Volle Nebenkosten für Lagerraum zahlen?

Hallo, ich habe vor 1,5 Jahren einen Lagerraum angemietet. Dieser liegt im Kellerbereich eines Wohnhauses und wurde vom Vormieter auch als Lagerraum genutzt, davor wurde er von einem Geschäft als Büroraum genutzt. Es gibt Heizungen, Beleuchtung, ein Bad und auch Anschlüsse für Küche. Inseriert wurden die Räume als Lager-/ Büroraum. Die Räume besitzen definitiv nicht den Kompfort einer üblichen Mietwohnung. Tür mit Bohrlöchern, hinter Eingangstür behelfsmäßige Verbretterung an Wand und Boden ( man kann durch einen Ritz den Erdboden drunter sehen, es kommen auch Käfer da durch ) , mega viele Türen zu Garagenrümen, angrenzenden Geschäften, teilweise offene Wände mit Rohren, überall mega viele Steckdosenleisten und herumhängende Kabel - noch aus den Bürozeiten). Es wurde als Mietvertrag ein vorgedrucktes Formular für Wohnraummietverträge benutzt. Miete ist recht günstig und Nebenkosten wurden mit mal 40,- Euro als „ ausreichend „ eingetragen. Ich habe mir extra noch dazuschreiben lassen, dass ich es als Lagerraum nutze ( kann aber auch als Wohnung genutzt werden oder untervermietet werden ). Nun kam die Nebenkostenabrechnung mit knapp 500,- Euro Nachzahlung. Normal wie jeder Mieter dort, nur ohne Müll. Ist das so rechtens ? Was ich verbrauche, wie Heizung, Wasser…ist klar…aber auch der ganze Rest, wie Hausmeister, Winterdienst, Grundsteuer, Versicherungen usw….? Ich nutze es ja gar nicht als Wohnung. Siehe auch §2(3) Wohnflächenverordnung. Bin mir unsicher. Kennt sich jemand aus mit sowas ( bitte nicht raten ) ? Danke

Volle Nebenkosten für Lagerraum zahlen?
Miete, Nebenkosten
WLAN in Nebenkosten?!?

Guten Tag,

Ich habe ein Problem mit meiner Nebenkosten Abrechnung, das alles hat aber eine kleine Vorgeschichte.

Ich habe am 30.3. meine Wohnung auf den 31.6. gekündigt da ich eine neue gefunden habe.

Gründe waren.

Ständig ist der Keller vermüllt und zugestellt was meine Nutzung verhindert. Stellt Dinge wo sie nicht mehr möchte wochenlang vors Haus, entfernt es aber nicht wenn etwas zu bruch geht wie Glas. Weigert sich meine Terassen Tür zu reparieren.

Dann standen Besichtigungen im Raum.

Die Corona Maßnahmen erlauben hier aber nur 2 Haushalte was eine Besichtigung nach Ihren Wünschen unmöglich gemacht hat. (Sie, Ich und Besichtiger) in meiner 30m² Wohnung wo der Abstand nicht gehalten werden kann.

Ihre vorderungen:

Meine Haustiere entfernen

Sie macht die besichtigung alleine in meiner noch möbelierten Wohnung.

oder das vollständige frühzeitige räumen der Wohnung Anfang Mai.

Meine Angebote wurden alle abgelehnt, also habe ich mich geweigert die Besichtigung zu erlauben (habe Polizei gefragt)

Wir haben uns schrecklich verstritten und ich wurde von meinem Eigentlichen Vermieter angerufen. (Sie hat mich nur zur Untermiete reingenommen ohne das mit zu teilen)

Mit meinem Vermieter habe ich dann Besichtigungen vereinbart.

Nun zu meinem Eigentlichen Problem.

Mir wurde von ihr eine Nebenkosten Abrechnung geschrieben. In der sie Geld verlangt, (es waren rechen Fehler in der Abrechnung das wurde vom Vermieter korrigiert)

Und dort war eine Auflistung für das Internet über 90€

Als ich aber eingezogen bin war sie noch super freundlich und hatte mir vor meiner Mutter mehrfach versichert das ich mir kein WLAN holen brauch und ihres kostenlos nutzen könne da sie es sowieso hat und sich die Signale nicht stören.

Leider alles nur Verbal und nicht Schriftlich (Erste Wohnung definitiv ein Fehler)

Mein Problem jetzt ist das sie mir diese internet kosten in die Abrechnung geschrieben hat, und ihr Lebensgefährte lügt und auch behauptet das ein Betrag vereinbart war.

Das haben wir nicht schriftlich, es steht auch nicht im Mietvertrag.

Das einzige was ich habe ist das sie mir damals das WLAN passwort geschickt hat, ohne das ich darum gebeten habe ohne Kosten oder der gleichen zu erwähnen.

Darf sie es dann wirklich mit abziehen oder besteht die Möglichkeit das ich gewinnen würde wenn ich dagegen vor

Was ratet ihr mir?

Miete, Mietrecht, Nebenkosten
Stromkosten für 2 Jahre Mietdauer nachzahlen?

Guten Tag,

ich habe 2 Jahre in einer Mietwohnung gewohnt (m2 Preis > 25 EUR). Nach Kündigung und Auszug fordert der Vermieter plötzlich ca. 1200 EUR Stromkosten für die 2 Jahre beim Grundversorger.

Meine erste Betriebskostenabrechnung habe ich erst nach Auszug erhalten. Ich bin deshalb auch damals davon ausgegangen, dass die Stromkosten pauschal enthalten sind im Mietzins.

Im Mietvertrag steht folgendes zum Punkt Mietzins und Nebenkosten:

____

  • Die monatliche grundmiete beträgt X.XXX EUR
  • Die Betriebskosten ist eine monatliche Vorauszahlung von XXX EUR
  • Insgesamt monatlich sind vom Mieter zu bezahlen: X.XXX EUR

Über die Vorauszahlung für die Betriebskosten ist jährlich einmal durch den Vermieter oder Verwalter abzurechnen. Die Abrechnung erfolgt unverzüglich sobald den Vermieter/Verwalter die Abrechnung notwendigen Unterlagen vorliegen.

Erhöhen sich die Betriebskosten, so ist der Vermieter berechtigt diese im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften umzulegen und eine entsprechende Erhöhung zu verlangen.

Der Mieter trägt die Kosten der Erstellung der Verbrauchsanalyse [...].

Bei Nutzerwechsel trägt der ausziehende Mieter die Kosten für Zwischenablesung von Messgeräten für den Wärmeverbrauch und von Kalt- und Warmwasserzählern.

____

Meine Frage ist: Bin ich zur Nachzahlung der Stromkosten jetzt nach 2 Jahren Mietbeginn verpflichtet?

Meines Erachtens darf der Vermieter nur Kosten abrechnen, die im Mietvertrag konkret genannt sind. Die Stromkosten sind in diesem Fall nicht konkret aufgeführt. Ich habe mit diesen Kosten für Strom nicht rechnen können.

Vielen Dank!

Mietrecht, Nebenkosten
nicht eingetragener Nießbrauch Ablauf, Nebenkosten und Renovierung?

Hallo,

ich habe jetzt schon viel recherchiert aber leider nichts Genaues zu meinem Thema gefunden. Folgendes:

Wir haben 2017 ein Zweiparteienhaus von bekannten gekauft, im Kaufvertrag (aber nicht im Grundbuch) wurde dabei ein Nießbrauchs Recht für ihre genutzte Wohnung eingetragen und wir beziehen die zweite, kleinere Wohnung davon (etwa 80 von 240qm).

Beim Hauskauf war die Planung gewesen, dass Sie nach Afrika auswandern, daher ist im Kaufvertrag der Nießbrauch nur für 5 Jahre eingetragen worden, wobei sie geplant hatten, spätestens 2018 mit dem Umzug fertig zu sein.

Die 5 Jahre sollten ihnen als Sicherheit dienen, um bei unvorhergesehenen Problemen zurückzukommen und ein kleines bisschen Absicherung zu haben, die Mieteinnahmen daraus sollten wir jedoch beziehen. Dies war für uns zu der damaligen Zeit auch kein Problem und hat den Kaufpreis um knapp 50.000€ gemindert. Aber da der Umzug wegen Formalitäten, Gemütlichkeit und jetzt noch Corona immer noch nicht stattgefunden hat kommen immer mehr Probleme für uns hinzu.

Jetzt zu meinen Fragen:

Der Auszug ist noch immer nicht in Sicht und sich zeitlich nicht erahnen lässt, aber der Nießbrauch ausläuft könnten wir die Wohnung einfach übernehmen? Oder müssen wir Sie ihnen weiter zur Verfügung stellen, dies ggf. mit Miete?

Die Nebenkosten haben sich stark erhöht, die bekannten Zahlen aber nur einen kleinen Bruchteil davon, da es ja jetzt unser Haus ist.
Kann ich hier die Kosten nach Wohnungsfläche oder Personenzahl abrechnen und neu auswerten? Leider gibt es nur einen Wasser- und Stromzähler für das komplette Haus!
Wenn ich mich richtig eingelesen haben, müssen Sie laut recht auch ihren Anteil zur Versicherung, Grundsteuer usw. zahlen.

und zuletzt, wir haben die letzten Jahre unseren bewohnten Teil aufwendig renoviert und der andere Teil wird kaum noch gepflegt und auch keine Arbeiten rund ums Haus mehr erledigt. Muss beim Auszug nach Ablauf des Nießbrauchs renoviert oder zu mindestens die Wohnung gestrichen werden?

P.s. Für uns waren die höheren Ausgaben anfangs zu stemmen und auch die Zahlungen der Nebenkosten so in Ordnung. Da wir ein langes und gutes Verhältnis zueinander pflegen, wollten wir dies auch nicht ändern, wir haben ja den Auszug in absehbarer Zeit gesehen. Aber durch die erhöhten Kosten sind wir auch langsam am Finanziellen Rahmen. Und das sich um nichts mehr gekümmert und gepflegt wird, macht die Beziehung auch nicht besser.

Vielen Dank schon mal für die Zeit und Antworten

MfG Hügel

Immobilien, Mietrecht, Nebenkosten, Nießbrauch
Kann ich die Haushälfte meines Ex-Freundes abkaufen in Höhe der Restschulden? Was falle an Nebenkosten/Steuern an?

Mein Ex (waren nicht verheiratet) haben gemeinsam 2 Kinder 4+6 Jahre.

Wir haben gemeinsam ein Grundstück erworben und bebaut, Grundbuch 50/50.

In 12/2015 sind wir eingezogen - er hat sich 05/2016 getrennt. Ich bin mit den Kindern alleine im Haus.

Nun möchte ich eine klare Regelung und das Haus für die Kinder und mich. Nach fast 2 Jahren Klärungsversuchen haben wir als mögliche Option folgendes ausgewählt:

Von der Finanzierungssumme 390.000€ sind ca 70.000€ abbezahlt, davon 50/50 sein Teil 35.000€. Diesen soll er an die Kinder überschreiben - quasi vorzeitges Erbe. Wäre dann von 390.000€ grob 10%, also pro Kind 5% Hausanteil. Dies müsste aber dann mit Nießbrauch auf mich geschrieben werden damit die Kinder keine Rechte/Pflichten - also Nachteile daraus haben.

Den Rest seiner Haushälfte würde ich ihm "abkaufen" in Höhe seiner Restschuldenhöhe, also 160.000€. Ob das alles so möglich ist weiß ich nicht aber gehe davon aus.

Die Frage ist nun:

Welche Kosten kommen auf mich zu? Klar: Kosten für Kreditumschreibung, Notarkosten.

Dann Grundbuchänderung - werden hier Kosten für die Grundschuld der Bank auch erneut anfallen - aktuell steht 310.000€ drin.

Und was mich am meisten interessiert: Will das Finanzamt von mir Grunderwerbsteuer (Bayern 3,5%)? Welche Summe wird als Berechnungsgrundlage genommen? Gibt es einen Freibetrag? Und muss ich auf meinen 50%igen Anteil der schon mir gehört und auch schon Grunderwerbsteuer beim Kauf damals bezahlt wurde nochmal leisten?

Das Eigentum 1500qm Grund; davon 1200qm+Haus und abgezäunt 300qm die als Parkplatz der Firma meines Ex genutzt wird.

Er will unbedingt ein Verkaufsrecht für den Parkplatz haben falls er nicht mehr benötigt wird. Dies geht aber nur über eine kostspielige und meiner Meinung nach unnötigen Grundstücksteilung...wo doch die Kinder eh mal alles bekommen und dann noch in den Garten+Parkplatz ein Haus bauen könnten.

Mein Vorschlag war ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht/Grunddienstbarkeit "als Parkplatz+Containerabstellfläche" auf seine Lebenszeit. Fremdverkaufen kann er es natürlich nicht aber ich oder später die Kinder könnten es ihm dann "auslösen" damit er wenigstens etwas in seinen Augen finanzielle Sicherheit in der Rückhand hat?! Wer weiß ob sowas möglich ist oder hat einen anderen Lösungsvorschlag?

Bin wirklich sehr sehr dankbar über jede Rückmeldung und Hinweise. Will mit den Kindern unbedingt hier bleiben!

Vielen Dank schon vorab.

Nebenkosten, scheidung, Steuern
Mieminderung wegen fehlendem Hausmeisterservice und Baulärm?

Hallo zusammen,

ich wohne seit über 6 Jahren in einem Haus mit insgesamt 7 Parteien und zahle ordnungsgemäß sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten.

In den Nebenkosten sind u.a. der Hausmeisterservice enthalten. Darunter fällt das rechtzeitige Abstellen der Mülltonnen an den Bürgersteig, die Garten- und Reinigungsarbeiten um das Haus, die Treppenreinigung usw.

Nun gab es vor einigen Monaten einen Eigentümerwechsel. Recht zeitnah fiel auf, dass das Treppenhaus nicht mehr gereinigt wurde und die Mülltonnen schlicht voll waren. Ich hatte darauf in Textform hingewiesen und um Behebung gebeten. Als dies weiterhin nicht geklappt hat, habe ich nochmals darauf hingewiesen sowie telefonisch meiner Ärgernis kundgetan, zumal die Nebenkosten hierfür gezahlt werden. Man wolle sich wieder melden - das ist nicht mehr geschehen. Nun verschmutzt alles im Herbst und wird immer schlimmer.

Auf direkte Nachfrage beim externen Hausmeisterservice habe ich nun herausgefunden, dass diese gar nicht mehr für das Objekt zuständig sind. Neben den o.g. Dingen nehme ich an, dass nicht mal mehr Salz im Winter gestreut werden wird.

Frage 1: Meiner Einschätzung nach muss auch der neue Eigentümer den bestehenden Vertrag akzeptieren. Wie verhält es sich jedoch mit den nun zu viel entrichteten Nebenkosten und der gleichzeitigen Minderleistung für die Wohnung selbst?

Neben dieser Sache wurde direkt neben unserem Haus ein Wohnhaus abgerissen und wird nun neu in mind. gehobener Qualität gebaut. Zuvor ist wenige Meter weiter ein ähnliches Objekt neu entstanden. Der Eigentümer hat lediglich telefonisch mitgeteilt, dass auch wohl unser Haus abgerissen wird. Wahrscheinich kümmert man sich deshalb nicht mehr um das Gebäude und lässt die Mieter ohne Kündigungsfrist ausziehen. Nun sind es innerhalb weniger Monate von 7 Parteien nur noch 2. Wie auch immer - nun gab und gibt es weiterhin Baulärm bis in 2022. Es ist mir aber aktuell nicht bekannt, wer der Eigentümer ist; lediglich der Bauträger ist bekannt.

Frage 2: Mietminderung wegen Baulärm möglich?

Herzlichen Dank.

Miete, Mietminderung, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten
Nebenkostenerhöhung und uneinsichtige Nachbarn?

Ich wohne seit ca. 1 Jahr in einem 6 Parteien Haus und bin neben einem anderen Nachbarn die Einzige, die zur Miete wohnt, alle anderen 4 Parteien sind Wohnungsbesitzer.

In meinem Mietvertrag wird detailliert beschrieben, daß jeder Mieter/Eigentümer innerhalb festgelegter Zeiten das Treppenhaus und einiges mehr an Arbeiten (z.B. Reinigen des Treppenhauses etc.pp) zu erledigen hat.

Leider waren ich und ein älteres Ehepaar ("ABC")die Einzigen, die sich über Monate hinweg an diesen Putzplan gehalten haben; das ältere Ehepaar, das auch Eigentümer ihrer Wohnung ist, hat mir vor kurzem mitgeteilt, daß in einer Eigentümerversammlung beschlossen worden ist, daß nun dieses ältere Ehepaar die Reinigungsarbeiten (in Baden Würtemberg nennt man das "Kehrwoche") alleinig übernimmt, so daß jedoch die Nebenkosten automatisch für alle im Haus ansteigen!

Frage 1: Ich finde es nicht okay, daß dies über meinen Kopf hinweg entschieden worden ist. Noch möchte ich eine Erhöhung der Nebenkosten, weil ich denke, daß ich für diese Wohnung in dieser Lage mehr als genug Miete bezahle!

Braucht die Hausverwaltung dazu nicht auch meine Unterschrift bzw. mein Einverständnis???

Ein weiteres Problem habe ich mit ebendiesem älteren Ehepaar ("ABC") das z.B. freiwillig und ohne Entgelt unsere gemeinsamen Mülltonnen zur Enleerung an die Straße bringt bzw. diese wieder zurückholt.

Ebenfalls werden dann auch Mülltonnen, die von meinen Nachbarn ("XYZ") unter mir gekauft worden sind (also kein Gemeingut) von dem älteren Ehepaar ("ABC") unentfeltlich und freiwillig zur Entleerung gebracht.

Leider stehen aber genau diese Tonnen auf dem hinteren Teil des Parkplatzes von Nachbar "XYZ", wobei sich mein Parkplatz genau daneben befindet; sind beide Parkplätze belegt, wird das natürlich für das ältere Ehepaar "ABC" schwierig schwere Tonnen zwischen beiden Autos hindurch zu manövrieren; wichtig ist zu erwähnen, daß ich hundert Prozent arbeite und fast jeden Tag die erste bin, die frühmorgens losfährt um dann irgendwann mal am frühen Abend wieder zurückkehrt, will heißen mein Parkplatz ist fast jeden Tag > 12 Stunden nicht besetzt.

Nach mehrmaligem höflichen Bitten doch genau dann die Tonnen zur Straße zu bringen, wenn mein Auto nicht auf meinem Parkplatz steht, bekam ich dann von dem älteren Ehepaar "ABC" die sehr unhöfliche Antwort (Zitat): "Wir machen das freiwillig und endgeldlos und werden einen Teufel tun um uns nach Ihren Sonderwünschen richten; ihre Belehrungen brauchen wir nicht!"

Frage 2: Was kann ich tun? Kann ich mich an die Hausverwaltung wenden?

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

Hausverwaltung, Nebenkosten, Nachbarn
Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

Nebenkosten, Erhöhung, Pauschale
Liegt hier ein fristloser Kündigungsgrund für eine Mietwohnung vor?

Ich wohne derzeit in einer Mietwohnung und habe meine ordentliche Kündigung gemäß gesetzlicher Kündigungsfrist eingereicht. Ich erhielt vor kurzem eine - sagen wir es mal so eine Art - Nebenkostenabrechnung, worin nur zwei Sätze mit der Höhe des Guthabens vorhanden war, jedoch keinerlei Auflisung mit eingezahlten Vorauszahlung abzüglich den effektiven Nebenkosten. Da aber eine Anlage der Thermomess vorhanden war, konnte ich ohne größeren Aufwand die Berechnung durchführen um festzustellen, dass das Guthaben weitaus höher ist als auf der dargestellten Abrechnung. Die Abrechnung war formell wie inhaltlich zu beanstanden. Bevor ich hier einen schriftlichen Widerspruch mit Fristsetzung von 14 Tage einleiten wollte, habe ich mit den Vermieter den telefonischen Kontakt gesucht. Hier muss ich noch erwähnen während des Mietverhältnisses gab es einen spontanen Eigentümerwechsel. Die derzetigen Eigentümer und Vermieter gaben an, bewusst nur anteilige Nebenkosten zurückgezahlt zu haben mit der Angabe der ehemalige Vermieter hätte noch Miete weiterzuleiten. Um das verständlich zu erklären, die Mieter im Mehrfamilienhaus bekamen ca. 2 Monate später erst die Benachrichtung, dass es neue Eigentümer gibt die auch gleichzeitig die Vermieter sind. Während der Kautionsübergabe, wo wir von ehemaligen Eigentümer wieder erhielten und die Kaution die wir dann zeitgleich an die neuen Eigentümer übergeben haben, hatte der ehemalige Vermieter schon klar ausgesagt, dass die Miete, welche noch auf sein Konto einging entsprechend weitergeleitet wurde. Das war ein kurzer Umriss aus der Vergangenheit um die Situation zu verstehen. Um wieder in Jetzt sein: Die aktuellen Vermieter gaben an, es fehlen noch Miete samt Nebenkosten so dass nur eine anteilige Auszahlung möglich wäre. Ich habe gegoogelt und als Mieter kann es hierbei egal sein, da der interne Ausgleich der Betriebskostenabrechnung die beiden Eigentümer selbst klären müssten und der aktuelle Eigentümer in der Verpflichtung steht. Um das ganze etwas zu beschleunigen rief ich meinen ehemaligen Eigentümer mal an, was da vor sich ging. Er gab mir an, es gibt keine offene Forderungen mehr, sie hätten auch von der anderen Seite ein Anwaltsschreiben erhalten das noch Summen fehlten, aber der ehemalige konnte anhand passender Belege nachweisen, dass dem nicht so ist. Die Frage, die sich mir jetzt stellt, sollte ich von meinem ehemaligen Eigentümer diese Nachweise zur Verfügung gestellt bekommen, dass hier wirklich keine offene Forderung besteht. Könnte ich damit mein Mietverhältnis aufgrund Vertrauensbruchs bzw. argliste Täuschung fristlos kündigen 14 Tage Räumungsfrist? - da hier scheinbar bewusst eine falsche Abrechnung angefertigt wurde.

betriebskosten, Mietrecht, Mietwohnung, Nebenkosten, fristlose Kündigung
Pfuscht mein Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung?

Tja, was soll ich sagen ... ich suche Rat! Schließlich bewege ich mich bei folgendem Fall nicht im Bereich von schweren Vergehen, aber auch nicht von Bagatellen. Ich vermute eine Art Kavaliersdelikt ...

Ich miete eine Wohnung von etwa 70 Quadratmetern. Sie befindet sich im ersten Stock zusammen mit einer weiteren, etwas kleineren Wohnung (etwa 40 qm). Im Erdgeschoss darunter mietet eine Verwandte des Vermieters eine Praxis, die wohl etwa 100 bis 110 qm hat.

Bei der Nebenkostenabrechnung ist mir schon seit vielen Monaten unwohl, und das, obwohl der Vermieter bei Erstellung der Abrechnung genaue Werte zur Verfügung hat. Er hatte nämlich vor Vermietung des Hauses darauf geachtet, für jede einzelne Wohnung einen eigenen Zähler anzubringen. Ich machte damals bei Einzug (als Erstmieter) den Fehler, die entsprechenden Zähler nicht zu prüfen. Ich verließ mich darauf, dass sie auf einem Wert um die Null stehen.

Diesen Fehler machte ich aber dann irgendwann nicht mehr. Ich begann, die Zähler (unregelmäßig) abzulesen. Die Unregelmäßigkeit ist insofern aber überhaupt nicht schlimm, weil die modernen Zähler über eine Speicherfunktion für den Wert am 31.12. verfügen.

Es geht um die Werte bei der Heizung. Die drei Zähler an der Gas-Zentralheizung zeigen den Verbrauch in MWh an. Bei der Umrechnung der Werte in Prozent komme ich zu folgendem Ergebnis:

Legende: (a) mein eigener Verbrauch; (b) Wohnung Nr. 2; (c) Erdgeschoss ######################################## Anteil dem Zähler gemäß: (a) 8,26 %; (b) 29,17 %; (c) 62,57 %.

Anteil in der NK-Abrechnung: (a) 27,57 %; (b) 21,00 %; (c) 51,43 %. ########################################

(Anmerkung: Ich bin tagsüber großteils nicht in der Wohnung und daher mit der Heizung extrem sparsam.)

Hier klafft einiges auseinander ... Als ich direkt nach der persönlichen Aushändigung der NK-Abrechnung Zweifel hegte und 'stammelte' "Den Punkt mit der Heizung ist mir nicht ganz klar ... Haben Sie nach Quadratmetern (!) gerechnet oder wie?", da antwortete er: "Mit der Frage hatte ich schon gerechnet". Er bot mir jedoch an, mir die Rechnung vorzulegen und mit der Forderung der Nachzahlung zu warten, meldete sich anschließend aber wieder über (mittlerweile schon) Wochen nicht mehr bei mir. (Ich sage jetzt nicht, dass das ungewöhnlich ist, außerdem ist einem ein Vermieter, der einem nicht dauernd auf der Schwelle rumtanzt, ja auch ganz lieb.)

(Man beachte auch den Faktor der mit dem Vermieter verwandten Mieterin.)

Die Frage ist: Wie nähere ich mich meinem Vermieter? Schließlich will ich einen freundlichen Umgang aufrechterhalten ... Bei schriftlichen Aufforderungen z.B. ... naja - kann man sich denken, nicht wahr?

Danke für Eure Hilfe :)

Heizkosten, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung

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