Hat mein Vermieter das Recht die Mietkaution für eine Gardinenreinigung als Teil der Endreinigung ohne (festgestellte Mängel) einzubehalten?

Hallo, ich bin Ende Januar aus meiner Wohnung ausgezogen. Der Mietvertrag wurde mündlich im beidseitigen Einverständnis frühzeitig aufgelöst, da ich einen vom Vermieter akzeptierten Nachmieter präsentieren konnte.

Nun kam vor kurzem die böse Überrschung als der Vermieter knapp 500€ der Kaution einbehalten hat. Grund dafür ist eine von mir unterschriebene Extraklausel im Hamburger Mietvertrag. Dort heißt es: "Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die Kosten der Endreinigung durch eine Reinigungsfirma vom Vermieter zu begleichen."

Nun setzt sich die einbehaltene Summe aus 115€ Grundreinigung durch eine Gebäudereinigungsfirma und 374€ für eine Gardinenreinigung zusammen. Die Grundreinigung stelle ich nicht in Frage, ein ähnlicher Betrag wurde mir beim Einzug auch angekündigt. Die 374€ für die Reinigung der Gardinen ist mir allerdings ein dicker Dorn im Auge. Bei der Schlüsselübergabe wurden keinerlei Mängel / Verschmutzungen erwähnt oder festgehalten. Die Gardinenreinigung wurde standardgemäß durchgeführt heißt es vom Vermieter nun. Mir wurden also weder Mängel angezeigt noch hatte ich die Möglichkeit potentielle Verschmutzungen selbst zu beseitigen.

Nun die Frage, darf der Vermieter diese Art von Summen für eine Standardreinigung einbehalten? Und noch wichtiger, kann unter der im Mietvertrage genannten "Endreinigung" eine Gardinenreinigung mit einbegriffen sein obwohl nicht eindeutig genannt? Wie sähen meine Chancen bei einer potentiellen Klage aus?

Da ich mit derartigen Rechtsstreitigkeiten noch nichts zu tun hatte, würden mich noch die potentiell nächsten Schritte interessieren. Erstmal werde ich den Vermieter postalisch auffordern den Betrag der Gardinenreinigung komplett zurückzuzahlen. Was wären dann die nächsten Möglichkeiten sollte er sich weigern? Gibt es bezahlbare Beratungsmöglichkeiten die der Streitsumme gerecht werden?

Würde mich über jede Hilfe / Meinung freuen.

LG, Gunnar

Miete, Mietkaution, wohnung, Endreinigung
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Ich bekam eine Mahnung von der Arge, ich soll das Darlehen für die erhaltene Mietkaution nach 10 Jahren zurückzahlen, soll ich Widerspruch einlegen?

Ich bezog 2005 Leistungen der ARGE. Diese über nahmen auch die Mietkaution als ich mit meiner damaligen Partnerin umzog.

Nun bekam ich eine Mahnung des Inkassoservice der ARGE. In dem steht sie fordern die Mietkaution bis Ende des Monats zurück, desweiteren steht dort geschrieben, dass ich angeblich vor 2 Monaten einen Bescheid bekommen habe in dem ich schon mal zur Zahlung aufgefordert wurde - habe ich nie erhalten.

Oder läuft es bei denen nun auch schon so, dass gleich die Mahnung raus geht.

Nun hab ich also hier und da bei der Arge angerufen und gefragt, wie die nach 10 Jahren darauf kommen die Mietkaution zurück zu verlangen. Innerhalb dieser 10 Jahre habe ich keinen einzigen Brief von denen erhalten.

Die Dame am Telefon konnte keinerlei Daten über mich finden, auch nicht den Bescheid oder die Mahnung, die sie mir geschickt haben. Bei dem Inkasse Service nannte man mir nur den offenen Betrag wüsste aber nicht um Welche Wohnung es sich damals handelte.Man wolle sich telefonisch nochmal mit mir in Verbindung setzen und den Bescheid würde ich nochmals zugeschickt bekommen.

Nun ging die Miete damals direkt an den Vermieter. Ich bin auch vor meiner Partnerin aus der Wohnung ausgezogen. Wo die Kaution geblieben ist? Keine Ahnung

Können die nun nach 10 Jahren immer noch von mir die Kaution zurückfordern? Warum kommen die erst jetzt damit? Verjährungsfrist? Habe teils von 3 / 5 /10/ und auch schon von 30 Jahren gelesen Sollte ich Widerspruch einlegen? Wie begründe ich diese am besten

Agentur für Arbeit, Arbeitsagentur, Mietkaution
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Pflichten eines Untermieters, Schönheitsreparaturen, Kaution

Hallo zusammen,

Vor knapp 38 Monaten, bin ich in eine Wohnung eines Bekannten gezogen - das Moetverhältnis lief über einen Untermietvertrag. Der Vertrag selbst war sehr mager und bestand aus einem 3 Zeiler " ... Untermiete ... 3 Monate kündigungsfrist ..." Und das waren schon die wesentlichen Inhalte. Einige weitere Infos: - Entsprechend dem Anforderungen der Hausverwaltung würde ich in den Allgemeinem Mietvertrag mit aufgenommen - Der Hauptmieter wollte die Mietkaution (insgesamt. 2000€) aufteilen, jedoch gab es in meinem Untermietvertrag keine Spezifikation, worauf sich die Kaution bezieht

Anfang diesen Jahres kam es dazu, dass der Hauptmieter seinen Auszug angekündigt hat, für mich hieß dieses ebenfalls ausziehen. Zu den Renovierungsmaßnahmen zählte die Wohnung weiß gestrichen zu hinterlassen, dabei habe ich dem Hauptmieter geholfen.

Jetzt kommt dieser Mit der Anforderung vom eigentlichen Vermieter, dass Türen neu gemacht werden müssen, was anscheinend auch Bestandteil des Hauptmietvertrages ist. Mein Vermieter (der eigentliche Hauptmieter) möchte nun einen Teil meiner Kaution einbehalten... Ist er im Recht? An den Türen gab es keine Schäden oder sonstige Gebrauchsspuren.

Es ist anzumerken, dass der Hauptmieter die Wohnung nicht frisch renoviert übernommen hat und somit seit circa 6-8 Jahren nichts passiert ist...

Darf er die Kosten nun auf mich abwälzen?

Vielen Dank für eine schnelle Rückmeldung.

Alex

Mietkaution, Mietrecht, Mietvertrag, streichen, Untermiete
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Keine Kautionsrückzahlung bei WG-Auszug

Hallo,

Ich bin vor etwas über einem Jahr aus einer zwei Personen WG ausgezogen. Wir waren beide Hauptmieter. Die andere Mitbewohnerin und ich hatten uns zuvor zerstritten, was unter anderem dazu führte, dass sie ihr Zimmer an eine für mich komplett fremde Person untervermietete... Als ich ausgezogen bin, habe ich vom Vermieter die Anweisung erhalten, die von mir anteilig gezahlte Kaution vom Nachmieter auszahlen zu lassen. Dieser hat jedoch nicht auf meine E-Mails geantwortet. Daraufhin habe ich dem Vermieter mitgeteilt, dass ich die Kaution nun von ihm haben möchte - da ja bei Mietparteienwechsel ein neuer Mietvertrag aufgesetzt und daher die alte Kaution eigentlich ausgezahlt werden muss. Dann bekam ich diverse E-Mails meiner Mitbewohnerin und ihrer Untermieterin, dass ich die Wohnung nicht ordnungsgemäß hinterlassen hätte und sie dafür sorgen würden, dass ich keine Kaution bekäme. In Absprache mit dem Mieterschutzbund habe ich ihre E-Mails ignoriert und auf ein Treffen zur Übergabe mit den Vermietern gewartet. Dieses hat nie bei meiner Anwesenheit stattgefunden, da die Vermieter mir diesbezüglich nichts mitgeteilt haben. Ich habe erst von einer Übergabe etwas mitbekommen, als die Vermieter mir per E-Mail mitteilten, dass meine volle Kaution zur Reparatur diverser Schäden, die ich angeblich hinterlassen hätte, verwendet werden müsse. Der Mieterschutzbund riet mir, nicht darauf einzugehen, da es weder eine Übergabe bei meiner Anwesenheit noch ein Übergabeprotokoll mit meiner Unterschrift gegeben hat und mir auch keine Frist zur Beseitigung der angeblichen Mängel gesetzt worden war. Stattdessen sollte ich ein halbes Jahr warten und dann die Kaution zurückfordern.

Jetzt hat sich herausgestellt, dass ich nur gemeinsam mit meiner ehemaligen Mitbewohnerin meine Kaution zurückfordern kann, da wir beide bis zu meinem Auszug als Hauptmieter im Mietvertrag eingetragen waren. Letzten August hat meine ehemalige Mitbewohnerin sich dazu bereit erklärt, hierzu einer Anwältin ihr offizielles Einverständnis zu geben, allerdings antwortet sie seitdem weder auf Schreiben der Anwältin, noch auf Schreiben von mir. Die Anwältin meint, dass ich - sollte sie weiterhin nicht reagieren - auch gerichtlich gegen meine ehemalige Mitbewohnerin vorgehen und eine "Klage auf Auseinandersetzung der Gemeinschaft" gegen sie erheben könnte.

Weiß jemand, was genau das ist oder hat jemand Erfahrungen oder andere Ideen? Ich möchte wirklich meine Kaution zurückbekommen und habe Angst, dass die Frist, während deren ich meine Kaution zurückfordern kann, abläuft, ohne dass ich etwas habe tun können. 800 Euro sind für mich als Studentin eine Menge Geld...

Mietkaution, WOHNRECHT, Auszug, Wohngemeinschaft
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Zwei Hauptmieter - Rückständige Kaution und Miete - Ein Hauptmieter wurde inhaftiert

Hallo, ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen bei folgendem Problem: Ein Pärchen, ist als Mieter in eine Wohnung im Herbst 2013 eingezogen. Mit beiden wurde der Mietvetrag mündlich gemacht. Sie haben nie regelmäßig die Miete bezahlt und sind nun mit einem Teil der Mietzahlungen in Rückstand, ebenso mit der Kaution. Wir haben versucht, eine gütliche Einigung herbei zuführen. Leider ist diese gescheitert. Gestern haben wir eine letztmalige Zahlungsaufforderung in den Briefkasten gelegt - beide per SMS und E-Mail über den Posteingang im Briefkasten zusätzlich darüber informiert - und vorsorglich bei erneuter Nichtzahlung die fristloste Kündigung ausgesprochen und die Räumung zum Monatsende verlangt. Nun haben wir heute erfahren, dass vor ein /zwei Tagen ein Hauptmieter inhaftiert wurde. Vermieter und Mieter besitzen einen Wohnungsschlüssel. Was können wir tun? In der Wohnung ist derzeit die Lebensgefährtin, die eine Ausbildung macht und nicht allein für die Mietzahlung aufkommen kann. Kann Sie das Mietverhältnis für beide auflösen und die Wohnung mit dem gesamten Hab und Gut räumen. Die offenen Mietrückstände würden wir über Mahnbescheid, gegenüber beiden als Gesamtschuldner, geltend machen. Ich denke um nicht nur weitere Kosten für beide Seiten zu verursachen und einen Titel zur Sicherung des Anspruchs zu gewinnen. Müssen wir eine Räumungsklage einreichen und dem Lebensgefährten eine eigene Kündigung aussprechen. Kann ein Versuch unternommen werden, mit dem Verteidiger zu sprechen um eine gütliche Lösung zu finden?

Kündigung, Mieter, Mietkaution, Mietrecht, Mietwohnung, Räumung
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Mietbürgschaft zusätzlich zur Kaution

Zu diesem Thema ist hier schon oft gefragt worden und auch ich habe zu den Antwortern gehört. Mir ist das Stichwort "Übersicherung" bekannt, aber auch, dass es Ausnahmen gibt. Mich interessiert Eure Meinung, ob hier eine Ausnahme vorliegt.

Es geht um eine bei mir anstehende Vermietung. Da hat sich eine junge Frau gemeldet, die hervorragend in die Mieterstruktur des Hauses passt und die überdurchschnittlich verdient. Knackpunkt ist allerdings, dass sie in der Medienbranche arbeitet und dort immer nur Verträge auf 3 Monate abgeschlossen werden. Mein Erschaudern angesichts dieses Umstands spürend hat sie mir ungefragt eine Elternbürgschaft angeboten, die neben der Kaution zu meiner Absicherung dienen soll. Ich habe mir folgenden Formulierungsvorschlag einfallen lassen:

"Wir -Name und Anschrift der Eltern- übernehmen hinsichtlich der Mietzahlungspflichten unserer Tochter -es folgt Ihr Name- bezüglich der Wohnung im Hause XXXXXX in YYYYX, die selbstschuldnerische Bürgschaft für den Fall, dass unsere Tochter infolge unerwarteter Arbeitslosigkeit ihre Verpflichtungen nicht erfüllen kann und die hinterlegte Kaution in Höhe von 2 Monatsmieten zur Deckung der Außenstände nicht ausreicht. Wir bieten diese Bürgschaft an um den Abschluß des Mietvertrags zu ermöglichen, welcher ansonsten nicht zustande gekommen wäre".

Übersicherung oder nicht?

Mietbürgschaft, Mietkaution, Mietrecht, Recht, Zivilrecht, BGB, Übersicherung
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Übergabeprotokoll, Frist Mietschäden Recht?!

Hallo, wir sind im August letzten Jahres aus unserer Wohnung ausgezogen. Die Wohnungsübergabe wurde mit einem Übergabeprotokoll festgehalten. Darin steht das Schäden am Parkett in Esszimmer und Wohnzimmer "geprüft werden müssten"- darüber hinaus erklärten wir uns einverstanden Farbe bis max 300 Euro zu zahlen....unser Vermieter bestand darauf, das die Nachmieter selber streichen sollten, wir die Farbe übernehmen sollten. Zur Farbe: Unsere Nachmieter haben nicht gestrichen ( sie sind mittlerweile wieder ausgezogen und auf den Bildern immoscout sah man klar und deutlich unsere Farben) Nun fordern die Vermieter aber die 300 Euro..... Zum Parkett: Bei unserem Einzug befanden sich Kratzer im Wohnzimmerbereich auf dem Boden...wir baten darum, dies Festzuhalten...wollten sie aber nicht weil man das schon mit unseren Vormietern schriftlich festgehalten habe...wäre doppelt gemoppelt und sie wüssten ja, das die Kratzer da waren. Bei unserem Auszug wurden 3 Kitscher bemängelt. 1 Pfennigsabsatzabdruch, und 2 etwa 1 cm lange Dellen im Bereich des Esstischs...ist uns ein Glas runtergefallen oder Teller oder .....Ja, jetzt sollen wir...14 Monate später rund 2000 Euro zahlen für den bereits abgeschliffenen Boden...Nachdem unsere Nachmieter vor 2 Monaten ausgezogen sind wurde das wohl gemacht laut Vermieterin Am Tag unserer Übergabe baten wir ein Parkettunternehmung mit der beseitigung der Kratzer. Herr Parkett kam, und sagte er bräuchte da nichts zu kitten, dies seinen Normale Gebrauchsspuren und es wäre lächerlich das wir ihn dafür bezahlen wollen. Die Wohnung wurde insgesammt 7 Jahre bewohnt....und da seien Gebrauchsspuren beim Eichenparkett normal. Nunja, jetzt haben wir den Salat. Wir haben vor Auszug den Boden neu geölt, 100 Zeugen dafür, das immer nur auf Socken gelaufen wurde und nun haben wir ein Schreiben geschickt bekommen über unsachgemäße Pflege und man hätte die Kratzer vermeiden können durch anheben der Gegenstände. Wir glauben, die wollen uns die alten Kratzer der Vormieter unter die Schuhe jubeln. Wir haben bis jetzt noch nicht den Namen der Vormieter rausbekommen. Bitte helft mir, und sagt mir ob die ein e Chance haben. Unser Vermieter hat im gleichen Haus 4 weitere Wohnungen. Mit fast ALLEN ausgezogenen ging es vor Gericht wg Kratzern am Parkett.

Mietkaution, Mietrecht
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