Weiterbewilligung ALG II abgelehnt, Kinderzuschlag + Wohngeld beantragen?

Hallo an alle zusammen.

Ich bin gerade etwas am verzweifeln.

Unser Weiterbewilligungsantrag für ALG II wurde abgelehnt, mit der Begründung wir können unseren Lebensunterhalt durch vorrangige Leistungen (Wohngeld, Kinderzuschlag) bestreiten.

Ich muss dazu sagen, mein Lebensgefährte und ich sind bereits seit länger Zeit krankgeschrieben und gesundheitlich eingeschränkt.

Nun fällt durch die Ablehnung auch unsere Krankenversicherung weg und ich stehe mit 3 Kindern da. Leider bin ich aber auf ärztliche Hilfe angewiesen und benötige die Krankenversicherung.

Ich habe mich bereits bei der Krankenkasse informiert, es bleibt nur die "freiwillige" GKV, die mich im Monat knapp 190€ kosten soll.

Nun ist der Antrag bei der Familienkasse und bei der Wohngeldstelle auch nicht von heute auf morgen bearbeitet, so dass wir momentan von Krankengeld und Kindergeld leben. (Mietzahlung, Strom, etc gestaltet sich sehr schwierig)

Laut Jobcenter bekommen wir angeblich 220€ Kinderzuschlag, Wohngeld kann ich ja noch nicht sagen, wird aber bestimmt auch nicht die Welt sein.

ALGII Aufstockung lag bei etwa 500€.

Wenn ich nun aber die Krankenversicherung und Kita-Essen allein bezahlen muss, liege ich doch wieder unterhalb des ALGII Satzes!?

Widerspruch habe ich natürlich eingelegt, da ich vermute, dass die Ablehnung eher mit der Krankschreibung zu tun hat, sprich ich lt. Paragraph 7 nicht erwerbsfähig bin. (wurde u.a. mit diesem Paragraphen begründet, nicht hilfsbedürftig)

Kann mir hier irgendjemand weiterhelfen, ob das alles so rechtens ist? Und ggf raten was ich ausser dem Widerspruch und den Anträgen bei den anderen Stellen tun kann?

Weiß evtl. auch jemand, ob ich mit einer Gesundschreibung (nur wegen des Amtes, obwohl mein Gesundheitszustand etwas anderes sagt) wieder beim Jobcenter gemeldet bin?

Ich danke schon einmal für entsprechende Antworten.

LG

ALG II, Hartz IV, jobcenter
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Jobcenter fordert Unterlagen (Kontoauszüge) vom Partner der keine Leistungen bekommt?

Hallo,

ein Freund von mir lebt jetzt im März seit einem Jahr mit seiner Freundin zusammen. Er beginnt im März eine Ausbildung im geschützten Rahmen (finanziert durch die Bundesagentur für Arbeit) und seine Freundin studiert und arbeitet in Teilzeit. Sie bekommt insgesamt knapp 1250€ netto vom Arbeitgeber und 250€ Halbwaisenrente.

Die Miete beträgt 1000€ warm, wovon jeder 500€ bezahlt. Sie ist die Hauptmieterin und er hat einen Untermietvertrag.

Er bekommt durch die Ausbildung 716€ Ausbildungsgeld, Fahrtkostenzuschuss und 280€ für die Miete vom JC.

Jetzt hat mein Freund erstmal einen Weiterbewilligungsantrag gestellt und ein Schreiben vom JC bekommen, dass die Unterlagen (Kontoauszüge aller Konten) von seiner Freundin benötigen, was mich sehr wundert. Soweit ich weiß dürfen die zwar Auskunft verlangen, aber da seine Freundin keine Leistungen bekommt, muss sie auch nichts nachweisen.

Natürlich weigert sie sich auch, dem Amt mit dem sie nichts am Hut hat, private Unterlagen rauszugeben. Auskunft über Ihre Einkünfte würde sie aber geben.

Beide leben zwar zusammen, aber gewirtschaftet wird getrennt und es besteht kein gegenseitiger Einstandswille.

Jetzt meine Frage: Wenn Sie Ihre Einkommensverhältnisse angeben würde, hätte das negative Auswirkungen?

Er hat erstmal ein Schreiben aufgesetzt, aus dem hervorgeht, dass sie nach wie vor getrennt wirtschaften, nicht füreinander einstehen und das sie nichts mit seiner BG zu tun hat und er auch kein Recht hat, Ihre Unterlagen einzusehen bzw. weiterzureichen.

Vielen Dank im voraus

ALG 2, ALG II, jobcenter, Sozialrecht
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Hilfe, nur meine 2 Kontos habe ich, muss ich an Jobcenter zurückzahlen?

Hallo liebe Leute ,

ich zweifele mich immer noch , weil Jobcenter für mich ganz neu ist. Ich habe Sorgen um meine Lebens gemacht. Weil ich schwanger und allein lebend bin! Ich habe Schwerbehinderterausweis (100%) da , weil ich hörgeschädigt bin und andere Grund da habe ! Mein Freund kommt erst im April aus Ausland bei mir. Ich war lange 8 Jahre im Firma gearbeitet, wie gewohnt!
Ich möchte gerne was an euch fragen und Tipps mir geben!

Ich habe seit Dezember.2019 bei Arbeitsamt für ALG 1 beantragen, weil ich frisch arbeitslos bin. Ich bekam nur 625 Euro von ALG 1. Ich dachte ,Ohje das ist ja wenig Geld. Danach habe ich an Jobcenter sicher beantragen, um einbisschen Geld dazu bekommen, damit kann ich sicher an die Miete , Stromrechnung, Handy usw bezahlen.

Meine Sparkonto ist 6000 Euro und meine Haupt-Konto ist normale wenig.
Ich bekam schon Abfindungsgeld von Firma, dann überweise ich Geld auf meine Sparkonto.

—> Ich habe ja KEINE Lebensversicherung und Bausparvertrag da, weil ich so wenige Geld verdienen habe! Ich habe auch keine Erbschaft-Geld da!!! Ich habe auch keine Auto bzw Führerschein. Nur Sparkonto und Konto , mehr nix!

Die JC-mitbearbeiter sagte , vielleicht muss Rückzahlung. Ich war so betroffen! Er sagte abwarten erstmal berechnen, bis Bescheid sagen. Hoffenlich nix!

Muss ich meine Sparkonto an Jobcenter Rückzahlung, oder ??

Ich möchte gerne bald wichtig Babykleider, Kindermöbeln für mein Kind und Waschmaschine kaufen! Ich hab einfach Angst ,wenn ich mein Sparkonto so wenig bekomme.

Naja ich kenne Gesetze von Jobcenter nix gut aus! Weil ich noch nie arbeitslos gewesen war.

Entschuldigung höflich bitte , dass ich nix perfekt deutsch Sätze schrieben könnte.

Vielen herzlichen Danke und LG

ALG II, jobcenter
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ALG II Ablehnungsbescheid Zuflussprinzip?

Einen schönen guten Abend,

ich habe folgende Frage.

Ich hab am 4.11. ein Antrag auf ALG II gestellt, da ich nur in der Hochseasion (Sommer) Vollzeit arbeite. Ich hab nochmal Lohn für Okt. am 01.11. bar ausgezahlt bekommen, 1.100,-€. 

ALG I wurde abgelehnt, weil ich die 12 Monate noch nicht zusammen habe. 

Am 19.11. hab ich brutto 622,-€ Überstunden bar ausgezahlt bekommen (Chef hat es nicht versteuert), auf der Lohnabrechnung als Vorschuss angegeben! 

Im ersten Teil des ALG II Bescheids wurde für den Monat Nov. ALG II abgelehnt, weil im Monat Nov. mein Einkommen zu hoch ist, Lohn von Okt. 1.100,-€ der am 01.11. bar ausgezahlt wurde. Von den 622,-€ Überstunden, die am 19.11. bar ausgezahlt wurden kein Wort in diesem Bescheid.

Nun der zweite Teil des ALG II Bescheids, Bewilligung bis nächstes Jahr Mai mit Berücksichtigung der bar ausgezahlten (nicht versteuerten) Überstunden im Nov.!!!  

Das Jobcenter weiß, dass die Überstunden nicht korrekt abgerechnet wurden und die Lohnabrechnung null stimmt. Hab das mit den Damen in der Leistungssachbearbeitung persönlich besprochen.

Ich denke, dass beim Jobcenter das Zuflussprinzip maßgebend ist, oder nicht?

Warum wird mir jetzt von Dez. bis Mai jeweils 103,-€ abgezogen vom Regelsatz. Die Überstunden wurden am 19.11. bar und auch noch brutto mit falscher Lohnabrechnung von meinem AG an mich übermittelt. 

Abgesehen davon, dass bei der Berechnung der Überstunden und der Lohnabrechnung nichts stimmt!

Warum rechnet mir das Jobcenter die ausgezahlten Überstunden vom 19.11. die nächsten 6 Monate an, wenn ich einen Ablehnungsbescheid für den 01.11. bis 30.11. bekommen habe, weil in diesem Monat zuviel Einkommen vorhanden war und das Zuflussprinzip maßgebend ist?

Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann???

Danke.

ALG II
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Jobcenter/ALGII verlangt 6-7 JAHRE alte Dokumente, rechtens?

Hallo,
Ich war wieder bei meinen Eltern zu Besuch und die haben mir einen ALGII Brief gezeigt indem steht, da sie für Leistungen ab den 01.01.2020 nicht Entscheiden können, da folgende Dokumente fehlen und dann waren von jedem Familien Mitglied 4-5 Dokumente aufgelistet von 2012-2014, darunter Lohnabrechnungen und NEBENKOSTENABRECHNUNGEN.

Das man die hälfte damals schon abgeben hat ist nicht der rede wert, aber ich habe in alten Dokumenten gesehen und da wurden z.B bei mir für den damaligen Nebenjob LOHNNACHWEISE aufgefordert die man per Kontoauszug überreicht hatte (weil man dafür keine Lohnabrechnugn erhalten hat) und akzeptiert. Jetzt steht aber die wollen die Lohnabrechnung und in klammer (Kontoauszüge sind kein ausreichender Nachweis!) Vielleicht ist Kontoauszug kein ausreichender Nachweis, aber warum evrlangt man das 7 Jahre später? Dürfen die das? Meine Eltern machen sich nämlich Sorgen, da drin steht, dass wenn man bis zum 25.12.2019 nicht zusendet wird es gekürzt oder entzogen.

Ich meine was haben 7 Jahre alte Dokumente für die jetzige Situation zutun, das sie nicht entscheiden können? Wenn die damals die Kontoauszüge akzeptiert haben, dann können die doch nicht 7 JAHRE später was anderes verlangen oder doch?

Ich schreibe jetzt, weil meine Eltern IMMER alles rechtzeitig abgegeben haben, auch Sachen die 6-7 Jahre alt waren aber jetzt reicht es halt langsam. Letztes Jahr war es ähnlich da wollten die zum Beispiel weniger wie die Lohnabrechnugen von Juli-September 2012 und jetzt wollen die viel viel mehr und darunter Sachen wie von Oktober-Dezember 2012, wieso sagten die letztes Jahr nicht direkt von Januar bis Dezember statt jedes Jahr nur 2-3 Monate zu verlangen?

Dürfen die wirklich so alte Sachen verlangen? und wenn ja ist es wirklich der richtige Bescheid zu sagen wir können für den 1.1.20 NICHT ENTSCHEIDEN weil alte Sachen fehlen?

Ich wäre über Antworten so dankbar!

ALG II, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter, Sozialamt
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ALG 2 rückwirkend?

Ich hab mich amt 10.09.15 bei der Arbeitsagentur arbeits suchend gemelde und Antrag auf Arbeitslosengeld 1 gestellt. Vom 28-30.9.15 war ich stationär in Behandlung gewesen. Hin und Her, diese Unterlagen fehlen, kein Bescheid u.s.w. Am 1.12.15 habe ich dann zum ersten mal eine Nachzahlung erhalten. Anfang Januar kein weiteres Geld ist gekommen. Sofort zur Arbeitsagentur und Dampft gemacht. Rausgekommen ist das die einen Fehler gemacht hatte. Und zwar haben die mich einfach abgemeldet, da die angenommen haben ich wäre immer noch stationär in Behandlung und nach 6 Wochen zahlt dann nicht mehr die Arbeitsargentur sondern die Krankenkasse. Bescheingung das ich nur 2 Tage da war wurde meinerseits erbracht. Hab dann paar Tage später dann nochmal eine Nachzahlung erhalten und ende Januar mein offizielles Arbeitslosengeld 1. Da mein Arbeitslosengeld 1 unter dem Existenzminumum liegt hab ich beim Jobcenter zeitgleich einen Zuschuss von Arbeitslosengeld 2 beantragt. Heute hab ich endlich den Bewilligungsbescheid bekommen das ab Januar aufstockendes ALG 2 bekomme.

Da nachweislich die Arbeitsagentur in meinen Fall scheisse gebaut hat und ich somit die ganze zeit keinen Bewilligungsbescheid von ALG 1 hatte konnte ich natürlich auch nicht vorher einen Zuschuss von ALG 2 beantragen. Theretisch stand mir aber dieses Geld eigentlich zu. Hab ich eine Chance das Geld rückwirgend für disesen Zeitraum zu erhalten?

ALG, Alg 1, ALG 2, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, jobcenter
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Ich werde bald ausgesteuert, Widerspruch gegen abgelehnten Teilhabe-Antrag läuft, die Arbeitsagentur lehnt Nahtlosigkeitsregelung (§145) ab, was soll ich tun?

Hallo zusammen,

bin 40, werde bald ausgesteuert und bin noch angestellt.

Habe bereits eine med. Reha gemacht, von dort entlassen mit weniger als 3 Stunden arbeitsfähig im gelernten Beruf, mehr als 6 in anderen Berufen. Zusammen mit der Klinik-Oberärztin habe ich Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bei der Rentenversicherung gestellt. Der wurde abgelehnt. Hierauf mit Hilfe vom VDK und Attest von meinem Arzt Widerspruch eingelegt.

Ende November werde ich ausgesteuert und war schon bei der Arbeitsvermittlerin der Afa, die mir sagte, dass die Nahtlosigkeitsregelung bei mir nicht greift, da die RV den Antrag abgelehnt hat, betrachtet mich die Afa als arbeitsfähig im alten Beruf, auch wenn ich Widerspruch eingelegt habe. Den medizinischen Fragebogen und die Schweigepflichtsentbindungen habe ich schon abgegeben.

Da ich noch angestellt bin, muss ich jetzt entweder von meinem Arbeitgeber eine Bescheinigung einreichen, dass er keine leidensgerechte Stelle für mich frei hat - wobei in dem Formular das ich von der Afa erhalten habe kein solcher Passus enthalten ist. (da geht's nur um Kündigungsfragen)

Wie mache ich das am besten? Muss mein AG da selber was schreiben?? ODER sollte ich mit Bescheinigung von meinem Arzt bei meinem Arbeitgeber kündigen??

Und das nächste - die Vermittlerin hat mir schon gesagt, dass sie mich dann in meinem alten Beruf vermitteln wird, da sie davon ausgeht, dass ich den zumindest teilweise ausüben kann.

Kann ich hier darauf bestehen, dass ich in ein ungelerntes Berufsfeld (z.B. Gärtnerin) vermittelt werde, während ich auf die Bewilligung der Umschulung durch die RV warte??

Und wie muss ich dann wegen Krankschreibung vorgehen? Bei Nahtlosigkeit muss man weiter krank geschrieben sein. Andernfalls, geht es nur ohne Krankschreibung, da man nicht vermittelbar wäre. Sollte ich mich vorsorglich, falls die Nahtlosigkeit vllt rückwirkend genemigt wird, weiter krank schreiben lassen, diese aber der Afa nicht vorlegen? -----------------------------------------------------------------------------

Fragen über Fragen. Hoffe jemand kann mir Licht ins Dunkel bringen. Vielen, vielen Dank für Eure Antworten.

ALG II
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