Grunderwerbssteuer für Garage und Einbauküche

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Wir haben gerade (vor ca. 2 Monaten) einen notariellen Kaufvertrag über ein Haus unterschrieben und Grunderwerbssteuer entrichtet, daher ...

Wir wollten an sich mit Küche erwerben um (neben gleich einer intakten Küche zu haben) u.a. die Küche über die Hypothek (= über den Kaufpreis) bzw. deren Zinsen zu finanzieren. Klappte dann wegen anderer Interessen der (Vor-) Eigentümer nicht.

Die Küche oder, um ein extremes oder anschauliches Beispiel zu verwenden, das Auto in der Garage des Voreigentümers musst Du nicht unbedingt vermittels eines notariellen Kaufvertrags mit erwerben. Ein schlichter Kaufvertrag, schon mit Handschlag allein, sollte bei Interesse ausreichen.

Die Grunderwerbssteuer richtet sich nach dem im notariellen Kaufvertrag genannten Kaufpreis (siehe aber auch Franzl und "Kaufpreiszerlegung") und ist mit Abschluss des Vertrags, nicht erst beim Grunderwerb - evtl erst 5 Monate später vereinbart -, fällig.

Was im notariellen Kaufvertrag Kaufgegenstand ist, kannst Du mit dem Verkäufer verhandeln. Aber wundere Dich nicht, wenn die Küche nach Grunderweb/Einzug plötzlich weg ist ... von der stand ja nix im notariellen Kaufvertrag ...

Ich bin nicht sicher, ob die Garage im Kaufvertrag stehen muss. Ich finde aber, sie sollte es. Häufig ist die Garage (z.B. unsere) nicht im Grundbuch eingetragen, so dass allein der notarielle Kaufvertrag Dir hier mehr Sicherheit bietet.

Wie kann der Kaufvertrag steueroptimierend gestaltet werden, wenn der Kaufpreis der Immobilie weit über dem Verkehrswert liegt?

Ich beabsichtige eine Wohnung für 170000€ zu kaufen. Diese Wohnung hat den Verkehrswert von ca. 120000€ - also wenn der Verkäufer sie von sich aus hätte verkaufen wollen, hätte er sie realistisch nur für 120000€ verkauft.

Der Verkäufer braucht sie aber nicht unbedingt verkaufen. Ich will diese Wohnung aus perönlichen Gründen unbedingt kaufen, insofern haben wir uns auf den 50000€ höheren Preis geeinigt.

Diese 50000€ betragen aus meiner Sicht Kompensation der Sanierung- und Umzugskosten sowie eine Entschädigung für Unannehmlichkeiten. Gibt es eine Gestaltungsmöglichkeit, diese Kosten im Kaufvertrag so separat zu benennen, dass auf sie kein Grunderwerbsteuer anfallen würde?

Internet-Recherche hat bisher nur die Aussonderung der Kosten für die EBK (sie bleibt in der Wohnung) und für die Instandhaltungsrücklage gebracht. Sie bringen aber zusammen weniger als 50000€

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Schätzwert von Banken im ESIS Merkblatt?

Hallo zusammen,

ich habe aktuell ein unterschriftsreifes Angebot von einer Bank für eine Baufinanzierung erhalten. Dort ist das ESIS Merkblatt nach neuen EU Standards enthalten. Hier habe ich nun in der Rubrik "Hautmerkmale des Kredits" auch einen Schätzpreis gefunden, der mal schlappe 80T€ unter dem Kaufpreis liegt. Wenn ich mir unsere Kreditkonditionen angucke, weiß ich nicht, was das für ein Wert sein soll. Der Beleihungswert kann es nicht sein, da wir mit diesem nicht auf die Konditionen unseres entsprechenden Beleihungsauslaufes kämen.Der Beleihungswert und die korrespondierende Beleihungsgrenze müssen also über diesem Schätzwert liegen. Was besagt dann dieser Schätzwert noch. Der ist wirklich unterirdisch und lässt zweifeln, ob der Gegenwert der gewünschten Immobilie so schlecht ist. Das müsste sich dann doch aber eigentlich in den Beleihungswerten niederschlagen. Weiß jemand, was das sein könnte? Die Frage ist schon an den Bankberater adressiert, nur bekomme ich da heute keine Antwort mehr. Von daher kann meine Ungeduld vllt. hier befriedigt werden.

Vielen Dank

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Nutzungsentschädigung nach Verkauf ETW bis zur verzögerten Zahlung des Kaufpreises

Wir haben in 2010 unsere ETW verkauft, neu und hochwertig modernisiert.

Da die Käufer Nachwuchs erwarteten und ihre Mietwohnung schon kündigten, bevor überhaupt der Kaufvertrag notariell beurkundet wurde, wurden wir quasi vom Makler gedrängt, die ETW schneller als geplant zu übergeben.

Beim Notarstermin war nicht klar, ob die "Verwalterin" noch dem Verkauf zustimmen dürfte, da sie ihr Amt niederlegte als wir selber in 2007 die ETW kauften, aber noch nicht Eigentümer dieser waren. Es wurde von ihr kein neuer Verwalter vorgeschlagen und gewählt, sie hatte sich aber bereit erklärt, sich weiterhin um die Außen-Belange zu kümmern.

Der Notar hat erst nach Beurkundung die Unterlagen zu dieser damaligen WEV, deren Termin wir nicht kannten, und an der wir ja sowieso noch nicht hätten teilnehmen dürfen, den Verwaltervertrag angefordert und mit der "Verwalterin" gesprochen. Herausgekommen ist, dass bei der Amtsniederlegung Fehler gemacht wurden, was uns dann beim Verkauf viel Ärger eingebracht hat.

Wir übergaben die ETW an die Käufer 2 Tage vorfristig am 10.6.10. Die Geldzahlung war am 15.6. vorgesehen. Das Geld kam aber nicht, weil wir nun erst die Einwilligung der anderen 5 Miteigentümer einholen mussten, und dies beim Notar notariell beglaubigt werden musste.

Eine Miteigentümerin verweiterte aus purer "Schikane" die Unterschrift und verzögerte den Prozess um Monate. Wir mussten in dieser Zeit einiges an Zeit, Kraft und Geld investieren, einige WEV einberufen, weil die "Querulantin" hier wiederum kleine Formfehler monierte.

Letztendlich wurde im Dez. 2010 eine Verwalterin gewählt. Nach strikter Einhaltung aller Fristen konnte sie im Jan 2011 endlich ihres Amtes walten und dem Verkauf unserer ETW zustimmen, so dass Mitte Feb 2011 endlich der Kaufpreis überwiesen wurde.

Da wir ein Haus gekauft, den Verkaufspreis der ETW mit in die Finanzierung aufgenommen hatten, kamen wir finanziell ziemlich in die Enge, da wir Zinsen für das Haus und auch den Kredit für die Wohnung zahlen mussten.

Die Käufer traten in der Zeit anwaltlich an uns heran und wollten von uns auch noch Bereitstellungszinsen haben, die ihre Bank ihnen schon ab Juli berechnete. Unser Anwalt schmetterte dies jedoch ab und forderte von den Käufern eine Nutzungsentschädigung für die bis zur Zahlung des Kaufpreises ja unentgeltlich genutzte ETW. Hier wiederum kam der Anwalt der Käufer mit Gegenargumenten. Es kam nicht einmal zu einem Entgegenkommen auf Käuferseite.

Unser Anwalt tut zz. nichts, argumentiert, dass die Forderung der Nutzungsentschädigung, die sein Vater, der den Fall zuerst in den Händen hatte, zu hoch angesetzt sei (ortsübliche Miete) und er recherchieren müsse, was es in dem Fall an konkreter Rechtsprechnung (mit rechtskräftigen Urteilen) gibt.

Was und gegen wen können wir hier etwas unternehmen? Hier wurden definitiv von einigen Seiten Fehler gemacht (Makler, Notar, WEG, Ex-Verwalterin) zu unseren Lasten.

Gibt es Urteile?

Bekommen wir doch noch Nutzungsentschädigung?

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Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

Hi,

ich bin ein Student mit kleinem Eigenkapital welches mir mein Vater vererbt hat. Meine Mutter ist Frührentnerin und lebt von 700€ / Monat.

Nun ist es so, dass dieses Geld welches aktuell auf einem Tagesgeldkonto (für absolut keine Zinsen) verstaut ist, dafür verwendet werden soll eine Eigentumswohnung zu kaufen in welche meine Mutter einziehen soll. Die Immobilie ist bereits gefunden und der Kaufpreis von ca. 90.000,- € lässt sich prinzipiell vollständig sofort bezahlen, entspricht jedoch gleichzeitig auch fast dem gesamten, zur Verfügung stehendem Kapital.

Ob und wieviel Miete sie mir dann bezahlt ist offen. Persönlich bin ich im Rahmen eines Werkstudentenjobs während des Studiums finanziell versorgt, wenngleich auch sehr knapp bei Kasse.

Was ist nun die sinnvollste Vorgehensweise in Hinblick auf zukünftige Steuererleichterungen:

Soll ich lieber einen Teil finanzieren, oder den Preis vollständig begleichen? Wie sieht es aus mit Absetzen der Zinsen von Steuern die ich zahle? Wie verhält sich das, wenn ich meiner Mutter die Wohnung übergebe?

Über eine Rückmeldung, oder auch nur Hilfestellung an wen ich mich hiermit wenden kann würde ich mich sehr freuen!

Beste Grüße (:

TL;DR:

  • Werkstudent.
  • Kapital von 100.000 € vererbt bekommen.
  • ETW Kauf für 90.000 €.
  • Vermietung (kostenfrei) an eigene, mittellose Mutter.
  • Finanzierung?
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Hauskauf rückgängig machen?????????

Familieinnot|04.01.2014 - 11:37

Hallo. Also ich verheiratet 2 kleine Kinder. Ich bin 2009 durch drängen eines Anwalts in die Privatinsolvenz gegangen, leider, nun habe ich aber weil ich fleißig war, alles bezahlt in ca 3,5 jahren, alle Gläubiger haben ihr Geld bekommen, jeden cent. Aber der vermerckt steht leider jetzt in der schufa. Jetzt haben wir ein schönes kleines haus gesehen und wollten dieses Kaufen. Also hin zur Bank und mal nachgefragt,alles abgegeben Verdienstbescheinugung usw. Der Bankmann sagte uns, wechseln sie ihr Bankkonto zu uns und wir werden uns dann schon einig bei ihren verdienst sehe ich da keine probleme, nur nicht sofort sondern wenn ihr Konto immer geldeingang ist dann können wir in einen halben jahr nochmal reden und dann wird das schon. dann mit den Verkäufer gesprochen......von seiner seite geht das auch klar. wir bezahlen also ca 1 jahr eine gewisse miete und dann soll der Kaufpreis bis ende 2014 fällig sein. Verkäufer und ich also nochmal zur bank gemeinsam, der Bankmann sagte zum Verkäufer,machen sie das sie haben doch nichts zuverlieren,wenn sie es nicht verkauft bekommen , dann haben sie jetzt mieteinnahmen und den rest machen wir dann schon. Also notar beauftragt ein schriftstück zu machen. Auch geschehen, diesen habe ich den Bankmann gezeigt , der sagte ok, wir werden das schon machen, bei ihren Gehalt(ca 3300 netto) kriegen wir das schon hin. Gut also wir eingezogen und den Vertrag vom Notar unterschrieben. In diesen Vertrag steht jetzt aber drinn das alle Kosten auf mich gehen somit auch die Grunderwerbssteuer von 4000 euro.??? diese habe ich aber leider nicht bar, also auf zur Bank. Jetzt sagte der, naja so einfach wäre es dann doch nicht, der eintrag bei der schufa usw,sein vorgesetzter möchte das nicht, rrrummms, mist, was nun, die steuer muss nun bezahlt werden in 4 wochen sonnst Pfändung und soweiter.Das Haus werden die jetzt bestimmt auch nicht Finanzieren. Also kann ich den Vertrag rückabwickeln oder so etwas. wenn jemand sich auskennt bitte schreibt, ich weiss nicht weiter,??? mfg

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