Miete und Mietkaution auf das selbe Konto?

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Der Vermieter muss das Geld auf einem separaten Konto verzinslich anlegen. Das heißt aber auch, dass er sich das Geld auf ein eigenes Konto einzahlen und dann abheben und auf ein Sparbuch bringen kann.

Ich würde den Vermieter fragen, ob die Kaution verzinslich auf einem separaten Konto angelegt wird.

Sofern dies nicht der Fall ist, verstößt der Vermieter definitiv gegen die Vorschriften des BGB.

Hier noch ein Link:

http://anwalt-im-netz.de/mietrecht/mietkaution.html

"Der Vermieter muß die Kaution bei einem Kreditinstitut getrennt von seinem übrigen Vermögen anlegen. Die Anlage und Verzinsung muß unverzüglich nach Erhalt des Geldes erfolgen, ansonsten kann sich der Vermieter wegen des eintretenden Zinsverlustes dem Mieter gegenüber schadensersatzpflichtig machen.

Die Kaution muß verzinslich angelegt werden und zwar mit dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz. Hierbei ist der Vermieter nicht verpflichtet, das Bankinstitut mit des höchsten Zinssatz auszuwählen.

Ausnahme: Wird Wohnraum vermietet, der Teil eines Studenten- oder Jugendwohnheims ist, ist eine Verzinsung der Kaution nicht Pflicht.

Die erzielten Zinsen hat der Vermieter dem Kautionskonto des Mieters gutzuschreiben. Sie erhöhen die Sicherheit, § 551 BGB. Der Mieter hat keinen Anspruch auf Auszahlung der Zinsen vor Ablauf des Mietverhältnisses." (Zitat des Links)

Umstellung von ALG 1 auf ALG 2 mitten im Monat

Ich habe bis 21.11.2010 rund 683 Euro ALG 1 und 91 Euro Wohngeld bekommen. Ab 22.11.2010 habe ich ALG 2 bentragt und ab 01.12.2010 bis 30.04.2011 genehmigt bekommen. Miete + Heizung usw. rund 371 Euro werden sofort (auf meinen Wunsch hin) an den Vermieter überwiesen. 359 Euro kommen auf mein Konto. Soweit alles korrekt. Zuerst habe ich eine Ablehnung für die Zeit vom 22.11.2010 bis 30.11.2010 erhalten. Kein Anspruch. Nach mündlicher Beschwerde beim Sachbearbeiter bekam ich die Antwort dass der Gestzgeber das so vor sieht und kein Anspruch für die 9 Tage bestehe. Ich sagte dass ich dann im November rund 162 Euro weniger zum Leben hätte als im Dezember und ich mir das nicht vorstellen könnte und ich der Meinung bin das ein Rechenfehler vorliege. Ich bekam zur Antwort es bestehe keine Chance. Daraufhin wollte ich bei der Arge Widerspruch gegen die Ablehnung einlegen. Der selbe Sachbearbeiter der mir 5 Minuten vorher keine Chancen eingeräumt hatte sagte er hätte einen Rechenfehler der Kollegen festgestellt und könnte mir unter Umgehung der Widerrufstelle 63 Euro nachzahlen. Aber das wäre nun wirklich alles. Ich sagte: " Dann fehlen mir immer noch 99 Euro zum regulären Satz Hartz 4. Ich bekam heute den Bescheid und die 63 Euro auf mein Konto. Kann mir jemand schreiben ob das so richtig ist. Ich bin in dieser Situation aufgrund eines Arbeitsunfalls. Vielen Dank

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150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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Zwei Hauptmieter - Rückständige Kaution und Miete - Ein Hauptmieter wurde inhaftiert

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Meine Mietkaution ist weg

Wir sind von einigen Wochen in eine neue Wohnung gezogen. Da die Auszahlung der Mietkaution so lange dauerte, habe ich beim Vermieter nachgefragt und die Auskunft bekommen, dass von uns keine Kaution gezahlt worden sei, bzw. über eine Zahlung nichts vorläge! Wir haben seinerzeit aber beim Einzug 960 Euro Mietkaution zahlen müssen. Der Einzahlungsbeleg ist vorhanden, jedoch leider völlig verblasst und daher nicht mehr lesbar, einen Kontoauszug aus der Zeit mit der Abbuchung haben wir leider auch nicht mehr. Wir hatten außerdem bei Einzug in die alte Wohnung noch einen anderen Vermieter als beim Auszug. Der Wohnblock wurde damals an eine britische Wohnungsgesellschaft verkauft. Was kann ich jetzt noch tun, um meine Kaution zurück zu bekommen? Denn 960 Euro ist zzgl. der Zinsen ´ne Menge Holz für uns.

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