Bargeldschenkung aus Italien, Finanzamt, Bank?

4 Antworten

Deine Mutter- Du hast einen Freibetrag von 400 000 € in 10 Jahren bei Schenkungen von den Eltern. Da ist nichts Meldepflichtig.

Auch die Einzahlung auf dein Konto ist irrelevant, wenn du dir unsicher bist, zahlst zu an 2 Tagen je 5000 € ein.

Ich frag mich nur, wie das Geld in der derzeitigen Situation von Italien nach Deutschland kommen soll, wenn es Bargeld ist. Besser währ es, wenn es über ein Konto läuft.

2 x 5000 = 10.000

und die restlichen 90.000 ?

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@Petz1900

Da hab ich wohl ne Null übersehen oder die Frage wurde verändert. Bin der Meinung, das da nur 10 000 stand.

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Die derzeitige Situation ist das kleinste Problem, falls Covid damit gemeint ist. 1. Wird es wohl erst im April gebracht/übergeben/abgeholt. Will nur optimal vorbereitet sein bis dahin. 2. Es werden exakt 3 von über 80 Grenzübergänge "kontrolliert", wenn man mit dem Auto fährt.

Tatsächlich waren ca. 100.000€ gemeint. Da fällt mir noch eine wichtige Frage ein, muss man es beim Zoll auch anmelden?

1. Zoll?

2. Finanzamt?

3. Bank?

Wie bereits erwähnt, möchte nur optimal vorbereitet sein und natürlich keine bösen Überraschungen erleben.

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Das ist kaum vorstellbar:

Sie wohnt schon einige Jahre in Italien
sie hat leider kein Konto. 

So wie seit einigen Jahren die Verhältnisse in Italien sind, kann man dort ohne Konto praktisch nicht leben.

Du musst Deiner Bank bei der Einzahlung glaubhaft machen, dass Deine Mutter mangels Vertrauen in die Banken über Jahre Geld angespart hast, was sie Dir nun schenkt.

Ein notariell beurkundeter Vertrag ist für Dich eine Sicherheit, dass Du Deine Story damit gut untermauern kannst.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986
Mutter möchte mir ....... 100.000€ in Bargeld übergeben

und dieses Geld müsste ( auch innerhalb der EU, ab einem Betrag von 10.000 Euro + ) in jedem Fall vor Grenzübertritt beim Zoll angemeldet werden.

möchte dieses Geld dann erst mal auf mein Konto einzahlen.

dann wirst Du den Nachweis führen müssen, woher dieses Geld kommt. Auch in Italien lebende Mütter haben i.d.R. keine 100.000 Euro im "Strickstrumpf" und wollen dieses, da sie kein eigenes Konto haben / nutzen, im selbigen über die Grenze bringen.

Konten/Banken in Italien sind eine Sache für sich, habe schon einiges mit meinem eigenen erlebt. Bis 5000€ okay, alles darüber ist fahrlässig. Dort kann das Geld schon sehr schnell verschwunden sein und keinen interessiert es. Jetzt würde man sagen, ja dann zieht man vor Gericht, in Italien ist es üblich, bis es überhaupt zu einem Prozess kommt, können Jahre bis sogar Jahrzehnte vergehen. Deshalb haben Banken leichtes Spiel. Von Kosten für Anwälte usw. noch gar nicht gesprochen.

Viele haben ihr Vermögen daheim oder auf einer Bank im Ausland. Es ist alles nicht so einfach wie in Deutschland, kann leider Lieder davon singen.

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Besser wäre es, deine Mutter hätte ein Konto in Italien. Dann wird es leichter!

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