Zoll und Steuer + Gebühren im Nachhinein? (GLS)?

2 Antworten

Rechtlich muss GLS von dir eine Vollmacht einholen, die Zollabwicklung für dich übernehmen zu können. Man hat sogar die Möglichkeit eine Internetzollanmeldung selbst zu erstellen, sodass GLS diese für einen nicht erstellen muss. Die machen aber natürlich nicht drauf aufmerksam. So verlangen die von dir die Einfuhrabgaben + Auslagenpauschale mit Gebühren. Allein das Letztere kann ca. 35-40€ betragen. Wenn man es hart auf hart ankommen lässt, könnte man sogar vor Gericht Recht bekommen.

Es ist allgemein üblich, dass der Versanddienstleister die Zollabfertigung übernimmt. Stell Dir mal vor, jeder würde wegen einer Paketsendung beim Zollamt erscheinen (müssen).

Wie hoch die Gebühr ist, weiß ich nicht. Da hilft Dir evtl die Homepage von GLS weiter. Es dürften aber keine Unsummen sein, da das Ganze ja im standardisierten und vor allem automatisierten Verfahren erfolgt.

Dass das allgemein üblich ist, mag ja sein. Aber ich muss doch das Recht haben, darauf verzichten zu wollen um die Abfertigungsgebühr, die durchaus hoch ausfallen kann (UPS pauschal 2,5% des Warenwerts inkl. Versand) nicht zahlen zu müssen.
Und seit wann bekommt man das Paket, aber muss nicht direkt beim Boten bezahlen?

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@superafro182

Hab mal etwas gegoogelt. GLS verlangt wohl 9,50 € Gebühren + Umsatzsteuer. Doch ganz schon teuer!

Ich denke der Absender wird bei Versand festlegen, ob GLS die Zollabfertigung vornehmen soll.

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