Verhältnis Wasserkosten / Entwässerungskosten in der Betriebskostenabrechnung?

Hallo an alle Betriebskostenabrechnungsprofis,

ich habe heute meine Betriebskostenabrechnung für 2018 erhalten und muss nun eine für mich nicht unerhebliche Menge nachzahlen. Ich bin Mieter in einem Mehrfamilienhaus und die Kosten sind anteilig angegeben.

Bei der Überprüfung der Kosten habe ich festgestellt, dass seit der Aufteilung der Gesamtkosten aus dem letzten Brief (auch bezogen auf 2018) die Entwässerungskosten von ca. 380€ auf ca. 495€ gestiegen sind, während die Wasserkosten von ca. 380€ auf 270€ gesunken sind. Nun stellt sich bei mir die Frage, ob das zusammen passt.

Am Ende der Betriebkostenabrechnung befindet sich noch ein Zettel "Informationen zu Ihrer Abrechnung" dort steht:

"Entwässerung:

Der Verbrauch laut Gebührenbescheid 2018 ist im Vergleich zum Vorjahr von 782m³ auf 1070m³ gestiegen. Ebenfalls hat sich die Gebühr für Niederschlagswasser erhöht, was insgesamt zu dem hohen Kostenanstieg geführt hat."

Wenn doch aber in der Aufteilung der Betriebskosten ursprünglich von höheren Wasserkosten ausgegangen wird und dann aber nach unten korrigiert wird, wie kann dann der Verbrauch gestiegen sein - oder hab ich da einen Denkfehler?

Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass auch noch andere Faktoren wie Niederschlagswassergebühr mit in die Entwässerungskosten spielen, aber ist ein solcher Anstieg der Entwässerungskosten bei gleichzeitigem Rückgang der Wasserkosten denkbar? Ist es nicht so, dass die beiden Kosten irgendwie miteinander in Verhältnis stehen sollten?

Liebe Grüße und besten Dank für eure Anworten

Betriebskostenabrechnung, Nebenkostenabrechnung
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Pfuscht mein Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung?

Tja, was soll ich sagen ... ich suche Rat! Schließlich bewege ich mich bei folgendem Fall nicht im Bereich von schweren Vergehen, aber auch nicht von Bagatellen. Ich vermute eine Art Kavaliersdelikt ...

Ich miete eine Wohnung von etwa 70 Quadratmetern. Sie befindet sich im ersten Stock zusammen mit einer weiteren, etwas kleineren Wohnung (etwa 40 qm). Im Erdgeschoss darunter mietet eine Verwandte des Vermieters eine Praxis, die wohl etwa 100 bis 110 qm hat.

Bei der Nebenkostenabrechnung ist mir schon seit vielen Monaten unwohl, und das, obwohl der Vermieter bei Erstellung der Abrechnung genaue Werte zur Verfügung hat. Er hatte nämlich vor Vermietung des Hauses darauf geachtet, für jede einzelne Wohnung einen eigenen Zähler anzubringen. Ich machte damals bei Einzug (als Erstmieter) den Fehler, die entsprechenden Zähler nicht zu prüfen. Ich verließ mich darauf, dass sie auf einem Wert um die Null stehen.

Diesen Fehler machte ich aber dann irgendwann nicht mehr. Ich begann, die Zähler (unregelmäßig) abzulesen. Die Unregelmäßigkeit ist insofern aber überhaupt nicht schlimm, weil die modernen Zähler über eine Speicherfunktion für den Wert am 31.12. verfügen.

Es geht um die Werte bei der Heizung. Die drei Zähler an der Gas-Zentralheizung zeigen den Verbrauch in MWh an. Bei der Umrechnung der Werte in Prozent komme ich zu folgendem Ergebnis:

Legende: (a) mein eigener Verbrauch; (b) Wohnung Nr. 2; (c) Erdgeschoss ######################################## Anteil dem Zähler gemäß: (a) 8,26 %; (b) 29,17 %; (c) 62,57 %.

Anteil in der NK-Abrechnung: (a) 27,57 %; (b) 21,00 %; (c) 51,43 %. ########################################

(Anmerkung: Ich bin tagsüber großteils nicht in der Wohnung und daher mit der Heizung extrem sparsam.)

Hier klafft einiges auseinander ... Als ich direkt nach der persönlichen Aushändigung der NK-Abrechnung Zweifel hegte und 'stammelte' "Den Punkt mit der Heizung ist mir nicht ganz klar ... Haben Sie nach Quadratmetern (!) gerechnet oder wie?", da antwortete er: "Mit der Frage hatte ich schon gerechnet". Er bot mir jedoch an, mir die Rechnung vorzulegen und mit der Forderung der Nachzahlung zu warten, meldete sich anschließend aber wieder über (mittlerweile schon) Wochen nicht mehr bei mir. (Ich sage jetzt nicht, dass das ungewöhnlich ist, außerdem ist einem ein Vermieter, der einem nicht dauernd auf der Schwelle rumtanzt, ja auch ganz lieb.)

(Man beachte auch den Faktor der mit dem Vermieter verwandten Mieterin.)

Die Frage ist: Wie nähere ich mich meinem Vermieter? Schließlich will ich einen freundlichen Umgang aufrechterhalten ... Bei schriftlichen Aufforderungen z.B. ... naja - kann man sich denken, nicht wahr?

Danke für Eure Hilfe :)

Heizkosten, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung
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Kann man durch NK-Guthaben 2014 rückwirkend für 2015 die Miete noch senken und Geld vom Vermieter zurückfordern oder anderweitig verrechnen lassen?

Die Nebenkosten-Abrechnung für 2014 kam erst am 30.12.2015 (so spät wie nie) und erbrachte ein Guthaben von ca. 360,-- Euro. Ich bin seit 1.8.2015 Rentnerin durch Zwangsverrentung des Jobcenters, bekam also meine letzte Zahlung für den Monat Juli Ende Juni 2015 (im Voraus) und meine 1. Zahlung von der Rentenstelle aber erst Ende August 2015, so dass ich Anfang August überhaupt kein Geld bekam. Ich musste damals ein kleineres Darlehen vom Sozialamt in Anspruch nehmen, die Miete konnte ich im August dann nicht bezahlen, machte dem Vermieter einen Vorschlag, diese in monatlichen Raten von 50,-- Euro abzutragen bis zur vollständigen Tilgung. Hier besteht immer noch eine Restschuld von ca. 250,-- Euro. Der Vermieter wollte eigentlich das Guthaben mit den Mietschulden verrechnen, da haben die verschiedenen Ämter aber einen Riegel vorgeschoben und schlagen sich nun um die 360,-- Euro, obwohl der Vermieter noch nichts überwiesen hat.

Ich habe auch überlegt, ob die Senkung der Nebenkosten-Pauschale, die jetzt eintreten muss, dann schon rückwirkend für 2015 Gültigkeit hat und eventuell Geld vom Vermieter zurückgefordert werden könnte. Nur, ab wann? Normalerweise rechnete er früher immer im Juli eines Jahres ab. Nun frage ich mich, ob eine Rückforderung meinerseits an den Vermieter sinnvoll wäre, denn er könnte ja dann diesen Betrag mit den noch ausstehenden Mietschulden verrechnen. Das wären pro Monat 30,-- Euro, die ich zurückfordern könnte. Sicher hätte ich von dem Geld nichts, aber andererseits wäre ich auch meine Mietschulden los, denn die Rückforderungssumme wäre in jedem Falle viel höher als die z. Zt. noch bestehenden Mietschulden und ich hätte die Ratenzahlung mit monatlich 50,-- Euro ebenfalls vom Hals. Den Rest der Summe könnte er ja behalten, denn davon habe ich ja nichts, das würde sich sowieso das JC einstecken, aber von dieser Aufrechnung mit den Mietschulden würde das JC nichts mitkriegen.

Wenn ich pro Monat 30,-- Euro zurückfordern könnte, wären das von Januar 2015 bis einschl. Januar 2016 schon 390,-- Euro, also sehr viel mehr als meine Mietschulden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man von Beginn eines Jahres an die Summe zurückfordern könnte oder erst z. B. von Mitte des Jahres an (NK-Abrechnung erfolgt normalerweise immer Mitte eines Jahres) .

Was kann ich tun, gibt es Paragraphen, die das belegen? Übrigens - Mieterschutzvereine kosten auch ziemlich viel Geld, was ich nicht bezahlen kann. Danke für jeden Rat.

Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Ich habe ein Guthaben bei der Nebenkostenabrechnung 2014 - muss der Vermieter nun die Nebenkostenpauschale senken?

Habe 360,-- Euro Nebenkostenguthaben erzielt. Die Jahre vorher musste ich immer nachzahlen und der Vermieter hat mir jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Nebenkostenvorauszahlung aufgebrummt. Nun habe ich ein hohes Guthaben und es kommt keine weitere Aktion vom Vermieter. Mir hat nun das Jobcenter gesagt, dass der Vermieter die Pauschale senken müsste, wurde mir auch ausgerechnet (macht ca. 30,-- Euro jeden Monat weniger aus). Darüber gäbe es Gesetze. Habe die NK-Abrechnung für 2014 am 30.12.15 erhalten, also wurde im Januar noch die normal hohe Miete bezahlt, weil ich das nicht wusste, dass der Vermieter senken muss. Mieterschutzbund kostet 80,-- Euro im Jahr, die ich natürlich nicht über habe (Rente sehr klein), die ich aber auch für 1 Problem nicht bezahlen möchte.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Reicht es, wenn ich dem Vermieter jetzt ein Schreiben zuschicke mit den neuen Zahlen (Heizung + Betriebskosten) und einfach im Februar die neue geminderte Miete überweise oder muss ich abwarten, wie er darauf reagiert? Muss ich gleich einen Anwalt einschalten? Und was ist mit der Miete Januar, die ja dann auch schon um 30,-- Euro zu viel überwiesen wurde?

Das ist übrigens ganz typisch für meinen Vermieter: immer fordern, nichts im Haus oder in der Wohnung machen, nie erreichbar, auf kein einziges Schreiben reagieren. Einen Anwalt einschalten bringt auch nur Ärger, dann dauert das ewig und bis dahin muss ich weiter die hohe Miete bezahlen, obwohl die amtlichen Stellen schon kürzen!

Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Es gab ein Nebenkosten-Guthaben aus 2014 - wie sind die Ansprüche des Jobcenters sowie beim Sozialgeldbezug?

Nebenkostenabrechnung 2014 ergab ein Guthaben von 360,-- Euro. Nun streiten sich die Ämter darum:

  1. Jobcenter (Tochter nach Studium jetzt seit kurzer Zeit arbeitssuchend)
  2. die Stelle, die meine Mini-Rente um einen Mini-Betrag von 60 Euro aufstockt.

Das JC hat meiner Tochter einen Bescheid geschickt, dass der komplette Betrag von 360,-- Euro im Februar einbehalten, also dementsprechend weniger Geld überwiesen wird. Nun schickt mir aber die Stelle, die meine Rente, die ich seit kurzer Zeit bekomme, um 60 Euro jeden Monat aufstockt, einen Bescheid, dass ich die Hälfte der 360,-- Euro, also 180,-- Euro bis Mitte Februar zurückzuzahlen habe. Habe bei beiden Ämtern vorgesprochen, sind beide uneinsichtig. JC behauptet, dass die 360,-- Euro gerechtfertigt sind und die Kreiskasse sowieso nur höchstens den Betrag zurückfordern dürfte, der mir jeden Monat ausgezahlt wird, was dann 60,-- Euro wären. Die Kreiskasse ist aber uneinsichtig, hier wurde ich von der Mitarbeiterin in Grund und Boden geschrieen, weil ich sagte, die beiden Stellen müssten sich einigen und es könne doch nicht sein, dass ich mehr als das Guthaben zahlen muss, ich also von meiner eigenen Mini-Rente, die sowieso nicht reicht, noch 180,-- Euro draufzahlen muss. Selbst wenn ich nur 60,-- Euro zurückzahlen müsste, ginge das zu meinen Lasten. Ich habe nur 360,-- Euro zu verteilen, aber die beiden Stellen können sich nicht einigen. JC verlangt die ganze Summe und die Kreiskasse die Häfte von der Summe, weil das immer so gehandhabt wurde. 2014 hat meine Tochter noch studiert und ich noch keine Frührente bezogen, das hat sich beides erst im letzten Drittel des letzten Jahres ereignet.

Ich habe ein Guthaben 2014 erzielt, weil ich ganz wenig geheizt und wir quasi gefroren haben, nun soll ich noch mehr als das erzielte Guthaben draufzahlen. Wer hat nun welche Ansprüche? Natürlich wird beim JC noch Widerspruch gegen diesen Bescheid eingelegt , aber wie so oft wird der nichts bringen. Das muss ja auch mal für die Zukunft geregelt werden, damit sowas nie wieder passiert. Gibt es Paragraphen, die regeln, wer was bekommt? Ich hab sowas noch nie gehört - wenn 360,-- Euro da sind, können auch nur diese verteilt werden und ich muss nicht noch von meinem eigenen Geld draufzahlen. Wenn Nachforderungen da sind, müssen die doch auch von beiden Stellen anteilig übernommen werden. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen, wie argumentieren?

Danke.

anspruch, Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Ist eine Nebenkostennachzahlung mit gleichzeitiger Mieterhöhung um jährlich 10,-- Euro gerechtfertigt?

Seit 9 Jahren habe ich das Problem, dass ich jedes Jahr mit der Nebenkostenabrechnung die gleichzeitige Anweisung des Vermieters bekomme, die Nebenkosten um 10,-- zu erhöhen, so dass ich nunmehr seit genau dieser Zeit jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Miete zahlen muss, ganz egal, ob die Endabrechnung nur 20,-- Euro Nachzahlung oder jede andere Summe beträgt. Es ist jeweils eine Betriebskostenerhöhung, da ich eigentlich auch im Winter nur ganz wenig heize. Ich bin jetzt an den Punkt gekommen, wo ich das nicht mehr weiter bezahlen kann und will, zumal ich inzwischen auch weiß, dass andere Mieter im Haus dieses Problem nicht haben. Viele klagen gegen den Vermieter bzw. haben schon geklagt, mir wurde von Nachbarn gesagt, dass es sich hier ja wohl nicht um eine Mieterhöhung handele, da ja die Grundmiete nicht erhöht wird. Egal ob Grundmiete oder Betriebskosten, zahlen muss ich doch sowieso! Wir sind seit 2 Jahren 1 Person weniger, trotzdem hört das nicht auf und ich muss nachzahlen bzw. mehr Miete bezahlen, obwohl unsere Heizgewohnheiten und Sonstiges sich nicht geändert haben. Mieterschutzbund kann ich nicht bezahlen und klagen will ich auch nicht unbedingt. Die nächste Abrechnung müsste in den nächsten Tagen kommen. Umziehen kann ich auch nicht, das kann ich zur Zeit einfach nicht bezahlen und Hilfe bekomme ich sowieso nicht. Was soll ich denn bloß tun? Ich kann doch nicht einfach die Zahlung verweigern, und wenn ich dem Vermieter einen Brief schreibe, dass ich das anzweifle und nicht bezahle, reagiert der sicher nicht!

Mieterhöhung, Nebenkostenabrechnung
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Unglaubliche Betriebskostenabrechnung — Vergleichswerte gesucht!

Liebe Forums-Mitglieder,

heute ist die Betriebskostenabrechnung unserer neuen (und jetzt schon wieder alten) Wohnung für den Zeitraum 15.12.2014 - 31.12.2014 ins Haus geflattert. Die meisten Punkte der Abrechnung der Hausverwaltung (Müll, Steuer, Hausmeister etc.) scheinen ganz in Ordnung zu sein, doch beim Punkt Energieabrechnung bin ich hinten über gefallen.

Für die 17 Tage ist eine Nachzahlung für Energie (Warmwasser, Heizung, Kaltwasser etc.) von 490,92 € (!!!) fällig. Die Abrechnung erfolgt über die TECHEM.

Ich bin völlig baff und überfordert. Steigende Preise hin oder her, aber: DAS KANN DOCH NICHT SEIN?!

Hier mal im Vergleich die Daten für Warmwasser:

Warmwasserkosten: 4.033,27 30% Grundkosten 1.209,98 (Gesamtkosten) : 1.028,790 m2 Nutzfläche (Gesamteinheiten) = 1,176120 (Preis je Einheit) x 87,710 (Ihre Einheiten) x 17/365 = 4,81 € (Ihre Kosten)

70% Verbrauchskosten 2.823,29 (Gesamtkosten) : 123,993 Kubikmeter (Gesamteinheiten) = 22,769753 (Preis je Einheit) x 9,647 (Ihre Einheiten) = 219,66 € (Ihre Kosten)

Gesamte Warmwasserkosten: 224,47 €

Ich bin wirklich kein Profi beim Entziffern dieser Werte, aber auf den ersten Blick und nach ein paar Rechenbeispielen mit einem utopischen Warmwasserverhalten, komme ich einfach nicht auf diese Summen...!! Und bei den Heizkosten sieht es nicht anders aus.

Was kann ich tun? Wer kann mir helfen? Hat jemand Referenzwerte für einen 2-Personen-Haushalt in einer 85m2 Wohnung?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Heizkosten, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, wohnung
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Schätzung des Wärmeverbrauchs angedroht, obwohl ich jederzeit erreichbar bin für Ablesung. Hilfe =(

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin am 1. März diesen Jahres in meine neue Wohnung gezogen. Mein Vermieter ist ein großes Wohnungsunternehmen in Hannover (GBH). Im April und im Mai bekam ich jeweils einen Brief von der GBH, in denen behauptet wurde, dass die Ablesung der Wohnungszwischenzähler sowie der Austausch der Messampullen an der Heizung nicht vorgenommen werden konnte, weil ich trotz mehrmaliger Benachrichtigung nicht anwesend war. Das Problem ist: Ich bekam nie eine solche Benachrichtigung! Ich sollte mich also immer bei der Firma (ISTA) telefonisch melden, die die Ablesung und den Austausch der Messgeräte vornimmt. Ich habe dort sowohl im April als auch im Mai angerufen. Im Mai wurde mir am Telefon gesagt, dass ich innerhalb der nächsten Wochen einen Termin zugeschickt bekomme. Ich habe bis heute keinen Termin zugeschickt bekommen! In den Briefen vom April und Mai schrieb mein Vermieter auch, dass mein Wasser- und Wärmeverbrauch geschätzt werden müsste, wenn ich mich nicht umgehend mit der Firma ISTA in Verbindung setze. Dies habe ich beide Male getan, aber mir wurde nie ein Termin zugeschickt.

Ich mache mir nun langsam Sorgen, dass ich zu Unrecht hohe Kosten bezahlen muss bei der Nebenkostenabrechnung, weil der Wärmeverbrauch nur geschätzt wird. Ich habe vor Sorge heute erneut bei ISTA angerufen und dort wurde mir mitgeteilt, dass der Auftrag zum Austausch der Messampullen unter der Liegenschaftsnummer schon lange vorliegt, aber noch nicht ausgeführt wurde. Sie sagte, dass der Austausch der Messampullen schon bis Juni hätte erfolgt sein müssen. Sie beruhigte mich auch, dass noch kein Wärmeverbrauch geschätzt werden muss, da die Heizperiode seit meinem Einzug im März noch nicht da ist, weil wir es noch Sommer haben. Der Austausch der Messampullen sei aber trotzdem dringend. Die Dame erwähnte auch, dass unter der gleichen Liegenschaftsnummer noch mehrere Mieter betroffen sind, bei denen der Austausch der Messampullen bislang nicht vorgenommen wurde. Sie sagte, dass ich da nichts machen kann, sondern nur meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter. Sie sagte, dass sich meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter umgehend beim Kundencenter von ISTA melden soll und dort Druck machen soll, dass der Auftrag ausgeführt wird. Dieses komplette Gespräch teilte ich meinem Vermieter heute per E-Mail mit.

Nun mache ich mir Sorgen, dass mein Vermieter sich nicht bei ISTA meldet, da er schon damals immer schrieb, dass ICH mich bei ISTA melden soll wegen eines Termins. Was soll ich machen, wenn mein Vermieter sich nicht darum kümmert? Dann würde zu Unrecht mein Wasser- und Wärmeverbrauch GESCHÄTZT werden, obwohl ich jederzeit erreichbar bin. Müsste ich bei so einer Schätzung viel nachzahlen eurer Meinung nach oder eher wenig oder Garnichts? Ich beziehe ALG II und mache mir auch Sorgen um eine Mieterhöhung, falls durch die Schätzung eine hohe Nebenkostennachrechnung kommt. Was soll ich machen, falls sich mein Vermieter nicht bei ISTA meldet?

ALG II, Hartz IV, Hausverwaltung, Miete, Mieterhöhung, Mietrecht, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, vermieter
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Sind Wohnungen mit Stromheizungen effektiv günstiger als andere, wenn man so gut wie nie heizt?

Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Wohnung und es fällt mir immer wieder auf, dass Wohnungen mit Stromheizungen deutlich günstiger sind als andere Wohnungen? Dieses liegt mit Sicherheit daran, weil jene wesentlich schwieriger zu vermieten sind. Natürlich sind auch die Nebenkosten günstiger, weil die Heizkosten noch nicht drin sind. Mir stellt sich aber die oben genannte Frage, weil ich eigentlich nie, beziehungsweise sehr selten heize. Ich habe da wohl ein dickeres Fell als andere. Also warum nicht gleich in so eine günstige Stromheiz-Wohnung? Oder ist der Strom generell teurer in solchen Wohnungen, weil diese den Strom anders einspeisen? Ich habe dazu im Internet nix gefunden, nur Infos darüber, dass Stromheizungen teuer sind und Tipps wie man richtig heizt. Aber das beantwortet nicht meine Frage. Also nochmal kurz:

  • Miete für Wohnungen mit Stromheizungen günstiger als andere

  • Ich selber heize oder bade so gut wie gar nicht

  • Stromverbrauch dann mehr oder weniger genauso hoch wie in anderen Wohnungen?

  • Sind Nebenkosten geringer, aber Strom wegen Duschen nur unwesentlich teurer? (Man bedenke, dass das Duschen mit Gas oder Öl ja auch erst bezahlt werden muss)

  • Ist deshalb wesentlich günstigere Mietwohnung vorzuziehen?

Ich hoffe ich konnte mich wenigstens etwas verständlich ausdrücken und hoffe ihr könnt mir helfen. :-)

Strom, Sparen, Haushalt, Heizkosten, Heizung, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, stromkosten, wohnung
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Nebenkostenabrechnung von 338 €, weil Verteilerschlüssel für Kaltwasser geändert wurde auf qm!

Hallo! Kann mir jemand weiterhelfen? Laut NK Abrechnung 2010 soll ich 338 € nachzahlen. Normalerweise habe ich immer so 80-100 € zurückbekommen. Daher habe ich als erstes einmal die Abrechnung angefochten. Im zweiten Schritt habe ich 150 € angezahlt, weil mich der Vermieter dazu aufgefordert hat ("bis zur finalen Prüfung des Falls"). In der 2010er NK Abrechnung habe ich dann bemerkt, dass der Kaltwasserverbrauch nicht wie in den Jahren vorher nach Verbrauch (Zähler) berechnet wurde, sondern plötzlich auf qm umgelegt wurde. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass der Kaltwasserzähler zwecks Austausch ausgebaut wurde, aber der Einbau dann offensichtlich vergessen wurde. Der Vermieter behauptet jetzt steif und fest, dass der Umlageschlüssel ja gar nicht geändert wurde und ich gar keinen Nachteil hätte und beruft sich immer auf die Heizkostenverordnung. Eine Freundin und Inhaberin einer Immobilienverwaltung hat mich sogar in der Sache vertreten. Sie hat ausgerechnet, dass mir 125,11 € zustünden (sowie die angezahlten 150 €). Den Gesamtbetrag von 275,11 € habe ich jetzt mit der Jan Miete einbehalten. Der Vermieter droht jetzt mit gerichtlicher Auseinandersetzung. Was soll ich machen? Es drauf ankommen lassen? Bin ich denn im Recht? Übrigens: Im Mietvertrag steht bei Wasser "Verteilungsschlüssel nach Wohnfläche".. Danke schon mal für Eure Unterstützung! Mona

Immobilien, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, wohnung
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Nachträgliche Korrektur eine Nebenkostenabrechnung für einen Mieter

Hallo, ein Bekannter hat von seinem Vermieter die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 erhalten. Es fiel ihm auf, dass die Kosten für Wasser/Abwasser (Preis je m³) gegenüber den Vorjahren extrem gestiegen sind. Daher hat er Widerspruch eingelegt. Der Vermieter teilte ihm nun mit, dass dieser m³-Preis ein rechnerisch ermittelter Wert wäre, da die Zähler in den Wohnungen wohl immer eine nicht unhebliche Differenz zum Verbrauch des Hauptzählers ausweisen würden (hätte diverse technische Ursachen). Dies wäre aber wohl für diese Abrechnung nicht die eigentliche Ursache. Vielmehr läge es daran, dass die Stadtwerke trotz Meldung der Zählerstände in den vergangenen beiden Abrechnungszeiträume den Verbrauch geschätzt hätten und dies zu niedrich. In 2011 wäre nun der abgelesene Verbrauch berücksichtigt worden und dadurch würde der in den beiden Vorjahren zu gering berechnete Verbrauch nachgeholt worden. Prinzipiell kann ich das nachvollziehen. Man hat also in den Jahren 2009 und 2010 zu wenig bezahlt und das wird nun in 2011 sagen wir mal ausgeglichen. Muss der Mieter dies so akzeptieren oder könnte der Vermieter die beiden vorangegangenen NKA korrigieren. Es gibt ja diese Jahresfrist, innerhalb der eine NKA erstellt werden muss, sonst muss der Mieter Nachforderungen daraus nicht mehr zahlen. Diese Fristen wurden eingehalten. Verjähren tun die rechtzeitig erstellten Abrechnungen m. W. dann nach 3 Jahren. Insofern wären die Abrechnungen 2009 und 2010 also rechtzeitig erstellt worden und noch nicht verjährt. Darf der Vermieter diese Abrechnungen nun noch korrigieren (würden dann zu höheren Kosten in 2009 und 2010 führen - dafür würde die 2011er geringer ausfallen)? Den Vermieter trifft ja eigentlich keine Schuld daran, dass die Stadtwerke den gemeldeten Zählerstand nicht verwendet haben (die wollen dort wohl scheinbar schon vor dem Jahresende den Zählerstand haben doch dieser wurde vom Hausmeister immer exakt am 31.12. abgelesen und dann gemeldet). Es gibt ja auch die Möglichkeit Kosten die nachträglich berechnet wurden auch noch innerhalb von 3 Monaten "nachzuberechnen". Der Vermieter sieht ja die Rechnung der Stadtwerke nicht (die geht ja an den Hausverwalter). Insofern konnte der also ja nicht sehen, dass hier geschätzt wurde (aber das wird ja auch getan, wenn eine Uhr mal kaputt geht). Kann das jemand beantworten? Danke!!!

Mietwohnung, Nebenkostenabrechnung
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Nebenkosten bei Grundsicherun

Auf Grund meiner kleinen Rente bekomme ich seit 2009 Grundsicherung.Als ich wegen einer großen Nachzahlung mit der Nebenkostenabrechnung zum Amt ginge,bekam ich die Antwort, die Nebenkostenabrechnung wäre zu spät eingereicht worden, deshalb bekäme ich diesbezüglich auch keine Hilfe.Also war die Nebenkostenabr. nicht von großer Bedeutung.Zwei meiner Freundinen, die arbeiten und Grundsicherung bekommen, sagten mir, daß sie noch nie und auch noch nie vom Amt verlangt wurde, die Nebenkostenabrechnung einzureichen. Bei einer Dame,war auch beim Amt sichtbar, auf Grund der Kontoauszüge sichtbar, daß sie Nebenkosten vom Vermieter zurückbekommen hatte.Das Sozialamt verlangt daraufhin keine Rückzahlung und es war so in Ordnung.Seit 2010 wohne ich in einer kleinern Wohnung und ich bekam jetzt eine Rückzahlung vom Mieter.Da auch vom mir nie eine Nebenkostenabrechnung verlangt wurde, habe ich dies dem Amt auch nie mitgeteilt.Ich denke aus dem Aussagen meiner Freundinen die immer etwas zurückbekommen haben und auch nie dazu aufgefordert wurden und aus dem Grund, daß ich vonmeine Miete sowie Nebenkosten viel selber bezahledaß ich dies nicht zu melden brauche.Der reine Strom,das ist klar,aber auch der Strom des Untertischbeuler zum Spülen, sowie der Strom des Durchluferhitzer fürs Bad bezahle ich selberTrotzdem die ja wohl zu den Nebenkosten gehören. Nebenkostenabrechnung gehören.Privare Hftpflichtver-sowie die Hausratversicherung übernimmt auch das Amt. Die Sterbeversicherung nicht.Ich bin 65 Jahre alt und bin seit einigen Jahren Frührentnerin mitBehindertenausweis. Ich habe ca 43 J. hart gearbeitet und konnte dann nicht mehr. Die Knoxchen sind total verschlissen,Mir wurde gekündigt, trotzdem ich unkündbar war.Es war mir nicht bekannt. Sonst hätte dieses öffentliche Amt, bis zu Beginn der regulären Rente mit der LVA mein volles Gehalt zahlen müssen und ich heute nicht so finanziell überwacht würde.Ich lebwe heute von ca. 180.00 € im Monat.Mal ein paar Schuhe od sonstige Kleidungsstücke kann ich mir nicht erlauben. Auch wenn es billige sind.Nichts gegen Hartz 4 Empfänger. Es sind viele, die gerne arbeiten würden od. so wie ich unverschuldet in Not geraten sind.Denen steht sicherlich Hilfe zu.Aber die nicht arbeiten wollen, bekommen mehr als ich. Ich muß, aus gesundheitlichen Gründen dringend schwimmen gehen. Finanziell nicht möglich.Ich bin aber jetzt , glaube ich, zu sehr abgewischen, von meiner Frage, muß ich meine Rückzahlung aus den Nebenkosten dem Amt angeben? Ich bin immer der Annahme gewesen und bin es auch noch, nein.Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen. Ich bin aus welchen Gründen auch immer, ich weiß es nicht, etwas unsicher geworden.Wäre aber auch ungerecht. Wäre dankbar für eine Antwort und grüße alle.

Grundsicherung, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung
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