erfährt Hausverwaltung automatisch von Eigentümerwechsel?

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6 Antworten

Der Verkäufer ! Schon der Verkäufer hat das Interesse und der Käufer übrigens auch !!!! § 29 GBO und § 12 Wohnungseigentumsgesetz Gruß Z... .

Verantwortlich ist immer der, der dies jeweils nachweisen muss.

Der Verkäufer muss dies nachweisen, wenn er kein Hausgeld mehr zahlen will und auch sonst aus der Haftung als Mitglied der WEG rauskommen will.

Der Käufer muss dies nachweisen, wenn er Rechte gegenüber dem WEG-Verwalter, Mieter oder anderen Eigentümern geltend machen will. Praktisch am wichtigsten ist der Nachweis der Eigentümerposition für das Stimmrecht auf der Eigentümerversammlung.

Wenn es ihr niemand mitteilt, erfährt sie es leider nicht. Es wäre daher sinnvoll, wenn der Alt- und der Neueigentümer die Hausverwaltung informieren würden.

Hausverwaltungen dürften mehr über den Flurfunk von einem Verkauf erfahren, weniger über Datenabgleich mit den Behörden.

Rechtlich hin oder her.... ich halte es für sinnvoll, dass es eine Bringschuld des Eigentümers ist. Oder wäre es toll, wenn die Hausverwaltung regelmässig die Frage stellt - per Telefon, Post etc. - ob es einen Wechsel gab?

Es sollte auch im Interesse des Alt- oder Neueigentümers sein, diese Information weiterzugeben.

automatisch wohl nicht, der Käufer sollte sich mit Notarvertrag /Grundbuchauszug dort hinwenden

Da oftmals eine Veräußerung ohne die Zustimmung der Verwaltung gar nicht möglich ist, beantwortet sich damit deine Frage von selbst - natürlich ist der Verkäufer informationspflichtig!!

michael78 29.04.2013, 19:56

wieso sollte die zustimmung der verwaltung erforderlich sein?

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mig112 30.04.2013, 09:35
@michael78

Wegen der Gesetzeslage im WEG!

§ 12 Veräußerungsbeschränkung

(1) Als Inhalt des Sondereigentums kann vereinbart werden, daß ein Wohnungseigentümer zur Veräußerung seines Wohnungseigentums der Zustimmung anderer Wohnungseigentümer oder eines Dritten bedarf.

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