Kann ich Schadenersatz für Belästigung durch unerwünschte Werbung bekommen?

Gibt es so etwas? Der Sachverhalt: seit ein paar Wochen werde ich von einer regionalen Bank (und deren Kooperationspartner easy ...) mit Briefen "bombardiert" in denen mir ein Kredit angeboten wird. Ich habe aber noch nie im Leben einen Kredit aufgenommen und dürfte (wenn überhaupt) nur einen äußerst positiven Eintrag bei der Schufa oder ähnlichen Agenturen haben. Von dort haben die meine Adresse bestimmt nicht. Weiterhin kommt noch dazu, dass ich noch nie ein Konto oder eine sonstige Verbindung zu dieser regionalen Bank hatte. ABER: mein Opa hat bei einer Filiale in dem Stadtteil, in der er wohnt, ein Sparbuch bei dieser Bank. Und (welch Zufall!): genau von dieser Filiale erhielt ich als erstes einen Brief, in dem Sie mir einen Kredit angeboten haben. Und der nächste "Zufall": mein Opa hat mich als Begünstigten bei seinem Sparbuch eintragen lassen, falls Ihm etwas zustoßen sollte. Daher ergibt sich für mich die Schlussfolgerung: die Herrschaften von der Regionalbank haben missbräuchlich meine Adresse dazu benutzt, um mir unerwünschte Werbung zuzuschicken. Dazu haben Sie das Ganze auch noch an Ihren Kooperationspartner (easy...) in einem anderen Bundesland weitergeleitet, der mich jetzt auch Werbebriefen für Kredite belästigt. Natürlich könnte ich jetzt Mails und Briefe schreiben, in dem ich die Bank und den Kooperationspartner auffordere, meine Adresse aus Ihrer Datenbank zu streichen. Aber davon habe ich nichts. Deswegen die Frage: könnte ein cleverer Anwalt so etwas wie Schadenersatz für mich heraus schlagen wegen der Belästigung durch unerwünschte Werbung und Verstoßes gegen irgendwelche Datenschutz-Bestimmungen? Weil ich sonst Verbraucherschutz, Medien und ggf. auch noch Behörden informieren würde? Meinungen und Tipps? Danke im Voraus!

Anwalt, Bank, Datenschutz, Jura, Kredit, Recht, Werbung
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Vorlegedatum eines Schecks zur Verrechnung - Aktualitätsbezug

Hallo, ich habe da mal eine Frage.

Ich habe eine private Rentenversicherung im Jahr 2013 gekündigt (Produkt der Postbank AG). Ich habe dann etwas später einen Verrechnungsscheck über die angesparte Summe erhalten. Dieser wurde mir allerdings an eine Adresse gesendet, die damals nicht aktuell für mich war.

Über Umwege habe ich den Scheck erst in 2014 erhalten. Da erfuhr ich, daß ich mich nun bei der Deutschen Bank melden müsse und nicht bei der Postbank um eine Datumsänderung auf dem Scheck zu erwirken. Denn die sogenannte gesetzlich geregelte VORLEGEZEIT zur Scheckeinreichung war ja abgelaufen.

Ich schrieb der Deutschen Bank einen freundlichen Brief. Ich erhielt eine Kurzantwort - ohne persönliche Namensangabe des Schreibers bzw. auch ohne Unterschrift. Das kam mir etwas komisch vor. Ich erfuhr in diesem Kurzschreiben, daß der Scheck noch seine Gültigkeit habe. Das soll wohl heißen, daß ich jetzt einen Uralt-Scheck aus 2013 meiner Bank vorlegen soll.

Nun hätte ich ja gerne, aus Gründen der gesetzlichen Vorgaben, daß der Scheck vor der Einreichung bei meiner Bank ein aktuelles Datum erhält. Prinzipiell hätte ich ja gerne den alten Scheck (=Wertpapier) aus 2013 in einen neuen Scheck (2015) umgetauscht - vor Einreichung bei meiner Bank. Erscheint euch dieser Wunsch abstrus, Community?

Wie kann ich die Erfüllung meines Wunsches diesmal erreichen? Kann mir da jemand mal behilflich sein? Gerne hätte ich schon in der Schule von den Tricks und Möglichkeiten bei einer Bank erfahren, doch leider gab es dieses Fach nicht an meiner Schule.

Mit großem Dank an alle - für die Antworten - im voraus.

Sonne2015

Bank, Scheck
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Wieso gibt es bei der Bank zwei Töpfe "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern"?

Ich habe ein Depot bei der Postbank. Ich habe zuletzt Gewinne realisert.

Vor der Gewinnrealisierung hat ich einen Betrag im Topf "Aktienverluste".

Zuerst habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft.

Dadurch ging der Topf Aktienverluste auf 0. Der restliche Verkaufsgewinn wurde mit dem Sparerpauschbetrag verrechnet.

Dann habe ich ein Zertifikat verkauft. Der Sparerpauschbetrag ging durch diesen Verkauf auf 0 und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den verbleibenden Gewinnbetrag erhöht.

Dann habe ich einen ETF verkauft. Der gesamte Gewinn hieraus musste versteuert werden und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den Gewinnbetrag erhöht.

Anschlissend habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft. Nun wurde der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Aktien" um den Gewinnbetrag erhöht.

Fragen hieraus:

Werden Aktienverluste, die ich sehr wahrscheinlich noch realisieren muss, nicht automatisch mit dem Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" verrechnet?

Bzw. ist es nicht möglich/zulässig Aktienverluste mit Gewinnen aus ETF's/Zertifikaten verrechnen bzw. umgekehrt?

Wenn das nicht gehen sollte, sollte man dann überhaupt Aktien und gleichzeitig ETF's/Zertifikate in seinem Depot haben?

Ansonsten könnte es ja z. B. passieren, dass man Steuern auf Aktiengewinne zahlen muss, obwohl man vorher große Verluste mit ETF's gemacht hat, und umgekehrt?

Geldanlage, Aktien, Börse, Geld, Kapital, Bank, Depot, Steuern, Zertifikat
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Neues Angebot bei Comdirect - als Einsteiger zugreifen?

Meine Bank Comdirect hat ihr Angebot erweitert und bietet jetzt KomfortFonds an. Ich möchte gerne meine Rücklagen besser anlegen als bei meinem Tagesgeldkonto. Gibt ja keine Zinsen groß drauf. Das was Comdirect schreibt klingt für mich als ahnungsloser ganz gut und da ich 2001 damals eher negative Erfahrungen gemacht habe möchte ich eher etwas risikoarmes. Ich bin jetzt 44 Jahre alt und habe seit dem nichts mehr mit Fonds gemacht. Hatte damals eine sehr schlechte Beratung und konnte auch nach langen warten meine Verluste nicht aufholen und habe deshalb auch letztes Jahr die Fonds verkauft da ich nicht mehr glaube, dass da noch was zu holen ist. Daher der Umstieg auf eher bequem-

KomfortFonds Einfach anlegen – ideal für Wertpapiereinsteiger Nehmen Sie in Zeiten historisch niedriger Zinsen neue Anlagechancen wahr. Wir machen Ihnen den Einstieg in die Welt der Wertpapiere leicht: Mit unseren KomfortFonds erhalten Sie eine einfache Anlagelösung, mit der Sie sich wohlfühlen – schon ein Fonds genügt

Zur Verdeutlichung der Bequemlichkeit des Produktes wird gleich noch ein Sofa mit abgebildet. Welcher Komfortfonds eignet sich am besten für den Anleger, der sein Geld sicher, dennoch etwas rentabel anlegen möchte. Diese Fonds stehen dort zur Wahl

  • Kapital Plus (WKN 847625)

  • Ethna Capital Ethna Aktiv (WKN 764930)

  • ARTY (WKN A1CYNM)

  • BlackRock BGF Global Allocation (WKN 987142)

  • Franklin Franklin Global Fundamental Strategies Fund (WKN A0NBQ1)

  • JP Morgan JPM Inv.Fds-Global Income Fund (WKN A0RBX2)

  • Nordea Nordea 1-Stable Return Fund AP (WKN A0J3XL)

  • JSS Sustainable Portfolio - Balanced (EUR) (WKN 973502)

Über Hinweise freue ich mich. Vielen Dank

Bank, Fonds
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GRUNDSICHERUNG auf DARLEHENSBASIS bei ETW ?

Hallo, ich bewohne eine kl. Eigentumswg., ein Geschenk meines Vaters vor 7 J. Dann bin ich (schuldlos ) in die Altersarmut gekommen. Zum Antrag auf Grundsicherung musste ich einen Darlehensvertrag unterschreiben, nehme an, wegen der ETW. Da ich mir notwendige Renovierungs.-/ Reparaturkosten zukünftig nicht mehr leisten kann, ist ein gewisser Werteverfall der ETW langfristig vorprogrammiert. Also würde nach Abzug der gezahlten Sozialgelder vom ( bei Verkauf ) erzielten Verk.-Preis doch immer weniger übrigbleiben-zumindest in Relation o.so.

Hinzu kommt ein vor Jahren eingerichteter u.längst ausgereizter Dispo, den ich nicht mehr ablösen kann.Die Zinsen brechen mir noch das Genick, da ich jeden Monat weniger zum Leben habe.Die Bank wechseln um so sehr hohe Zinsen u. Kontoführungsgebühren einzusparen ist nicht möglich,da nur Grundsicherung.Umwandlung in einen Kleinkredit (2000€) oder eine Hypothek auf die unbelastete ETW auch nicht. Ich sehe als einzige Möglichkeit den Verkauf der Wohnung, Rückzahlung der Sozialleistungen,Dispo bezahlen/ Bank wechseln, Mietwohnung finden u. später erneut (wenn Geld aufgebraucht) Grundsicherung beantragen.... Aber wovon soll ich die Kaution bezahlen wenn die ETW noch nicht verkauft ist? Wie und womit soll ich überhaupt anfangen? Hat jemand von Euch Erfahrung oder Tipps für mich, wie ich aus der Misere herauskommen kann? Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen nie mehr arbeiten.Ich bin 63J.

Wofür bezahlt man viele Jahre Sozialabgaben, wenn man Sozialhilfe zurück bezahlen muss?!

Vorab ein großes DANKE an Euch für's Lesen, Denken und Antworten !!!

Bank, Grundsicherung im Alter, Immobilienverkauf, Sozialrecht, Dispositionskredit
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Kündigung der Bank

Hallo,meine Situation ist ziemlich lang. Mein Kollege hatte Schulden bei mir und wollte mir das Feld in Höhe 1000 Euro überweisen.ich habe ihm meine Konto Daten gegeben.die Überweisung ist angekommen.der Kollege der mir das überwiesen hatte hat die Summe von seinem Vater überwiesen ohne ihm Bescheid zu geben das stellte sich dann raus als der Vater zu mir kam und mir erzählte das er davon nichts wusste.unsere Eltern kenne sich untereinander.er ging zur Bank und fragte wem dieses Konto gehört und die Bank gab ihm die Information . ....Zur meiner ersten frage darf die Bank einfach meine Daten weitergeben????? als er das erfuhr kam er zu mir und habe ihm die Situation geschildert und meinte mein Sohn ist schuld.nach paar tagen schickte mir meine Bank Sparkasse eine Kündigung mit der Begründung betrügerischen Hintergrund. Darf die Sparkasse ohne eine Anhörung und Schilderung von mir einfach kündigen? ???? als ich diesen schreiben bekam ruft ich den Kollegen an der mir das überwies und gingen zur meinen Sachbearbeiter und erzählten ihm die Situation.nun meinte er das der Vater bei seinem Sachbearbeiter das genau so erzählen sollte.dieses ist heute geschehen die Sachbearbeiterin des Vaters rügte mich an und habe ihr das genauso erklärt da der Vater nicht so gut deutsch kann und der Vater hat das auch bestätigt .habe die Sachbearbeiterin gefragt ob das normal sei das meine Bank so vorgeht da meinte sie ganz ehrlich wir würden nicht so vorgehen.die Frau wäre sehr kooperativ.und wollte die Schilderung an meinen Sachbearbeiter weiterleiten die Eltern der mir das Geld überwiesen hat haben für mich ausgesagt.heute habe ich Post von der Polizei bekommen als beschuldigter Geldwäsche ,Verschleierung unrechtmäßig Vermögenswerte.durch den heutigen Gespräch mit der Sachbearbeiterin des Vater habe ich festgestellt das meine Sparkasse mich angezeigt hat und nicht der Vater noch die Sparkasse des Vaters ich War schockiert.obwohl ich zur meinen Sachbearbeiter das geschildert habe und das der Vater das klären wird. Ist das normal was meine Bank angestellt hat??? Kann ich gegen meine Bank vorgehen oder haben die richtig gehandelt.?????

jetzt schon mal danke für die Antworten

Überweisung, Bank
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Bearbeitungszeit bei der Rückerstattungen von Kredit-Bearbeitungsgebühren

Hallo liebe Community, ich habe vor 2 Monaten in einem Schreiben an die Bank die Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren meiner Kredite eingefordert. Ich hatte in einem Musterschreiben an die Bank eine Frist von 2 Wochen gesetzt und die Schreiben per DHL-Kurier versendet. Über den Eingang bei der Bank hatte ich zum einen einen Nachweis und zum anderen hatte die Bank auch binnen 1 Woche geantwortet und dabei auf den enormen Andrang verwiesen. Sinngemäß schrieb die Bank, dass meine Rückforderung fristgerecht eingegangen sei und die Bank auf die "Einredung der Verjährung" verzichtet, aber eben binnen meiner Frist von 2 Wochen mein Anliegen nicht bearbeiten kann. Weiter schrieb die Bank, dass man "bei berechtigter Forderung wieder auf mich zukommen würde". Das ganze ist nun schon 2 Monate her, und ich würde gerne wissen, wie lange ich der Bank denn noch Zeit geben soll (oder muss)? Großer Andrang "schön-und-gut"... Aber ich kann ja jetzt auch nicht meine laufenden Verpflichtungen aufschieben, nur weil ich vielleicht mal viel zu tun habe, oder krank bin, oder beruflich unterwegs bin. -Meine Umstände interessieren ja auch keine Sau. Bitte nicht falsch verstehen; ich sehe die Rückerstattung als "Bonus" und bin nicht darauf angewiesen. Aber bei 3 ehem. Kreditverträgen beläuft sich die Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren auf immerhin 3.000 Euro.

Weiß hier vielleicht jemand Rat, wie lange man warten sollte? Oder doch Anwalt einschalten?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

Bank, Kredit, Rückerstattung
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Quellensteueranrechnung bei Rentenversicherungen?

Hallo,

seit einiger Zeit denke ich über die steuerliche Situation von Altersvorsorgeprodukten nach. Bei Investmentfonds, die in einem Bankdepot gehalten werden, werden ja Quellensteuern, die im Ausland gezahlt wurden, auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet (je nach DBA). Wie ist es bei Rentenversicherungen (z.B. ungeföderte Rente, Riester-Rentenversicherung, Riester-Fondssparplan...)?

Ich weiß, dieser Steuer-Aspekt sollte bei der Altersvorsorge nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dennoch finde ich ihn interessant. Daher mal zwei Beispiele:

  1. Riester-Rentenversicherung bei der Debeka: Ich vermute, dass die Debeka auch Wertpapiere aus dem Ausland im Portfolio hält. Wenn im Ausland die Zinsen gezahlt werden, dann fallen an der Quelle eben Steuern an. Nutzt der Versicherer einen Weg, um diese ausländischen Steuern zu umgehen? (z.B. Einen Tag vor der Zinszahlung verkaufen, um dann später zurückzukaufen. Oder: Sind diese Steuern vielleicht für den Versicherer anrechenbar, sodass sich die Anrechnung positiv auf die Gebühren auswirkt? Oder zahlen Versicherer im Ausland keine Quellensteuer?)

  2. Riester-Fondssparplan: Die hierin enthaltenen Investmentfonds weisen im Bundesanzeiger eine anrechenbare Quellensteuer aus, die man beim Bankdepot anrechnen könnte. Bei Riester stelle ich mir das durch die nachgelagerte Besteuerung schwierig vor. Werden die Quellensteuern in irgendeiner Form berücksichtigt?

Ganz unerheblich scheint mir diese Betrachtung allerdings nicht zu sein. Bei 4% Brutto-Zins und einer anrechenbaren (nicht rückforderbaren) Quellensteuer von 15% bleiben jährlich 0,45% im Ausland, d.h. aus 4 % werden 3,55% Zinsen, die dann in Deutschland (nach etlichen Jahren) versteuert werden müssen. Diesem Nachteil steht natürlich ein Steuerstundungseffekt gegenüber (durch die nachgelagerte Besteuerung), bei der Privaten Rente der Ertragsanteil...

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Bank, Depot, Fonds, Investmentfonds, Steuern, Anrechnung
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