Finanzamt Mahnung/Vollstreckung??

Also, ich bin selbstständig und verdiene mein Geld durch Onlinewerbung genauer gesagt Google AdSense. Da Google in Irland wird meine Umsatzsteuer in Irland geregelt und meine Einnahmen sind eigentlich umsatzsteuerfrei weil sich Google darum kümmert (Reversecharge-Verfahren etc). Jetzt haben wir vor kurzem einen Brief bekommen vom Finanzamt, mit einer Mahnung dass wird die Umsatzsteuer bezahlen müssen. Wir haben mit unserem Steuerberater geredet und der hat auch mit dem Finanzamt geredet und ist auf uns zurückgekommen mit den Worten, dass wird das nicht zahlen müssen (was auch logisch wäre). Jetzt kam ein neuer Brief (circa. 2 Wochen später) vom Finanzamt wo schon mit einer Vollstreckung gedroht wird und langsam mache ich mir da auch sorgen.

Das Geld ist da (also um alles zu bezahlen) und ich will hier auch nichts hinterziehen, ich warte auf den Brief mit der Einkommenssteuer und bin bereit diese zu zahlen (und das ist dann mehr als das doppelte als die Umsatzsteuer), aber ich sehe es nicht ein dem Finanzamt Geld zu überweisen für etwas, was ich nicht zahlen muss und was bereits bezahlt wurde (von Google). Und jetzt überweisen und dann 2 Jahre warten bis die mir das Geld eventuell dann doch irgendwann mal zurückgeben, will ich auch nicht. Und ich will auch nicht dass jemand zu mir nachhause kommt und meine Sachen pfändet... Was kann man da tun, wie kann man die Situation klären und was kann passieren ?

Als Anmerkung: Das Finanzamt hat nicht mal den ersten Brief bezüglich der Umsatzsteuer geschickt, es kam erst ne Mahnung jetzt wieder eine, aber schon mit der Androhung einer Vollstreckung.

Finanzamt, Pfändung, Umsatzsteuer, Vollstreckung
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Warum wird die Pfändung auf dem P-Konto nicht abgeführt?

Hallo, mein Freund hat ein P-Konto bei der BB Bank und wir wissen im Moment nicht weiter. Er hat seit ein paar Monaten eine Pfändung über 83€ auf dem Konto. Seitdem sammelt sich das Geld was über seinem Freibetrag liegt. Somit sind mittlerweile 2050€ nicht verfügbar. Eine Menge Geld, dafür, dass es um "nur" 83€ geht. Das kuriose an der ganzen Sache ist, dass wir die Pfändung nicht zuordnen können. Wir haben diesbezüglich keinerlei Unterlagen und von dem Inkasso Unternehmen, das uns die Bank mitgeteilt hat, noch nie Post bekommen. Mit dem Aktenzeichen, das uns ebenfalls die Bank mitgeteilt hat, kommen wir telefonisch beim Inkasso Unternehmen auch nicht weiter, da es das Aktenzeichen angeblich nicht oder nicht mehr gibt. Es geht wohl laut Bank um einen Fall von 1&1. Der lief jedoch über ein anderes Inkasso Unternehmen (hierzu haben wir auch die Unterlagen) und ist längst bezahlt. Das Inkasso Unternehmen, das uns die Bank mitgeteilt hat, sagt zudem auch noch, dass sie mit 1&1 gar nicht zusammen arbeiten. Nun ist es so, dass sich das Geld auf dem Konto meines Freundes immer weiter sammelt und nichts passiert. Die Pfändung bleibt bestehen. Die Bank kann uns nicht weiter helfen und das Inkasso Unternehmen auch nicht. Jedoch müssen wir doch irgendwie reagieren können und den Fall auflösen? Einen Anwalt können wir uns derzeit einfach nicht leisten... Was können wir tun?

Bank, Inkasso, P-Konto, Pfändung
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GEZ Zwangsvollstreckung, wie wird es ablaufen?

Hallo zusammen,

ich war über längere Zeit im Urlaub und bei meiner Rückkehr fand ich nun einen Brief, der besagt, dass ich über 200 Euro Gebühren nachzahlen muss und wenn, Zitat, ich „diesen offenen Gesamtbeitrag nicht unverzüglich zahle, mit Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen zu rechnen ist“

Außerdem steht dort:

“dieser Festsetzungsbescheid ist ein vollstreckbarer Titel. Er wird im Wege der Zwangsvollstreckung (Pfändung des Einkommens (!!), Kontopfändung oder Sachpfändung) durchgesetzt, wenn der festgesetzte Betrag nicht gezahlt wird“.

Das macht mir Sorgen! Heißt das, dass mein Konto schon gepfändet ist oder kriege ich da nochmal extra Bescheid, sollte es soweit kommen? was mich stutzig macht: nirgendwo steht ein Datum bis wann genau ich nachzahlen soll. Heißt unmittelbar am selben Tag oder wie kann man das verstehen?

Anbei die Frage: die GEZ hatten NIE eine Einzugsermächtigung über mein Konto, da meine Mitbewohnerin den Beitrag für uns beide immer zahlt (ich gebe ihr natürlich regelmäßig meinen Anteil). Ist eine Kontopfändung dann überhaupt so ohne Weiteres möglich?

Und noch etwas: für meine Wohnung zahle ich den Beitrag schon regelmäßig über besagte Mitbewohnerin. Jedoch habe ich es aufgeschoben die GEZ zu informieren... das heißt die Rechnung müsste eigentlich nichtig sein, da die gewünschten Beiträge immer gezahlt wurden. Daher die Frage: wenn nun etwas gepfändet werden sollte, bestünde die Möglichkeit dass die GEZ mir das zu unrecht Gepfändete zurückerstattet?

Es ärgert mich, aber ich war in einer sehr stressigen Lebensphase und habe die „Nebensache“ mit der GEZ immer aufgeschoben... daher nun der Schock. Ich werde denen heute umgehend die GEZ-Nummer zuschicken. Die Frage ist nur, wie es bis zur Bearbeitung meines Falles aussieht...

Danke für eure Beiträge!

Bank, Finanzen, Gerichtsvollzieher, Pfändung, Steuern, Wirtschaft, GEZ-Gebühren
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Gehaltspfändung ohne Ankündigung?

Hallo Zusammen,

bitte nur sachlich antworten, ich weiß selbst dass ich selten blöd war, kann das aber jetzt nicht mehr ändern.

Folgender Sachverhalt: Ich habe mit meinem Ex Freund in einen Haus gewohnt. Anfang 2017 haben wir uns getrennt, sind aber trotzdem noch aus verschiedenen Gründen dort wohnen geblieben (jeder hat sein eigenes Zimmer etc.). Ich habe ihm immer die Hälfte der Miete überwiesen und er versicherte mir er hätte die Miete gezahlt. Bei unserem endgültigen Auszug ca 1 Jahr später stellt sich heraus er hat 8 Monate keine Miete gezahlt. Schulden demnach bei dem Vermieter ca. 10.000€.

Mein Ex versicherte mir er stottert das bei dem Vermieter ab und ich selbst habe auch nichts mehr weiter davon gehört (Vermieter hat alle Kontaktdaten), dachte demnach es läuft seinen Gang und er tilgt. Auch der RA des Vermieters hat nie einen Brief oder sowas an mich geschrieben.

Jetzt der Schock... gestern informiert mich meine Personalabteilung, dass von dem Vermieter eine Gehaltspfändung vorliegt und ich den gesamten Betrag zu zahlen habe. Klar wir waren beide Hauptmieter und mein Ex hat keine Arbeit, hat aber auch keine Post bekommen.

Jetzt zu meinen Fragen:

1) Können die ohne Vorwarnung einfach eine Pfändung durchsetzen. Wenn Sie mir zumindest etwas gesagt hätten, hätte ich versucht mit dem RA eine Einigung zu finden (Rate) ohne diese drastischen Maßnahmen? Ich habe keine Mahnung, keinen Mahnbescheid und keinen Vollstreckungsbescheid erhalten?? Woher sollte ich denn wissen, dass eben nichts von Seiten meines Ex passiert ist.

2) Was sollte ich denn jetzt am Besten machen? Pfändung laufen lassen.. und kann ich wiederum meinen Ex verklagen? Ich hab ja nachweislich jeden Monat die Miete an ihn gezahlt, er hat das Geld dann aber für sich benutzt weil er nicht gearbeitet hat..und die Miete eben nicht überwiesen.

Mir ist schon klar dass ich zumindest dem ehemaligen Vermieter komplett das Geld schulde aber wie komme ich zu meinem Recht. Es kann doch nicht sein, dass ich vom RA oder Vermieter überhaupt nicht informiert werde und dann sowas?? Ich bin ja schließlich die Dumme die das zu zahlen hat, da könnte man zumindest doch mal einen Brief verfassen? Ich hätte auch locker die Hälfte erstmal bezahlen könne und den Rest dann in Raten, aber wenn ich von nichts weiß kann ich auch nichts zahlen.

Keine Ahnung was ich jetzt machen soll?

Über sinnvolle Ratschläge freue ich mich, brauche aber niemand der mir sagt wie blöd ich bin, das weiß ich selbst :)

Pfändung
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Pfändung/Titel rechtens?

Folgendes Szenario.

Meine Freundin und ich sind 2013 zusammengekommen. 2015 ist sie dann letzendlich zu mir gezogen, da ich als Freund nicht akzeptiert wurde und sie sich entscheiden musste (andere Geschichte).

So.

2014 als sie noch zuhause wohnte, hatte sie sich wegen ihres Abiturs und da sie noch kein Einkommen hatte, irgendwie Schulbücher über die Stadt geliehen. Da musste man dann nur ein Pfand von 50€ zahlen. Das hat ihr Vater noch getan.

Bei Abgabetermin 2016 hat sie schon bei mir gelebt und war auch bei mir gemeldet. Jedoch hatte ein Buch bei Rückgabe gefehlt. Sie dachte sie würde dann bescheid bekommen wegen den Kosten. Da aber dann eine Ewigkeit nichts kam. Weder von ihren Eltern noch an sie direkt. Dachte sie das Buch wurde mit Sicherheit von den 50€ Pfand abgezogen.

Jetzt, März 2019, kam eine Pfändungs- und Überweisungsverfügung bei ihr an. Aber eine Mahnung oder irgendetwas vergleichbares hat SIE nie erhalten. Und falls Mahnungen an ihren Vater gingen, landeten die mit Sicherheit direkt in der Tonne.

Aber da sie ja bereits 2 Tage nach umzug zu mir auch bei mir gemeldet war, müsste doch eigentlich alles bei uns angekommen sein. Was aber definitiv nicht der Fall war!

Kann man noch irgendetwas da unternehmen um eventuell Schufa o.ä. abzuwenden. Die Hauptforderung waren übrigens 18€ und jetzt sollen wir 38€ zahlen. Ich würde bzw. hätte auch 200€ gezahlt wenn wir es gewusst hätten, da ich ja schon ausgelernt war und gearbeitet habe.

Ist das nun also alles unanfechtbar ohne das man irgendetwas machen kann?

Gläubiger, Pfändung, Recht, Schulden, Vollstreckung
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Hinterbliebenen Rente gepfändet?

Bei dieser Frage geht es um die Existenz meiner Mutter.

Um meine Frage verständlich zu machen, möchte ich euch erst mal die Hintergrund Information kurzgefasst mitteilen.

  • Sie ist Harz 4 Empfängerin (weil die Firma in der sie Gearbeitet hatte wenige Jahre vor ihrem Rentenbeginn in Insolvenz ging und sie kein Erfolg mehr mit ihren Bewerbungen hatte). Sie Arbeitet Ehrenamtlich und darf 270 € dazu verdienen.
  • mein Vater Verstarb am 14.11.2017
  • Er hatte ein P-Konto, welches nach seinem Ableben Aufgelöst wurde und zu einem Nachlass Konto wurde.
  • Auf dem Konto hatte meine Mutter eine Vollmacht bis über den Tod hinaus.
  • Ihr wurde gesagt das sie 3 Monate Hinterbliebenen Rente bekommen würde bis die Witwenrente durch ist.
  • Sie ging zur Bank und Fragte ob es da Probleme gäbe (Da mein Vater sie aus dem Thema Geldprobleme und Schulden raushalten wollte, konnte sie eine Pfändung nur erahnen).
  • Der Berater vergewisserte ihr, dass es keine Probleme geben würde und sie wie gewohnt ihre Überweisungen vom Konto meines Vaters tätigen könnte bis sie es auflöst. (Was sich als später als Falsche Information rausstellte, da das Konto auf Grund einer Pfändung gesperrt wurde).

Jetzt wird es Kompliziert. Ihr Harz 4 wurde aufgehoben weil sie ihre Rente ab 01.01. 2018 bewilligt bekam. Sie darf solange sie kann und will weiter im Ehrenamt Arbeiten (was sie auch vor hat). Die erste Rentenzahlung bekommt sie am 01.02.2018, die Witwenrente lässt noch auf sich warten. Sie hat nächsten Monat genau 270 € zur Verfügung. Das Amt möchte eine Bescheinigung, dass sie nicht über die Hinterbliebenen Rente verfügen darf. Die Bank verweigert ihr diese Bescheinigung und verneint Überweisungen.

mein Mann und ich Bezahlen inzwischen ihre Sämtlichen Nebenkosten (Strom, Telefon usw.) Was die Miete angeht würden wir selbst in Leere Taschen greifen, sonst würde ich das auch bezahlen. Das Amt will ihr nichts geben solange sie nicht den Beweis haben, dass die Bank ihr den Zugang zum Konto meines Vaters verweigert.

Zu meiner Frage. klar ist, dass meine Mutter nun Angst um ihre Existenz hat. :( welche Schritte kann ich machen um sie Finanziell zu unterstützen? welche schritte könnte sie unternehmen um ihr Leben abzusichern? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir einen Weg aufzeigen könntet welchen ich gehen kann um meiner Mutter zu helfen.

Bank, Hinterbliebenenrente, Pfändung, Recht, rentenanspruch, Witwe
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