Nebenkostenabrechnung Wasserverbrauch

Liebe Leser,

ich habe eine Frage zu dem Wasserverbrauch meiner Nebenkostenabrechnung 2011.

Das Mietverhältniss endete zum 31.03.2011. Das Haus besteht aus 3 Parteien (1xVermieter, Dachgeschoss Mieter + Ich) meine Wohnung hat keine eigene Wasseruhr, die anderen Wohnungen schon. Bisher wurde mein Verbrauch aus der Differenz zu den anderen Wasseruhren und dem Gesamtverbrauch der Stadt abgerechnet.

Bei Auszug und Übergabe der Wohnung wurden von mir alle Wasseruhren abgelesen, allerdings nicht der Hauptzähler! Der Vermieter sagte, dass die Fa. Ditschun diese Ablesung und Abrechnung vornimmt. Im Übergabeprotokoll wurde dies so vermerkt.

Jetzt erhielt ich die Nebenkostenabrechnung und mein Wasserverbrauch soll pro Monat statt 5,5m3 wie in den Vorjahren 10,2m3 pro Monat betragen! Ich kann diese Zahl nicht überprüfen, da der Hauptwasserzähler erst wieder am 12.12.2011 durch die Stadt abgelesen wurde. Meinem Einspruch und dem Vorschlag, den Vorjahresverbrauch zu berücksichtigen hat mein Vermieter zurückgewiesen und mir vorgeworfen, die Dokumentation bei Übergabe der Wohnung selbstverschuldet zu haben, obwohl der Vermieter mir sagte, dass Firma Ditschun die Ablesung vornimmt und dies auch so im Übergabeprotokoll aufgeführt und unterschrieben steht.

Darf ich den angegebenen Gesamtverbrauch von 85m3 (von Vermieter abgelesen) als Schätzung betrachten, 15% abziehen und auf Grund fehlender Wasseruhr auf die Quadrahtmeter umlegen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe Bluemchen

Mietrecht, Nebenkosten, Wasser, Schätzung
3 Antworten
Nebenkostenabrechnung 3 Fragen zu: Wasser - Wohngebäudeversicherung - Heizkostenabr.

Sehr geehrte Leser,

ich erhielt meine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011. Folgende Punkte sind jetzt noch zu klären und ich benötige etwas rechtliche Hilfe.

Situation ist das Mietverhältnis vom 01.04.2008-31.03-2011 (Auszug) im 3 Familienwohnhaus, der Vermieter bewohnt die Erdgeschosswohnung, ich die mittlere Wohnung und die Dachgeschosswohnung ist auch fremdvermietet.

Wasserverbrauch: Es gibt nur Wasseruhren in der Dachgeschosswohnung und in der Wohnung des Vermieters. Ich habe keine eigene Wasseruhr. Mein Verbrauch errechnet sich aus der Differenz. Bei Übergabe der Wohnung wurden alle einzelnen Zähler abgelesen, allerdings nicht der Hauptzähler! Daher kann ich den angegebenen Gesamtverbrauch auf der Nebenkostenabrechnung nicht kontrollieren. Der Verbrauch beträgt laut Abrechnung für 2011 monatlich 13,5m3, in den Vorjahren habe ich nur 5,5m3 pro Monat verbraucht. Der Gesamtverbrauch wurde nicht vom Wasserversorger oder einem externen Dienstleister abgelesen, sondern vom Vermieter in der Nebenkostenabrechnung angegeben. Bei Übergabe der Wohnung sagte der Vermieter, dass die Firma der Heizkostenabrechnung (Ditschun) den Verbrauch abliest, was allerdings nicht erfolgte (So wurde es auch im Übergabeprotokoll festgehalten). Muss ich den geforderten und für mich nicht überprüfbaren Verbrauch zahlen? Mein Angebot den Vorjahresverbrauch zu berücksichtigen hat der Vermieter abgelehnt.

Wohngebäudeversicherung: Darf der Vermieter mir die Kosten für die Elementarversicherung in Rechnung stellen? Im Mietvertrag ist dies nicht explizit erwähnt.

Heizkostenabrechnung: Ich bekam die Abrechnung der Firma Ditschun und beanstandete Wartungskosten in Höhe von 672,50 EUR und forderte Belege vom Vermieter an. Es waren Kosten für die Heizungsreparatur sowie die Beseitigung einer Verstopfung in der Küche des Vermieters belastet. Diese habe ich beanstandet und darum gebeten, eine neue Abrechnung nur mit den Kosten der Wartungskosten und Immissionsschutzgebühren zu erstellen. Ich bekam eine handschriftliche Korrektur vom Vermieter, nicht von der Fa. Ditschun. Muss ich diese handschriftlich korrigierte Abrechnung akzeptieren?

Der Vermieter droht mir mit der Einschaltung der Auskunftei, sollte ich die Nachzahlung nicht bis zum 30.06.2012 begleichen (die korrigierte Nebenkostenabrechnung erhielt ich am 26.06.2012)

Danke für Ihre Hilfe

Heizkosten, Mietrecht, Nebenkostenabrechnung
2 Antworten
Nachmieter wird vom Vermieter nicht akzeptiert,da der nicht so gut verdient wie ich.(Mietausfall?)

Ich habe ab April 2012 eine Wohnung gemietet.Im Mietvertrag steht,dass in beidseitigen Einvernehmen eine Kündigung des Mietverhältnisses vor Ablauf eines Jahres nicht in Frage kommt.Leider wurde ich nach 2 Monaten gekündigt und bin wieder nach Thüringen in meinen noch bestehenden Hauptwohnsitz zurück.Der Makler der für den Vermieter arbeitet sagte mir zwar, dass es kein Problem gibt früher aus dem Mietvertrag rauszukommen,ich muss ihm bei Vermittlung eines Nachmieters halt noch einmal eine Provision zahlen.Soweit so gut.Letzte Woche erhielt ich telefonisch vom Makler die Nachricht, dass der Vermieter sich ziert einen vorgeschlagenen Nachmieter zu akzeptiert,da der eventuelle Nachmieter nicht so gut verdient wie ich.Das war aber laut Makler schon die zweite Ablehnung.Kann ich nun außerordentlich den Mietvertrag kündigen,da ich einige Nachmieter über den Makler gestellt habe und wieder arbeitsbedingt seit 1 Monat 260 km entfernt in meinem Hauptwohnsitz gezogen bin? Gibt es nicht dieses BHG-Urteil mit dem ich agieren könnte? Die Rechtsprechung macht eine Ausnahme, wenn der Mieter die Wohnung unverschuldet nicht mehr nutzen kann und sein Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses dasjenige des Vermieters an der Fortführung überwiegt (BGH, VIII ZR 244/02, Urteil vom 22.1.2003). Dann kann der Vermieter nach „Treu und Glauben“ gehalten sein, den Mieter gegen Beibringung eines ordentlichen und solventen Nachmieters aus dem Vertrag herauszulassen. Beispiele für solche Härtefälle:

Mieter, Mietrecht, Mietvertrag, Mietwohnung, vermieter, Nachmieter
2 Antworten
Mietminderung durch nicht funktionelle Heizungsanlage/Warmwasser?

Hallo Zusammen,

die Mietwohnung welche ich mein Zuhause nennen will hat eine Heizungsanlage im Keller mit einem generellen, dem Vermieter bekannten defekt: Sie läuft aus. das Resultat sind fehlende wärme bei Heizung und Wasser.

Die undichte stelle ist scheinbar von der Sanitärfirma immer wieder (seit etwa 6 monaten) "geklebt" worden (Aussage des Unternehmens die sich darum kümmert). Somit gibt es 1-10 Tage am stück kein warmes wasser sowie Heizung und einen Komplett voll Wasser gelaufenen Keller.

Der Vermieter hat nach eigener Aussage schon eine Neue Heizungsanlage bestellt, diese information ist nun etwa 3 monate alt. Diese sollte dann nun auch installiert werden, dies ist aber bisher nicht der fall, was begründet wurde mit "Die installationsfirma oder der elektroniker halten Ihre Termine nicht ein". Ohne dabei zu nennen wann diese Ihre Termine vorraussichtlich einhalten werden.

Mein Problem hierbei ist simple: ich zahle 100% meine Miete, für logischerweise 100% Leistung (Kalt plus Nebenkosten) und ich meine in erfahrung gebracht zu haben das es nicht mein Problem ist das der Vermieter probleme mit den Installationsfirmen hat oder sich nicht richtig kümmert.

Meine Frage: Ist es möglich im folge Monat eine Mietminderung zu veranlassen aus eigener Hand? Sofern ja, die interessanteres Frage welche ich durch suchen im Netz leider nicht klar beantworten kann: Wieviel % der kaltmiete darf ich mindern? (Die Nebenkosten sind klar nicht davon betroffen - richtig?) Außerdem: Wie lange darf ich GESAMT (auf mehrere monate verteilt) mindern? Ich habe erfahren das man nicht mehr mindern darf wie 90% der einer Kaltmiete, ist dies richtig? sofern ja, welche möglichkeiten bleiben mir danach noch?

Ich brauche im endeffekt ein druckmittel das den Vermiter dazu veranlasst sich JETZT SOFORT RICHTIG um die angelegenheit zu kümmern.

Freue mich über jeden Konstruktiven vorschlag und Information, vielen dank im voraus.

(Hoffe alle informationen niedergeschrieben zu haben, Rückfragen werden schnellstmöglich beantwortet)

Mietminderung, Mietrecht
2 Antworten
Verrechnung der Kaution mit Mietschulden des Nachmieters?

Hallo, vielleicht weiß hier jemand Rat. Eine Freundin hat im Oktober 2011 ihre Wohnung gekündigt und auch für einen Nachmieter ab 15.12.2011 gestellt, dass sie selbst auch zum 14.12. ausgezogen ist. Die Schlüsselübergabe hat ordnungsgemäß statt gefunden, Beanstandungen gab es keine. Der Nachmieter hat wohl irgendwie beim Amt etwas verschlammt, dass von dort bis heute keine Miete bei dem Vermieter eingegangen ist. Angeblich Fehler beim Amt, was auch immer. Jetzt hat der Vermieter schriftlich mitgeteilt, dass er ihre Kaution einbehalten wird und mit den Mietschulden des Nachmieters verrechnen wird, weil sie nicht für einen solventen Nachmieter gesorgt hat. Außerdem hat er die Wohnung dem Nachmieter jetzt fristlos gekündigt, die Schlüsselübergabe eingefordert und gesagt, dass alles in der Wohnung jetzt ihm gehören würde als Sicherheit und nichts daraus entwendet werden darf. Ich frag mich, ob das alles erlaubt ist. Darf der Vermieter das überhaupt? Bis heute hat sie ihre Kaution nicht zurück erhalten, weil der Vermieter ja noch ein paar Monate (ich glaube 6) zurück behalten darf wegen der Nebenkostenabrechnung etc. Darf er wirklich die Kaution zurück behalten, weil der NAchmieter Schulden hat? Sie ist ja früher aus der Wohnung aus gezogen, doch der Vermieter war mit dem Nachmieter einverstanden und hat ja schließlich den Mietvertrag unterschrieben. Sie hat Sorge ihr Geld nie wieder zu bekommen. Danke für Eure Mühe. Nici

Kaution, Mietrecht
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Mietrecht