Erlaubnis für Untervermietung?

Hallo, folgendes Problem: ich bin schwanger und ziehe daher mit meinem Partner zusammen. Da für meine Singlewohnung noch eine Mindestmietdauer für weitere 12 Monate besteht, möchte ich sie für diese Zeit gerne (möbliert) untervermieten. Dies hat mir die Hausverwaltung (die alles für den Vermieter, den ich gar nicht kenne, regelt), vor 2 Monaten auch bereits mündlich erlaubt - unter Vorbehalt eines persönlichen Kennenlernens, ob er "auch ins Haus passe" und "ausreichend solvent" sein. (Letzteres ist ja eigentlich eher mein Problem, da ich weiterhin hafte und die Miete zahle.)

Nun habe ich nach langer Suche einen sehr passenden, solventen, freundlichen Untermieter gefunden, der sofort einziehen könnte. Da seine Firma die Pauschalmiete an mich zahlen wird, möchte sie die Zustimmung meines Vermieters sehen. Die Hausverwaltung verschleppt nun aber diese Zustimmung, sie müsse erst den Vermieter fragen, der aber sei im Krankenhaus, die fremde Nationalität des (total seriösen) Untermieters gefalle ihnen nicht so richtig und generell geben sie sich extrem herablassend und abblockend. Meine Schwangerschaft sei sowieso kein Grund, aus einer 60qm Wohnung frühzeitig auszuziehen.

Ich verstehe nicht, warum sie den Vermieter nicht vor 2 Monaten bereits nach seiner generellen Zustimmung gefragt haben, als sie mir das selber mündlich anboten... die Gehaltsunterlagen etc. meines potentiellen Untermieters wollen sie gar nicht anschauen und dem Vermieter also auch nicht weiterreichen.

Abgesehen davon dass mir Kosten verschiedener Portale entstanden sind, um einen Untermieter zu finden, zahle ich nun aber diesem Monat auch bereits doppelte Miete und möchte dringend asap eine Lösung finden. Was kann ich tun?

Mietrecht, Untermiete
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Ist eine erneute Befristung von Mietvertrag korrekt?

Ich habe einen Mietvertrag bekommen in dem unter §2.Mietzeit ( bei Punkt 2) das Mietverhältniss auf Dauer von 3 Jahren geschlossen wird. Als Grund ist Eigenbedarf genannt.

Als Zusatz steht: Besteht kein solcher Befristungsgrund oder teilt der Vermieter dem Mieter diesen bei Vertragsschluss nicht schriftlich mit, gilt das Mietverhältnis als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
Bei Punkt3 steht: Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert. §545 findet keine Anwendung.

Meine Fragen:
Was ist wenn der genannte Befristungsgrund nach 3 Jahren nicht eintritt, da der Vermieter die Wohnung nicht selber braucht? Habe ich dann weiterhin einen Mietanspruch oder muss ich dann trotzdem ausziehen?
So wie ich das verstehe endet der Vertrag automatisch, oder müssen die Vermieter mir z.B.mitteilen wenn der genannte Grund bei ihnen nach drei Jahren nicht eintritt?
Wenn ja, wie lange vorher müssen sie das mitteilen?

Ich dachte ich bekomme einen unbefristeten Vertrag, da ich schon 5 Jahre in dem Haus wohne, und der erste Vertrag war auch schon wegen Eigenbedarf befristet, welcher aber nicht eingetreten ist.
Sie sagten dieser müsse gekündigt werden damit ich einen neuen bekomme, was ich getan habe. Sie haben jetzt von meiner Schwerbehinderung mitbekommen und ich bin durch Wegfall des 2. Hauptmieters gezwungen mir einen Untermieter zu suchen, dies habe ich angekündigt/angemeldet. Ich denke das ist der eigentliche Grund wieso ich nun keinen unbefristeten Vertrag bekomme. Weiß jemand, ob diese Befristung eigentlich zulässig ist?
Vielen Dank fürs Lesen und ich würde mich über Antworten freuen.
Lina

Mietrecht, Mietvertrag
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Bankbürgschaft statt selbstschuldnerischer Bürgschaft?

Hi,

bitte um Hilfe:

Wie hoch sind meine Erfolgschancen mit einer solchen Bürgschaftsform einzuschätzen und wie genau ist der Ablauf? Bringt man dann zur Besichtigung eine Absichtserklärung mit?

Meine Situation: Ich bin 30 Jahre alt, studiere und habe derzeit zwei Minijobs, ab nächsten Monat nur noch einen und einen Job auf Teilzeitbasis. Bekomme derzeit bis auf weiteres (d.h. bis der Antrag durch ist, was in meinem speziellen Fall leider noch bis zum Frühjahr dauern kann) kein Bafoeg mehr. Das Einkommen meiner letzten 3 Monate ist mehr als mau und dass ich ab Dezember einen Teilzeitjob habe, interessiert leider keinen Vermieter, schätze ich. Glücklicherweise musste ich noch nie eine Bürgschaft vorlegen. Da ich nun aber alleine wohnen möchte, komme ich wohl nicht drum herum.

Meine Eltern können aus finanziellen Gründen nicht für mich bürgen, gütigerweise hat sich mein Onkel dazu bereit erklärt - allerdings möchte er keine selbstschuldnerische Bürgschaft abgeben und besteht darauf, eine Bankbürgschaft in Höhe von 2000€ (welche sogar drei Kaltmieten übersteigen) für mich abzuschließen.

Die selbstschuldnerische Bürgschaft möchte er nicht, weil er dem fremden Vermieter nicht Schufaauskunft und seine Einkommensnachweise vorlegen möchte, solvent ist er aber allemal.

Ich wohne und suche in einer stark-florierenden Studentenstadt mit Mietpreisen zwischen 550-700€ warm bei einer 30-40qm-Wohnung.

Bank, Bürgschaft, Mietrecht, Mietwohnung, Recht, Bürge
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Abstellen von 50 ccm Elektroller neben Fahrrädern in Gemeinschaftsraum?

Besitzer des Elektrollers (50 ccm wie Moped) ist Wohnungseigentümer. Er hat seinen Roller seit 7 Wochen dort abgestellt, wo die anderen Eigentümer/Mieter Ihre Fahrräder abstellen, seitdem er dort auch eingezogen ist. Es ist der Raum anschließend zum Hauseingang, ein größerer Vorraum, in dem die Briefkästen hängen und an den Seiten links und rechts Fahrräder abgestellt werden.

Jetzt hat die Hausverwaltung ohne einen konkreten Grund zu nennen, den Eigentümer angeschrieben und dabei auf die Hausordnung verwiesen: "In den vorgenannten Räumen und Anlagen sowie auf den Gemeinschaftsflächen dürfen keinerlei Gegenstände abgestellt werden. Dies gilt auch für Fahrräder, Mopeds, Motorräder oder sonstige Fahrzeuge auf dem gesamten Hausgrundstück.“

Höchstwahrscheinlich hat sich mindestens ein anderer Eigentümer wg. des Elektrorollers bei der Hausverwaltung beschwert. Wie verhält es sich rein rechtlich. Könnte die Eigentümergemeinschaft in einer Abstimmung gegen eine Erlaubnis dessen stimmen? Hat der Besitzer des E-Rollers als Eigentümer nicht sowieso Nutzungsrecht, da ihm ein Teil des Grundstücks gehört? Der E-Roller kann keinesfalls woanders wie z. B. draußen auf der Straße abgestellt werden, wegen Diebstahl und da der E-Roller wegen Defekts der Elektronikteile nicht draußen stehen kann. Zum anderen ließe es die Straßenverkehrsordnung es auch nicht zu wg. fehlender Straßenbeleuchtung: Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 17 Beleuchtung.

Uch

I

 

Anwalt, Jura, Mietrecht, Eigentümergemeinschaft, Eigentum
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Eigenbedarfskündigung, was tun? Keine Wohnung wegen Restschuldbefreiung und Schufa?

Meine Mietwohnung in der ich seit 01.02.11 lebe, wird gerade verkauft. Laut den Makler, wird der neue Eigentümer Eigenbedarf anmelden um selbst in diese Wohnung einzuziehen.

Nun habe ich angefangen eine neue Wohnung für mich zu suchen und da kamen auch schon die Probleme mit der Schufa.

Habe im Mai 2011 eine Privatinsolvenz beantragt, diese ist wurde 2017 erfolgreich abgeschlossen. Jetzt habe ich natürlich einen Eintrag in der Schufa über Restschuldbefreiung vom Juli 2017. Diese Einträge werden voraussichtlich zum 31.12.2020 aus der Schufa entfernt (wenn ich das richtig verstanden habe, drei Jahre und zum ende des laufenden Jahres).

Seid über 8 Jahren habe ich keine neuen Schulden und zahle alle meine Rechnungen pünktlich. Bin Angestellter mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und verdiene 2400€ Netto/ Monat.

Hatte jetzt drei Wochen Urlaub und habe mich intensiv mit der Wohnungssuche beschäftigt. In diesen drei Wochen hatte ich ca. 20 - 25 Besichtigungstermine und ungefähr auf die Hälfte habe ich mich anschließend beworben. Doch leider wurde aus diesen Bewerbungen gar nichts, immer nur Absagen. Eine Vermieterin hatte mir telefonisch auch den Grund genannt, wegen der Restschuldbefreiung und das ich bei momentaner Wohnungslage sehr schlechte Karten hätte, solange der Eintrag in der Schufa steht.

Nun ist es leider so, dass ich zwar (laut Internet) ca. 9 Monate Kündigungsfrist und Zeit hätte mir was neues zu suchen, doch bekommen würde ich zu 99% nichts.

Möchte auch nicht dem neuen Eigentümer im Wege stehen, seine Wohnung zu beziehen. Nun weiss ich aber auch nicht wohin.

Hat vielleicht jemand eine Idee, was man noch unternehmen kann um nicht auf der Strasse zu landen. Hat jemand eventuell Erfahrungen wie ich vorgehen sollte.

Vielen Dank im Voraus

Mietrecht, Eigenbedarfskündigung
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Mietaufschlag für ungedämmte Räume nach 5 Jahr Duldung?

Wir sind vor ca. 6 Jahren in eine 4RaumWohnung gezogen bei der wir laut Mietvertrag 100m2 Wohnraum bezahlen. Im Hinteren Bereich der Wohnung befindet sich der 4. Beheizbare Raum, ein Raum wo die Heizanlage des gesamten Hauses und zwei Ungekämmte Räume ohne Heizung und Dielenboden befindet. Diese drei Räume wurden vom Ersten Vermieter bei Einzug von der Miete ausgeschlossen, da wir es übernommen haben die Heizung ein und ausschalten und bei Problemen immer jemanden hinlassen zu müssen, ansonsten hatten wir freie Nutzung.

Ich muss dazu erwähnen das unsere Waschmaschine (einziger Anschluss) auch in diesen Heizraum befindet. 1/2 Jahr nach Einzug hat der Vermieter gewechselt. Die letzten 5 Jahre hatte wir keine Probleme und nutzten den beheizten Räum als kleine Lesestube, den Rest als Lagerräume und den Heizraum inkl. Waschmaschine als Wäschekammer mit kleiner Nähecke.

Da unsere Große bald in die Schule kommt und ein eigenes Zimmer benötigt, wollen wir nun den einen Lagerraum als Ankleidezimmer/Abstellkammer nutzen und den Leseraum als Schlafzimmer nutzen. (Lagerraum ist nur über Lesezimmer erreichbar, von daher erschien es uns als praktisch.) heute kam unser Vermieter und hat nach einen 3/4 Jahr endlich die Rauchmelder angebracht und natürlich unsere Renovierung mitbekommen ( wir sind gerade am Malern des Lagerraums). Jetzt hat er angedeutet das er nun für die vier Räume die Miete erhöhen will bzw in die Miete mit einbeziehen will. Darf er das, nachdem er es 5 Jahre geduldet hat? Wie ist die Rechtslage ?

Mietrecht
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Besteht ein Anspruch auf Schadensersatz (Umzugskosten) bei Rücknahme Eigenbedarfskündigung durch Vermieter, nachdem Mieter neuen Mietvertrag abgeschlossen hat?

Unser Vermieter hat uns am 20.09. Wochen schriftlich, per Kurier und rechtlich wirksam (per Anwalt Schreiben prüfen lassen) eine Eigenbedarfskündigung (EBK) zum 31.12. mitgeteilt. Er kommt aus dem Ausland nach FFM zurück, tritt eine neue Stelle an und benötigt die Wohnung für sich und seine Familie. Soweit in Ordnung.

Zehn Tage (30.09.) nach Eingang der Kündigung hat er telefonisch mitgeteilt, dass er ggfs. eine Wohnung in der Umgebung kaufen wird, die er demnächst besichtigt und dass bei Kaufvertrag der Grund für die EBK entfallen könnte. Nach der Besichtigung (02.10.) hat er sich gemeldet und erklärt, dass er sich in 4-5 Tagen zur Kaufwohnung entscheidet und uns dann eine Rückmeldung gibt. Wir haben erwidert, dass wir dennoch weiter nach einer neuen Wohnung suchen, da Warten zu unsicher ist mit dem knappen Auszugstermin, was für ihn nachvollziehbar war/ist.

Wir haben Ende der gleichen Woche (04.10.) nach mehreren Besichtigungen eine neue Wohnung gefunden und uns zur Unterschrift des Vertrages entschieden, als wir gegen mehreren Mitbewerbern eine Chance bekommen haben.

Am 12.10. haben wir unseren Vermieter per Textnachricht angeschrieben und über den Vertrag informiert, da er sich nicht mehr von sich aus gemeldet hat.

Am 15.10. hat er uns dann ebenfalls per Text informiert, dass er der Kaufvertrag per Notar geklärt sei und er den Eigenbedarf tatsächlich zurückzieht und er sich freuen würde, wenn wir bei ihm in der Wohnung bleiben.

Wir möchten definitiv ausziehen und die bisherige Wohnung entsprechend der Kündigung Ende Dezember verlassen.

Meine Frage:

Können wir für die entstandenen und entstehenden Kosten (Anwalt wg Prüfung Kündigung, Wohungssuche, Umzugskosten) eine Entschädigung bekommen, da er seinen Eigenbedarf erst nach unserer Unterschrift auf dem neuen Vertrag zurückgezogen hat?

Mietrecht, Eigenbedarfskündigung
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Bewusstes Türenknallen vom Vermieter einfach hinnehmen?

Hilfe!

Das Haus in dem wir leben hat 4 Wohnungen, es wurde in Sommer diesen Jahres verkauft, eine Wohnung(mit großer Galerie) war zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht vermietet. Wir waren alle froh um die herrliche ruhe im Haus und die wirklich beispielhafte Rücksichtnahme. Das Haus wurde nun vor 3 Monaten verkauft, der neue Vermieter klebte die neue Bankverbindung mit Kugelschreiber geschrieben, auf collegeblock und kreppklebeband an die eingangstür neben dem von einer im EG wohnenden Mieterin verfassten Zettel "Tür bitte von 20 bis 7 Uhr leise schließen". Jeder hat sich dran gehalten, war alles kein Problem. Das Haus ist verdammt hellhörig und grade im 1og, leidet man unter der Lautstärke der neuen "Nachbarn" / des neuen Vermieters. Denn der zieht samt Frau und zwei kleinen Kindern in die freie Wohnung im 1 og die auch noch eine Etage über uns verläuft. Vom Mieter davor, haben wir auch schon jeden husten, jeden Schritt und sonstige Geschichten mitbekommen, waren froh als er auszog.

Nun ist jetzt der neue Störenfried der neue Vermieter, der bewusst die Türen knallt, bewusst die zettel von der Tür abreißt, die Türen weiter knallt und absolut keine Rücksicht auf die restlichen Mieter nimmt.

Es ist doch kein Problem oben mit dem Fuß auf seinem Boden mit dem Fuß abzurollen und nicht mit dem Fuß(gefühlt) wie ein Dinosaurier rumzutrampeln oder die Tür einfach mal nicht zuschlagen zu lassen sondern bevor sie ins Schloss fällt, festzuhalten und leise ran zu ziehen.

Gegenseitige Rücksichtnahme wurde doch jedem in Kindesalter beigebracht, wieso reißt man als erw. gestandener Mann, mit Frau und zwei Kindern, der gerade erst in den Besitz einer gut vermieteten Immobilie gekommen ist, alle bittenden zettel der Rücksichtnahme und Türen leise zu ziehen provokant wieder ab, donnert doppelt so oft und schwer die Türen am Tag zu und bollert bewusst auf den Boden zurück wenn man versucht sich unter ihm bemerkbar zu machen, damit er mitbekommt

das unter ihm in der Wohnung alles zu hören ist klopfen.

Was kann man als Mieter noch tun, damit der neue Vermieter und auch gleichzeitig neuer gegenüber und obendrüber "Nachbar" sich an die vorher im Haus abmachen regeln wie gegenseitige Rücksichtnahme und Türen leise schließen, ebenfalls hält und nicht weiterhin bewusst die Psyche der Nachbarn zum kochen bringt.

Wir sind am Ende mit unserem Latein. Eine unserer Katzen hat sich wegen des andauerndem Lärm und deren letzten Monaten schon den ganzen Bauch nackig gezupft.. Ich weiß ja nicht was abgeht wenn wir arbeiten sind. Aber wenn wir da sind, sind es Renovierungen, andauernde Hammerschlage an ein und die selbe Wand die bei uns im Wohnzimmer ist, bollern oben, Türen schlagen im Flur, ebenso Eingangstür.

Mietrecht
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Eigenbedarfskündigung nach 17 Jahren?

Guten Tag,

bin neu in dem Forum und hoffe das mir jemand ein paar hilfreiche Infos und Tipps geben kann.

Es geht um folgende Situation:

Wir haben letzte Woche eine Kündigung wegen Eigenbedarfs von unserer Vermieterin erhalten. Sie hat uns eine Frist bis 31.12.2019 eingeräumt.

Die Kündigung ist äußerst detailliert formuliert, inklusive aller relevanter Informationen, Begründungen und Hinweise auf Paragrafen, etc., soweit ich das bisher recherchieren konnte. Laut neuesten Informationen wird die Wohnung in den nächsten Tagen auf den Sohn der Vermieterin (Enkel der Vermieterin soll laut Kündigung einziehen) überschrieben.

Der Mietvertrag wurde Januar 2015 abgeschlossen. Davor war meine Mutter (in der selben Wohnung) seit 1996 Mieterin.

Im Januar 2002 bin ich dann nach einem Auslandsaufenthalt als Untermieter zu meine Mutter gezogen. Diese Untermiete war von der Vermieterin mündlich genehmigt und wurde von Ihr auch mal schriftliche für das Arbeitsamt bestätigt. Da meine Mutter im Dezember 2014 wegen Demenz im Altersheim untergebracht wurde, habe ich die Wohnung (zusammen mit meiner Freundin) dann ab Januar 2015 übernommen.

Wir wohnen im Raum München und sehen wirklich keine Möglichkeit in dieser kurzen Zeit eine neue finanzierbare Wohnung zu finden.

Nun planen wir ein persönliches Gespräch mit der Vermieterin am kommenden Wochenende um eine Fristverlängerung zu erreichen.

Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat Jura-Kenntnisse im Mietrecht die uns weiterhelfen könnten?

Vielen Dank im voraus!

Andy66

Immobilien, Mietrecht
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Wer ist zuständig nach Sturmschaden - Haft- oder Wohngebäudeversicherung?

Ich wohne in einer 2 ZKB Wohnung. Im Mai gab es einen nicht vorhersehbaren Sturm wobei zwei gekippte Fenster jeweils im Schlaf- und Wohnzimmer gleichzeitig zu schlugen. Von der Wucht haben sich die Fenster Schliessscharniere verbogen, so das man sie nach dem Sturm nicht mehr schließen konnte. 

Den Vorfall habe ich sofort mündlich meiner Vermieterin mitgeteilt. Sie hat daraufhin einem Tischler aus der tiefsten Provinz beauftragt den Schaden zu ermitteln. Er konnte ein Fenster mit dem verbogenen Scharnier zurechtbiegen. Zu dem anderen Fenster meinte er das dieses nicht mehr zu reparieren wäre (er hat damit den Allgemeinzustand des Fensters gemeint / nicht den entstandenen Sturmschaden. Er machte meiner Vermieterin einen Vorkostenanschlag, welcher sich auf über 2500 Euro belief. 

Ein Schliessscharnier kostet im übrigen lt. Internetrecherche circa 50-70 Euro ! 

Diesen Vorkostenanschlag hat sie mir in einen Kuvert gegeben damit ich ihn an meine Haftpflichtversicherung schicken kann. 

Meine Haftpflichtversicherung verwies als Antwort auf die Zuständigkeit der Wohngebäudeversicherung, welche den Schaden zu dem zum Zeitpunkt des Sturmes geöffneten Fenster ablehnt. Sie schrieb das dieser Schaden mich, dem Mieter bzw. meine Haftpflicht betrifft, da bei geschlossenen Fenstern der Schaden so wahrscheinlich nicht entstanden wäre.

Nun meine Frage: WER ist nun zuständig für diesen Fall. ich finde die Argumentation etwas seltsam, ähnlich wäre es doch bei einem Autounfall, der nicht passiert wäre wenn man mit dem Auto nicht gefahren wäre. 

Außerdem beschleicht mich das Gefühl das sich der Vermieter auf meine Kosten ein neues komplettes Fenster finanzieren lassen möchte....

Die Wohngebäudeversicherung wird im übrigen mtl. via bei meinen Mietnebenkosten abgerechnet (ca. 27 Euro)

Wie muss ich nun vorgehen? Danke für Mühe im Vorraus!!!!

Gebäudeversicherung, Miete, Mietrecht, Versicherung, Wohngebäudeversicherung, Schaden
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