Kein Anspruch auf Krankengeld wegen ermäßigtem Beitrag - Wie verhält sich die Rentenversicherung?

Bevor ich zur Frage komme muß ich kurz meine derzeitige Situation erklären:

Seit Oktober 2012 arbeite ich in einer Behindertenwerkstatt. Ich befinde mich zur Zeit noch im Eingangsverfahren, deshalb ist die Rentenversicherung der Kostenträger dieser Maßnahme. Ich bekomme von ihr Übergangsgeld. Bei dem Antrag zu dieser Leistung mußte ich natürlich auch angeben, daß ich Berufsunfähigkeitsrente beziehe. Das wurde bei der Höhe des Übergangsgeldes angerechnet.

Zur Zeit bin ich wegen des offenen Beines krank geschrieben. Das geht jetzt in die 7. Woche. Es ist nun so, daß ärztlich abgestimmt wurde, daß die Wunde von unten nach oben zuheilen soll, was aber ein halbes Jahr dauern kann. Die Wunde wird alle 2 Tager versorgt und ich könnte arbeiten gehen. Das will ich auch versuchen. Im Moment habe ich mir aber eine Erkältung eingefangen und meine Hausärztin sagt, sie könne mich deshalb weiter krank schreiben, danach aber nicht mehr wegen des Beines Und was wäre, wenn sich die Wunde noch verschlechtert?

Die Krankenkasse sagt die Erkältung wäre eine zusätzliche Diagnose, es bliebe aber trotzdem eine Krankschreibung. Anspruch auf Krankengeld hätte ich nicht, weil mich die Werkstatt mit einenem ermäßigten Beitrag angemeldet hat. Deshalb würde das Übergangsgeld weiter laufen. Stimmt das?

Und dann würde ich gern noch wissen: Wenn die Erkältung weg ist und ich gehe arbeiten - Kann mich der Arzt dann wieder auf Diagnose Bein krank schreiben, falls sich die Wunde verschlechtert?

Rentenversicherung, Rente, anspruch, Krankengeld, Übergangsgeld
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