Fiverr - Einkünfte, Form der Tätigkeit etc.?

1 Antwort

  1. Das kommt drauf an was Du machst. Leider hast Du nur geschrieben, dass DU Deine Lesitungen über Fiverr anbietest, aber für ie Unterscheidung Gewerbe, oder freier Beruf, ist die Tätigkeit wichtig.
  2. Zahlt der Kunde an Fiverr, oder schreibst Du die Rechnungen an den Kunden? Zieht sich Fiverr deren Provision von den Zahlungen der Kunden ab, oder wie läuft das bei denen? Wenn ich Dich auf Fiverr finde und beauftrage udn muss z. B. 500,- Euro zahlen, wer berechnet mir die 500,- Euro? Wieviel von den 500,- Euro kommt bei Dir an?
  3. Das hat nichts miteinander zu tun.

Wichtig noch, die 1.000,- für die 4-5 Monate, sind die Einnahmen, oder der Gewinn? Also nach Abzug der Betriebsausgaben?

Der Gewinn ist außerdem immer für das Kalenderjahr zu ermitteln. Also ie Einnahmen, die Du in 2019 hattest, abzüglich der Kosten 2019.

Für 2020 dann Anfang nächsten Jahres.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Ich danke vielmals für die tolle und bereichernde Rückmeldung!

  1. Ich bin komplett im textuellen Bereich tätig, biete aktuell ausschließlich an, für Videos Untertitel-Dateien zu schreiben. Dabei übersetze ich teilweise vom Englischen ins Deutsche oder andersherum und bette diese Untertitel auch bei Bedarf ins Video ein. Zudem übersetze ich auf Wunsch E-Books oder andere Dokumente.
  2. Der Kunde zahlt an Fiverr. Fiverr ist also die Plattform, welche nicht nur vermittelt, sondern über die auch das Zahlungssystem voll umfänglich verläuft. Fiverr berechnet den Kunden eine Gebühr und berechnet auch mir 20% vom Preis, den ich in meinen Anzeigen angebe. Wenn ich nun beispielsweise eine Dienstleistung für 30$ anbiete, so zahlt der Kunde zusätzlich eine Service-Gebühr von 2$ an Fiverr und mir zieht Fiverr 20% ab, sodass ich letztlich von den 30$ 24$ bekomme. (Mittlerweile habe ich aber auch zwei Kunden, die privat mit mir arbeiten wollen, wo das Geschäft also nicht mehr über Fiverr verlaufen wird, sondern direkt zwischen Käufer und mir. Wie würde es da aussehen? Einer sitzt in Brasilien und der andere in Deutschland)

Tatsächlich meinte ich damit vermutlich den Gewinn? Also das, was bei mir ankam und komplett zur privaten Verfügung steht.

2019 habe ich dann also knapp 340€ verdient und den Rest in diesem Jahr.

Nochmals herzlichen Dank für die bisherige Beratung!

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@Strichpunkt
  1. Aus meiner Sicht ist das freier Beruf (es kann auch Leute geben, die es als Gewerbesehen, aber wir sehen erstmal die beste Variante für die Mandanten. Also nur den "FRagebogen zur steuerlichen Erfassung" runterladen, ausfüllen und an das Finanzamt schicken.
  2. OK, dann ist das geklärt. Die Abrechnung mit dem Kunden liegt bei denen, Du verkaufst Deine Leistung an Fiverr. Das ist umsatzsteuerfrei. Trotzdem kannst Du aus Deinen Kosten die Vorsteuer abziehen. Fiverr berechnet ir natürlich keine Umsatzsteuer auf deren Provision. Aber Deine Internetgebühren, 50 % der Telefonkosten, Wenn Du ein neues Notebook/Computer kaufst auch aus dem Kaufpreis.
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