Zeitpunkt Besteuerung Spekulationsgewinn aus Immobilienverkauf?

1 Antwort

a) Der Veräußerungsgewinn wird in 2016 versteuert.

b) Der Veräußerungsgewinn wird in 2016 versteuert.

c) Der Veräußerungsgewinn wird in 2016 versteuert.

§ 23 (3) Satz 1 EStG enthält eine eigene Gewinnermittlungsvorschrift, die weder was mit dem Zuflussprinzip noch was mit dem Verursachungsprinzip zu tun hat.

Hallo, hab ich richtig verstanden, dass auch wenn der Geldfluss in 2017 stattfindet, die Besteuerung im Jahr 2016 vorgenommen wird, wenn das Datum des Vertrages in 2016 liegt? Wo finde ich das zum Nachlesen - vielen Dank!

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Die Nichtanwendung des Zahlungsmomentes (Zuflussprinzips) aus dieser Rechtsvorschrift zu "deduzieren" fällt mir allerdings auch sehr schwer.

Aber dafür brauchen wir eben die StB und Fachanwälte.

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@LittleArrow

Leider habe ich schon zwei Steuerberater zu dem Thema gefragt. Und jeder sagt was anderes :/

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@kostonix

Okay, da hat das FG die Gewinnermittlung ausgehebelt und es hat sich anscheinend durchgesetzt. Meine Aussage ist daher zu revidieren. Für die Versteuerung gilt das Zuflussprinzip.

Nur die Werbungskosten sind abweichend von § 11 Abs. 2 EStG im Zeitpunkt der Veräußerung abziehbar.

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Steuererklärung als Student/Werkstudent/Selbstständiger?

Also ich wollte mich gerade daran machen mich um meine steuerlichen Verpflichtungen für das Jahr 2017 zu kümmern. Bin Student und habe von Januar 2017 bis November 2017 als Werkstudent Gehalt bezogen und somit für diesen Zeitraum Entgeltabrechnungen sowie auch einige korrigierte Abrechnungen.
Auch die Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2017 habe ich erhalten. Mein Vertrag als Werkstudent ging normalerweise bis zum 07.02.2018, habe aber sowohl im Dezember, Januar als auch Februar rechtmäßig kein Gehalt erhalten.

Hatte 2013 bereits eine Gewerbe angemeldet, da ich zu dem Zeitpunkt Pläne hatte mich selbstständig zu machen. Dies war dann nie der Fall und hatte dann den Gewerbeschein ohne ihn zu wirklich zu nutzen. Nun hab ich im November 2017 nochmal einen Gewerbe-Ummeldung gemacht um Online-Marketing hinzuzufügen.
Hatte im September 2017 einen Auftrag als Freelancer erledigt und dann eine Rechnung für den Kunden erstellt. Ebenso eine Rechnung im Dezember 2017, sowie eine im März 2018.

Zur Erstellung meiner Steuererklärung nutze ich WISO 2018 und da ich mir momentan keinen Steuerberater leisten kann benötige ich eure Hilfe.

SOOO...wer sich das durchgelesen hat, weis alles war er denke ich wissen muss und kann mir dann vielleicht wirklich helfen bei meiner Frage/Problem, die wäre:

Was muss ich bei meiner Steuererklärung beachten? 2015 und 2016 habe ich einfach die im WISO abgefragten Daten eingegeben und das hat dann ohne Probleme geklappt. Nun habe ich aber 2017 tatsächlich mal Gebrauch von der Gewerbeanmeldung gemacht. Habe jetzt auch etwas über eine Gewinn-Verlust Rechnung gelesen, von der ich a) nicht weis ob ich sie machen muss, da ich nicht wirklich weis was mit Verlust gemeint ist, schließlich hatte ich aufgrund der 3 Aufträge keine Kosten und b) wüsste ich auch nicht wie ich sie erstellen kann.

Falls jemand in der Lage wäre mir zu helfen wäre das überaus praktisch, da ich mich momentan in einer Notsituation befinde und mich über jede Hilfe freuen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Amin

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Wo werden umsatzsteuerfreie Entnahmen als Teil des betrieblichen Gewinns in der Umsatzsteuererklärung erfasst?

Der Sachverhalt im Überblick:

Der Gewerbebetrieb wurde zum Jahresende 2016 aufgegeben. Bis Ende 2015 wurde die Kleinunternehmer-Regelung angewendet und keine Umsatzsteuer abgeführt oder berechnet. Ab 2016 dann die Regelbesteuerung.

Mit der Aufgabe des Betriebes werden Sachentnahmen dem Privatvermögen zugeführt und dementsprechend dem Gewinn des Betriebes zugerechnet. Die anteilige Umsatzsteuer wird berücksichtigt.

Wie verhält es sich mit Entnahmen die als "Kleinunternehmer" erworben wurden? Auch hier wird der Wert der Entnahme dem betrieblichen Gewinn zugerechnet, allerdings wird keine Umsatzsteuer geltend gemacht. Da beim Erwerb keine Vorsteuer geltend gemacht wurde, wird diese jetzt nicht berücksichtigt.

Im Elster Forular zur Umsatzsteuer wird der Gewinn in Zeile 38 vermerkt, die Entnahmen in Zeile 39 unter "Unentgeltliche Wertabgaben - Lieferungen nach § 3 Absatz 1b UStG zu 19 Prozent". Die Umsatzsteuer wird automatisch berechnet.

Daraus resultiert meine Frage: Wie gehe ich mit Entnahmen vor, die der Umsatzsteuer nicht unterliegen? Wo trage ich den Wert im Formular für die Umsatzsteuererklärung ein? In Zeile 39 ist dies nicht möglich, da die Umsatzsteuer automatisch berechnet wird.

Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann!

Danke und viele Grüße, Chris

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Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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Geldeingang ins nächste Jahr buchen?

Angenommen ich bekomme meine Rechnung Ende Dezember bezahlt, kann ich als Freelancer mit Ist-Besteuerung die Einnahme erst für Steuer 2017 angeben um nicht zu viel Gewinn 2016 zu haben? Also einfach angeben, dass Geld erst 2017 eingegangen ist?

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Wechsel vom KU zur Regelbesteuerung - Umsatzsteuer ab Zahlungseingang?

Hallo,

ich habe in 2016 die 17.500-Grenze überschritten und muss nun zur Regelbesteuerung übergehen.

Meine Frage: Für Leistungen, die ich im Dezember 2016 erbracht habe und die Rechnungen mit Datum 31.12.2016 rausschicke, die aber logischerweise erst im Januar 2017 bezahlt werden - muss ich hier schon die Umsatzsteuer ausweisen, weil die Beträge ja erst im Januar eingehen, oder gilt für diese Rechnungen noch die KU-Regelung?

Meine Kunden sind hauptsächlich Unternehmen, daher ist das prinzipiell kein Problem, aber ich bin gerade ratlos, ob ich die Rechnungen für Dezember MIT oder OHNE Umsatzsteuer rausschicken muss.

Liebe Grüße und vielen Dank vorab

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