Angeblicher Hausfriedensbruch?

Ich hatte ein deutsch-afrikanisches Pärchen für 3 Monate in meiner Wohnung zur befristeten Untermiete. Sie arbeitete auf einen Kreuzfahrtschiff und war in der Karibik (auch noch zu Mietende), er war ab dem 2. Monat unauffindbar. Per Whatsapp hatte ich Kontakt mit ihr, die nicht wusste wo ihr Freund war und beauftragte mich zum Blumen gießen und Vorhänge aufziehen. Nach einer Woche war klar, dass er wegen Drogenhandel irgendwo in der JVA saß.

Ich machte mit ihr aus, dass die Sachen von ihm gepackt werden und von ihren Freunden abgeholt werden, was auch geschah. Ausserdem suchte ich neue Untermieter und es wurde mit ihr per whatsapp vereintbart eine Ablöse von 400€ für die Möbel zu verlangen und ihr zukommen zu lassen. Ausserdem war die Wohnung verdreckt und verwüstet, ich schickte ihr dazu Bilder und sie war geschockt.

Als ich niemanden fand, der die Wohnung mit diesen billigen und schlechten Möbel übernehmen wollte, machten wir aus, dass ich die Möbel bei Ebay einstellen sollte. Als auch das nicht fruchtete beschimpfte sie mich und unterstellte mir, dass ich nur an der Weitervermietung interessiert war und sie betrügen würde. Ich stellte darauf hin alle Hilfen meinerseits ein (9 Tage vor Mietende) und wartete auf die Wohnungsübergabe.

Die Wohnungsübergabe fand mit zwei Freundinnen statt, die eine organisierte die Angelegenheit mit den Möbeln, die andere kam und brachte mir den Schlüssel. Die Wohnung war weder sauber noch gerichtet.

Ich ließ die Wohnung durch Handwerker richten und von einem Reinigungsteam säubern. Dies bezahlte ich von der Kaution. Diese reichte nicht aus.

Ich schrieb sie an, schickte ihr per Mail die Rechnungen, aber sie war damit nicht einverstanden.

Ein halbes Jahr später (Mai 2020 - Coronohochzeit) meldete er sich. Er sei seit einer Woche aus dem Gefängnis und fragte nach der Kaution. Ich unterrichtete ihn, dass es keine Kaution mehr gibt, wegen den Kosten die entstanden waren. Er glaubte mir nicht und sah es nicht ein. Ich traf mich mit ihm und sie war dabei. Sie beschimpften mich und sagten sie würden mich fertig machen. Ich nahm das aber erst einmal nicht ernst, denn ich dachte mir, dass in Coronazeiten einfach die Nerven plank lagen. Ausserdem hatte ich meine Rechnungen, meine Fotos und meine Freunde, die alle die Wohnung auch gesehen haben und in diesen Fall mit eingebunden wurden.

Jetzt erhalte ich vom Amtsgericht eine Klage wegen Hausfriedensbruch. Beide haben mich angezeigt und tun so, als ob ich ungefragt in die Wohnung gegangen wäre, obwohl es im Whatsapp-Verlauf ganz klar nachvollziehbar ist, wann und warum ich in der Wohnung war und dass sie sich bei mir noch bis am Tag der Unterstellungen bedankte, dass ich so hilfsbereit war.

Ich bin natürlich verblüfft, dass nach einem halben Jahr plötzlich so eine Klage ins Haus flattert. Mit einer Klage zur Kautionsrückzahlung hätte ich ja noch verstehen können. Aber sich so etwas einfallen zu lassen beduetet doch auch die Justiz zu täuschen, oder nicht?

Wie gehe ich nun vor?

Mietrecht
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Vorsätzlich falschen Kaufpreis bei Küchenablöse genannt -was tun?

Hallo zusammen,

ich bin vor 1 Monat umgezogen. Der neue Vermieter meinte, dass ich die Einbauküche jedoch vom Vormieter mit übernehmen müsste. Da mir die Whg sehr gut gefallen hat, und die Küche auch erst ca 4 Monate alt war (bei meinem Einzug dann 7 Monate), habe ich zugestimmt. Der Vormieter nannte mir einen Kaufpreis von 5.500,- €, zzgl. kleineren Extras wie Mülleimer/Wasserhahn/Leiste usw.. wir haben uns dann auf 4.000,- € geeinigt. Selbstverständlich war der Kaufpreis, also die genannten 5.500,- € Grundlage für meine Verhandlung. Seit dem Einzug habe ich den Vormieter, welcher nur 1 Tür weiter gezogen ist (!!!), darum gebeten mir die Rechnung und alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Er hatte jedes Mal eine andere Ausrede und hat mich auch fast schon beschimpft, warum ich denn so paranoid sei und was ich mir davon erhoffen würde, wenn ich die Rechnung bekäme!?!? Das war schon sehr seltsam. Da er sich weiterhin vehement geweigert hat, er hätte keine Zeit sich um so einen Dreck zu kümmern usw, habe ich den Vermieter mit eingeschaltet. Die beiden haben sich immer gut verstanden, und sind immer noch in Kontakt. Ja, jetzt habe ich die Rechnung endlich bekommen - und der Kaufpreis betrug nicht 5.500,- , sondern 4.450,- € !!! Er hat mich also einfach über den Tisch gezogen und mich belogen! Kein Wunder also, dass er mir die Rechnung nicht zeigen wollte. Ich habe ihn darauf angesprochen, dass er sich um 1.000,- € "vertan" hat, und wir darüber reden müssen. Aber er streitet alles ab und meint, es gäbe hier nichts zu bereden, und die Sache sei gelaufen.

Er wohnt nur 1 Tür weiter, und der Gedanke, dass er mich so dreist belogen und eiskalt betrogen hat, ist unerträglich. Habe ich rechtl. Chancen den zu viel gezahlten Betrag zuzrück zu fordern? Denn, ich hätte niemals 4.000,- € für eine 7 Monate alte Küche gezahlt, die nur 4.450,- € gekostet hat. Das ist in meinen Augen ein glasklarer Betrug, oder täusch ich mich da?

Vielen Dank im Voraus für eure Tips / Ratschläge

Mietrecht, Kaufpreis, Betrug oder nicht
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