Verfügungsberechtigung über den Tod hinaus/ Haftungserklärung/ Erbschein?

Hallo,

mein Opa ist verstorben, hinterlässt 2 Söhne, mein Vater und meinen Onkel (sollte laut meinem Opa nicht erben, hat aber kein Testament gemacht) .

Die Bankberaterin A meinte, mein Vater braucht den Erbschein, obwohl er die Verfügungsberechtigung über den Tod hinaus hat und es sich "nur" um 8000 Euro Nachlass auf dem Girokonto meines Opas handelt.

Das örtliche Nachlassgericht meinte, bei der "geringen" Summe löst die Sparkasse wohl auch mit Haftungserklärung auf. Ich sollte besser nochmal Rücksprache halten.

Telefonische Rücksprache mit Beraterin B (Urlaubsvertretung der Beraterin A) ergab, dass es mit einer Haftungserklärung möglich sei und wir haben einen Termin ausgemacht.

Bei A am Schreibtisch hieß es dann allerdings wieder Erbschein und nach ein wenig Diskussion mit Genehmigung des Vorgesetzten würde wohl auch gegen 100 EUR Gebühr eine Haftungserklärung ausreichen.

Die Gebühr wurde mir bei der Terminvereinbarung aber verschwiegen.

Da ich weiß, dass Banken eigentlich dafür gar keine Gebühr nehmen, da sie ja aus der Haftung entlassen werden, hab ich mich auf den Weg zu dem Vorgesetzten ( andere Filiale) gemacht.

Leider konnte ich nicht mit ihm sprechen, sondern bin zu Beraterin C.

Diese meinte dann, dass sie bis 2000 Euro ohne Erbschein das Konto auflösen würde, aber mein Vater könnte ja das überschüssige Geld mit seiner Vollmacht abheben vom Konto abheben.

Wie verfahre ich jetzt am Besten? Ist es überhaupt möglich das Geld einfach mit der Vollmacht vom Girokonto abzuheben ohne das man sich strafbar macht?

Kann mir jemand sagen, ob das mit der Haftungserklärung oder dem Erbschein nur reine Willkür der verschiedenen Mitarbeiter ist? Eigentlich müsste es doch dafür geregelte Vorschriften geben.

Danke und Gruß

Luise

Erbschaft, Girokonto
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Bank sperrt Zugang auf geerbtes Konto trotz Vollmacht und Erbschein. Legal?

Guten Tag,

nachdem meine Mutter vor kurzem an Krebs verstorben ist, hat die Bank mir den Zugriff auf Ihr Girokonto gesperrt. Meine Mutter zahlte bei der Bank einen Kredit von noch circa 16.000Euro ab. Auf dem Girokonto waren noch etwas 3000Euro. Sie hat immer pünktlich gezahlt, obwohl der Zinsatz mit 8% nicht nur sehr hoch sondern auch meiner Meinung nach nicht richtig war.

Denn meine Mutter hatte einen Kredit mit variablen Zinssatz vereinbart, wonach dieser gemäß 3-Monats-Euribor monatlich hätte angepasst werden müssen.

Als meine Mutter verstarb konnte ich nicht mehr auf das Konto zugreifen (trotz vollmacht). Die Bank wollte erst einen Erbschein, obwohl die Vollmacht über den Tod hinaus ausgestellt war.

Nachdem ich den Erbschein geliefert hatte wurde mir gesagt, dass ich nicht einfach Geld vom Girokonto abheben dürfe, da ja noch ein offener Kredit besteht.

Das finde ich eine Frechheit, denn schließlich habe ich nicht nur die Schulden, sondern auch das Guthaben geerbt und solange der Kredit bezahlt wird, kann mir niemand den Zugriff verwehren.

Allerdings muss die Bank mir meiner Meinung nach ohnehin die über die Jahre zuviel gezahlten Zinsen zurück zahlen. DIes hatte der Filialleiter bereits schriftlich eingeräumt, dass der Zinssatz nicht vertragsgemäß angepasst wurde.

Leider war die Entschädigung, die er mir angeboten hat ein WItz: 100Euro , obwohl der Kredit eigentlich schon abgezahlt wäre, wenn der Zinsatz gemäß der vertraglich geregelten Bedingungen angepasst worden wäre.

Nun wollte ich die gesamten 3000Euro auf ein anderes Konto überweisen, da die Bank ansonsten lustig weiter tilgt und ich kein Druckmittel habe.Daraufhin hat die Bank den Zugang zum Konto erneut gesperrt, obwohl ich noch gar nicht im Verzug mit dem Kredit bin.

Das kann doch niemals legal sein, dass die Bank meine Mutter Jahre lang wie eine Weihnachchtsgans ausnimmt, dann das Girokonto sperrt und nachdem Tod bis heute weitere 800Euro rein an zinsen vom bestehenden Guthaben des Girokontos abgebucht hat und das ohne, dass ich Zugriff auf das Konto hatte.

Mir kommt es vor wie eine Hinhaltetaktik, um möglichst viel von dem Guthaben abzuheben, bis eine Einigung gefunden wurde. Ich fühle mich nicht nur rechtlich sondern auch moralisch bis auf letzte betrogen. Mir geht es nicht um das Geld, da ich den Kredit locker aus meiner Tasche bezahlen konnte, doch das die meine Mutter so abgezockt haben, finde ich absolut unter aller Sau. Gibt es neben rechtlichen Instanzen auch eine Beschwerdestelle, an die ich mich bei der VR-Bank wenden kann?

Bankkonto, Bankrecht, Erbe, erbrecht, Girokonto, variabler Zinssatz
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Kein GiroKonto mehr wegen anfrage eines Bausparvertrags?

Hallo Community, mir ist vorgestern etwas passiert, was ich in dieser Form noch nie erlebt habe: Zur Vorgeschichte: Meine Sparkasse erhebt seit Oktober diesen Jahres 5 € pro Monat an Kontoführungsgebühren. Vorher war die Kontoführung komplett kostenlos. Daher bin ich auf der Suche nach einer neuen Bank. In meiner Stadt gibt es eine ganz kleine private Bank (82 Mitarbeiter, 22 TSD Mitglieder). Dort ist die Kontoführung kostenlos. Ich habe dort einen Termin vereinbart, da ich von der Sparkasse zu dieser Bank wechseln wollte. War alles in Ordnung, bis die Dame am Handy plötzlich meinte, dass ich kein Konto eröffnen kann, da man Schufa Wert zu schlecht sei... Ich bin gleich voll erschrocken, da ich gedacht habe, dass ich Schufa Einträge habe. Die Dame fragte mich auch gleich nach meinem monatlichen Nettoverdienst ( Das Gespräch fand in der öffentlichen Schalterhalle statt!) Daheim habe ich dann gleich sofort eine online Schufa-Auskunft geholt. Ergebnis der Bonitätsprüfung: POSITIV! Ich hab dann bei der Schufa angerufen und mich erkundigt. Ich habe mal vor 2 Wochen einen Riester-Bausparvertrag angefragt, und das Konto wohl ein Problem bei der Kontoeröffnung sein. Ich habe diesen Vertrag jedoch nur angefragt, nicht unterschrieben! Zudem habe ich noch einen Kredit auf mein Auto offen - hatte 3500 € mir geliehen (da sind noch 1500 € offen) Ich muss sagen dass ich mir finanziell nie etwas zu Schulden kommen lassen habe, daher war ich auch so überrascht, dass ich Probleme mit der Schufa haben sollte. Die Bankangestellte meine auch, dass es nicht an der Bonität liegt, sondern an dem Schufa Wert? Meine Frage jetzt: Kann mir hier jemand sagen, ob das bei jeder Bank so ist, dass ich dann Probleme bei der Kontoeröffnung bekomme? Ich muss sagen, dass die Bank bei der ich kein Konto bekommen habe einen sehr unprofessionellen Eindruck auf mich macht, da die Dame sehr unfreundlich war, und Leistungen welche auf der Homepage als "Kostenloser Service" angeboten wurden, man nach Aussage der Bankangestellten "lieber selbst" erledigen sollte. (z.B Kontowechselservice)

Bank, Bausparvertrag, Finanzen, Girokonto, Konto, Kontoeröffnung, Schufa, schufa auskunft, Bankberater, Girokontoeröffnung, Kontoführungsgebühren
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Bei Kaisers mit Karte gezahlt - Konto nicht gedeckt. Kann ich etwas gegen die Mahnkosten tun?

Hallo Leute, ich habe vor gut einem Monat etwas bei Kaisers für knapp 4 Euro mit meiner Girokarte gezahlt. Dass mein Konto nicht gedeckt war wusste ich nicht, sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, den Betrag mit der Karte zu zahlen (ich weiß ja, dass dabei zwangsläufig unnötige Kosten entstehen). Wenig später erhielt ich einen Brief meiner Bank, dass die Lastschrift nicht eingelöst werden konnte. Ihr müsst wissen, dass ich aktuell mitten im Abistress stecke. Also legte ich den Brief - statt die Summe gleich zu überweisen - erst einmal bei Seite, vergaß ihn und setzte mich wieder an das Lernen. Das war dumm, ich weiß. Auf jeden Fall hatte ich das einfach nicht mehr im Kopf.

Nun erhielt ich heute einen Brief von InterCard Rücklastschrift-Service mit einer Rechnung über mehr als 60 Euro (25 Euro für das Herausfinden meiner Adresse, Rücklastschriftkosten etc.), wie das halt so ist.

Kurzum: ich bin natürlich bereit, die Summe zu bezahlen, da ich mir durchaus darüber im klaren bin, dass der Fehler bei mir lag. Nichtsdestotrotz schmerzt es (Schüler, dauerblank, Sparschwein für den Führerschein etc.). Deshalb möchte ich doch einmal fragen, ob es die Möglichkeit gibt, dass ich einen geringeren Betrag zahle (Beispiel: ursprünglicher Artikelpreis + Rücklastschriftkosten), indem ich schriftlich Läuterung einreiche oder ähnliches.

Ich würde mich über eine Antwort freuen, Oliver

Girokonto, Konto, Lastschrift, Mahnbescheid, Recht, Rechtsanwalt, Rechtsschutz, Mahnung
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Girokonto in der Online-Finanzübersicht nicht mehr sichtbar?

Hallo, ich stellte gestern Abend erstaunt fest, dass mein Girokonto in der Online-Übersicht nicht mehr aufrufbar ist. Aufgrund des heutigen Feiertages kann ich leider das Problem nicht klären. Des weiteren konnte ich auch mein Darlehensvertrag in der Finanzübersicht nicht einsehen. Die Darlehensraten werden immer vom Girokonto eingezogen, wenn aber dort das Girokonto nicht mehr auftaucht, dann kann auch die Rate da nicht gebucht werden. Nur meine Kreditkarte war da zu sehen (die aber meinerseits im ganzen letzten Jahr nie belastet wurde), stand also auf "0". Das Girokonto ist ebenfalls ein Konto, was in den letzten Monaten ebenfalls nur auf Guthabenbasis lief. Meine Umsätze waren dort im allgemeinen auch nicht so viele, da die Bank auch entsprechende Gebühren für jede Buchung verlangt. Hier habe ich dann auch noch ein anderes Girokonto bei einer anderen Bank, wo das Onlinebanking total kostenlos ist. Heute schaue ich dann nochmals online rein und sehe dort auch die Kreditkarte nicht mehr.

Ich habe jetzt ja nur eine Vermutung, der Bank passt es nicht, dass ich mit meinem Girokonto so gut wie keine bzw. selten Umsätze erziele und mit meiner Kreditkarte keine Umsätze mache.

Einen Brief hatte ich auch bis gestern nicht in der Post. Online habe ich auch Zugriff auf meine Schufa-Daten, aber dort ist die Kreditkarte nach wie vor drin und die Schufa ist auch in Ordnung (SCORE: 97,9)

Ich mein, die könnten ja die Konten auch sperren, aber so sehe ich ja nicht mal irgendwelche Kontostände, Zahlungseingänge, Lastschriften usw.

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder kennt sich mit Onlinebanking aus und weiß mehr dazu.

Kann das sein, dass die mir einfach so gekündigt haben? Dürften die das?

Ich stelle gerade fest dass kein einloggen mehr möglich ist - angezeigt wird mir Kundenkennung unbekannt obwohl korrekt

Deutet dies also auf eine Kündigung hin? 

Finanzrecht, Girokonto, Onlinebanking
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Kann ich mit einem Schufa-Basisscore von 94,25 % einen Dispositionskredit bekommen?

Guten Tag,

vor kurzem habe ich ein neues Girokonto bei der Consors eröffnet. Darüber soll künftig mein gesamter Zahlungsverkehr laufen. Mich hat etwas stutzig gemacht, dass ich nicht sofort einen Dispositionskredit erhalten habe, obwohl ich diesen mit beantragt hatte. Naja jetzt habe ich mir mal eine Schufa auskunft geben lassen und ich habe einen Basisscore von 94,25% was laut tabelle ein zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko bedeutet.

Ist das nun schlecht oder nicht?

In der Auskunft stehen nur allgemeine Dinge wie Girokonto, Abschluss eines Kreditkarten und Handyvertrages. Also nichts negatives. Ich weiß auch gar nicht wieso ich ein erhöhtes Risiko darstellen sollte, da ich Beamter bin und monatlich ein gutes und gesichertes Einkommen habe.

Kann dieser Score einen Dispositionskredit behindern? Nicht dass ich ihn unbedingt brauche, aber er soll eben als Sicherheit dienen.... Bei Consors habe ich angefragt und eine Standardrückmeldung bekommen. Sollte ich nicht direkt nach Kontoeröffnung einen Dispo erhalten kann ich diesen nach dreimaligem Gehaltseingang beantragen. Ich mache mir jetzt etwas sorgen, dass meine SCHUFA das behindert, obwohl nichts negatives drin steht und ich daher auch nicht weiß wie dieser Score zustande kommt.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Liebe Grüße

Franke

Bank, Dispo, Finanzen, Girokonto, Hilfe, Kredit, rechnung, Schufa, Zahlungsverkehr
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