Bankberater wird von einem älteren Kunden als Miterbe eingesetzt. Kann der Bankberater das Erbe annehmen?

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3 Antworten

Ein solcher Fall ist schon einmal entschieden worden:

https://www.haufe.de/recht/arbeits-sozialrecht/keine-ausserordentliche-kuendigung-eines-sparkassenangestellten-weg_218_78488.html

Ganz unbedenklich ist die Annahme eines solches Erbes nicht. Aber jedenfalls erwächst daraus kein Kündigungsgrund. Abgeben braucht man von dem Erbe ohnehin nichts, jedenfalls der Bank nicht.

Ein anderes Thema ist natürlich, was Angehörige des Bankkunden in solchen Fällen unternehmen könnten und würden. Freude wird bei denen wegen des geschmälerten Erbes natürlich nicht aufkommen. Denkbar ist, daß diese die Testierfähigkeit des Erblassers in Frage stellen, zum Beispiel behaupteten, der Erblasser sei schon dement gewesen.

Wolf:

Was spricht eigentlich dagegen, die letztwillige Verfügung durch einen Notar beurkunden zu lassen?

Dem muß eine ausführliche Beratung vorangehen und das Ergebis im Testament  mit überzeugend Begründung festgezurrt werden.

Der Bank muss er garantiert nichts abgeben, aber er sollte Erklärungen könne, warum der Erblasser ihn eingesetzt hat.

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