Spekulationssteuer/Einkommenssteuer?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage die die Spekulationssteuer bzw. Einkommensteuer angeht.

ich habe 2015 von meinen Eltern die selbstgenutze Wohnung abgekauft bzw. Teilweise geschenkt bekommen.

In der Wohnung haben meine Eltern von 2001 bis 2017 noch gewohnt. Ich habe selber 2001 bis 2014 dort gewohnt. Die Wohnung war komplett abbezahlt.

ich habe die Wohnung von meinen Eltern für 150.000€ gekauft und habe davon 20.000€ als Schenkung bekommen der Kaufpreis war also 130.000€ / 5000€ habe ich zusätzlich von der Bank als Sanierung genommen sodass die Grundschuld 135.000€ ist. Ich habe dann von okt. 15 bis März 2017 selbst mit meinen Eltern in der Wohnung gewohnt. März 2017 sind meine Eltern und ich ausgezogen und ich habe die Wohnung vermietet.

Da meine Schwester ein Handicap hat hätte sie Interesse an der Wohnung weil es im EG liegt und sie dadurch in Zukunft hier leben möchte würde sie das gerne von mir abkaufen 215.000€ wäre der Kaufpreis. Die vorfäligkeitsentschädigung wären ca. Bei 8000€ ich habe damals zur Renovierung insgesamt 6000€ investiert.

Da die Wohnung sehr gut vermietet ist könnte ich die Wohnung evtl. sogar für 230.000€-250.000€ an Fremde verkaufen da ich aber meiner Schwester auch irgendwo entgegen kommen will würde ich das gerne meiner Schwester verkaufen.

1) Gibt es hier irgendwas was ich beachten muss weil ich das evtl unter Marktwert verkaufen würde? Ein Gutachten für die Wohnung liegt aktuell bei 234.000€ ohne Berücksichtigung der Mieteinnahmen.

2) Frage wäre ob ich hierfür steuern bezahlen muss? Da ich ja auch über 10 Jahre hier gewohnt habe? Wenn ja welche und wie hoch würden diese ausfallen? Die Wohnung hat aktuell noch eine Restschuld von 127.500€

Wäre klasse wenn ihr mir hier einen Tipp geben könntet.

Einkommenssteuer, Spekulationsfrist, Spekulationssteuer, Steuern, Immobilenverkauf
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Doppelte Haushaltsführung möglich?

Hallo,

ich werde bald zum Berufseinstieg (bin 25 Jahre alt, ledig) von Baden-Württemberg nach München ziehen und würde dort gerne von Anfang an eine doppelte Haushaltsführung geltend machen.

Folgende Begebenheiten:

  • Beruflich bedingter Umzug zwecks Berufseinstieg
  • Hauptwohnsitz im Haus des 66-jährigen Vaters in BW
  • Dort werde ich die Kelleretage bewohnen (eigener Eingang, eigenes Zimmer, eigenes Bad, jedoch keine eigene Küche)
  • Mind. 10% der laufenden Kosten werde ich Übernehmen (Mietvertrag etc.)
  • 2x pro Monat Heimfahrt per Flixbus
  • Lebensmittelpunkt beim Vater da dort alte Schulfreundschaften, zudem Vater schwerbehindert und Großvater im Ort nebenan im Pflegeheim. Ich denke diese Krankheitsfälle dürften die Notwendigkeit des Lebensmittelpunkts bestätigen

Ich denke, damit sollte ich die doppelte Haushaltsführung durchbekommen, obwohl "Nesthocker"-Fall. Oder wie seht ihr das?

Zudem:
- Muss in München die Zweitwohnung gemeldet sein oder spielt das bei der DHH keine Rolle?
- Beim Bewohnen der Kelleretage: habe ich damit eine eigene Wohnung (trotz fehlender Küche) oder werde ich weiterhin zum Hausstand meines Vaters gezählt? Bei letzterem müsste ich ja dann auch den Kauf von Lebensmitteln etc nachweisen, bei eigener Wohnung (ersterem) denke ich mal nicht?
- In meinem Job in München werde ich als Berater Montag-Donnerstag auswärts beim Kunden verbringen. Ist das ein Pluspunkt, da deshalb definitiv mein Zweitwohnsitz in München nicht Lebensmittelpunkt ist oder eher problematisch, da man mir unterstellt ich hätte ja dann auch zu Hause in BW wohnen bleiben können?

Vielen Dank im Voraus!

Steuern, doppelte Haushaltsführung
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Wie sollte ich eine einmalige, dreimonatigen Tätigkeit auf Rechnung während des Studiums in der Steuererklärung angeben?

Hallo liebe Comunity,

ich befinde mich gerade in einer etwas vertrackten Situation, auf die ich auch nach längerer Internetrecherche keine Antwort gefunden habe. Es geht um folgendes:

In den Monaten Dezember bis Februar habe ich als Student bei einer sehr kleinen, gemeinnützigen Organisation als studentische Aushilfe gearbeitet. Aufgabe war es Einträge in einer Adressdatenbank zu recherchieren und in diese einzufügen. Entlohnt wurde ich mit einem, laut Vertrag, Honorar, für das ich eine Rechnung stellen musste. Als es Zeit war die erste Rechnung zu stellen habe ich das Wie recherchiert und erfahren, dass man dafür einen Gewerbeschein bräuchte. Ich habe meinen Chef darauf angesprochen, der selber keine Ahnung hatte, da ich die erste Aushilfe war. Ihm wurde bei einem Anruf beim Studentenwerk allerdings versichert, dass ich keinen Schein bräuchte und habe somit auch keinen beantragt. Außer den Rechnungen für die Monate habe ich als Student keine weiteren Einnahmen gehabt. Die Rechnungen betrugen etwa 400€ in 2017 und etwa 600€ in 2018

Nun habe ich meinen Abschluss und arbeite demnächst als Angestellter. Ich werde dadurch in 2018 etwas mehr als den Freibetrag von 9000€ verdienen. Also muss ich die 600€ versteuern. Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:

1. Wie muss ich die ~600 in der Steuererklärung angeben: Gewerbe, Freiberufler oder sonstige Einnahmen/ Nebentätigkeiten?

2. Was brauche ich für Belege? Reichen Kontoauszüge, da ich die Rechnungen nicht aufgehoben habe?

3. Muss ich mich irgendwo selbst anzeigen oder einen Gewerbeschein nachträglich beantragen, oder ist das dem FA egal? Ich habe nicht vor in den nächsten Jahren nochmal auf Rechnung zu Arbeiten und habe davor auch keine ausgestellt.

4. Muss ich auch wegen den ~400€ in 2017 eine Steuererklärung für 2017 abgeben? Andere steuerpflichtige Einnahmen hatte ich in dem Jahr nicht.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Ihre Meinung zu dem Thema!

Joe

Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuern
1 Antwort
Aufwendungen / Unterhalt für Freundin mit Kind im selben Haushalt steuerlich absetzbar (§ 33 a EStG)?

Folgende Situation:

Meine Freundin, ihr leibliches Kind und ich wohnten das gesamte letzte Jahr in einem gemeinsamen Haushalt. Sie war das gesamte letzte Jahr Studentin (hat volles Bafög erhalten und war als Werkstudentin beschäftigt). Desweiteren war sie mit ihrem Sohn zusammen freiwillig gesetzlich pflichtversichert und musste regelmäßig zur Hochschule / Arbeit fahren. Für ihren Sohn bekommt sie nur Leistungen nach dem UVG und Kindergeld. Entsprechend habe ich einen hohen Anteil ihrer Kosten mitgetragen.

Nun meine Frage:

Kann ich diesen Mehraufwand für meine Freundin UND / ODER ihren Sohn in meiner Steuererklärung geltend machen? Mir ist bewusst, dass der einfache Fall vorsieht: 8.652 EUR plus die Ausgaben für die Kranken und Pflegeversicherung für eine Person kann ich grundsätzlich als Aufwand angeben, abzüglich der Einnahmen / Bezüge (abzgl. 624 EUR anrechnungsfreier Betrag und bei Bezügen 180 EUR Kostenpauschale) eben dieser Person.

Wie verhält es sich nun in unserer konkreten Situation? Kann ich 2 x 8.652 EUR + KV/PV als Grundlage nutzen? (Freundin + Sohn)

Vermindern ihre Fahrten / Werbungskosten in dieser Rechnung ihre Einnahmen?

Muss ich die UVG Leistungen und das Kindergeld auch als "Einnahmen" abziehen?

Vielleicht noch interessant: Selbstverständlich hat sie in ihrer Steuererklärung den gemeinsamen Haushalt mit mir als eheähnliche Lebensgemeinschaft angegeben.

Vielen Dank vorab für konstruktive Antworten.

Julian

Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, unterhalt, Aufwendungen, eheähnliche Lebensgemeinschaft
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Werden Steuern bei einem Neubau auf einem Privatgrundstück geltend gemacht?

Hallo zusammen,

ich befinde mich in folgender Situation: Die Kredite für 2 nebeneinander liegende,bebaute Grundstücke wurden letztes Jahr abbezahlt. Auf Grundstück/Haus A wohnen derzeit meine Eltern. Grundstück/Gebäude B wurde teilw. gewerblich genutzt. Die obere Etage von Gebäude B, wurde als Wohnobjekt freigegeben. Beide Objekte wurden bis Ende 2017 vermietet.

Die Mietverträge wurden, wegen Mietrückständen, gekündigt. Nun kam die Idee, die Häuser zu sanieren, die beiden Häuser zu sarnieren, um das Eigenheim schöner zu gestalten und mehr Interessenten für Gebäude zu genieren. Da es sich jedoch um Altbau(1925) handelt, sind Sanierungsaufwendungen für die beiden Gebäude, alles andere als rentabel.

Aus diesem Grund wollen wir unternehmerisch handeln und kalkulieren, ob es sinnig ist, die beiden Gebäuden, die auf Grundstück A&B liegen, zu entfernen, um dort ein Mehrfamilienhaus zu platzieren. Nun zum Kern meiner Frage:
Grundsätzlich gilt, soweit ich es richtig verstanden haben sollte, dass keine Steuern anfallen, falls das Haus/Gebäude sich seit 10 Jahren im eigenen Besitz befindet, oder man selbst dort für einige Perioden gewohnt hat. Da sich jedoch die Beschaffenheit ändert bzw. man die Gebäuden durch ein Neubau-Wohnungen ersetzen will, ändern sich ja die Beschaffenheit. Wie sieht es steuerlich nun aus, wenn man bspw. 3 Wohnungen veräußern möchte und 3 Wohnungen selbst nutzen möchte. Werden hier Steuern geltend gemacht? Wenn ja welche? Über jegliche Antworten wäre ich sehr dankbar! Ansonsten muss ich doch zum Steuerberater :-D

Finanzamt, Grundstück, Hausverkauf, Immobilien, Steuern, Verkaufserlös
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