Pfuscht mein Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung?

Tja, was soll ich sagen ... ich suche Rat! Schließlich bewege ich mich bei folgendem Fall nicht im Bereich von schweren Vergehen, aber auch nicht von Bagatellen. Ich vermute eine Art Kavaliersdelikt ...

Ich miete eine Wohnung von etwa 70 Quadratmetern. Sie befindet sich im ersten Stock zusammen mit einer weiteren, etwas kleineren Wohnung (etwa 40 qm). Im Erdgeschoss darunter mietet eine Verwandte des Vermieters eine Praxis, die wohl etwa 100 bis 110 qm hat.

Bei der Nebenkostenabrechnung ist mir schon seit vielen Monaten unwohl, und das, obwohl der Vermieter bei Erstellung der Abrechnung genaue Werte zur Verfügung hat. Er hatte nämlich vor Vermietung des Hauses darauf geachtet, für jede einzelne Wohnung einen eigenen Zähler anzubringen. Ich machte damals bei Einzug (als Erstmieter) den Fehler, die entsprechenden Zähler nicht zu prüfen. Ich verließ mich darauf, dass sie auf einem Wert um die Null stehen.

Diesen Fehler machte ich aber dann irgendwann nicht mehr. Ich begann, die Zähler (unregelmäßig) abzulesen. Die Unregelmäßigkeit ist insofern aber überhaupt nicht schlimm, weil die modernen Zähler über eine Speicherfunktion für den Wert am 31.12. verfügen.

Es geht um die Werte bei der Heizung. Die drei Zähler an der Gas-Zentralheizung zeigen den Verbrauch in MWh an. Bei der Umrechnung der Werte in Prozent komme ich zu folgendem Ergebnis:

Legende: (a) mein eigener Verbrauch; (b) Wohnung Nr. 2; (c) Erdgeschoss ######################################## Anteil dem Zähler gemäß: (a) 8,26 %; (b) 29,17 %; (c) 62,57 %.

Anteil in der NK-Abrechnung: (a) 27,57 %; (b) 21,00 %; (c) 51,43 %. ########################################

(Anmerkung: Ich bin tagsüber großteils nicht in der Wohnung und daher mit der Heizung extrem sparsam.)

Hier klafft einiges auseinander ... Als ich direkt nach der persönlichen Aushändigung der NK-Abrechnung Zweifel hegte und 'stammelte' "Den Punkt mit der Heizung ist mir nicht ganz klar ... Haben Sie nach Quadratmetern (!) gerechnet oder wie?", da antwortete er: "Mit der Frage hatte ich schon gerechnet". Er bot mir jedoch an, mir die Rechnung vorzulegen und mit der Forderung der Nachzahlung zu warten, meldete sich anschließend aber wieder über (mittlerweile schon) Wochen nicht mehr bei mir. (Ich sage jetzt nicht, dass das ungewöhnlich ist, außerdem ist einem ein Vermieter, der einem nicht dauernd auf der Schwelle rumtanzt, ja auch ganz lieb.)

(Man beachte auch den Faktor der mit dem Vermieter verwandten Mieterin.)

Die Frage ist: Wie nähere ich mich meinem Vermieter? Schließlich will ich einen freundlichen Umgang aufrechterhalten ... Bei schriftlichen Aufforderungen z.B. ... naja - kann man sich denken, nicht wahr?

Danke für Eure Hilfe :)

Heizkosten, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung
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Kann man durch NK-Guthaben 2014 rückwirkend für 2015 die Miete noch senken und Geld vom Vermieter zurückfordern oder anderweitig verrechnen lassen?

Die Nebenkosten-Abrechnung für 2014 kam erst am 30.12.2015 (so spät wie nie) und erbrachte ein Guthaben von ca. 360,-- Euro. Ich bin seit 1.8.2015 Rentnerin durch Zwangsverrentung des Jobcenters, bekam also meine letzte Zahlung für den Monat Juli Ende Juni 2015 (im Voraus) und meine 1. Zahlung von der Rentenstelle aber erst Ende August 2015, so dass ich Anfang August überhaupt kein Geld bekam. Ich musste damals ein kleineres Darlehen vom Sozialamt in Anspruch nehmen, die Miete konnte ich im August dann nicht bezahlen, machte dem Vermieter einen Vorschlag, diese in monatlichen Raten von 50,-- Euro abzutragen bis zur vollständigen Tilgung. Hier besteht immer noch eine Restschuld von ca. 250,-- Euro. Der Vermieter wollte eigentlich das Guthaben mit den Mietschulden verrechnen, da haben die verschiedenen Ämter aber einen Riegel vorgeschoben und schlagen sich nun um die 360,-- Euro, obwohl der Vermieter noch nichts überwiesen hat.

Ich habe auch überlegt, ob die Senkung der Nebenkosten-Pauschale, die jetzt eintreten muss, dann schon rückwirkend für 2015 Gültigkeit hat und eventuell Geld vom Vermieter zurückgefordert werden könnte. Nur, ab wann? Normalerweise rechnete er früher immer im Juli eines Jahres ab. Nun frage ich mich, ob eine Rückforderung meinerseits an den Vermieter sinnvoll wäre, denn er könnte ja dann diesen Betrag mit den noch ausstehenden Mietschulden verrechnen. Das wären pro Monat 30,-- Euro, die ich zurückfordern könnte. Sicher hätte ich von dem Geld nichts, aber andererseits wäre ich auch meine Mietschulden los, denn die Rückforderungssumme wäre in jedem Falle viel höher als die z. Zt. noch bestehenden Mietschulden und ich hätte die Ratenzahlung mit monatlich 50,-- Euro ebenfalls vom Hals. Den Rest der Summe könnte er ja behalten, denn davon habe ich ja nichts, das würde sich sowieso das JC einstecken, aber von dieser Aufrechnung mit den Mietschulden würde das JC nichts mitkriegen.

Wenn ich pro Monat 30,-- Euro zurückfordern könnte, wären das von Januar 2015 bis einschl. Januar 2016 schon 390,-- Euro, also sehr viel mehr als meine Mietschulden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man von Beginn eines Jahres an die Summe zurückfordern könnte oder erst z. B. von Mitte des Jahres an (NK-Abrechnung erfolgt normalerweise immer Mitte eines Jahres) .

Was kann ich tun, gibt es Paragraphen, die das belegen? Übrigens - Mieterschutzvereine kosten auch ziemlich viel Geld, was ich nicht bezahlen kann. Danke für jeden Rat.

Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Ich habe ein Guthaben bei der Nebenkostenabrechnung 2014 - muss der Vermieter nun die Nebenkostenpauschale senken?

Habe 360,-- Euro Nebenkostenguthaben erzielt. Die Jahre vorher musste ich immer nachzahlen und der Vermieter hat mir jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Nebenkostenvorauszahlung aufgebrummt. Nun habe ich ein hohes Guthaben und es kommt keine weitere Aktion vom Vermieter. Mir hat nun das Jobcenter gesagt, dass der Vermieter die Pauschale senken müsste, wurde mir auch ausgerechnet (macht ca. 30,-- Euro jeden Monat weniger aus). Darüber gäbe es Gesetze. Habe die NK-Abrechnung für 2014 am 30.12.15 erhalten, also wurde im Januar noch die normal hohe Miete bezahlt, weil ich das nicht wusste, dass der Vermieter senken muss. Mieterschutzbund kostet 80,-- Euro im Jahr, die ich natürlich nicht über habe (Rente sehr klein), die ich aber auch für 1 Problem nicht bezahlen möchte.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Reicht es, wenn ich dem Vermieter jetzt ein Schreiben zuschicke mit den neuen Zahlen (Heizung + Betriebskosten) und einfach im Februar die neue geminderte Miete überweise oder muss ich abwarten, wie er darauf reagiert? Muss ich gleich einen Anwalt einschalten? Und was ist mit der Miete Januar, die ja dann auch schon um 30,-- Euro zu viel überwiesen wurde?

Das ist übrigens ganz typisch für meinen Vermieter: immer fordern, nichts im Haus oder in der Wohnung machen, nie erreichbar, auf kein einziges Schreiben reagieren. Einen Anwalt einschalten bringt auch nur Ärger, dann dauert das ewig und bis dahin muss ich weiter die hohe Miete bezahlen, obwohl die amtlichen Stellen schon kürzen!

Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Es gab ein Nebenkosten-Guthaben aus 2014 - wie sind die Ansprüche des Jobcenters sowie beim Sozialgeldbezug?

Nebenkostenabrechnung 2014 ergab ein Guthaben von 360,-- Euro. Nun streiten sich die Ämter darum:

  1. Jobcenter (Tochter nach Studium jetzt seit kurzer Zeit arbeitssuchend)
  2. die Stelle, die meine Mini-Rente um einen Mini-Betrag von 60 Euro aufstockt.

Das JC hat meiner Tochter einen Bescheid geschickt, dass der komplette Betrag von 360,-- Euro im Februar einbehalten, also dementsprechend weniger Geld überwiesen wird. Nun schickt mir aber die Stelle, die meine Rente, die ich seit kurzer Zeit bekomme, um 60 Euro jeden Monat aufstockt, einen Bescheid, dass ich die Hälfte der 360,-- Euro, also 180,-- Euro bis Mitte Februar zurückzuzahlen habe. Habe bei beiden Ämtern vorgesprochen, sind beide uneinsichtig. JC behauptet, dass die 360,-- Euro gerechtfertigt sind und die Kreiskasse sowieso nur höchstens den Betrag zurückfordern dürfte, der mir jeden Monat ausgezahlt wird, was dann 60,-- Euro wären. Die Kreiskasse ist aber uneinsichtig, hier wurde ich von der Mitarbeiterin in Grund und Boden geschrieen, weil ich sagte, die beiden Stellen müssten sich einigen und es könne doch nicht sein, dass ich mehr als das Guthaben zahlen muss, ich also von meiner eigenen Mini-Rente, die sowieso nicht reicht, noch 180,-- Euro draufzahlen muss. Selbst wenn ich nur 60,-- Euro zurückzahlen müsste, ginge das zu meinen Lasten. Ich habe nur 360,-- Euro zu verteilen, aber die beiden Stellen können sich nicht einigen. JC verlangt die ganze Summe und die Kreiskasse die Häfte von der Summe, weil das immer so gehandhabt wurde. 2014 hat meine Tochter noch studiert und ich noch keine Frührente bezogen, das hat sich beides erst im letzten Drittel des letzten Jahres ereignet.

Ich habe ein Guthaben 2014 erzielt, weil ich ganz wenig geheizt und wir quasi gefroren haben, nun soll ich noch mehr als das erzielte Guthaben draufzahlen. Wer hat nun welche Ansprüche? Natürlich wird beim JC noch Widerspruch gegen diesen Bescheid eingelegt , aber wie so oft wird der nichts bringen. Das muss ja auch mal für die Zukunft geregelt werden, damit sowas nie wieder passiert. Gibt es Paragraphen, die regeln, wer was bekommt? Ich hab sowas noch nie gehört - wenn 360,-- Euro da sind, können auch nur diese verteilt werden und ich muss nicht noch von meinem eigenen Geld draufzahlen. Wenn Nachforderungen da sind, müssen die doch auch von beiden Stellen anteilig übernommen werden. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen, wie argumentieren?

Danke.

anspruch, Guthaben, Nebenkostenabrechnung
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Ist eine Nebenkostennachzahlung mit gleichzeitiger Mieterhöhung um jährlich 10,-- Euro gerechtfertigt?

Seit 9 Jahren habe ich das Problem, dass ich jedes Jahr mit der Nebenkostenabrechnung die gleichzeitige Anweisung des Vermieters bekomme, die Nebenkosten um 10,-- zu erhöhen, so dass ich nunmehr seit genau dieser Zeit jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Miete zahlen muss, ganz egal, ob die Endabrechnung nur 20,-- Euro Nachzahlung oder jede andere Summe beträgt. Es ist jeweils eine Betriebskostenerhöhung, da ich eigentlich auch im Winter nur ganz wenig heize. Ich bin jetzt an den Punkt gekommen, wo ich das nicht mehr weiter bezahlen kann und will, zumal ich inzwischen auch weiß, dass andere Mieter im Haus dieses Problem nicht haben. Viele klagen gegen den Vermieter bzw. haben schon geklagt, mir wurde von Nachbarn gesagt, dass es sich hier ja wohl nicht um eine Mieterhöhung handele, da ja die Grundmiete nicht erhöht wird. Egal ob Grundmiete oder Betriebskosten, zahlen muss ich doch sowieso! Wir sind seit 2 Jahren 1 Person weniger, trotzdem hört das nicht auf und ich muss nachzahlen bzw. mehr Miete bezahlen, obwohl unsere Heizgewohnheiten und Sonstiges sich nicht geändert haben. Mieterschutzbund kann ich nicht bezahlen und klagen will ich auch nicht unbedingt. Die nächste Abrechnung müsste in den nächsten Tagen kommen. Umziehen kann ich auch nicht, das kann ich zur Zeit einfach nicht bezahlen und Hilfe bekomme ich sowieso nicht. Was soll ich denn bloß tun? Ich kann doch nicht einfach die Zahlung verweigern, und wenn ich dem Vermieter einen Brief schreibe, dass ich das anzweifle und nicht bezahle, reagiert der sicher nicht!

Mieterhöhung, Nebenkostenabrechnung
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Nebenkostenabrechnung im Untermietvertrag

Hallo,

ich möcht ein Zimmer in meiner Wohnung untervermieten und bin mir unsicher der steuerlichen Nachweispflicht wegen. Es wäre toll, wenn mir hier jemand fachlich helfen könnte.

Meine Frage ist, wie ich den Vertrag aufsetze, ohne in komplizierten Nebenkostenabrechnungen im Nachhinein nachweisen zu müssen, dass ich mit der Untervermietung keinen Gewinn erwirtschaftet habe.

Der Untermietvertrag regelt die Zahlung wie folgt: Der Untervermieter nutzt 50% der Wohnfläche (eine Zimmer und anteilig Gemeinschaftswohnfläche) und zahlt somit genau die Hälfte der Nettokaltmiete und Betriebskosten. Diese Zahl kann ich als Fixwert angeben und somit einfach nachweisen, dass ich keinen Gewinn erwirtschafte.

Anders bei den Nebenkosten, die ich direkt an Versorger zahle: wir wollen die von mir direkt gezahlten Nebenkosten (Warmwasser, Strom, Heizung) plus Telefon, Rundfunkgebühren und einen Beitrag zu gemeinsam genutzten Gegenständen 50/50 monatlich aufteilen, genauso Rück- und Nachzahlungen. Dieser Betrag wir also immer wieder neu angepasst. Wie vereinbare ich das am Besten im Untermietvetrag? Muss ich im Nachhinein all das beim Finanzamt minutiös aufschlüsseln, um nachzuweisen, dass ich auch mit diesen Kosten keinen Gewinn gemacht habe? Und gilt so etwas wie ein vereinbarter Zuschlag für gemeinsam genutzte Gegenstände dann auch als Gewinn (das wäre ein Betrag von 10-20 Euro monatlich)?

Vielen Dank im Voraus,

Hanna

Nebenkostenabrechnung, Steuern, Vermietung., Untervermietung
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Lohnsteuererklärung: Nebenkosten bei möblierten Wohnraum und Heimfahrten

Liebe Community,

Als Neuling im Thema Lohnsteuererklärung wage ich mich nun doch langsam an das Thema heran und arbeite mich etwas ein. Da leider auch Google und schlaue Bücher meine Anfängerfragen leider nicht komplett beantworten können, hier meine Fragen:

I. Thema: Nebenkosten

1) Ich habe gelesen, dass einige allgemeine Betriebskosten, wie Hausmeister, Reinigungskräfte, Gärtner, Müllabfuhr, Allgemeinstrom, Kabel etc. steuerlich geltend gemacht werden können.

Gilt das immer oder nur im Falle eines Arbeitszimmers?

2) Ich habe derzeit einen "Mietvertrag für möblierten Wohnraum", in dem steht:

"Die monatliche Miete beträgt ab dem ABC Euro XYZ. In diesem Beitrag sind Betriebskosten und Kabelgebühren enthalten. Entgelte für Strom, Wasser und ggf. Telefon und GEZ sind Sache des Mieters."

Der Vermieter kann daher keine Aufschlüsselung über die Nebenkosten machen. Ich denke mir, dass diese Kosten ja dennoch irgendwie über die Pauschalmiete auf mich abgewälzt werden.

Kann ich das in irgendeiner Weise (z.B. Pauschale pro m² oder Prozentsatz der Miete) steuerlich geltend machen?

II. Thema Heimfahrten

Derzeit lebe ich in Deutschland in Stadt A. Meine Eltern leben im europäischen Ausland und meine Verlobte in Deutschland in Stadt B. Es liegt keine doppelte Haushaltsführung vor.

Kann ich die Kosten für Heimfahrt ins Auslands bzw. die Fahrtkosten innerhalb Deutschlands zwischen A und B in irgendeiner Weise geltend machen?

Ich hoffe, das sind nicht zu viele dumme Fragen auf einmal :). Vielen Dank schon einmal im Voraus und viele Grüße

Einkommensteuererklärung, lohnsteuererklärung, Nebenkostenabrechnung, Steuererklärung, Absetzbarkeit, Heimfahrten, Pauschalmiete
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Unglaubliche Betriebskostenabrechnung — Vergleichswerte gesucht!

Liebe Forums-Mitglieder,

heute ist die Betriebskostenabrechnung unserer neuen (und jetzt schon wieder alten) Wohnung für den Zeitraum 15.12.2014 - 31.12.2014 ins Haus geflattert. Die meisten Punkte der Abrechnung der Hausverwaltung (Müll, Steuer, Hausmeister etc.) scheinen ganz in Ordnung zu sein, doch beim Punkt Energieabrechnung bin ich hinten über gefallen.

Für die 17 Tage ist eine Nachzahlung für Energie (Warmwasser, Heizung, Kaltwasser etc.) von 490,92 € (!!!) fällig. Die Abrechnung erfolgt über die TECHEM.

Ich bin völlig baff und überfordert. Steigende Preise hin oder her, aber: DAS KANN DOCH NICHT SEIN?!

Hier mal im Vergleich die Daten für Warmwasser:

Warmwasserkosten: 4.033,27 30% Grundkosten 1.209,98 (Gesamtkosten) : 1.028,790 m2 Nutzfläche (Gesamteinheiten) = 1,176120 (Preis je Einheit) x 87,710 (Ihre Einheiten) x 17/365 = 4,81 € (Ihre Kosten)

70% Verbrauchskosten 2.823,29 (Gesamtkosten) : 123,993 Kubikmeter (Gesamteinheiten) = 22,769753 (Preis je Einheit) x 9,647 (Ihre Einheiten) = 219,66 € (Ihre Kosten)

Gesamte Warmwasserkosten: 224,47 €

Ich bin wirklich kein Profi beim Entziffern dieser Werte, aber auf den ersten Blick und nach ein paar Rechenbeispielen mit einem utopischen Warmwasserverhalten, komme ich einfach nicht auf diese Summen...!! Und bei den Heizkosten sieht es nicht anders aus.

Was kann ich tun? Wer kann mir helfen? Hat jemand Referenzwerte für einen 2-Personen-Haushalt in einer 85m2 Wohnung?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Heizkosten, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, wohnung
6 Antworten
Weiß Ablesefirma, wann sie das letzte Mal die Heizung abgelesen haben? Bitte um Hilfe =(

Hallo,

ich habe eine LETZTE Frage zu dem Thema, die mich sehr beschäftigt und hoffe, dass jemand von Euch vielleicht Bescheid weiß. Es geht um Folgendes:

Ich wohne seit März diesen Jahres in meiner neuen Wohnung. Bei meinem Einzug im März bekam ich vom Vermieter einen Zettel, wo die Zwischenablesung draufstand. Bei der Heizung hat der Vermieter allerdings kein Ableseergebnis eingetragen. Die Ablesefirma sagte mir gestern am Telefon, dass schon im letzten Jahr die Messampullen an der Heizung ausgetauscht werden sollten, aber sie keinen Zugang zur Wohnung hatten. Das lag daran, dass mein Vormieter verstorben war. Somit kann es möglich sein, dass vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, wenn die Ablesefirma nicht in der Wohnung war. In 2-3 Wochen werden bei mir in der Wohnung die Messampullen ausgetauscht (Umstellung von Verdunstungsprinzip auf elektronische Heizkostenverteiler). Falls vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, MÜSSTE mein Verbrauch ab März 2014 geschätzt werden. Damit wäre ich einverstanden. Jetzt mache ich mir folgende Sorgen:

Ich mache mir Sorgen, dass der Verbrauch nicht geschätzt, sondern GEMESSEN wird und einfach davon ausgegangen wird, dass der Verbrauch ab März diesen Jahres stammt, obwohl das der Verbrauch von 2 Jahren ist. Wenn für letztes Jahr nicht abgelesen wurde, kann es dann passieren, dass die Ablesefirma einfach davon ausgeht, dass letztes Jahr abgelesen wurde? Dann würden die den zuletzt abgelesenen Wert von Ende 2012 nehmen und davon ausgehen, dass das der Wert ist, der auch Anfang März 2014 vorhanden war. Wenn die Ablesefirma für 2013 nicht abgelesen hat, könnte das dann nicht passieren? Dann müsste ich für das komplette Jahr 2013 mitbezahlen, obwohl ich erst seit März 2014 hier wohne, weil davon ausgegangen wird, dass der zuletzt abgelesene Wert von Ende 2012 in Wirklichkeit im März 2014 abgelesen wurde.

Beispiel: Auf der Nebenkostenabrechnung steht beim Nutzungszeitraum:

März 2014 - Dezember 2014: 1000 kWh verbraucht, OBWOHL diese 1000 kWh in Wirklichkeit von Januar 2013 bis Dezember 2014 verbraucht wurden. Wie könnte ich dann beweisen, dass ich von März bis Dezember 2014 nicht die 1000 kWh verbraucht habe?

betriebskosten, Heizkosten, Heizung, Mietrecht, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, Recht, Ablesung
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Schätzung des Wärmeverbrauchs angedroht, obwohl ich jederzeit erreichbar bin für Ablesung. Hilfe =(

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin am 1. März diesen Jahres in meine neue Wohnung gezogen. Mein Vermieter ist ein großes Wohnungsunternehmen in Hannover (GBH). Im April und im Mai bekam ich jeweils einen Brief von der GBH, in denen behauptet wurde, dass die Ablesung der Wohnungszwischenzähler sowie der Austausch der Messampullen an der Heizung nicht vorgenommen werden konnte, weil ich trotz mehrmaliger Benachrichtigung nicht anwesend war. Das Problem ist: Ich bekam nie eine solche Benachrichtigung! Ich sollte mich also immer bei der Firma (ISTA) telefonisch melden, die die Ablesung und den Austausch der Messgeräte vornimmt. Ich habe dort sowohl im April als auch im Mai angerufen. Im Mai wurde mir am Telefon gesagt, dass ich innerhalb der nächsten Wochen einen Termin zugeschickt bekomme. Ich habe bis heute keinen Termin zugeschickt bekommen! In den Briefen vom April und Mai schrieb mein Vermieter auch, dass mein Wasser- und Wärmeverbrauch geschätzt werden müsste, wenn ich mich nicht umgehend mit der Firma ISTA in Verbindung setze. Dies habe ich beide Male getan, aber mir wurde nie ein Termin zugeschickt.

Ich mache mir nun langsam Sorgen, dass ich zu Unrecht hohe Kosten bezahlen muss bei der Nebenkostenabrechnung, weil der Wärmeverbrauch nur geschätzt wird. Ich habe vor Sorge heute erneut bei ISTA angerufen und dort wurde mir mitgeteilt, dass der Auftrag zum Austausch der Messampullen unter der Liegenschaftsnummer schon lange vorliegt, aber noch nicht ausgeführt wurde. Sie sagte, dass der Austausch der Messampullen schon bis Juni hätte erfolgt sein müssen. Sie beruhigte mich auch, dass noch kein Wärmeverbrauch geschätzt werden muss, da die Heizperiode seit meinem Einzug im März noch nicht da ist, weil wir es noch Sommer haben. Der Austausch der Messampullen sei aber trotzdem dringend. Die Dame erwähnte auch, dass unter der gleichen Liegenschaftsnummer noch mehrere Mieter betroffen sind, bei denen der Austausch der Messampullen bislang nicht vorgenommen wurde. Sie sagte, dass ich da nichts machen kann, sondern nur meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter. Sie sagte, dass sich meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter umgehend beim Kundencenter von ISTA melden soll und dort Druck machen soll, dass der Auftrag ausgeführt wird. Dieses komplette Gespräch teilte ich meinem Vermieter heute per E-Mail mit.

Nun mache ich mir Sorgen, dass mein Vermieter sich nicht bei ISTA meldet, da er schon damals immer schrieb, dass ICH mich bei ISTA melden soll wegen eines Termins. Was soll ich machen, wenn mein Vermieter sich nicht darum kümmert? Dann würde zu Unrecht mein Wasser- und Wärmeverbrauch GESCHÄTZT werden, obwohl ich jederzeit erreichbar bin. Müsste ich bei so einer Schätzung viel nachzahlen eurer Meinung nach oder eher wenig oder Garnichts? Ich beziehe ALG II und mache mir auch Sorgen um eine Mieterhöhung, falls durch die Schätzung eine hohe Nebenkostennachrechnung kommt. Was soll ich machen, falls sich mein Vermieter nicht bei ISTA meldet?

ALG II, Hartz IV, Hausverwaltung, Miete, Mieterhöhung, Mietrecht, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, vermieter
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Sind Wohnungen mit Stromheizungen effektiv günstiger als andere, wenn man so gut wie nie heizt?

Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Wohnung und es fällt mir immer wieder auf, dass Wohnungen mit Stromheizungen deutlich günstiger sind als andere Wohnungen? Dieses liegt mit Sicherheit daran, weil jene wesentlich schwieriger zu vermieten sind. Natürlich sind auch die Nebenkosten günstiger, weil die Heizkosten noch nicht drin sind. Mir stellt sich aber die oben genannte Frage, weil ich eigentlich nie, beziehungsweise sehr selten heize. Ich habe da wohl ein dickeres Fell als andere. Also warum nicht gleich in so eine günstige Stromheiz-Wohnung? Oder ist der Strom generell teurer in solchen Wohnungen, weil diese den Strom anders einspeisen? Ich habe dazu im Internet nix gefunden, nur Infos darüber, dass Stromheizungen teuer sind und Tipps wie man richtig heizt. Aber das beantwortet nicht meine Frage. Also nochmal kurz:

  • Miete für Wohnungen mit Stromheizungen günstiger als andere

  • Ich selber heize oder bade so gut wie gar nicht

  • Stromverbrauch dann mehr oder weniger genauso hoch wie in anderen Wohnungen?

  • Sind Nebenkosten geringer, aber Strom wegen Duschen nur unwesentlich teurer? (Man bedenke, dass das Duschen mit Gas oder Öl ja auch erst bezahlt werden muss)

  • Ist deshalb wesentlich günstigere Mietwohnung vorzuziehen?

Ich hoffe ich konnte mich wenigstens etwas verständlich ausdrücken und hoffe ihr könnt mir helfen. :-)

Strom, Sparen, Haushalt, Heizkosten, Heizung, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, stromkosten, wohnung, Strompreis
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Nebenkostenabrechnung von 338 €, weil Verteilerschlüssel für Kaltwasser geändert wurde auf qm!

Hallo! Kann mir jemand weiterhelfen? Laut NK Abrechnung 2010 soll ich 338 € nachzahlen. Normalerweise habe ich immer so 80-100 € zurückbekommen. Daher habe ich als erstes einmal die Abrechnung angefochten. Im zweiten Schritt habe ich 150 € angezahlt, weil mich der Vermieter dazu aufgefordert hat ("bis zur finalen Prüfung des Falls"). In der 2010er NK Abrechnung habe ich dann bemerkt, dass der Kaltwasserverbrauch nicht wie in den Jahren vorher nach Verbrauch (Zähler) berechnet wurde, sondern plötzlich auf qm umgelegt wurde. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass der Kaltwasserzähler zwecks Austausch ausgebaut wurde, aber der Einbau dann offensichtlich vergessen wurde. Der Vermieter behauptet jetzt steif und fest, dass der Umlageschlüssel ja gar nicht geändert wurde und ich gar keinen Nachteil hätte und beruft sich immer auf die Heizkostenverordnung. Eine Freundin und Inhaberin einer Immobilienverwaltung hat mich sogar in der Sache vertreten. Sie hat ausgerechnet, dass mir 125,11 € zustünden (sowie die angezahlten 150 €). Den Gesamtbetrag von 275,11 € habe ich jetzt mit der Jan Miete einbehalten. Der Vermieter droht jetzt mit gerichtlicher Auseinandersetzung. Was soll ich machen? Es drauf ankommen lassen? Bin ich denn im Recht? Übrigens: Im Mietvertrag steht bei Wasser "Verteilungsschlüssel nach Wohnfläche".. Danke schon mal für Eure Unterstützung! Mona

Immobilien, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, wohnung
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Nachträgliche Korrektur eine Nebenkostenabrechnung für einen Mieter

Hallo, ein Bekannter hat von seinem Vermieter die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 erhalten. Es fiel ihm auf, dass die Kosten für Wasser/Abwasser (Preis je m³) gegenüber den Vorjahren extrem gestiegen sind. Daher hat er Widerspruch eingelegt. Der Vermieter teilte ihm nun mit, dass dieser m³-Preis ein rechnerisch ermittelter Wert wäre, da die Zähler in den Wohnungen wohl immer eine nicht unhebliche Differenz zum Verbrauch des Hauptzählers ausweisen würden (hätte diverse technische Ursachen). Dies wäre aber wohl für diese Abrechnung nicht die eigentliche Ursache. Vielmehr läge es daran, dass die Stadtwerke trotz Meldung der Zählerstände in den vergangenen beiden Abrechnungszeiträume den Verbrauch geschätzt hätten und dies zu niedrich. In 2011 wäre nun der abgelesene Verbrauch berücksichtigt worden und dadurch würde der in den beiden Vorjahren zu gering berechnete Verbrauch nachgeholt worden. Prinzipiell kann ich das nachvollziehen. Man hat also in den Jahren 2009 und 2010 zu wenig bezahlt und das wird nun in 2011 sagen wir mal ausgeglichen. Muss der Mieter dies so akzeptieren oder könnte der Vermieter die beiden vorangegangenen NKA korrigieren. Es gibt ja diese Jahresfrist, innerhalb der eine NKA erstellt werden muss, sonst muss der Mieter Nachforderungen daraus nicht mehr zahlen. Diese Fristen wurden eingehalten. Verjähren tun die rechtzeitig erstellten Abrechnungen m. W. dann nach 3 Jahren. Insofern wären die Abrechnungen 2009 und 2010 also rechtzeitig erstellt worden und noch nicht verjährt. Darf der Vermieter diese Abrechnungen nun noch korrigieren (würden dann zu höheren Kosten in 2009 und 2010 führen - dafür würde die 2011er geringer ausfallen)? Den Vermieter trifft ja eigentlich keine Schuld daran, dass die Stadtwerke den gemeldeten Zählerstand nicht verwendet haben (die wollen dort wohl scheinbar schon vor dem Jahresende den Zählerstand haben doch dieser wurde vom Hausmeister immer exakt am 31.12. abgelesen und dann gemeldet). Es gibt ja auch die Möglichkeit Kosten die nachträglich berechnet wurden auch noch innerhalb von 3 Monaten "nachzuberechnen". Der Vermieter sieht ja die Rechnung der Stadtwerke nicht (die geht ja an den Hausverwalter). Insofern konnte der also ja nicht sehen, dass hier geschätzt wurde (aber das wird ja auch getan, wenn eine Uhr mal kaputt geht). Kann das jemand beantworten? Danke!!!

Mietwohnung, Nebenkostenabrechnung
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Nebenkostenabrechnung - Neue und gute Antworten