Haus der Schwiegermutter kaufen oder schenken lassen - was müssen wir beachten?

3 Antworten

  4)Wäre evtl. eine Schenkung an meinen Mann günstiger?

Ja, denn er hat einen Freibetrag von 400.000,-, Du nur einen von 20.000,-.

 5)Wie wird der Niesbrauch berechnet?

Nießbrauch wäre eine sehr schlechte Lösung. Soll denn die Schwiegermutter die Miete der vermieteten Wohnung bekommen? Besser wäre ein lebenslanges Wohnrecht an der von ihr bewohnten Wohnung.

Berechnet wird das nach dem Jahreswert (Nettokaltmiete) mal einem Vervielfältiger, der sich nach dem Alter der Schenkerin richtet.

 Eigentlich hatten wir vor, dass meine Schwiegermutter einen Teil meinem Mann schenkt und ich einen Teil kaufe, damit ich auch beteiligt bin an dem Haus ... habt Ihr Tipps wie man am günstigsten eine Übertragung/Kauf/Schenkung hier zustande bringt?

Die Idee ist eindeutig besser. Du solltest dabei bevorzugt die vermietete Wohnung kaufen, denn dann wären die Zinsen des Darlehns abzugsfähig.

Besprecht die Sache noch mit Eurem Steuerberater. man kann hier im Forum nicht sämtliche Vertragspunkte abhandeln, die zu beachten sind.

Falls Mutti dann Pflegefall werden sollte, holt sich das Sozialamt das Geld einfach zurück. Einfach das Haus weiter zu beleihen und das Geld ausgeben, dann wäre es weg. Wie es dann von Mutti zu euch gelangt ist ne andere Sache. Ich würde mir das ganz normal vererben lassen, wenn am Ende noch was übrig ist. Das ist dann auch weitgehend steuerfrei. Um sicher zu sein braucht Ihr keinen Steuerberater sondern einen Gutachter der den Wert der Immo und der Nießbarkeit berechnet. Die Steuern sind klar im Gesetz beschrieben. www.gutachterundsachverständige.deändige.de kann man einen billigen suchen, die machen kostenlose Ausschreibungen.

Wie "wfwbinder" schon schreibt: Sie sollten vorab unbedingt einen Steuerberater aufsuchen, der Sie bei diesem "Deal" berät, denn bei einem Kauf/einer Schenkung mit laufenden Darlehen und der Einräumung eines Wohnrechtes (o.ä.) kommt es auf Details an. Und diese Details wir hier kein Experte einfach mal so und vor allem nicht kostenlos klären.  

Zweifamilienhaus gegenseitige Schenkung Rückfall Erbe

Das Ehepaar x und y hat sich unter anderem zur Alterssicherung ein kleines Häuschen mit zwei Wohneinheiten gekauft. Nun haben beide Kinder aus vorherigen Ehen, welche im Falle des Todes des entsprechenden Elternteils Pflichtteilserbberechtigt für das halbe Haus wären. Dieses soll aber dem länger Lebenden zur Absicherung vollständig zur Verfügung stehen. Da sich eines der Kinder mit einem Erbverzicht ( und entsprechender testamentarischer Regelung) nicht Einverstanden erklären möchte, kam in den letzten Tagen ( nach einem Fernsehbericht in dem es wohl um Schenkungen ging) zu folgender Überlegung.

X und Y vereinbaren nachträglich Gütertrennung und teilen in diesem Wege auch das Haus in zwei Einheiten A und B.

Dann schenkt X seine Wohneinheit A der Y und Y schenkt ihre Einheit B dem X. Der Wert der einzelnen Einheit liegt unter dem Grenzwert für die Schenkungssteuer UND es wird bei den Schenkungen jeweils eine Rückfallklausel für den Fall des Vorversterbens eingeflochten.

Sollte nun zum Beispiel X versterben, so würde die Ihm Geschenkte Einheit B automatisch wieder an Y fallen, an der Schenkung des X an Y würde sich aber nichts ändern, so das Y nun Eigentümerin des gesamten Hauses wäre, ohne, das es zur Erbmasse gehören würde.

ist dieses so umsetzbar ???

Und bevor nun ethisch/moralisch gemeckert wird, es soll dann auch direkt testamentarisch geregelt werden, dass das Haus zu gleichen Teilen an alle Kinder geht, wenn auch der andere verstirbt.

...zur Frage

Mit Hypotheken belastetes Haus meiner Mutter abkaufen? Andere Darlehen in die Finanzierung mit integrieren?

Guten Tag zusammen,

meine Mutter ist vor kurzem verwitwet und hatte mit ihrem verstorbenen Mann ein 3 Familienhaus gekauft in welchem sie die unterste Wohnung bewohnt. Da dieses Haus natürlich auch viel an Arbeit und Verantwortung mitsichbringt welche weitesgehend von meinem verstorbenen Stiefvater übernommen wurde, kam die Idee auf dass sie mir das Haus verkauft oder schenkt (was ist sinnvoller)?

Das Haus ist noch mit ca. 100.000 Euro belastet bei einem Schätzwert von 185.000 Euro. Ich habe meinerseits jedoch Kredite (Autokredit etc.) i.H.v. ca. 70.000 Euro.

Das ganze wäre für mich in sofern interessant, als dass ich jetzt mtl. ca. 1.700 Euro für die jetztigen Kredite abbezahle und bei einem Immobiliendarlehen nur ca. 900 Euro (Wobei davon sogar 600 Euro durch Vermietung der anderen Wohnungen gedeckt sind).

Meine Frage/n jetzt:

Was ist sinnvoll? Eine Kauf über eine Summe X (Wie hoch sollte diese sein) und Grunderwerbssteuern zahlen etc. oder eine Schenkung?

Das Haus ist mit 100.000 belastet, ich habe selber Verbindlichkeiten von ca. 70.000 - d.h. ich müsste das Haus neubelasten mit ca. 180.000 (Kaufnebenkosten incl.). Bei einem Schätzwert von 185.000 möglich?

Wie sieht es aus mit der Vorfälligkeitsentschädigung? Die jetztigen Darlehen laufen über 2 Banken (Sparkasse und Volksbank) zu 45 000 und 55 000 Euro. Nehmen diese Banken im Falle eines Verkaufs eine Vorfälligkeitsentschädigung?

Vielen Dank schonmal!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?