Vermieter verlangt plötzlich hohe Stromkostennachzahlung?

Also vor ca 2 1/2 Monaten musste ich aus meiner alten Mietwohnung ausziehen, da mir die Wohnung von den neuen Eigentümern aus Eigenbedarf gekündigt wurde. Der Mietvertrag lief aber trotzdem weiterhin über den selben Vermieter.

Zuvor musste ich nie Strom zahlen, da das anscheinend über den Eigentümer ging. In meinen Mietvertrag war der Mietpreis mit 350€ zuzüglich 50€ Abschlagszahlung Nebenkosten für Strom und Heizung geregelt. Bzw stand so drinnen. Es kam zwischendurch auch mal zu einer Nebenkostenerhöhung von 50€ was jedoch seperat noch mals schriftlich festgehalten wurde.

Da letztes Jahr jedoch der Eigentümer gewechselt wurde, stand plötzlich im Raum das ich womöglich zusätzlich Stromkosten zahlen müsse. Diesbezüglich hatte ich meinen Vermieter öfters gefragt und auch angeschrieben, wie es denn damit aussähe, da ich das ganze nicht jährlich zahlen könnte und wenn dann Monatlich. Dieser hatte mich jedoch vertröstet und teilweise gar nicht darauf reagiert oder geantwortet. Dementsprechend dachte ich, das ich wohl doch nichts extra zahlen müsse und das ganze geriet auch in Vergessenheit.

Und jetzt kurz nach meinem Auszug habe ich eine Nebenkostennachzahlung erhalten in der steht das mein Vermieter über 500€ Stromkosten von mir haben will.

Nun frage ich mich was ich da machen soll. Ist das überhaupt rechtens das jetzt von mir zu verlangen?

Bin deshalb gerade etwas am verzweifeln und würde mich über einen Rat von jemanden der sich damit auskennt sehr freuen.

Miete, Mieter, Mietrecht, Nachzahlung, stromkosten
Vermieter unterschreibt Mietvertrag nicht?

Hallo zusammen,

vielleicht kennt sich jemand aus. Am 07.06.21 waren wir eine Wohnung besichtigen weil unsere jetzige Schimmel und Feuchtigkeit sowie Baumängel hat. Am 08.06.21 haben wir der Vermietung alle geforderten Unterlagen per Mail und am 09.06.21 beim Gespräch in der Geschäftsstelle abgegeben. Es wurden trotzdem weitere Besichtigungen durchgeführt, obwohl wir am 08.07.21 zum Mietvertrag unterschreiben kommen sollten. Das Maklerbüro hat uns eine Gebühr von 300€ bezahlen lassen und dann haben wir den Vertrag gelesen etc. und unterschrieben. Plötzlich hat die Maklerin gemeint, sie müssten nochmal etwas prüfen und wir könnten aber schon unsere alte Wohnung kündigen, sollten uns auch die Bankverbindung aus dem Vertrag fotografieren für die Kaution. Das haben wir natürlich nicht gemacht und am 09.07.21 einen Anruf bekommen es seien nicht alle Unterlagen da und teilweise unvollständig und unzureichend. Heute, am 12.07. haben wir per Einwurf/Einschreiben und vorab per Fax eine Frist zur Angebotsannahme also Unterzeichnung bis 16.07.21 gesetzt, weil alle Mails und Anrufe ignoriert werden. Es sind auf einmal im Internet auch viele Beschwerden zu finden. Können wir uns nach dem 16.07.21 eine neue Wohnung suchen, weil der Vermieter damit eine verspätete Annahme verursacht?
Es wird uns bis Mietbeginn langsam auch zu knapp und das Interesse an der Wohnung liegt bei 0.

Liebe Grüße

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Vermieter will plötzlich, dass ich Strom selbst zahle?

Hallo,

vorliegend folgender Fall:

ich habe zum 1. April einen Mietvertrag unterschrieben und bin in eine 2er WG gezogen.

In meinem Mietvertrag sind unter Miete/Betriebskosten folgende Kosten geregelt.

Die monatliche Grundmiete beträgt:

Für die Wohnung: 370€

Die monatlichen Vorausszahlungen für die vom Mieter zu tragenden Betriebskosten nach diesem Vertrag betragen: 50€

[ Die Betriebskosten sind dann im Vertrag genauer erläutert, hier ein Auszug: Grundsteuer, laufende öffentl. Grundtückslasten; Heizung, Warmwasser, auch regelmäßige Trinkwasseruntersuchung; Wasserversorgung, Entwässerung, Zählermiete; Allgemeinstrom; Gartenpflege; Hausmeisster, usw.]

sonstige Kosten (Strom/WLAN): 20€

Summe Grundmiete zzgl. Vorauszahlungen auf die Betriebkosten: 440€.

Nachdem ich am 1. April eingezogen bin, ist zum 15. April mein Mitbewohner ausgezogen. Er meinte dann, dass er den Router mitnimmt, da dieser über ihn gelaufen ist und dass ich jetzt 10€ weniger an den Vermieter zu entrichten habe (hat er mir auf WhatsApp geschrieben). Also zahle ich jetzt seit diesem Monat nur noch 430€ an den Vermieter und habe mir mein eigenes WLAN angeschafft.

Jetzt folgender Fall: Zum 1. Mai ist jetzt eine neue Mitbewohnerin eingezogen.

Folglich war ein Stellvertreter des Vermieters im Rahmen des Einzugs da. Hier habe ich herausgefunden, dass in dem Mietvertag der neuen Mitbewohnerin der Strom nicht mehr aufgezählt ist und der Vertreter hat uns mitgeteilt, dass wir uns für den Strom selbst anmelden müssen und diesen selbst zahlen müssen.

Auf meine Nachfrage hin, dass in meinem Vertrag aber steht, dass der Strom enthalten ist meinte er nur, dass das jetzt geändert wurde, da mein Mitbewohner davor gut mit dem Vermieter befreundet war und er deshalb den Strom für uns übernommen hat. Er meint, dass wir letzlich besser wegkommen, wenn wir den Strom selber zahlen, da wir dann keinen Pauschalbetrag mehr zahlen müssen, sondern am Ende des Jahres eine Rückzahlung vom Stromanbieter direkt erhalten. Aber ich zahle jetzt ja einfach nur doppelt: 10€ im Mietvertag für den Strom und die Kosten für den Strom an unserern Stromanbieter.

Eine schriftliche Fixierung der Änderung gab es weder für das WLAN noch für den Strom.

Was sind hier meine Rechte?

Meines Erachtens hat letzlich jetzt einfach eine Mieterhöhung von 10€ für mich stattgefunden. Wofür zahle ich denn diese 10€ sonst, die im Mietvertrag für den Strom festgelegt sind?

Ich danke euch im Voraus für hilfreiche Antworten.

Liebe Grüße

Miete, Mieter, Mietvertrag, Mietwohnung, Recht, vermieter
Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?

(es wird lang, tut mir leid.. hoffe ihr lest es trotzdem durch🥺)

Hey :)

ich bin vor einem Jahr in ein Haus bzw. Wohnung eingezogen, das Anfang letzten Jahres fertiggestellt wurde. Die Mieter hier, haben einen großen „Garten“, wo jeder Mieter des EGs seine Terrasse sozusagen hat. Grünfläche gehört nicht mehr zur Wohnung. Nun, die Terrasse schaut zur Straße, das nahm ich vorm unterschreiben in Kauf.

ich habe allerdings ein Problem, womit ich niemals vor Einzug gerechnet hätte. Ich werde jeden Tag von fremden mindestens 12 mal belästigt.. 4 davon (immer verschiedene) kommen direkt auf meine Terrasse, klopfen an meine Türen, um mein Kater zu „betrachten“.. Die restlichen 8 sind fremde die mind. 5 Minuten gaffen. Das ist so unglaublich belastend für mich, denn ich leide sowieso unter psychischen Erkrankungen. Ich habe deshalb immer meine Jalousien unten, da ich vor Angst schon dissoziiere (bin in Behandlung keine Sorge:). Damit mein Kater die Außenwelt betrachten kann, lass ich ihm was frei..

Mehrere Nachbarn hier haben schon ca. 110cm hohe Umzäunungen mit Sichtschutz angebracht. Ich hatte letztes Jahr der Baugesellschaft per Mail nachgefragt, ob und wie es erlaubt ist.. ohne das Haus zu beschädigen bzw. nicht zu bohren, darf man es. Ich möchte die Erlaubnis gerne schriftlich haben..

leider denke sehr negativ und gehe immer vom schlimmsten aus. Deshalb sagen wir mal, aus irgendeinem Grund wird es nicht erlaubt. Hätte ich trotzdem recht dazu, weil ich Tag täglich belästigt werde?

Dankeschön falls ihr es bis hierher geschafft habt 😬😊

Hier die Terrasse

Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?
Anwalt, Bauen, Garten, Handwerker, Mieter, Mietrecht, Recht, Rechte, vermieter, Vermietung., Genehmigung, Nachbarn
Zusage über SMS für einen Mitvertrag bindend?

Hallo zusammen!

Ich befinde mich aktuell in einer sehr schwierigen Lage.

(Die gesamte Kommunikation verlief über WhatsApp)

Es handelt sich um eine Mietobjekt zur Zwischenmiete welches mir angeboten wurde und ich gerne annahm.

Nach meiner Zusage korrigierte sich die Vermieterin jedoch und sagte mir wieder ab.

Nach kurzer Zeit bekam ich die Wohnung doch wider von Ihr angeboten, mit der Frage ob weiterhin Interesse bestehen würde.

Ich bejahte und schrieb, dass ich die Wohnung gerne nehmen würde und ich bekam den Mietvertrag zugesandt.

Nach dem Zusende des MV waren allerdings noch einige Fragen bei mir offen zu meiner Mitbewohnerin, Kaution etc..

Nach einigen Überlegungen habe ich den MV nicht zurückgesandt und eine Absage formuliert (4 Tage nach Erhalt des MV).

Diese wurde von der Vermieterin soweit auch akzeptiert, jedoch forderte Sie einen Rücktritt von dem Ihrerseits bereits unterschriebenem Vertrag, um weitere Mieter zu suchen.

Diesen schickte ich Ihr auch umgehend und das Thema war für mich soweit erledigt.

Nach zwei weiteren Wochen erhielt ich dann die Forderung für eine Schadensersatzzahlung, da Sie noch keine Mieter für das Objekt (Einzug wäre erst in einem Monat) gefunden hat.

Wie soll ich Ihr antworten? Was kann ich tun um einen Rechtsstreit zu vermeiden? Sind Ihre Ansprüche gerechtfertigt ? Welchen Anspruch auf Ersatzzahlung hat Sie?

Vielen Dank für jede Hilfe!

Immobilien, Miete, Mieter, Recht, Vertrag
Vermieter behält Kaution vom Jobcenter ,Ex Mieter Alg2 Empfänger werden durchs Jobcenter 10 % pro Monat vom Alg2 Geld abgezogen, was kann man machen?

Vermieter behält Kaution vom Jobcenter ,Ex Mieter Alg2 Empfänger werden durchs Jobcenter 10 % pro Monat vom Alg2 Geld abgezogen, was kann man machen?

Hallo es geht um einen Vermieter der sehr viel Geld und Wohnungen hat , das Jobcenter hat auf direktem Wege im Jahr 2020 die Kaution an ihn gezhalt . Der Vermieter behält die Kaution einfach.

Der ehemalige Mieter ist Alg2 Empfänger und ihm werden durch das Jobcenter jeden Monat 10 % von seinem Alg2 Geld abgezogen , zur Tilgung der Kaution.

Das Jobcenter hat 2020 die Kaution auf Antrag des Alg2 Mieters an den Vermieter gezahlt.

Der Alg2 Empfänger ist schon seit ein paar Monaten ausgezogen und hat erst Monate später erfahren das der Vermieter die Kaution behalten hat.

Alle Emails an den Vermieter der vor dem Auszug noch sehr gesprächig war werden nicht beantwortet.

Der Mieter hat die zuständige Sachbearbeiterin beim Jobcenter angeschrieben , und die meint der Mieter soll sich darum kümmern das der Vermieter die Kaution zahlt.

Die Emails an die zuständige Jobcenter Abteilung für bessere Hilfe oder Beratung werden von der gesamten Abteilung nicht beantwortet .

In der Abtretungsvereinbarung heisst es : Die Forderung nebst Zinsen ist bei Fälligkeit unmittelbar von dem Vermieter/der Vermieterin an die Gläubigerin, Stadt ....Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, Rückabwicklung , Sparkasse ..., auf Iban:DE.... (Stadtkasse), unter Angabe des Mieters und des Sammelverwahrkontos .... zu erstatten.

Was kann man in dem Fall machen ?

Den Jobcenter Mitarbeitern ist es scheinbar egal das der Vermieter die Kaution klaut und der ehemalige Mieter sie bezahlen muss laut Jobcenter.

Vielen Dank an alle die den langen Text gelesen haben und Hilfe leisten um das Problem zu lösen.

Hartz IV, jobcenter, Kaution, Mieter
Vermieter möchte mich rausekeln?

Mein Vermieter möchte mich unbedingt aus der Wohnung haben, ich Wohne hier nun seit dem 02.01.2021 und zahle 560 Warm für eine Luxusferienwohnung mit knapp 35 Quadratmetern icnl Balkon. Da der Vermieter im selben Haus wohnt und ich kein Mensch bin der Konflikte mag überlege ich echt auszuziehen. Er hat mir zunächst ganz dreist einen Mietaufhebungsvertrag in die Hände gedrückt und mir gedroht dass ich diese sofort zu unterschreiben habe sonst würde er rechtlich gegen mich vorgehen und eine fristlose Kündigung + Räumung in die wege leiten würde. Gleichzeitig drückte er mir eine Abmahnung in die Hand weil meine Jalousinen immer zu sind und dies die Lüftung behindere (es sind elektrische Jalousinen mit großen Lufteinlässen wenn man sie leicht anhebt) die Lüftung ist somit trotz geschlossener Jalousine möglich. oder kann er mir echt vorschreiben wann ich meine Jalousinen zu öffnen habe?

Ich habe mir überlegt Ihm einen Aufhebungsvertrag anzubieten mit einer Entschädigung zugunsten meinerseits. Wie hoch sollte diese sein? ich hab all mein erspartes aufgebraucht für neue Möbel, den Umzug und sonstiges was bei einem Einzug anfällt. Eine Kaution werde ich nicht wiederkriegen da wir eine Vertragliche Vereinbarung getroffen haben, dass ich für Schäden aufkommen muss nach Auszug.

Wie viel Abfindung sollte ich verlangen, wie stehen meine Erfolgs-chancen dass ich überhaupt eine Abfindung kriege. welche Asse kann man als Vermieter im Ärmel haben um seinen Mieter rauszuekeln oder fälschlicherweise rauszuekeln? das mit den jalousinen ist ja wohl mehr als lächerlich

Ich danke für alle Antworten!

Abfindung, Kündigung, Mieter, Mietrecht, Mietvertrag, vermieter, Aufhebungsvertrag
Mietminderung bei Heizungsausfall?

Schönen guten Abend an alle.

Ich wohne in einem Studentenwohnheim und bei uns im Dorf (sehr hoch gelegen) liegt den ganzen Winter über Meter hoher Schnee. Zu allem Überfluss ist auch noch die Heizung (samt Warmwasser) im gesamten Hochhaus 3 mal ausgefallen. Das erste Mal vom 10 bis 13.01.21, das zweite mal vom 31.01. bis zum 02.02.21 und jetzt seit dem 08.02.21. Auch wenn sie zwischendurch angeblich funktioniert hat, ist sie nicht richtig warm geworden oder einfach ganz aus geblieben. Die Vermieter haben zwar eine externe Pumpe angeschlossen, die hat die Wärme jedoch gerade mal in den 4. Stock (insgesamt 12 Stockwerke) gepumpt. Nachdem sich sehr viele Leute beschwert haben, hat der Vermieter schließlich im Haus nebenan (5 min Fußmarsch durch Schnee und bergauf) zwei nicht abschließbare Zimmer als Duschmöglichkeit bereit gestellt.

Nachts hat es bis zu -15 Grad außerhalb und die Wohnung ist nicht gerade gut isoliert (Luftschlitz unter der Türe). Dadurch sinkt nachts die Zimmertemperatur teilweise auf unter 10 grad. Ich habe mir schließlich einen Heizlüfter gekauft, jedoch hat dieser das Zimmer nicht gerade warm gehalten.

Als wieder duzende Beschwerden eingingen, haben die Vermieter schließlich eine Mietminderung ausgesprochen. Diese beträgt 80€ (von insgesamt 270€) und wird jedem gewährt. Es wurde angegeben, dass viele ja sowieso zu Hause waren, da dieses Jahr nur Online Vorlesungen stattfanden und es deshalb nicht so schlimm gewesen sei. Nun ist im Mieter Chat eine große Diskussion ausgebrochen, ob der Nachlass zu wenig sei oder nicht.

Da dies meine erste Wohnung ist und wir zuvor in einem Eigenheim gewohnt habe, wollte ich fragen ob sich jemand mit einer solchen Situation auskennt und mir Auskunft geben könnte, ob die Mietminderung gerechtfertigt ist oder nicht.

Heizung, Mieter, Mietminderung, Mietrecht
Vertragsbruch beim Untermietverhältnis?

Hallo Zusammen,

Ich brauche dringend Hilfe.
Ich wohne momentan in einer 3er WG als Untermieterin. Meine Untervermieterin hat mir nun die Kündigung am Montag per Mail zugesand, da sie selber auszieht. Mit Einhaltung der Kündigungsfrist wäre das Mietverhältnis dann noch bis Ende April, ich möchte allerdings so schnell wie möglich aus der WG ausziehen. Jetzt habe ich allerdings erfahren dass mein Zimmer bereits letzte Woche ins Internet gestellt wurde, ohne dass ich darüber informiert wurde. Es war sogar schon letzte Woche jemand zur Besichtigung in meinem Zimmer, während ich auf der Arbeit war, worüber ich weder informiert noch um Erlaubnis gefragt wurde. Zudem hat mir die andere Untermieterin nun gesagt, dass Sie ab 1.Februar die neue Untervermieterin ist und ich weiß, dass vermutlich zum 1.Feb jemand Neues in das Zimmer der alten Untervermieterin zieht. Bis auf die Kündigung wurde ich über nichts dergleichen in Kenntnis gesetzt. Da mir generell nichts erklärt oder gesagt wird, schwebe ich etwas in der Luft.

Jetzt stell ich mir folgende Fragen:

Dürfen die beiden mein Zimmer einfach auf den Markt stellen bevor ich über die Kündigung informiert wurde?

Muss ich nicht informiert werden, wenn ich einen neuen Untervermieter bekomme (Meine Miete müsste dann ja an ein anderes Konto gehen) ?

Muss ein neuer Vertrag mit dem neuen Untervermieter geschlossen werden? Wenn ja, kann ich dies Ablehnen und somit früher ausziehen?

Wenn mein Vertragspartner am 1.Feb auszieht und somit nicht mehr der Untervermieter ist, kann ich dann ebenfalls am 1.Feb ausziehen da der Vertrag vorzeitig aufgelöst wurde ? In der Kündigung steht: "der Schlüssel wird spätestens am 30. April an den Hauptmieter ausgehändigt." Da mein Vertragspartner allerdings am 30. April gar nicht mehr da ist, kann ich ihn doch nicht an die neue Untervermieterin abgeben, da ich gar keinen Vertrag mit ihr habe.

Wann und von wem der beiden, muss ich meine Kaution zurückbekommen?

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir helfen könnten!

Miete, Mieter, Mietrecht, Mietwohnung, Recht
Vermieter will jetzt trotzdem Miete obwohl er verneinte, darf er das?

Hallo.

Ich habe einen Mietvertrag zum 1.11.20 unterschrieben. Dazu gesagt das Haus was ich beziehe ist immer noch eine komplette Baustelle. Zur Zeit wohne ich weiterhin in meiner WG. Da ich ja immer noch nicht einziehen kann. Da mein Vermieter nicht kann und selber immer unterwegs ist, übernehmen seine Eltern das schriftliche also im Auftrag des Vermieters die Angelegenheiten, sprich wie ein Verwalter. Mietverträge ,Kündigung ect.

Als ich den Mietvertrag unterschrieben hatte , fragte ich '' ob ich dann immernoch solange ich nicht ins Haus einziehen kann weiterhin Miete für die WG zahlen muss oder nicht''. Da hieß es '' das brauchst du nicht''. Da ich ja vieles selber zahlen muss an umbauen und einbauen im Haus. Und auch einen Kredit aufgenommen habe.

Jetzt kommt mein Vermieter und will 3 Monate Mietrückstand von mir haben. Und seine Eltern streiten jetzt alles. Von wegen es wer nie zur Sprache gekommen, dass ich für die alte Wohnung ''keine'' Miete mehr zahlen bräuchte.

Dazu gesagt, neuer Mietvertrag unterschrieben am 9.9.20 . Wohnungsgeberbescheinigung unterschrieben am 19.9.20 von der beauftragten Person, also die Eltern des ehemaligen Vermieter die auch jetzt dann meine Vermieter des jetzigen Haus sind. Sprich ein Familienunternehmen . Kündigung geschrieben und abgestempelt zum 31.9.20

Hätte ich trotzdem zahlen sollen , hätte ich die Miete natürlich gezahlt. Ich hatte noch nie vorher Mietschulden gehabt. Bin nervlich am Ende.

Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Mieter, Mietvertrag
Muss ich die Kosten für die Kontrolle der Heizung zahlen?

Hallo,

ich brauche einmal dringend Hilfe und kenne mich leider nur wenig mit solchen Dingen aus.

Also vor einigen Monaten habe ich bemerkt, dass meine Heizung im Badezimmer nicht funktioniert. Ich habe mich mit der zuständigen Immobilienfirma in Verbindung gesetzt, welche dann eine Firma ihrer Wahl beauftragt haben, einen Termin mit mir auszumachen, was nach längerer Zeit auch möglich war.

Als einer der Mitarbeiter der Heizungsfirma vorbei kam und die Heizung auf vollste Stufe stellte, ging diese auf einmal an, was ich mir gar nicht erklären konnte. Somit wurden mir die Kosten in Rechnung gestellt.

Kurz darauf bemerkte ich allerdings das die Heizung nur bei Stufe 5 anging und bei allen anderen Stufen wieder kalt blieb. Somit setzte ich mich wieder in Verbindung mit der Immobilienfirma und erklärte ihnen das die Heizung nicht funktionieren würde. Vor 10 Tagen dann kam der gleiche Mitarbeiter erneut, nur wurde mir nichts davon gesagt und somit war ich gerade auf dem Weg das Haus zu verlassen, als er kam. Er wiederum sagte mir, der Termin sei bestätigt worden, was nie der Fall meinerseits war (Ich wurde weder telefonisch noch schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt und ich habe dadurch auch nie einen Termin bestätigt).

Im Treppenhaus stehend erklärte er mir dann ganz knapp, dass meine Heizung mit einem Thermostat arbeitet und deshalb die Heizung erst ab bestimmten Stufen angeht (Wenn z.B Stufe 2 den Raum auf 15Grad aufheizen würde, der Raum aber bereits 15Grad warm ist, dann würde die Heizung nicht angehen). Dies steht weder im Mietvertrag, noch wurde ich vorher darüber aufgeklärt.

Der Mitarbeiter ging, ohne die Wohnung betreten zu können. Nun habe ich eine zweite Rechnung der Immobilienfirma bekommen, wo ich die Kosten für den zweiten Termin bezahlen soll. Im Brief selbst steht, dass der Thermostatkopf überprüft wurde und die Heizung normal funktioniert. Der Mitarbeiter war jedoch nicht in der Wohnung.

Muss ich jetzt beide Rechnungen trotzdem zahlen?

kosten, Mieter
Darf Vermieter sich über meinen Garten beschweren?

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Problem mit meinem Vermieter.

Einmal zur Ausgangslage. Ich wohne in einen Mehrfamilienhaus mit 4 Parteien. Das Haus hat zwei Gärten. Einen vorne bei der Eingangstür für die anderen 3 Parteien und einen hinten, wo über eine Terrasse meine Eingangstür zugänglich ist.

In meinem Mietvertrag steht, dass ich für die Pflege vom hinteren Garten zuständig bin. Diese führe ich auch gewissenhaft durch. Vorallem wenn man gedenkt, wie der Garten vor meinem Einzug vor knapp drei Jahren aussah (Wiese fast tot, überall Efeu und Giftpflanzen sowie kaputter Zaun). Der vordere Garten, welcher auch von der Straße aus sichtbar ist im Gegensatz zu meinem ist verwildert und überall liegt Dreck rum.

Nun beschwert sich mein Vermieter bei mir dass ich meine Terasse (welche von außen eigentlich nicht sichtbar ist) von Unkraut befreien soll da er sonst eine Firma bestellt. Er habe schon über längere Zeit beobachtet, dass ich dies angeblich nicht tue. Ich mach mindestens einmal im Monat das Unkraut weg.

Frage ist nun für mich, darf er überhaupt verlangen dass ich das bisschen Unkraut (damit meine ich pro qm vllt drei Gänseblümchen), welches bei mir hin und wieder da ist beseitige während der andere Garten vom Haus aussieht wie Sau und er sich da nicht beschwert (habe bei den anderen Mietern nachgefragt, bei denen ist sowas nicht eingegangen)?

Mieter, Mietrecht
Vermieterin beleidigt und stalkt uns, was können wir tun?

Guten Tag,

Folgende Wohnsituation haben wir zurzeit:

Ich wohne mit einem Mitbewohner in einer 3-Zimmer-Wohnung und als wir eingezogen sind, haben wir behauptet wir sind ein Paar. Seitdem, haben wir uns super im Haus verhalten, verstehen uns gut mit den Nachbarn, etc. Nur die Vermieterin hat ein Problem mit uns.

Seit Einzug vor einem Jahr haben wir knapp 8 Briefe bekommen mit Beschwerden:

- Hof nicht gereinigt (die Liste wurde uns nie übergeben)

- Wir sollen die Tür zum Müll freitags 'gefälligst' aufschließen (steht in keinem Vertrag, wir wurden auch nicht informiert und wohnen mit 7 weiteren Parteien im Haus die, das auch tun könnten)

- Wir haben zu viel Besuch, 'dubiose Männer' würde die Vermieterin antreffen, wir würden ein Zimmer untervermieten (Wir haben im Schnitt 3 mal die Woche Besuch von Famile/Freunden und ich bin in einer Beziehung, heißt meine Freundin schläft ca. 3 mal die Woche bei mir ich aber auch 3 mal die Woche bei ihr)

- Wir dürfen keinen Müll in den Flur stellen (machen wir seit der Beschwerde von ihr auch nicht mehr)

- Die Musik von meinem Mitbewohner sei zu laut (keiner unserer direkten Nachbarn hat sich jemals beschwert)

- Die Vermieterin findet fremde Zigaretten auf ihrem Balkon (Wir rauchen nicht.)

Nun hat sie uns beide gestern zu einem Gespräch vorgeladen und die gleichen Themen erneut angesprochen. Besonders beharrt hat Sie auf die Themen: Das wir kein Paar sind und zu viel Besuch haben vor allem die Freundin die 5 Tage die Woche hier schläft und somit eine Untermieterin ist. Die haben wir sachlich abgelehnt, mehrmals erwähnt das dies privat ist, sie weiterhin das Thema nicht gewechselt und mehrmals gesagt wir lügen, etc. Am Ende hat Sie zugegeben, dass Sie uns seit geraumer Zeit beobachtet und daher weis, dass diese Freundin 5 mal die Woche bei uns schläft und ab jetzt eine Liste führen wird, wann wer kommt und geht damit Sie damit zum Anwalt gehen kann und uns damit irgend wir schaden möchte.

Nach dieser Aussage wollten wir gehen, haben zum Schluss noch gesagt, dass sie uns für so etwas bitte nicht mehr persönlich einladen soll, sich stattdessen per Brief an uns wenden kann. Darauf hin ist die Vermieterin komplett ausgerastet und hat mit dummes Huhn und scheiß Göre hinterhergerufen.

Ich fühle mich in meiner Privatsphäre bedroht, beobachtet und zu Unrecht beleidigt, was kann ich nun tun?

Vielen Dank und freundliche Grüße.

Mieter, vermieter, Wohnungskündigung
Ist der Vermieter dazu verpflichtet beide Mieter zu informieren wenn Mietrückstände entstanden sind?

Hallo,

mein Partner ( mittlerweile Ex) und ich sind am 01.07.2019 in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Der Vertrag wurde von uns beiden unterzeichnet.

Die Wohnung wies Mängel auf und somit haben wir uns eine neue Wohnung gesucht und auch eine gefunden.

Eine Kündigung wurde am 26.11.2019 geschrieben.Mein damaliger Partner hat die Kündigung per Post verschickt.

Nun kommt die Katastrophe. Der Vermieter hat sich erst vor 1Woche bei mir gemeldet und teilte mir mit, dass mein Ex die Miete nicht beglichen hat und keine Kündigung angekommen sei und er somit einen Mahnbescheid rausschicken wird.

Mein Ex hat dem Vermieter immer und immer leere Versprechen gegeben das er die Mietrückstände begleichen wird.

Ich habe von alldem nichts mitbekommen, ich habe keine Mitteilung von unserem Vermieter bekommen weder per Post, Mail, Telefon, sms.

Natürlich habe ich den Vermieter um ein persönliches Gespräch gebeten sobald ich informiert wurde...

ich habe ihm deutlich gemacht das ich von nichts wusste.

Er gab zu das seine Buchhaltung den Mietausfall erst nach 3Monaten bemerkt hat. meinte aber im Gegenzug auch das er nicht dazu verpflichtet sei mich zu informieren, es reiche wenn er meinen Ex informiert hat und mit Ihm Kontakt hatte...

Somit ist natürlich ein noch größerer Schaden entstanden. Hat der Vermieter keine Schadensminderungspflicht?

Stimmt es das es reicht wenn er nur einen Mieter über solch wichtigen Sachen informiert?

Ich bin wirklich verzweifelt und mir ist auch bewusst, das ich Gesamtschuldner bin und der Vermieter nun durch mich versucht ans Geld zu kommen..nur kann ich es nicht verstehen das der Vermieter mich monate lang nicht informiert hat...

Hätte ich es gewusst, dann wäre es nie soweit gekommen....

vielleicht kann mir jemand eine Antwort darauf geben...

kosten, Mieter, Mietrecht, vermieter
Nachbar droht mit Beschwerde beim Vermieter?

Hallo Zusammen,

Seit über einem Jahr wohne ich nun in meiner Wohnung mit zwei Freundinnen als WG. Seit neuestem habe ich leider Probleme mit den darunter wohnenden Nachbarn. Regelmäßig beschweren diese sich beim Vermieter über unser Verhalten, dass wir uns nie um die Hausordnung kümmern, dauernd den Schnapper in der Eignangstür zum Treppenhaus drin lassen... etc. Jedenfalls machen wir regelmäßig die vorgeschriebene Hausordnung im drei Wochen Rhythmus (3 wohnparteien) und auch der schnapper ist nicht von uns gesetzt worden. Lediglich einige Male für eine kurze Zeit (15 Minuten) um zum Beispiel das Auto auszulauden und anschließen einen Parkplatz zu suchen. Danach machen wir ihn aber sofort wieder raus.

nun habe ich bedenken, dass meine Vermieter den anderen jedoch mehr glauben könnten, da diese anscheinend ein Problem mit der WG haben (alle drei berufstätig, die eine ist nur am Wochenende daheim da sie unter der Woche in einer Unterkunft am Arbeitsort wohnt, und Partys wurden ebenfalls noch nie veranstaltet).

habt ihr Erfahrungen, ob wir hier ungerechtfertigte Konsequenzen befürchten müssen?

PS: in der Hausordnung ist vereinbart, dass jede Partei dreiwöchentlich die gemeinsam genutzten Räume / Flächen sauber machen muss. Zählt hier das ganze Treppenhaus dazu? Denn die Mieter unter uns haben das Obergeschoss noch nie mit geputzt.

vielen Dank für eure Antworten und bitte nur ernst gemeinte antworten. Dankeschön.

Mieter, Beschwerde, Konsequenzen, Nachbarn, WG, Mieterrecht

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