Mietminderung und Mietzahlung einbehalten?

Hallo.

Seit Sept 2018 schliesst mein fenster im schlafraum nicht mehr. Es ist komplett verzogen. Passt garnicht mehr in den rahmen und steht permanent ca 1cm unten auf. Ich habe damals sofort die hausverwaltung informiert die den Hausmeister vorbeigeschickt hat der dies bestätigte. Passiert ist allerdings nix.

Im Januar '19 habe ich die Hausverwaltung erneut darauf hingewiesen. Sie schickten nochmals den Hausmeister und es passierte wieder nix.

Im mai '19 schrieb ich erneut (alles per mail ) daraufhin bekam ich die Antwort das ich mietschulden habe und sie erst reparieren wenn diese beglichen sind.

Im internet recherchierte ich das mietschulden kein grund sein dürfen um sich der Reparatur zu verweigern. Ich zahlte eine erste rate um meinen guten willen zu zeigen. Passiert ist nix. Ich kündigte auch an das ich die vollständige miete nur unter vorbehalt komplett weiterzahle.

Ich hab dann mehr oder weniger aufgegeben. Da keine antwort mehr kam.

Ich hatte angst die whg zu verlieren oder mir grossen ärger einzuhandeln wenn ich weiter druck mache.

Ich habe ende '20 nochmal geschrieben fast alle schulden beglichen ( es fehlen noch 4 raten zu 70€) aber bekam garkeine antwort.

Ich möchte jetzt die miete mindern.

Um wieviel % kann ich die miete mindern? Von der warm oder kaltmiete? Kann ich rückwirkend die miete mindern?

Wenn ja kann ich dann die miete einbehalten für 1-2 monate? Was kann passieren? Ich hab echt schiss aber es muss etwas passieren!!

Mietminderung, Mietrecht
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Mietminderung bei Heizungsausfall?

Schönen guten Abend an alle.

Ich wohne in einem Studentenwohnheim und bei uns im Dorf (sehr hoch gelegen) liegt den ganzen Winter über Meter hoher Schnee. Zu allem Überfluss ist auch noch die Heizung (samt Warmwasser) im gesamten Hochhaus 3 mal ausgefallen. Das erste Mal vom 10 bis 13.01.21, das zweite mal vom 31.01. bis zum 02.02.21 und jetzt seit dem 08.02.21. Auch wenn sie zwischendurch angeblich funktioniert hat, ist sie nicht richtig warm geworden oder einfach ganz aus geblieben. Die Vermieter haben zwar eine externe Pumpe angeschlossen, die hat die Wärme jedoch gerade mal in den 4. Stock (insgesamt 12 Stockwerke) gepumpt. Nachdem sich sehr viele Leute beschwert haben, hat der Vermieter schließlich im Haus nebenan (5 min Fußmarsch durch Schnee und bergauf) zwei nicht abschließbare Zimmer als Duschmöglichkeit bereit gestellt.

Nachts hat es bis zu -15 Grad außerhalb und die Wohnung ist nicht gerade gut isoliert (Luftschlitz unter der Türe). Dadurch sinkt nachts die Zimmertemperatur teilweise auf unter 10 grad. Ich habe mir schließlich einen Heizlüfter gekauft, jedoch hat dieser das Zimmer nicht gerade warm gehalten.

Als wieder duzende Beschwerden eingingen, haben die Vermieter schließlich eine Mietminderung ausgesprochen. Diese beträgt 80€ (von insgesamt 270€) und wird jedem gewährt. Es wurde angegeben, dass viele ja sowieso zu Hause waren, da dieses Jahr nur Online Vorlesungen stattfanden und es deshalb nicht so schlimm gewesen sei. Nun ist im Mieter Chat eine große Diskussion ausgebrochen, ob der Nachlass zu wenig sei oder nicht.

Da dies meine erste Wohnung ist und wir zuvor in einem Eigenheim gewohnt habe, wollte ich fragen ob sich jemand mit einer solchen Situation auskennt und mir Auskunft geben könnte, ob die Mietminderung gerechtfertigt ist oder nicht.

Heizung, Mieter, Mietminderung, Mietrecht
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Mietminderung, welche Höhe?

In der Zeit vom 22.12.2020- 2.1.2021 hatten wir kein Heißwasser.

Dies wurde gleich am 22.12. der Wohnungsverwaltung angezeigt.

Diese antwortete, daß man mit Hochdruck bereits am Problem arbeitet.

Über die Feiertage wäre dann ein Notruf zu rufen. Haben uns erkundigt.Dieser kommt nur auf eigene Rechnung wenn kein Auftrag der Verwaltung vorliegt. Um unserem Geld nicht nachlaufen zu müssen, haben wir den Notruf nicht informiert. Stattdessen haben wir den Hausmeister gebeten, der wollte mal nachschauen kommen, was nicht geschehen ist.

Am 28.12. sollte die Verwaltung wieder besetzt sein, falls das Problem weiterhin besteht. 2 Anrufe, 1 Nachricht auf dem Anrufbeantworter und 1 E-mail Bitte um Rückruf unsererseits brachten nichts. Es hat einfach Niemand reagiert. Am 3.1. nochmalige Meldung an die Verwaltung, daß zwar jetzt Heißwasser ist jedoch wir eine Entschädigung für die Zeit Ohne erwarten.

Die Antwort, auch per e-mail, wir hätten ja den Notruf oder den Hausmeister informieren können. Im übrigen wird weiterhin mit Hochdruck am Problem weiter gearbeitet.

Ja was denn nun? Hätte auch der Hausmeister, wenn er je gekommen wäre wohl das Problem nicht beseitigen können

aber wir sollten ihn holen? wenn das Problem im Haus noch immer nicht behoben

wurde?

Wie würden Sie hier agieren. Welchen Maßstab kann man für die Minderung der Miete ansetzen? Wir hätten Heißwasser zum Duschen benötigt, zumal Besuch da war und meine Ehefrau ebenfalls geduscht werden muß, 2x am Tag aus Krankheitsgründen und bestehenden Pflegegrad 3. Wer kann einen Rat geben?

Mietminderung, Mietrecht
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Mietminderung nach Wasserschaden?

Hallo zusammen,

Folgendes Szenario: Nachdem die Nachbarn unter uns (Mehrfamilienhaus) einen nassen Fleck an der Decke entdeckt haben, bekamen wir vor fast fünf Wochen Besuch von einem Leckageorter, der ein kaputtes Abflussrohr an unseren Badezimmerwaschbecken fand. Seitdem ist diese Becken für uns also nicht mehr benutzbar.
Wir haben keine schriftliche Mängelanzeige an unseren Vermieter gestellt, er bzw. die Hausverwaltung kommunizieren ja mit den Handwerkern und mit dem Vermieter direkt haben wir alles telefonisch geregelt... Eine Woche später habe ich ihm trotzdem die genaue Schadenslage sowie zu erwartende Arbeiten (Trocknung der Wände etc.) schriftlich beschrieben, ohne Fristsetzung, da wir ja davon ausgegangen sind, dass im Hintergrund die Auftragsvergabe an entsprechende Installateure läuft.

Im Falle der aufwändigen und langwierigen Trocknungsphase werden wir die Miete auf jeden Fall mindern. Unabhängig davon stellt sich mir die Frage, ob bereits jetzt eine Mietminderung (ich dachte an 3-4 Prozent) gerechtfertigt ist, da wir ja seit fast fünf Wochen das Handwaschbecken nicht benutzen können. Es scheint bis jetzt auch kein Handwerker beauftragt worden zu sein, mindestens hat sich niemand bei uns gemeldet.

Ist eine solche Mietminderung rechtens, auch wenn wir keine schriftlich, förmliche Mängelanzeige gestellt haben (Vermieter bzw Verwaltung wurden vom Leckageorter informiert) und keine Frist zur Beseitigung gesetzt haben oder müssen wir diese Frist auch jetzt noch setzen?

Vielen Dank für eure Antworten

Mietminderung, Mietrecht
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Mieminderung wegen fehlendem Hausmeisterservice und Baulärm?

Hallo zusammen,

ich wohne seit über 6 Jahren in einem Haus mit insgesamt 7 Parteien und zahle ordnungsgemäß sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten.

In den Nebenkosten sind u.a. der Hausmeisterservice enthalten. Darunter fällt das rechtzeitige Abstellen der Mülltonnen an den Bürgersteig, die Garten- und Reinigungsarbeiten um das Haus, die Treppenreinigung usw.

Nun gab es vor einigen Monaten einen Eigentümerwechsel. Recht zeitnah fiel auf, dass das Treppenhaus nicht mehr gereinigt wurde und die Mülltonnen schlicht voll waren. Ich hatte darauf in Textform hingewiesen und um Behebung gebeten. Als dies weiterhin nicht geklappt hat, habe ich nochmals darauf hingewiesen sowie telefonisch meiner Ärgernis kundgetan, zumal die Nebenkosten hierfür gezahlt werden. Man wolle sich wieder melden - das ist nicht mehr geschehen. Nun verschmutzt alles im Herbst und wird immer schlimmer.

Auf direkte Nachfrage beim externen Hausmeisterservice habe ich nun herausgefunden, dass diese gar nicht mehr für das Objekt zuständig sind. Neben den o.g. Dingen nehme ich an, dass nicht mal mehr Salz im Winter gestreut werden wird.

Frage 1: Meiner Einschätzung nach muss auch der neue Eigentümer den bestehenden Vertrag akzeptieren. Wie verhält es sich jedoch mit den nun zu viel entrichteten Nebenkosten und der gleichzeitigen Minderleistung für die Wohnung selbst?

Neben dieser Sache wurde direkt neben unserem Haus ein Wohnhaus abgerissen und wird nun neu in mind. gehobener Qualität gebaut. Zuvor ist wenige Meter weiter ein ähnliches Objekt neu entstanden. Der Eigentümer hat lediglich telefonisch mitgeteilt, dass auch wohl unser Haus abgerissen wird. Wahrscheinich kümmert man sich deshalb nicht mehr um das Gebäude und lässt die Mieter ohne Kündigungsfrist ausziehen. Nun sind es innerhalb weniger Monate von 7 Parteien nur noch 2. Wie auch immer - nun gab und gibt es weiterhin Baulärm bis in 2022. Es ist mir aber aktuell nicht bekannt, wer der Eigentümer ist; lediglich der Bauträger ist bekannt.

Frage 2: Mietminderung wegen Baulärm möglich?

Herzlichen Dank.

Miete, Mietminderung, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten
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Mietminderung bei fehlendem Heizöl

Unser Vermieter wollte im Dezember neues Heizöl bestellen. Dann kam es leider so, dass am 25. Dezember die Heizung wegen fehlendem Heizöl ausfiel. Wir informierten den Vermieter telefonisch über den Heizungsausfall. Da wurde uns mitgeteilt, das noch nichts bestellt wäre, und die angefragten Firmen frühestens Mitte Januar liefern könnten. Am gleichen Abend (25.12.) kam der Vermieter mit dem Heizungsinstallateur und stellte einen 20 Liter Kanister an die Heizung mit der Aussage, wir sollten als Mieter nun für einen vollen Kanister sorgen, damit die Heizung weiterläuft und er übergab uns eine Telefonnummer für den Heizöl-Notdienst, wir könnten da ja das Öl selbst bestellen. Laut Aussage des Installateurs sollten der 20 l-Kanister für 2-3 Tage ausreichen. Leider war der Kanister nach 13 Stunden leer. Nachdem wir uns mit der Heizungseinstellung beschäftigt haben, fanden wir heraus, dass die Anlage seit unserem Einzug im September 2012 im Notlaufprogramm arbeitete. Nach der Umstellung in den Automatikbetrieb reichte der Kanister für 24 Stunden. Nun unsere Frage: da wir selbst für den Betriebsstoff (Diesel) gesorgt haben, können wir eine Mietminderung nur in der Höhe des Kaufpreises des Diesels vornehmen oder können wir für die Tage bis zur Wiederinbetriebnahme der Anlage mit neuem Heizöl die Miete kürzen? Und vor allem, in welcher Höhe kann die Mietminderung sein?

Miete, Mietminderung, Mietrecht
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Mietminderung weitergeben an Hausverwaltung möglich?

Meine Klingelanlage / Gegensprechanlage ist defekt.

Seit meiner sofortigen Meldung des Defekts (nach § 536c BGB) Anfang / Mitte Juni 2010, sind nunmehr mehr als 15 (in Worten fünfzehn!!!) Monate vergangen ohne das etwas entscheidendes passiert wäre. Ganz am Anfang war mal ein Elektriker da, aber leider ohne Erfolg.

Die Hausverwaltung hat mit mehrfach Termine versprochen, wann die Anlage repariert werden sollte. Diese sind alle nicht eingehalten worden!?! Es kam bis dato keiner mehr.

Event. sollte ich noch erwähnen, dass ich in einem Hochaus wohne (13 Stockwerke a 3 - 4 Wohneinheiten). Jedesmal wenn in anderen Wohnungen geklingelt wird, läutet es bei mir lautstark mit. Dank der "netten" Nachbarschaft geht das 24 Stunden täglich, rund um die Uhr und auch mit dauerläuten. Schlafen ist seit dem nicht mehr wirklich drin. Nicht mal mit guten Ohrstöpsel. Meine Nerven und meine Gesundheit sind am Ende (es gibt auch noch 2 nicht leise Dauerbaustellen am und ums Haus herum, bzw. seit 3 Monaten in der Wohnung über mir (07 - 22 Uhr) Renovierung mit rausstemmen der Wände etc. pp.).

Das "kleine" Problem in diesem Fall ist, dass mein Vermieter gleichzeitig mein Vater ist und ich diesem natürlich nicht die mögliche Mietminderung (habe ich schon recherchiert) auf's Auge drücken möchte.

Nun meine Frage:

Da es ja möglich ist die Minderung auch noch rückwirkend geltend zu machen wäre es diesem Fall nicht schlecht, wenn z.B. mein Vater diese ihm entstehenden Mindereinnahmen bei der Hausverwaltung geltend machen könnte.

Ist dies möglich?

Gibt es da entspr. Urteile?

Habe leider nix dahingehend gefunden :(

Danke im voraus für die die Antworten :)

Hausverwaltung, kostenübernahme, Mietminderung
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