Immer steigt Hausgeld Eigentumswohnung an. Plan 3 DM/qm, nun 3 €/qm, trotz sparen. Habt Ihr Rat?

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5 Antworten

Ich fürchte, da kannst Du garnichts tun, denn vor diesem Problem steht jeder hier in diesem Lande, egal ob Wohnungseigentümer, Mieter oder Eigenheimer: Die Kosten steigen auf breiter Front.

Um Dir nur einmal ein Beispiel zu geben: Ich hatte mit meinem Gasversorger einen Festpreisvertrag für 2 Jahre abgeschlossen, der nun zum Jahresende ausläuft. Als ich den neuen Tarif erfahren habe, hätte mich fast der Schlag getroffen. Die Preiserhöhung beträgt 25%. Ich habe neulich für einen ausziehenden Mieter die vorläufige Nebenkostenabrechnung für 2012 zusammengestellt. Es gab keine einzige Kostenposition die sich im Vergleich zu 2011 nicht erhöht hatte. Sogar die Grundsteuer, die hier in meiner Stadt für mehr als ein Jahrzehnt konstant geblieben war, ist angehoben worden.

Als Wohnungseigentümerin bezahlst Du über das Hausgeld auch die Instandhaltungsrücklage. Insofern schlagen die Handwerkerkosten ja auch durch. Dank Mehrwertsteuererhöhung und allgemeinen Preisanhebungen bezahlt man heute für die Handwerkerstunde in Euro fast soviel, wie vor 15 Jahren in DM.

Ein Hausgeld von 3,--Euro den Quadratmeter erscheint mir unter Berücksichtigung aller Kostenpositionen nicht besonders hoch. Möglichkeiten zur Einsparung fallen mir wirklich keine ein.

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Sparen bringt überhaupt nichts, denn machen die Energieversorger zu wenig Umsatz weil Hausverwaltung, Eigentümer, Mieter zuviel sparen - wird eben der Preis erhöht – das nennt man dann Wachstum! Der Staat mit seiner Abgabenordnung und Steuerpolitik ist der eigentliche Preistreiber- er will immer mehr für die Politikschwachköpfe in unserem Land die sich generell als Lobbyknechte verkauft haben. MfG

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Hallo.

Eins musst Du mir verraten:

Was hat Hausgeld mit Wasser / Heizung zu tun? Unter Hausgeld versteht man in der Regel Rücklagen, Verwaltungskosten und Instandsetzungsmaßnahme für die WEG, Wasser / Heizung ist eigentlich in den Nebenkosten drin.

Also bitte ein bissen ausdifferenzieren, um was es Dir eigentlich geht.

Auf das Hausgeld kannst Du eigentlich nur bei der WEG-Versammlung einwirken und prüfen, wofür das Geld verwendet wird, wie hoch die Rücklagen sind und ob es nötig ist, noch weitere Rücklagen zu bilden. Evtl. kann man auch den Kostenblock "Verwaltung" prüfen und ggf. austauschen - wenn dieser vergleichsweise hoch ist.

Leider "vergessen" beim Kauf einer Eigentumswohnung die Makler oft, auf das Hausgeld und die Höhe hinzuweisen, sind bei einer 100qm-Wohnung ja auch oft ein nicht unwesentlicher Kostenblock, der bei der FInanzierung berücksichtigt sein will.

Gruß

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Eine gute Hausverwaltung und ein guter Verwaltungsbeirat sollte erreichen, dass die Hausgeldsteigerung nicht über der Inflationsrate liegt. Ich weiß das ist schwer, aber es ist langfristig möglich. Natürlich muss man dabei kreativ sein und bestimmte Maßnahmen durchführen. Ich habe da meine Erfahrung mit.

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Heizkosten/Heizöl so teuer wie noch nie, Strom, Wasser/Abwasser, Gebühren, Verwaltervergütung, Hausmeister wenn vorhanden, Müllabfuhr, Instandsetzungen (Handwerkerkosten) u.v.m alles ist gestiegen und wird weiter steigen. Zu beachten dabei, bei jeder oder in jeder Preissteigerung sind "noch" 19% Mwst beinhaltet Wie schaffst Du es erst ab Dezember zu heizen? Warme Wohnung?

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