habe mein Auto nämlich nie umgemeldet auf meine neue Adresse (wohne seit 3 Jahren hier), und bin auch nicht amtlich beim Einwohnermeldeamt gemeldet, also auch nur mit der alten Adresse.

Können Behörden etc. irgendwie meine Adresse herausbekommen? Ich habe damals zum Selbstschutz nirgendwo meine neue Adresse mehr angegeben und angemeldet.

Mein DSL- und Mietvertrag läuft auch aus Sicherheitsgründen über einen anderen Namen, und meine Post kommt nur zu einem Postfach, welches ebenfalls nicht auf meine neue Adresse läuft. Bei sonstigen Ämtern und Behörden gebe ich, wenn es un- bedingt notwendig ist, auch nur mein Postfach an. Bis auf 4-5 Freunde und meinen Eltern hat keiner meine Wohnanschrift, auch an der Klingel steht nicht mein Name. Muss ich mir da eigentlich überhaupt Sorgen machen, das da irgendwas kommt?

Über Schufa oder dergleichen kann man das ja eigentlich auch nicht herausfinden, da ich nur auf den erfundenen Namen an der Klingel bestelle. Auch meine Bank hat meine Wohnanschrift nicht, eben sowenig wie mein Mobilfunkanbieter oder Arbeitgeber.

Mir ist vor einigen Jahren etwas passiert, was mich dazu veranlasst hat, mich zu "anonymisieren". Also kann ich hier konkret mit einer (Rück-) Verfolgung meiner Adresse rechnen? Habe Sorge das es jemand heruasfindet.

Danke schonmal!

post, Steuern, umzug, Bußgeld
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Müssen meine Eltern als Rentner eine Steuererklärung abgeben müssen?

Meine Eltern sind schon lange wegen geringen Einkommens nicht mehr steuerpflichtig. Sind aber noch von früher zusammen veranlagt bei der Steuer.

Wenn meine Mutter (Minijobberin) aber bald in Rente geht, könnte es sein, dass sie eine Steuerklärung abgeben müssen?

Mein Vater ist schon länger Rentner, er hat ca. 1200 brutto. Meine Mutter wird ca. 600 brutto bekommen. Außerdem hat sie 100 aus einem Minijob. Das ist alles pro Monat. Weitere Einkünfte liegen nicht vor.

Nun gibt es ja zum einen den Grundfreibetrag und außerdem einen Freibetrag je nach Jahr des Rentenbeginns. Da meine Mutter dieses Jahr geht, sind es bei ihr 20%. Bei meinem Vater müssten es mindestens 30% sein. Er war vorher EM-Rentner, aber schon vor etlichen Jahren wurde auf Altersrente umgestellt.

Nun frage ich mich vor allem, ob trotz dessen, dass keine Steuern anfallen, weil außerdem bei beiden noch Behindertenfreibeträge zu berücksichtigen wären, u.U. trotzdem eine Steuererklärung abgegeben werden müsste- v.a. im Hinblick darauf, dass der individuellen Freibetrag ja in Zukunft gleichbleibt, während die Renten weiter ansteigen. Ich habe nämlich gehört, in manchen Fallen müsste eine Steuererklärung abgegeben werden müssen, obwohl vermutlich gar keine Steuern zu zahlen sind, v.a. wenn man gerade so an der Grenze liegt.

Rente, Arbeit, Einkommenssteuer, Minijob, Recht, Steuererklärung, Steuern
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Weiterverkauf von Musikinstrumenten - wie einzuordnen?

Hallo zusammen,

im Kontext meiner diesjährigen Einkommenssteuererklärung (nebenberufl. selbstständiger Musiker) hat sich folgende Frage aufgeworfen:

Im Jahr 2019 habe ich als Betriebsausgaben zwei Instrumente via EbayKleinanzeigen gekauft (Schnäppchen). Diese waren Privatverkäufe unter Ausschluss von Garantie, Rücknahme, etc.

Nach Erhalt der Instrumente stellte ich fest, dass doch kein Verwendungszweck dieser vorliegt und habe sie weiterverkauft (da keine Rücknahme). Praktischerweise mit einem Gewinn von zusammen 550,00 €.

Mein Kenntnisstand war, dass es eine jährliche Freigrenze von 600,00 € für derartige Veräußerungen gibt. Nun wollte ich diese Einnahmen in der Anlage SO einsetzen, habe zwecks Rückfrage beim FA angerufen, wobei der Bearbeiter mir mitteilte, dies sei eine weitere selbstständige/gewerbliche Tätigkeit, für die ich eine eigenständige EÜR anfertigen soll.

Ich dachte, dass wenn der Kauf als Betriebsausgabe vermerkt wird, natürlich auch ein etwaiger Gewinn/Verlust bei Veräußerung daraus eingetragen werden muss. Dies wollte ich wie gesagt in die Anlage SO eintragen, da ich mich sicher wähnte, dass ich unter der benannten 600,00 € Freigrenze liege. Zudem kann ich keinen Zusammenhang erkennen, dass diese "neue" Tätigkeit mit meiner eigentlichen (freiberuflicher Musiker - nicht Kaufmann o.ä.) zu verweben wäre.

Übersehe ich etwas, oder habe ich mich nur ungeschickt gegenüber dem FA ausgedrückt?

Vielen Dank im Voraus!

Steuern
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Darf ich Aktien verkaufen und gleich wieder kaufen?

Hallo an alle Finanzexperten,

Aktuelles Datum: Ende Mai 2020

Ende Februar diesen Jahres kam es ja aufgrund von Corona zu einigen Turbulenzen am Aktienmarkt. Daraufhin habe ich alle meine Aktienpositionen, die im Plus standen (mehr oder weniger freiwillig) verkauft. Durch die Gewinne habe ich meinen Freistellungsauftrag von 801€ signifikant überschritten und damit natürlich ordentlich Steuern gezahlt.

Nun meine Überlegungen:

Ist es sinnvoll jetzt Positionen zu verkaufen, die weit im Minus stehen, um den Verlusttopf bei meiner Depotbank aufzufüllen, nur um weitere Positionen zu veräußern, die seit dem "Crash" wieder zu Gewinnen geführt haben - um diese Gewinne - soweit es geht, steuerfrei behalten zu können, also mit diesem Verlusttopf wieder verrechnen zu können? Die Verlustbehafteten Titel würde ich gerne sofort wieder zurückkaufen, da ich von ihnen langfristig eine gute Wertentwicklung erwarte.

Ich bin kein Trader, ich möchte nur den Freibetrag optimal ausnutzen und lege eher langfristig an.

Ein zweiter Gedanke: Wenn gegen Jahresende noch 400€ vom Pauschbetrag frei sind, darf ich dann Aktien verkaufen, die genau 400€ Gewinn generieren - und diese Titel sofort danach wieder zurück kaufen? 400€ Gewinn bedeuten ja 100€ Steuern wenn der Freibetrag verbraucht wäre - nach meinem Gedankengang aber nur 20€ Ordergebühren - müsste also kein "Draufleger" sein.

Denke ich irgendwie falsch, oder wäre das eine legitime Vorgehensweise?

Ich bedanke mich schonmal im voraus für hilfreiche Antworten.

Aktien, Steuern
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Als Unternehmen Mietwohnung an sich als Arbeitnehmer bereitstellen - Was ist der beste Weg?

Hallo zusammen,

ich stehe vor meiner Selbstständigkeit und überlege, welche Rechtsform ich wählen soll, um dadurch als Privatperson auch legal steuerrechtliche Vorteile zu nutzen. Ein großes Thema ist hier auch die Miete für mich.

Soweit mich meine eigenen Recherchen getragen haben, kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Wohnung zur Verfügung stellen. Nach § 8 Abs. 2 Satz 12 EStG, der am 01.01.2020 in Kraft getreten ist, unterbleibt der Ansatz eines Sachbezugs für eine dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zu eigenen Wohnzwecken überlassene Wohnung, soweit das vom Arbeitnehmer gezahlte Entgelt mindestens zwei Drittel des ortsüblichen Mietwerts und dieser nicht mehr als 25 Euro je Quadratmeter ohne umlagefähige Kosten im Sinne der Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten beträgt.

In anderen Worten, wenn der Arbeitgeber beispielsweise eine 90qm große Wohnung von Dritten am Mietmarkt in Höhe von 900€ anmietet und an seinen Arbeitgeber weitergibt, ist kein Sachbezug seitens des Arbeitnehmers anzumelden, solange er mindestens 600€ (2/3) an Mietabgaben an seinen Arbeitgeber zahlt.

Die Frage, die ich mir nun stelle, ist, wie ich es am Besten anpacke, dass ich eine Rechtsform gründe, mit Hilfe welcher ich u.a. eine Wohnung anmiete und mir als Privatperson und Geschäftsführer (also Arbeitnehmer) diese Wohnung für 2/3 des eigentlichen Mietpreises überlasse, während das Unternehmen die tatsächliche Miete in vollständiger Höhe abschreiben kann? Ich meine, ist das so? Hat jemand von euch schon konkrete Erfahrungen mit dem Fall gemacht?

Über jede hilfreiche Antwort würde ich mich freuen. Beste Grüße!

Selbstständigkeit, Steuern
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