Ausziehen mit 17, Jobcenter?

hi erstmals zu mir; ich bin 17 Jahre alt und werde im Januar 2021 volljährig.

ich verstehe mich mit meiner Mutter einfach gaaar nicht mehr seitdem ich 14 bin. Habe ehrlich keine lust mehr das ganze mit ihr ertragen zu müssen. Deswegen möchte ich schon gleich ausziehen!!
ich habe vor einigen Tagen eine zusage für ein Job bekommen wo ich eben als Teilzeit oder Minijobber arbeiten werde (müssen das noch intensiver besprechen meine chefin hatte leider nicht viel zeit wegen den Kunden) da verdiene ich schon mal so um die 450€ (habe eine Wohnung gefunden die 2 Zimmer hat, Gesamtmiete wären 310€)

und im September fang ich eine Ausbildung an da verdiene ich 585€ und zusätzlich bekomme ich ja Kindergeld und noch Unterhaltskosten von meinem Vater. Und dazu will ich noch BAB beantragen.
meine Beraterin meinte dass ich da schon sowieso aus dem Jobcenter raus wäre wenn ich die Ausbildung anfange und mein minijob weitermache (am Wochenende) wie gesagt bekomme dazu Kindergeld und Unterhaltskosten vom Erzeuger.

habe vorhin Einigen Stundenmit meiner Jobcenter Beraterin telefoniert. Die meinte mein Auszug muss erstmals genehmigt werden.

ich frage mich gerade bloß ob es genehmigt wird.
die Wohnung ist in der Nachbarstadt hier (man kann dahin auch mit der Ubahn fahren) und ist nur 10 min zu Fuß von meinem Ausbildungsplatz Entfernt.

von meinem „elternhaus“ brauch ich da schon so 40min mit der Ubahn.

deswegen wäre es ja auch viel besser wenn ich dahin ziehen würde triftiger Grund wäre eben meine Ausbildung für diesen Umzug!

klar könnte ich auch erst mit 18 dahin ziehen aber ich denke nicht dass ich dann gleich wieder so eine billige Wohnung finde und das noch mit tollen 2 Zimmern!! Das ist ja ein Schnäppchen!

also was meint ihr?
denkt ihr ich bekomm den Auszug genehmigt oder eher nicht?

meine Mutter arbeitet nicht und mit meinem Vater haben wir kein Kontakt.

wir beziehen zur zeit Leistungen oder wie das auch heißt. Habe ehrlich keine Lust mehr im Jobcenter zu sein seit 2 Jahren weil ich eben keine Ausbildung gefunden hatte. Naja jetzt habe ich eine und gut ist.
und meiner Mutter von meinem erarbeiteten Geld will ich nichts abgeben dass ist wieder ein anderes Thema!! Die sagt mir warum soll ich denn arbeiten gehen wenn ich da weniger Geld bekomme als wenn ich beim Jobcenter das geld kriege !!! Das ist eine Frechheit und sehr egoistisch!!! Weil am ende wird mir das Geld weggenommen weil sie nicht arbeitet und wir in einer bedarfsgemeinschaft Leben und ich quasi deswegen verpflichtet bin ihr was abzugeben. Will ich aber nicht da sie einfach keine gute Mutter ist!!!

liebe grüße

Hartz IV, jobcenter
Werkstudent + Ehepartner (ALGII) - wird der Beitrag für die KV bei der Berechnung vom Jobcenter berücksichtigt?

Hallo liebe Community.

Ich bin Student Ü25 verheiratet und aktuell Familienversichert.

Ehepartner +Kind erhalten Leistung nach SGBII.

Da demnächst der Anspruch auf Bafög endet, habe ich vor mich in Zukunft als Werksstudent zu bewerben.

Was ich bis jetzt herausgefunden habe, ist das ich mich bei einem Verdienst über 450 als Student (Ü25) selbst versichern muss und nicht mehr über den Ehepartner in der Familienversicherung bin.

Habe etwas recherchiert und wie sich die Berechnung gestaltet habe ich , glaube ich auch Verstanden.

BITTE UM KORREKTUR falls ich hier einen Fehler gemacht habe 🤭.

Zum Beispiel (Annahme):

Mtl Lohn Brutto 1000€

Grundfreibetrag. -100€

900€

-Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll 20% von 900

-180€

Das würde bis hier einen Freibetrag von 280€ bedeuten (Wenn das soweit richtig ist)

Diese sollten wahrscheinlich dann von vom Netto Lohn abgezogen werden richtig?

Und hier stell ich mir die Frage wie das mit dem Beitrag für die Krankenversicherung ist.

Wird diese auch vom Jobcenter berücksichtigt und ggf wie ein Freibetrag gehandhabt?

Habe gelesen das der KV Beitrag auf ca 110€ beläuft.

Im weiteren müsste ich ja dann auch meinen Gesamtbedarf abziehen und das Ergebnis wäre das Einkommen was angerechnet wird ?

Ich hoffe Ihr könnt mir da weiterhelfen und ich konnte das alles einigermaßen klar darstellen.

Liebe Grüße

Studium, ALG II, Hartz IV, jobcenter, Krankenversicherung, SGB II, Versicherung, Werkstudent
Kindesunterhalt und Hartz4?

Hallo,

wir haben folgenden Sachverhalt und wissen nicht ob das alles so okay ist. Und zwar mein Partner hat Unterhaltsverpflichtungen gegenüber 4 Kindern. 2 sind unsere gemeinsamen Kinder und leben auch bei uns im Haushalt. Und 2 stammen aus einer früheren Beziehung und leben bei der Kindesmutter. Mein Partner ist berufstätig in Vollzeit. Zusätzlich bekommen wir aufstockendes Arbeitslosengeld 2, da sein Gehalt nicht ausreicht. Wir haben etliche Jahre immer seine Verdienstbescheinigungen und die Hartz4 Bescheide beim Jugendamt eingereicht. Das hat immer ausgereicht und es kam nie etwas. So jetzt haben wir einen neuen Bearbeiter beim Jugendamt und plötzlich gibt es eine Lohnpfändung. Nach Rücksprache mit dem Mitarbeiter des Jugendamtes wurde uns mitgeteilt das sich daran nichts ändern lässt und das wir zum Jobcenter gehen und uns dort die Differenz holen sollen. Das funktioniert nach Auskunft des Jobcenters bei Lohnpfändung aber nicht. Auf meinen Hinweis zum Hartz4 Bezug, gab es nur die Rückmeldung das dies nicht benötigt wird und auch unwichtig ist. Komisch das es die ganzen 16 Jahre vorher nicht unwichtig war. Desweiteren sagt das Jugendamt das mein Partner den vollen Unterhalt zahlen soll und dieser Betrag dann vom Einkommen bei der Berechnung des Jobcenters abgezogen wird und wir dann mehr Arbeitslosengeld2 bekommen. Also für mich persönlich ist das ja völlig sinnfrei und auch unverständlich....denn wenn das Jobcenter den Kindesunterhalt komplett berücksichtigt könnte ja vom Prinzip her jeder Kindesvater seinen Unterhalt leisten zumindest die Berufstätigen und dann würde es ja auch nie einen Mangelfall geben. Zumal man dann auch nie aus Hartz4 rauskommt. Leider. Sondern sein ganzes Leben darauf angewiesen sein wird. Als Aufstocker. Und wenn man dann doch vielleicht mal mehr verdient, muss man wiederum mehr Unterhalt leisten. Der Umkehrschluss man muss wieder aufstocken weil es zum Leben nicht reicht. Und warum kommt das Jugendamt erst jetzt damit? Wenn das alles so sein sollte, was ich nicht glaube, dann hätte er ja schon 16 Jahre lang Unterhalt zahlen können. Völlig konfus. Hat jemand das auch schon durch oder Erfahrungen damit gemacht. Über Hilfe sind wir sehr dankbar.

Hartz IV, Kindesunterhalt

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