Wie viel Puffer/ Reserve sollte ein Startup beim Kapitalbedarf einplanen?

1 Antwort

Im ersten Monat nimmt die GmbH aber nur 5.000 EUR ein und besitzt damit nur noch 15.000 EUR

Nein, bei nur 10.000,- Liquiditätsreserve, sind nicht mehr 5.000,- vorhanden, sondern das Konto wäre mit 5.000,- überzogen.

Die Kosten belaufen sich wie gesagt auf 20.000 EUR, die GmbH ist mit -5.000 EUR insolvent

Falsch, die haben zwar entweder 5.000,- Euro unbezahlte Rechnungen, aber sie sind nicht überschuldet (1. Insolvenzgrund), udn auch nciht zwingend zahlungsunfähig, denn dafür müssten die Zahlungen komplett eingestellt worden sein.

Für die Anfangsinvestition muss sie 90.000 EUR aufbringen, 10.000 EUR bleiben übrig

Natürlich ein eklatanter Planungsfehler. Wenn ich bei 100.000,- Finanzen 90.000,- davon investiere, habe ich einen ganz schlechten Geschäfts- und Liquiditätsplan gemacht.

Die Planung geht auf 50.000,- Umsatz. Da muss ich ja davon ausgehen, dass ich das erst nach einigen Monaten erreiche. also 1. Monat 5.000,-, zweiter 10.000,-, dritter 15.000,- usw.

Daraus ergibt sich der Bedarf an Betriebsmitteln.

Die Gründerin benötigt 122.000 EUR zur Eröffnung einer Buchhandlung
Der Betrag beinhaltet 3.000 EUR "Reserve"

Na ja, das Beispiel ist eben von der IHK und nicht von einem vernünftigen Berater.

Das was am Plan der IHK jedoch gut ist, ist die monatliche Liquiditätsübersicht. Wenn das auch noch vernünftige Zahlen wären, würde man dort sofort merken, wo es hakt.

Beide Fälle scheinen mir nicht ausreichend durchdacht? Müssten
beide Startups nicht einen "Notfallpuffer" für zumindest drei Monate
haben?

Das merke ich automatisch, wenn ich die vermutlichen Umsätze (realistisch) schätze udn die entsprechenden Kosten in die laufende Liquiditätsübersicht einsetze. Dann habe ich den vermutlichen Liquiditätsverlauf.

Dann mache ich die gleihe Übersicht (ist ja kein Problem bei Exceltabellen eine Kopie anzufertigen) und setze geringere Umsätze als "Notfallszenario" ein.

Dann weiß ich, wie hoch für den schlehcten Fall die Reserve gegenüber dem Normallfall sein muss.

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Na ja, das Beispiel ist eben von der IHK und nicht von einem vernünftigen Berater.

Leider gibt es für die IHKn keine strenge Qualitäts- und Kostenaufsicht. Diese würden die Zwangsmitgliedschaft vielleicht noch erträglich machen.

Die Kammern bieten keine Leistungen an, welche von Berufsschulen, Unternehmen und Unternehmensverbänden nicht besser und billiger erbracht werden könnten. 

Sie sind Versorgungseinrichtungen für abgehalfterte Politiker und Bürokraten und der Hort der Vetterleswirtschaft - zu Lasten der Zwangsbeitragszahler. Gute Unternehmer brauchen keine Kammern!

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@NasiGoreng

Und da sie selber Gründercoaching anbieten, werden Gründer, die sich einen freien Gründercoach gesucht haben, in dem Interview dort mehrfach gefragt, ob sie nicht lieber einen IHK Berater nehmen wollen.

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Steuererklaerung Verlustvortrag verrechnen

Ich bin gerade an meiner Steuererklaerung und habe folgende Frage. Durch ein Zweitstudium habe ich im letzten und in diesem Jahr Verlustvortraege angehaeuft. Diese werden mit meinen Einkuenften verrechnet. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Frage:

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In der Steuererklaerung passiert nun folgendes: Meine einkuenfte von 4.000 EUR werden mit den Verlustvortraen verrechnet. Das heisst, ich zahle keine Steuern und mir bleibt fuer das naechste Jahr ein Vortrag von 16.000 EUR. Hier liegt aber genau das Problem. Die 4.000 EUR waeren so oder so steuerfrei. Leider verliere ich 4.000 Verlustvortrag ohne davon zu profitieren.

In meiner Erklaerung habe ich, anders als im Beispiel, als Kleinunternehmer Einkuenfte von 14.000 EUR. Um diese wird mein Verlustvortrag reduiziert. Also auch um die ca.8.000 EUR, die steuerfrei waeren.

Ist jemand mit dieser Problematik vertraut? Werden Verlustvortraege wirklich auf den Freibetrag angerechnet? Kann man den Verlustvortrag erst fuer spaetere, weil hoehere Einkuenfte verwenden?

MfG

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In welcher Reihenfolge werden Spekulationsverluste (alt) aufgebraucht

Eine Frage an Steuerberater. Es geht um einen eher häufigen Fall. Jemand hat einen vortragsfähigen Spekulationsverlust von vor 2009. Zum Beispiel 5.000 € Verlust aus Aktien, 5.000 € Verlust aus Optionsscheinen und 5.000 € Verlust aus Fonds.

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Wie rechnet der Fiskus oder genauer gesagt, wie ist der § 23 Abs. 3 Nr. Satz 9 EStG (Abweichung von Satz 7) anzuwenden?

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Wie funktioniert die "CleverCard direct"?

Guten Tag,

ich habe einen Kredit bei der Santander-Bank online abgeschlossen und mir wurde mit den Dokumenten eine "CleverCard direct" zugeschickt auf welcher ein Limit von 3.000,- EUR sich befindet.

Wenn ich als Beispiel 1.000,- EUR an einem Bankautomaten auszahlen würde, welche Kosten würden dann auf mich (monatlich) zukommen?

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Beste Grüße

Sarah

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Nebenkostenabrechnung - wer kann helfen

Hallo zusammen,

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Jetzt stellen sich mir da ein paar Fragen. Ich muss dazu sagen, dass wir mit dem Tag des Einzugs ja das erste mal Pellets haben kaufen müssen. Da zu dem Zeitpunkt noch keine Nebenkosten bezahlt wurden hat der Hausverwalter die 16.000 KG gekauft und die Kosten von 5.000 EUR gleich mit einer extra Rechnung von allen Parteien eingefordert, je nach Wohnung eben mehr oder weniger. Das wurde natürlich Anfang 2014 gleich an den Hausverwalter bezahlt.

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  2. Ich verstehe auch nicht warum der Restbestand wieder abgezogen wird. Diese Pellets mussten wir doch auch bezahlen, egal ob die verbrannt wurden oder im Keller liegen. Ich mein bezahlt haben wir die doch.. Verstehe das nicht so ganz.

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Bankkredit: Zinsen gehören in die GuV, Tilgung in den Liquid.-Plan. Gilt das auch für andere Ratenzahlungen?

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hier geht es um Business-Plan-Theorie.

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