Lohnrückzahlung, Krankengeld, Pfändung?

Im Dezember hat mein AG mir meinen vollen Lohn gezahlt. Laut meiner Hausärztin die mich im Januar weiter krank schrieb (Warteplatz in einer Tagesklinik) würde die KK auf mich zukommen wegen Krankengeld. Anfang Januar erhielt ich ein Schreiben und füllte alles benötige aus. Am 20.1. schickte ich eine weitere AU ein und mir wurde seitens der KK mitgeteilt, dass noch AUs aus Anfang 2019 fehlten. Ich reichte diese nach. Der Ärger ging dann weiter. Mehrere Telefonate. Es würde noch dauern, sie wären unterbesetzt und viel zu tun. Am 27.1. reichte ich die nächste AU ein, immer noch keine Zahlung der KK. Am 29.1. weiteres Telefonat. Alles wäre in Bearbeitung, würde aber dauern.
dann am 30.1. eine Email der KK, es fehle noch eine AU aus Anfang 2019 und Rückmeldungen des AG.

Am 31.1. ein Schreiben meines AG mit der Aufforderung, eine Rückzahlung von knapp 2000€ bis zum 17.2. zu leisten, wegen Überbezahlung.

Von der KK keine Zahlung bisher (auch keine Aussage ab wann Geld kommt, auch keine Teilzahlung).
Miete, Versorger, Tanken, Essen stehen wieder aus und ich bin vor dem Verzweifeln.

Noch ein Zusatz.
jeden Monat geht eine Pfändung vom AG ab (280€), die ich selbstverständlich nicht erhalte - in den knapp 2000 ist jedoch dieser Betrag enthalten, und der AG hat jetzt Ende des Monats nochmal anteilig 300€ überwiesen.

Ich weiß nicht mehr weiter.
Krankengeld ist ja 75% - wenn das rückwirkend ausgezahlt wird (Pfändungskonto, wo auch noch von einer zweiten Bank eine Pfändung aktiv ist, allerdings durch das Amtsgericht mein Gehalt vom AG geschützt ist, damit keine Doppelpfändung betrieben wird!) behält die Bank alles über der Pfändungsfreigrenze ein (1180 sind ja frei). Es müssten etwa 2400€ kommen, wovon ich dann 1180 behalten kann und soll knapp 2000€ zahlen - wie zahle ich Miete usw.?

Gibt es irgendwas was ich tun kann? Ich hab ja auch das gepfändete Geld der Lohnabtretung nicht erhalten. Warum muss ich das zurück zahlen?

Krankengeld, P-Konto, Pfändung, Rückzahlung
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Gebühren für gepfändetes Bankschließfach (jedoch ohne es je zu öffnen), und B. Teil der Insolvenzmasse ist, da meine Privatinsolvenz eröffnet ist. Rechtmäßig?

Mein Schließfach wurde vor einem Jahr Gepfändet, das Inkassobüro hat es aber nie öffnen lassen/auf Anfrage reagiert da ich private Sachen, Fotos und Dokumente drin habe. Jetzt wurde Privatinsolvenz eröffnet und es ist Teil der Insolvenzmasse (ohne wert im Inneren).

Nun hat man mir 91euro Gebühren abgebucht. Muss ich die zahlen? Ich habe damals null Hilfe von der Bank bekommen, damit das Inkassobüro endlich ins Schließfach schaut- drin dort sind private Sachen.

Highlight: Entgegen der Sparkassen ln-Homepage, der ersten Google Ergebnisse (fachseiten) etc. und vor allem trotz dem BGH Urteil vom 16 Juli 2013 (XI ZR 260/12) hat die Bank bei der Umwandlung ins P-Konto mir einfach Leistungen gestrichen, obwohl diese nicht ohne Deckung möglich, ergo ohne Risiko sind für die Bank sind. Ich kann seit dem nicht mehr bargeldlos zahlen, bin auf Automaten angewiesen. Der BGH hat diese Praxis de facto als Stigmatisierung bezeichnet, da der Vertrag für das Girokonto nicht geändert wurde und somit der Kunde auch mit P- Konto Status sämtliche Leistungen weiter nutzen darf, solange sie bonitätsabhängig sind, die Bank also nicht Minus macht. 

Hiermit hat die Bank also die Leistung "Schließfach" fortgesetzt, und will dafür Gebühren. 

Die Leistung "EC-Karte" haben sie aber gestrichen. 

Daher zwei Fragen :

Gebühren für Teile der Insolvenzmasse?

Ist die Willkür gegenüber meinen gewährten Leistungen denn rechtens, weil so dreist kann da nur ein Denkfehler meinerseits sein oder? 

Pfändung
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Gläubiger erwirkt Pfändung meines Schließfaches, ohne 1 Jahr reinzuschauen. Wie kann ich am einfachsten meine privaten Dinge herausholen?

Hallo, ich mache es kurz: 

Gründe waren ein Zweitstudium und betriebsbed. Arbeitslosigkeit. In Folge dessen konnte ich eine Kreditkarte nicht mehr a bezahlen (Teufelskreis). 

Der erste Gläubiger, die Kreditkartenbank, erwirkte Konto Pfändung inkl. Schließfach. Darin enthalten keine Wertsachen, lediglich:

URKUNDEN, Inkl. Magister, Magisterarbeit (original) Abi etc.

Private, SEHR private Fotos meiner Frau/ und meiner Ex-Freundin) 

Andenkenkram, Externe Festplatte mit damaligen Daten. 

Also nichts wirklich wichtiges, weshalb ich es auch erst vor kurzem merkte:

Der Gläubiger - inzwischen abgetreten an Inkassobüro und Firma zudem unbenannt/aufgekauft hat niemals das Schließfach Öffnen lassen (da kein Dokumentenfach ist das ziemlich dämlich, weil diese Fächer ja für Wertsachen genutzt werden...). 

So, Bank darf nicht, außer Gläubiger bestellt Gerichtsvollzieher. Versteh ich. Dass sie mir keine Gebühren berechnen können (P-Konto) und das Fach somit "brach liegt" scheint keine Motivation zu sein) 

So, ich habe jetzt Privatinsolvenz angemeldet, und bin im Verfahren (also Prüfung durch Insolvenzverwalter). 

Ich dachte das löst mal das Problem, aber nein. Kontakt zum Gläubiger: Erst hinhalten, dann besagter Firmenumbenennung) seit dem ist keiner mehr zuständig oder antwortet, das Inkassobüro ist auch recht dubios. 

Nun müsste ich wohl meine ganze Unterlagen nehmen, zum Amtsgericht und eine Verfügung erlassen, damit ein Gerichtsvollzieher in der kommt. Dann müsste ich diesen wohl - unabhängig natürlich von den Kosten am Amtsgericht, auch noch bezahlen… 

Zeit und Geld, habe ich beides nicht und ehrlich gesagt verstehe ich die Logik nicht, dass ein Titel erwirkt wurde, der das Schließfach nach Vermögen durchsuchen lassen soll (natürlich ok), aber der Gläubiger kein Interesse daran hat - mit der Folge das mir meine persönlichen Dokumente (und Fotos von besagten Dritten) versperrt werden. Und ich sogar bereit bin ohne groß auf Privatsphäre zu pochen, und ich vor 10 Zeugen gern beweisen kann, dass dort kein Goldbarren liegt. 

Da ich durch P Konto keine zusätzlichen Service der Bank (WC-Karte, Bargeldlos zahlen etc) mehr nutzen darf außer Geld Abheben, und überweisen, dürfte ich sogar das schließfach gar nicht haben. 

So: Gibt es irgendetwas "einfaches" ohne Gerichtsvollzieher selbst bezahlen zu müssen, und am Amtsgericht mehrere Tage zu verlieren? 

Hat der Gläubiger irgendwann seine Rechte verwirkt, wenn er trotz meiner Bitte das Schließfach nicht öffnen will? 

Wenn ich wegen P Konto sogar sämtliche Leistungen gestrichen bekomme, auch mein schließfach, wem gehört es dann? Die Bank ist keine Hilfe, und wie ich die erlebt habe darf ich bestimmt Ende Januar auch noch Gebühren zahlen… 

Hat jemand Rat/Erfahrungen? 

Danke! 

Pfändung
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Warum wird die Pfändung auf dem P-Konto nicht abgeführt?

Hallo, mein Freund hat ein P-Konto bei der BB Bank und wir wissen im Moment nicht weiter. Er hat seit ein paar Monaten eine Pfändung über 83€ auf dem Konto. Seitdem sammelt sich das Geld was über seinem Freibetrag liegt. Somit sind mittlerweile 2050€ nicht verfügbar. Eine Menge Geld, dafür, dass es um "nur" 83€ geht. Das kuriose an der ganzen Sache ist, dass wir die Pfändung nicht zuordnen können. Wir haben diesbezüglich keinerlei Unterlagen und von dem Inkasso Unternehmen, das uns die Bank mitgeteilt hat, noch nie Post bekommen. Mit dem Aktenzeichen, das uns ebenfalls die Bank mitgeteilt hat, kommen wir telefonisch beim Inkasso Unternehmen auch nicht weiter, da es das Aktenzeichen angeblich nicht oder nicht mehr gibt. Es geht wohl laut Bank um einen Fall von 1&1. Der lief jedoch über ein anderes Inkasso Unternehmen (hierzu haben wir auch die Unterlagen) und ist längst bezahlt. Das Inkasso Unternehmen, das uns die Bank mitgeteilt hat, sagt zudem auch noch, dass sie mit 1&1 gar nicht zusammen arbeiten. Nun ist es so, dass sich das Geld auf dem Konto meines Freundes immer weiter sammelt und nichts passiert. Die Pfändung bleibt bestehen. Die Bank kann uns nicht weiter helfen und das Inkasso Unternehmen auch nicht. Jedoch müssen wir doch irgendwie reagieren können und den Fall auflösen? Einen Anwalt können wir uns derzeit einfach nicht leisten... Was können wir tun?

Bank, Inkasso, P-Konto, Pfändung
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GEZ Zwangsvollstreckung, wie wird es ablaufen?

Hallo zusammen,

ich war über längere Zeit im Urlaub und bei meiner Rückkehr fand ich nun einen Brief, der besagt, dass ich über 200 Euro Gebühren nachzahlen muss und wenn, Zitat, ich „diesen offenen Gesamtbeitrag nicht unverzüglich zahle, mit Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen zu rechnen ist“

Außerdem steht dort:

“dieser Festsetzungsbescheid ist ein vollstreckbarer Titel. Er wird im Wege der Zwangsvollstreckung (Pfändung des Einkommens (!!), Kontopfändung oder Sachpfändung) durchgesetzt, wenn der festgesetzte Betrag nicht gezahlt wird“.

Das macht mir Sorgen! Heißt das, dass mein Konto schon gepfändet ist oder kriege ich da nochmal extra Bescheid, sollte es soweit kommen? was mich stutzig macht: nirgendwo steht ein Datum bis wann genau ich nachzahlen soll. Heißt unmittelbar am selben Tag oder wie kann man das verstehen?

Anbei die Frage: die GEZ hatten NIE eine Einzugsermächtigung über mein Konto, da meine Mitbewohnerin den Beitrag für uns beide immer zahlt (ich gebe ihr natürlich regelmäßig meinen Anteil). Ist eine Kontopfändung dann überhaupt so ohne Weiteres möglich?

Und noch etwas: für meine Wohnung zahle ich den Beitrag schon regelmäßig über besagte Mitbewohnerin. Jedoch habe ich es aufgeschoben die GEZ zu informieren... das heißt die Rechnung müsste eigentlich nichtig sein, da die gewünschten Beiträge immer gezahlt wurden. Daher die Frage: wenn nun etwas gepfändet werden sollte, bestünde die Möglichkeit dass die GEZ mir das zu unrecht Gepfändete zurückerstattet?

Es ärgert mich, aber ich war in einer sehr stressigen Lebensphase und habe die „Nebensache“ mit der GEZ immer aufgeschoben... daher nun der Schock. Ich werde denen heute umgehend die GEZ-Nummer zuschicken. Die Frage ist nur, wie es bis zur Bearbeitung meines Falles aussieht...

Danke für eure Beiträge!

Bank, Finanzen, Gerichtsvollzieher, Pfändung, Steuern, Wirtschaft, GEZ-Gebühren
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Gehaltspfändung ohne Ankündigung?

Hallo Zusammen,

bitte nur sachlich antworten, ich weiß selbst dass ich selten blöd war, kann das aber jetzt nicht mehr ändern.

Folgender Sachverhalt: Ich habe mit meinem Ex Freund in einen Haus gewohnt. Anfang 2017 haben wir uns getrennt, sind aber trotzdem noch aus verschiedenen Gründen dort wohnen geblieben (jeder hat sein eigenes Zimmer etc.). Ich habe ihm immer die Hälfte der Miete überwiesen und er versicherte mir er hätte die Miete gezahlt. Bei unserem endgültigen Auszug ca 1 Jahr später stellt sich heraus er hat 8 Monate keine Miete gezahlt. Schulden demnach bei dem Vermieter ca. 10.000€.

Mein Ex versicherte mir er stottert das bei dem Vermieter ab und ich selbst habe auch nichts mehr weiter davon gehört (Vermieter hat alle Kontaktdaten), dachte demnach es läuft seinen Gang und er tilgt. Auch der RA des Vermieters hat nie einen Brief oder sowas an mich geschrieben.

Jetzt der Schock... gestern informiert mich meine Personalabteilung, dass von dem Vermieter eine Gehaltspfändung vorliegt und ich den gesamten Betrag zu zahlen habe. Klar wir waren beide Hauptmieter und mein Ex hat keine Arbeit, hat aber auch keine Post bekommen.

Jetzt zu meinen Fragen:

1) Können die ohne Vorwarnung einfach eine Pfändung durchsetzen. Wenn Sie mir zumindest etwas gesagt hätten, hätte ich versucht mit dem RA eine Einigung zu finden (Rate) ohne diese drastischen Maßnahmen? Ich habe keine Mahnung, keinen Mahnbescheid und keinen Vollstreckungsbescheid erhalten?? Woher sollte ich denn wissen, dass eben nichts von Seiten meines Ex passiert ist.

2) Was sollte ich denn jetzt am Besten machen? Pfändung laufen lassen.. und kann ich wiederum meinen Ex verklagen? Ich hab ja nachweislich jeden Monat die Miete an ihn gezahlt, er hat das Geld dann aber für sich benutzt weil er nicht gearbeitet hat..und die Miete eben nicht überwiesen.

Mir ist schon klar dass ich zumindest dem ehemaligen Vermieter komplett das Geld schulde aber wie komme ich zu meinem Recht. Es kann doch nicht sein, dass ich vom RA oder Vermieter überhaupt nicht informiert werde und dann sowas?? Ich bin ja schließlich die Dumme die das zu zahlen hat, da könnte man zumindest doch mal einen Brief verfassen? Ich hätte auch locker die Hälfte erstmal bezahlen könne und den Rest dann in Raten, aber wenn ich von nichts weiß kann ich auch nichts zahlen.

Keine Ahnung was ich jetzt machen soll?

Über sinnvolle Ratschläge freue ich mich, brauche aber niemand der mir sagt wie blöd ich bin, das weiß ich selbst :)

Pfändung
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Pfändung/Titel rechtens?

Folgendes Szenario.

Meine Freundin und ich sind 2013 zusammengekommen. 2015 ist sie dann letzendlich zu mir gezogen, da ich als Freund nicht akzeptiert wurde und sie sich entscheiden musste (andere Geschichte).

So.

2014 als sie noch zuhause wohnte, hatte sie sich wegen ihres Abiturs und da sie noch kein Einkommen hatte, irgendwie Schulbücher über die Stadt geliehen. Da musste man dann nur ein Pfand von 50€ zahlen. Das hat ihr Vater noch getan.

Bei Abgabetermin 2016 hat sie schon bei mir gelebt und war auch bei mir gemeldet. Jedoch hatte ein Buch bei Rückgabe gefehlt. Sie dachte sie würde dann bescheid bekommen wegen den Kosten. Da aber dann eine Ewigkeit nichts kam. Weder von ihren Eltern noch an sie direkt. Dachte sie das Buch wurde mit Sicherheit von den 50€ Pfand abgezogen.

Jetzt, März 2019, kam eine Pfändungs- und Überweisungsverfügung bei ihr an. Aber eine Mahnung oder irgendetwas vergleichbares hat SIE nie erhalten. Und falls Mahnungen an ihren Vater gingen, landeten die mit Sicherheit direkt in der Tonne.

Aber da sie ja bereits 2 Tage nach umzug zu mir auch bei mir gemeldet war, müsste doch eigentlich alles bei uns angekommen sein. Was aber definitiv nicht der Fall war!

Kann man noch irgendetwas da unternehmen um eventuell Schufa o.ä. abzuwenden. Die Hauptforderung waren übrigens 18€ und jetzt sollen wir 38€ zahlen. Ich würde bzw. hätte auch 200€ gezahlt wenn wir es gewusst hätten, da ich ja schon ausgelernt war und gearbeitet habe.

Ist das nun also alles unanfechtbar ohne das man irgendetwas machen kann?

Gläubiger, Pfändung, Recht, Schulden, Vollstreckung
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