Vermieter will plötzlich, dass ich Strom selbst zahle?

Hallo,

vorliegend folgender Fall:

ich habe zum 1. April einen Mietvertrag unterschrieben und bin in eine 2er WG gezogen.

In meinem Mietvertrag sind unter Miete/Betriebskosten folgende Kosten geregelt.

Die monatliche Grundmiete beträgt:

Für die Wohnung: 370€

Die monatlichen Vorausszahlungen für die vom Mieter zu tragenden Betriebskosten nach diesem Vertrag betragen: 50€

[ Die Betriebskosten sind dann im Vertrag genauer erläutert, hier ein Auszug: Grundsteuer, laufende öffentl. Grundtückslasten; Heizung, Warmwasser, auch regelmäßige Trinkwasseruntersuchung; Wasserversorgung, Entwässerung, Zählermiete; Allgemeinstrom; Gartenpflege; Hausmeisster, usw.]

sonstige Kosten (Strom/WLAN): 20€

Summe Grundmiete zzgl. Vorauszahlungen auf die Betriebkosten: 440€.

Nachdem ich am 1. April eingezogen bin, ist zum 15. April mein Mitbewohner ausgezogen. Er meinte dann, dass er den Router mitnimmt, da dieser über ihn gelaufen ist und dass ich jetzt 10€ weniger an den Vermieter zu entrichten habe (hat er mir auf WhatsApp geschrieben). Also zahle ich jetzt seit diesem Monat nur noch 430€ an den Vermieter und habe mir mein eigenes WLAN angeschafft.

Jetzt folgender Fall: Zum 1. Mai ist jetzt eine neue Mitbewohnerin eingezogen.

Folglich war ein Stellvertreter des Vermieters im Rahmen des Einzugs da. Hier habe ich herausgefunden, dass in dem Mietvertag der neuen Mitbewohnerin der Strom nicht mehr aufgezählt ist und der Vertreter hat uns mitgeteilt, dass wir uns für den Strom selbst anmelden müssen und diesen selbst zahlen müssen.

Auf meine Nachfrage hin, dass in meinem Vertrag aber steht, dass der Strom enthalten ist meinte er nur, dass das jetzt geändert wurde, da mein Mitbewohner davor gut mit dem Vermieter befreundet war und er deshalb den Strom für uns übernommen hat. Er meint, dass wir letzlich besser wegkommen, wenn wir den Strom selber zahlen, da wir dann keinen Pauschalbetrag mehr zahlen müssen, sondern am Ende des Jahres eine Rückzahlung vom Stromanbieter direkt erhalten. Aber ich zahle jetzt ja einfach nur doppelt: 10€ im Mietvertag für den Strom und die Kosten für den Strom an unserern Stromanbieter.

Eine schriftliche Fixierung der Änderung gab es weder für das WLAN noch für den Strom.

Was sind hier meine Rechte?

Meines Erachtens hat letzlich jetzt einfach eine Mieterhöhung von 10€ für mich stattgefunden. Wofür zahle ich denn diese 10€ sonst, die im Mietvertrag für den Strom festgelegt sind?

Ich danke euch im Voraus für hilfreiche Antworten.

Liebe Grüße

Miete, Mieter, Mietvertrag, Mietwohnung, Recht, vermieter
Um wieviel % darf ich die Miete mindern bei eingeschränkter Nutzung der Küche wegen maroder Elektroleitung?

Hallo, ich wohne mit meinen 4 Kindern (4j., 6j., 6j., 11j.) seit 4 Jahren allein in einer Altbau-Wohnung. Am 23.12.2020 flog abends gegen 20uhr immer wieder die Sicherung der Küche raus. Sie lies sich nach 30Min. wieder reindrücken, dann ging aber das Licht, sowie die gesamte Elektroleitung in der Küche nicht mehr. Zum Glück hängt der Kühlschrank an einer anderen Leitung und der Herd ist extra abgesichert. Ich habe sofort den Vermieter angerufen. Der hat sich heftig gegen die Reparatur an den Feiertagen gewehrt. Er hat die Reparatur dann auf max 200€ beschränkt, was mit Anfahrt und Feiertagszuschlag lt. angefragten Elektriker nicht ausgereicht hätte. Ich habe dann die Küche über Verlängerungskabel vom Flur versorgt. Dunkel war es trotzdem.

Am 28.12. kam dann ein Elektriker vorbei, stellte fest, dass die Leitung korrodiert ist und die gesamte Elektroleitung dringend ausgetauscht werden muss. Er klemmte die Leitung notdürftig wieder an, warnte mich aber sehr eindringlich davor, max. 1Gerät gleichzeitig zu betreiben und die Spülmaschine gar nicht an diesem Kabel anzuschließen, wenn ich keinen Kabelbrand riskieren will.

Also habe ich in der Küche zwar wieder Licht über die Deckenleuchte, aber ich muss mich entscheiden, welches Gerät ich benutze. Ich kann entweder den Warmwasser boiler anschalten, oder die Unterbau Lampe, die ich dringend zum abwaschen brauche, wie auch heißes Wasser. Oder eines der anderen Geräte wie Wasserkocher, Toaster, Mikrowelle, Dunstabzugshaube, Licht über dem Herd.... Die Spülmaschine darf ich im Moment ja nicht betreiben. Aktuell mit 4 Kindern zuhause, Homescooling in der Küche ( nur hier ist ein großer Tisch) ist das echt sehr anstrengend

Es wurden immer wieder seitens des Vermieters Termine des Elektrikers angekündigt, der dann nicht kam. Jetzt habe ich einen Termin für nächsten Dienstag 8Uhr.

Ich habe den Mietvertrag zum 1.5.21 gekündigt und habe auch schon eine neue Wohnung.

Alles in allem möchte ich gern wissen, wieviel % ich die Miete mindern darf und ob das auch nachträglich geht???

LG Yvonne

Mietrecht, Mietwohnung
Vertragsbruch beim Untermietverhältnis?

Hallo Zusammen,

Ich brauche dringend Hilfe.
Ich wohne momentan in einer 3er WG als Untermieterin. Meine Untervermieterin hat mir nun die Kündigung am Montag per Mail zugesand, da sie selber auszieht. Mit Einhaltung der Kündigungsfrist wäre das Mietverhältnis dann noch bis Ende April, ich möchte allerdings so schnell wie möglich aus der WG ausziehen. Jetzt habe ich allerdings erfahren dass mein Zimmer bereits letzte Woche ins Internet gestellt wurde, ohne dass ich darüber informiert wurde. Es war sogar schon letzte Woche jemand zur Besichtigung in meinem Zimmer, während ich auf der Arbeit war, worüber ich weder informiert noch um Erlaubnis gefragt wurde. Zudem hat mir die andere Untermieterin nun gesagt, dass Sie ab 1.Februar die neue Untervermieterin ist und ich weiß, dass vermutlich zum 1.Feb jemand Neues in das Zimmer der alten Untervermieterin zieht. Bis auf die Kündigung wurde ich über nichts dergleichen in Kenntnis gesetzt. Da mir generell nichts erklärt oder gesagt wird, schwebe ich etwas in der Luft.

Jetzt stell ich mir folgende Fragen:

Dürfen die beiden mein Zimmer einfach auf den Markt stellen bevor ich über die Kündigung informiert wurde?

Muss ich nicht informiert werden, wenn ich einen neuen Untervermieter bekomme (Meine Miete müsste dann ja an ein anderes Konto gehen) ?

Muss ein neuer Vertrag mit dem neuen Untervermieter geschlossen werden? Wenn ja, kann ich dies Ablehnen und somit früher ausziehen?

Wenn mein Vertragspartner am 1.Feb auszieht und somit nicht mehr der Untervermieter ist, kann ich dann ebenfalls am 1.Feb ausziehen da der Vertrag vorzeitig aufgelöst wurde ? In der Kündigung steht: "der Schlüssel wird spätestens am 30. April an den Hauptmieter ausgehändigt." Da mein Vertragspartner allerdings am 30. April gar nicht mehr da ist, kann ich ihn doch nicht an die neue Untervermieterin abgeben, da ich gar keinen Vertrag mit ihr habe.

Wann und von wem der beiden, muss ich meine Kaution zurückbekommen?

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir helfen könnten!

Miete, Mieter, Mietrecht, Mietwohnung, Recht
Mieminderung wegen fehlendem Hausmeisterservice und Baulärm?

Hallo zusammen,

ich wohne seit über 6 Jahren in einem Haus mit insgesamt 7 Parteien und zahle ordnungsgemäß sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten.

In den Nebenkosten sind u.a. der Hausmeisterservice enthalten. Darunter fällt das rechtzeitige Abstellen der Mülltonnen an den Bürgersteig, die Garten- und Reinigungsarbeiten um das Haus, die Treppenreinigung usw.

Nun gab es vor einigen Monaten einen Eigentümerwechsel. Recht zeitnah fiel auf, dass das Treppenhaus nicht mehr gereinigt wurde und die Mülltonnen schlicht voll waren. Ich hatte darauf in Textform hingewiesen und um Behebung gebeten. Als dies weiterhin nicht geklappt hat, habe ich nochmals darauf hingewiesen sowie telefonisch meiner Ärgernis kundgetan, zumal die Nebenkosten hierfür gezahlt werden. Man wolle sich wieder melden - das ist nicht mehr geschehen. Nun verschmutzt alles im Herbst und wird immer schlimmer.

Auf direkte Nachfrage beim externen Hausmeisterservice habe ich nun herausgefunden, dass diese gar nicht mehr für das Objekt zuständig sind. Neben den o.g. Dingen nehme ich an, dass nicht mal mehr Salz im Winter gestreut werden wird.

Frage 1: Meiner Einschätzung nach muss auch der neue Eigentümer den bestehenden Vertrag akzeptieren. Wie verhält es sich jedoch mit den nun zu viel entrichteten Nebenkosten und der gleichzeitigen Minderleistung für die Wohnung selbst?

Neben dieser Sache wurde direkt neben unserem Haus ein Wohnhaus abgerissen und wird nun neu in mind. gehobener Qualität gebaut. Zuvor ist wenige Meter weiter ein ähnliches Objekt neu entstanden. Der Eigentümer hat lediglich telefonisch mitgeteilt, dass auch wohl unser Haus abgerissen wird. Wahrscheinich kümmert man sich deshalb nicht mehr um das Gebäude und lässt die Mieter ohne Kündigungsfrist ausziehen. Nun sind es innerhalb weniger Monate von 7 Parteien nur noch 2. Wie auch immer - nun gab und gibt es weiterhin Baulärm bis in 2022. Es ist mir aber aktuell nicht bekannt, wer der Eigentümer ist; lediglich der Bauträger ist bekannt.

Frage 2: Mietminderung wegen Baulärm möglich?

Herzlichen Dank.

Miete, Mietminderung, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten
WG, Geld, Schüler*innen?

Meine Freunde und ich haben uns überlegt in eine Wohnung zu ziehen.. wir alle haben einen 450€ Job bzw. halt einen Job in dem man auch nur 150€ verdienen kann, wenn man dort nur 2 Tage im Monat arbeiteten will.

Zur Frage: Haben wir gute Chancen bei einem Vermieter? da wir ja alle arbeiten, allerdings nebenbei noch Schüler sind (wir sind alle 18). Ich Frage aus dem Grund nach den Chancen, weil Vermieter doch immer Gehaltsnachweise fordern? Oder haben Wohngemeinschaften im generellen gute Chancen bei Vermietern? Eine Wohnung die ich gefunden habe, liegt mitten im Stadtzentrum, was perfekt wäre da sich unser Schulweg um 1h verkürzt, wir machen Abitur und kriegen alle noch Kindergeld (240€). Die Wohnung würde warm 510€/Monat kosten + Strom wenn ich mich nicht irre um die 60€/Monat. Kaution von 800€ wäre auch noch fällig, aber da kommt das ersparte was für Möbel, Küche etc. gespart wurde noch auf. Klar haben wir noch Essen, Kosmetik, und evtl. Sprit im Hinterkopf. Wir haben alle einen Führerschein. Ich hoffe es gelingt irgendwie, da wir aus dem Grund nach Wohnungssuche sind, weil wir einfach unabhängiger sein möchten und es Zuhause mit teilweise 7 Schwestern doch sehr stressig ist. Wäre alles ja entspannter zusammen zu leben und frei von Regeln zu sein + von einem kleinen 1000 Einwohner Dorf in eine 50.000 Einwohner Stadt zu ziehen wo unsere Schule liegt.

Und: Wäre ein Gehaltsnachweis der Eltern auch eine gewisse Sicherheit für den Vermieter?

Mietrecht, Mietvertrag, Mietwohnung, vermieter, wohnung, Schüler, WG, Abitur
Liegt hier ein fristloser Kündigungsgrund für eine Mietwohnung vor?

Ich wohne derzeit in einer Mietwohnung und habe meine ordentliche Kündigung gemäß gesetzlicher Kündigungsfrist eingereicht. Ich erhielt vor kurzem eine - sagen wir es mal so eine Art - Nebenkostenabrechnung, worin nur zwei Sätze mit der Höhe des Guthabens vorhanden war, jedoch keinerlei Auflisung mit eingezahlten Vorauszahlung abzüglich den effektiven Nebenkosten. Da aber eine Anlage der Thermomess vorhanden war, konnte ich ohne größeren Aufwand die Berechnung durchführen um festzustellen, dass das Guthaben weitaus höher ist als auf der dargestellten Abrechnung. Die Abrechnung war formell wie inhaltlich zu beanstanden. Bevor ich hier einen schriftlichen Widerspruch mit Fristsetzung von 14 Tage einleiten wollte, habe ich mit den Vermieter den telefonischen Kontakt gesucht. Hier muss ich noch erwähnen während des Mietverhältnisses gab es einen spontanen Eigentümerwechsel. Die derzetigen Eigentümer und Vermieter gaben an, bewusst nur anteilige Nebenkosten zurückgezahlt zu haben mit der Angabe der ehemalige Vermieter hätte noch Miete weiterzuleiten. Um das verständlich zu erklären, die Mieter im Mehrfamilienhaus bekamen ca. 2 Monate später erst die Benachrichtung, dass es neue Eigentümer gibt die auch gleichzeitig die Vermieter sind. Während der Kautionsübergabe, wo wir von ehemaligen Eigentümer wieder erhielten und die Kaution die wir dann zeitgleich an die neuen Eigentümer übergeben haben, hatte der ehemalige Vermieter schon klar ausgesagt, dass die Miete, welche noch auf sein Konto einging entsprechend weitergeleitet wurde. Das war ein kurzer Umriss aus der Vergangenheit um die Situation zu verstehen. Um wieder in Jetzt sein: Die aktuellen Vermieter gaben an, es fehlen noch Miete samt Nebenkosten so dass nur eine anteilige Auszahlung möglich wäre. Ich habe gegoogelt und als Mieter kann es hierbei egal sein, da der interne Ausgleich der Betriebskostenabrechnung die beiden Eigentümer selbst klären müssten und der aktuelle Eigentümer in der Verpflichtung steht. Um das ganze etwas zu beschleunigen rief ich meinen ehemaligen Eigentümer mal an, was da vor sich ging. Er gab mir an, es gibt keine offene Forderungen mehr, sie hätten auch von der anderen Seite ein Anwaltsschreiben erhalten das noch Summen fehlten, aber der ehemalige konnte anhand passender Belege nachweisen, dass dem nicht so ist. Die Frage, die sich mir jetzt stellt, sollte ich von meinem ehemaligen Eigentümer diese Nachweise zur Verfügung gestellt bekommen, dass hier wirklich keine offene Forderung besteht. Könnte ich damit mein Mietverhältnis aufgrund Vertrauensbruchs bzw. argliste Täuschung fristlos kündigen 14 Tage Räumungsfrist? - da hier scheinbar bewusst eine falsche Abrechnung angefertigt wurde.

betriebskosten, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten, fristlose Kündigung

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