Arbeitsagentur fordert Ausbildungsgeld zurück / kein nachträglicher Ausgleich durch's Jobcenter?

Hi, ich werde nirgendwo zu diesem Thema fündig daher versuche ich es nun hier. Zunächst der Sachverhalt: ich habe mich in einer durch die Arbeitsagentur geförderten Ausbildung befunden. Dafür habe ich von der Arbeitsagentur Ausbildungsgeld erhalten. Daneben hatte ich (wegen eines höheren Gesamtbedarfs als das Ausbildungsgeld gedeckt hätte) weiterhin Anspruch auf ALG2, auf welches das Ausbildungsgeld wie eine Art Einkommen angerechnet wurde. Wichtig: es galt hier nie das Zuflussprinzip! D.h. das Ausbildungsgeld, auf das ich z.B. im Januar Anspruch habe, mir aber erst nachträglich zu Beginn des Februars ausgezahlt wird, wurde auf mein ALG2 im Januar angerechnet (und nicht nach Zufluss im Februar)! Dadurch hatte ich zu Beginn der Ausbildung auch echt ein Problem, weil ich (vorher komplett ALG2 vom Jobcenter) diese Lücke zwischen angepasstem ALG2 und erster Auszahlung des Ausbildungsgeldes überbrücken musste - damals wusste ich vom Zuflussprinzip noch nichts.

Komme ich zu meinem Problem:

Kurz vor Ende des Monats April wurde meine Ausbildung seitens der Agentur gecancelt (Gründe sind erst einmal unwichtig - wichtig ist nur, dass es nichts mit irgendeinem schuldhaften Verhalten meinerseits zu tun hatte). Das Ausbildungsgeld war zu dem Zeitpunkt aber schon für Anfang Mai in voller Höhe zur Auszahlung angeordnet worden und wurde entsprechend ausgezahlt. Ganz logischerweise hat die Agentur das Ausbildungsgeld für diese letzten Tage (knapp 100€) direkt zurückgefordert, weil es mir aufgrund der Beendigung nicht mehr zustand und ich habe es auch sofort zurückgezahlt. Das habe ich beim Jobcenter eingereicht mit der Bitte mein ALG2 für April nachträglich zu korrigieren, weil zu Beginn des Monats ja noch mit dem vollen Ausbildungsgeld für April gerechnet wurde. Das wurde mit dem Verweis auf das Zuflussprinzip abgelehnt, obwohl das unter den gegebenen Umständen gar keinen Sinn macht. Dann hätte das Ausbildungsgeld für April auch erst im Mai (Zuflussmonat) angerechnet werden dürfen (da ich im Mai aber kein Anspruch mehr auf Ausbildungsgeld als Sozialleistung habe - als die zählt es nämlich eigentlich - wurde mir entsprechend für Mai wieder mein volles ALG2 bewilligt und ausgezahlt; immerhin das lief korrekt).

Das Ende vom Lied ist jetzt also, dass mir diese 100€ fehlen, die die Agentur zurück wollte und mir das Jobcenter nachträglich betrachtet zu wenig ausgezahlt hat. Und das ist schon nicht ohne... Das sind für mich zwei Wochen Lebensmittel-Einkauf.

Ist das so rechtens, wenn zuvor alles ganz anders und entgegen einem angeblich sonst angewendetem Zuflussprinzip von den Ämtern gehandhabt wurde? Ich werde da natürlich auch hinterher telefonieren, aber das fuchst mich gerade so sehr, weil das nach meiner Logik einfach nicht angehen kann... wenn vielleicht irgendwer dazu etwas weiß, wäre ich mega dankbar für Antworten.

Grüße gehen raus!

ALG II, Arbeitsagentur, Einkommensanrechnung, jobcenter, Rückforderung
Probleme mit Kindergeld und Arbeitslosengeld II?

Hallo ich würde erst gerne sagen, ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe.

Meine Mama hat im März das Arbeitslosengeld II beantragt und ab April erhält sie das Arbeitslosengeld II, aber das ist vorläufig, weil das Jobcenter meinte, das Jobcenter benötigt noch etwas Nachweis über Kindergeld für mich und ihre Rentenversicherungsnummer usw.

meine Mutter wusste gar nicht, Sie hat das Recht auf Kindergeld zu beantragen, weil ich über 18 Jahre alt bin.

Sie hat das Kindergeld beantragt und danach die Entscheidung von Familienkasse ans Jobcenter weitergeleitet.( sie hat ihre Rentenversicherungsnummer auch mitgeteilt.)

in der Entscheidung des Kindergeldes von Familienkasse steht:

Der Anspruch gilt Ihnen gegenüber für den Zeitraum von April 2022 bis enschließlich Mai 2022 in Höhe von 438,00 Euro nach § 74 Abs. 2 EStG in Verbindung mit § 107 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) als erfüllt. Die für die Zahlung von Arbeitslosengeld II zuständige Stelle der Stadt Lörrach hat in dieser Höhe einen Erstattungsanspruch nach § 74 Abs. 2 EStG in Verbindung mit §§ 103, 104 SGB X geltend gemacht, da für den gleichen Zeitraum Kindergeld vorgeleistet wurde. Sie erhalten für den genannten Zeitraum keine Leistungen ausgezahlt.

Aber als Arbeitslosengeld II hat sie für April und Mai nur 590 und noch etwas Euro erhalten ( Regelbedarf und Miete) also in der Entscheidung von Jobcenter steht nie Vorleistung von Kindergeld oder wurde nie Vorleistung Kindergeld erwähnt, sondern das Jobcenter benötigt noch Antrag auf Kindergeld als Nachweis.

Ich bin mit dem Gesetz nicht vertraut, daher weiß ich nicht, ob diese Entscheidung richtig ist.

Und dann jetzt hat sie weniger Arbeitslosengeld erhalten wie im Schreiben steht.

(im Schreiben:635 noch etwas Euro für Juni, auf dem Konto: 446 Euro)

über den geänderten Betrag hat sie gar keinen schriftlichen Bescheid bekommen.

Sie weiß es nicht, was sie machen muss.

ALG II, Kindergeld
Kindergeldrückforderung trotz Anrechnung auf ALG II und Fehlinformationen?

Hallo liebe Community!

Im Namen eines Bekannten recherchiere ich etwas herum, da bei diesem folgender Sachverhalt vorliegt. Vielleicht könnt ihr Tipps und Erfahrungsberichte geben!

Vorgeschichte : mein Bekannter (24) nahm an einer Maßnahme vom Jobcenter teil, wo er sich auf das Berufsleben vorbereitet und Bewerbungen bzgl. Ausbildung geschrieben hatte. In der Zeit hatte er Kindergeld bekommen, was ihm auch zu stand. Auch als er seine Teilnahme im November 2021 beendete, bekam er weiterhin Kindergeld. Da man ihm bei der Maßnahme sagte, man würde folgend auf sein Teilnahmeende einen Bescheid an die FamilienKasse schicken, damit er [Zitat] "es nicht tun muss" und da das Jobcenter, zu dem diese Maßnahme gehörte (nicht das selbe Gebäude, aber dazugehörig), auch nichts dagegen zu sagen hatte, hatte er sich auf die o.g. Worte verlassen und die fortgesetzte Auszahlung des Kindergeldes nicht weiter hinterfragt.

Nun hat er Post erhalten, in der er dazu aufgefordert wird eine vierstellige Summe an die FamilienKasse zurück zu zahlen, da ihm dieses Kindergeld seit seinem Teilnahmeende nicht mehr zu stand und er es dennoch bis Dato erhalten hatte. Wie oben schon geschrieben, hatte man ihm zugesagt, man würde in seinem Namen einen Bescheid abschicken, aber dies wurde offensichtlich doch nicht getan, wodurch er seine Mitwirkungspflicht "theoretisch verletzt" hat. Er hat Einspruch bei der Familienkasse eingelegt und, wie ich hier, schriftlich erläutert, wie all das zu Stande kam. Auch dem Jobcenter hatte er einen Brief zukommen lassen, in der er diese Situation geschildert hatte und gefragt hat, ob es Möglichkeit auf finanzielle Unterstützung gebe. Bspw. Anhand einer Kostenübernahme, welches er in Raten zurückzahlen würde. Bis jetzt hatte er noch keine Antwort von beiden Behörden erhalten und wartet weiterhin (un)geduldig.

Ich bitte hierbei auf Bemerkungen, wie "Hätte er sich besser drum kümmern müssen" o.Ä. Zu unterlassen. Damit ist niemandem geholfen. Viel eher würde ich mich über Tipps freuen, was man noch machen könnte. Würden Kontoauszüge als Nachweis helfen, um zu zeigen, dass er von dem Kindergeld nicht profitiert hat und es angerechnet wurde? Sollte er sich bei der Maßnahme nochmal melden, auch wenn die meisten Mitarbeiter von damals nicht mehr da sind, oder ist das eher aussichtslos? Kann das Jobcenter hierbei überhaupt helfen?

Danke schonmal für die Antworten!

ALG II, Arbeitsamt, Hartz IV, Kindergeld
Wie wirkt sich ein (ungleicher) Tausch von Gegenständen steuerlich und auf einen ALG 2 Bezug aus?

Zur Veranschaulichung der Frage ein Beispiel: (Bitte korrigieren, wenn Annahmen von mir dort falsch sind)

Der fröhliche Frank tauscht seinen Gebrauchs-Laptop mit einem Fremden gegen eine Rolex (nicht gefälscht). Er bezieht zur Zeit Hartz4. Er ist nun in den Besitz eines Luxusgegenstandes gekommen, muss er ihn dem Jobcenter melden? Meiner Ansicht nach wird der Gegenstand nicht als Einnahme/Einkommen gezählt (weil: https://www.vdk.de/rheinland-pfalz/pages/74369/grundsicherung_fuer_arbeitssuchende?dscc=essenc), wird aber in dem Monat nach Zufluss zu Vermögen. Die Vermögensänderung muss angezeigt werden. Nun ist der Wert der Rolex nicht genau bezifferbar, Frank recherchiert und schätzt ihn selbst auf 10.000 € und meldet dies dem Amt. Mit seinem neuen Vermögen liegt er immernoch unterhalb seines persönichen Vermögensfreibetrages, also müsste zunächst nichts weiter passieren. (?)

Frank ist im nächsten Monat knapp bei Kasse und verkauft die Uhr schnell für 8000 €. Dies müsste eine Vermögensumwandlung sein und ebenfalls nicht als Einkommen gemeldet werden. Die Vermögens-Änderung muss er trotzdem mitteilen.

Frank tut es dann aber wieder. Er tauscht als nächstes sein Auto (unter 7500€ Wert ) gegen ein Segelboot (wert ca. 20.000 €). Er meldet die Vermögensänderung, das Amt stellt die Leistungen vorläufig ein, er ist nun zu reich für den Bezug (?). (Hat aber zunächst noch kein Bargeld oder Kontoguthaben). Wichtige Frage: Wird die Zahlung der Krankenkasse durch das Amt nun auch sofort eingestellt? Wenn ja, fragt seine Krankenkasse nach dem Einkommen in diesem Monat. Zählt der Besitz oder der Verkauf des Bootes dann als Einkommen in diesem Sinne? Es ist weder ein gewerbliches Einkommen noch ein Spekulationsgewinn, es ist eigentlich wie ein Sachgeschenk bzw. der Verkauf von Privateigentum. Also gibt er der Krankenkasse entweder 0 € als Einkommen an oder den Verkaufserlös von 18.000 (in dem Fall wird der Höchstsatz veranschlagt)? Die gleiche Frage zum Einkommen ist natürlich auch in Bezug auf die Steuer relevant. Fällt Einkommenssteuer an? Wenn ja als welche Art Einkommen muss das Geld in die Steuererklärung?

Es kann auch sein, dass das Amt die 18.000 € wie ein Erbe auf 6 Monate anrechnet, die Krankenkasse aber so lange weiter zahlt. Angenommen er hätte in den 6 Monaten z.B. 12.000 € HartzBezug bewilligt bekommen (Grundbedarf plus KdU). Er darf in dem Fall also 6000 € behalten, die KV wird weiter bezahlt, es sei denn, er meldet sich vom Hartzbezug ab.

Was ist mit weiterem Vermögen was er danach erhält? Er will noch seine Kaffeemaschine gegen einen Traktor tauschen. Die Tauschs sind sein Hobby, er würde das Boot und den Traktor auch benutzen wenn man ihn denn lassen würde...

???

Ich weiß, ist alles ziemlich lang, kompliziert und eine echte Kopfnuss, aber Antworten und Kommentare dazu, idealerweise mit Gesetzesgrundlage würden mich freuen. :)

ALG II, jobcenter, Recht, Steuern
Kann das Jobcenter erzwingen, den Schulbesuch abzubrechen?

Hallo ihr Lieben, ich habe da mal eine Frage an euch.

Ich bin von NRW nach Niedersachsen gezogen, ich beziehe aktuell vom Jobcenter ALG II. Da ich die letzten Jahre schwer erkrankt war, und es mir wieder ein wenig besser geht, habe ich entschieden, einen Schulabschluss, den Realschulabschluss noch mit 27 nachzuholen, um danach auf direkten Wege in die Ausbildung zu gehen. Auch wenn ich trotz Krankheit in den Jahren zuvor es schon mal versucht habe, aber durch die psychischen Erkrankungen gescheitert bin.

Seitdem bin ich in Vollzeit an einer berufsbildenden Schule beschäftigt. An dieser Schule nimmt man sich außerdem meiner psychischen Erkrankung an, die durch ein Trauma damals ausgelöst wurde, und ich mache erstmals durch die Betreuung vor Ort gesundheitliche Fortschritte nach vielen Jahren. Dieser neue Weg von mir wurde vom Jobcenter auch erst mal akzeptiert. Sie wussten lange vor Ende der Sommerferien, was ich vorhabe, und haben dann auch eine Schulbescheinigung angefordert, und bekommen.

Jetzt meint man aber plötzlich, inmitten des Schuljahres, wo ich seit Ende der Sommerferien Vollzeit beschäftigt bin, diesen Weg anzuzweifeln. Ein Schulbesuch überhaupt, also generell Weiterbildung, stellt man mir nun von heute auf Morgen infrage. Sie begründete das am Telefon mit zwei Punkten. 1. Ich war ja damals bis ich 18 wurde lernbehindert und habe eine Förderschule besucht. 2. Die letzten Schulversuche waren ja gar nicht erfolgreich, das hängt sicher mit meiner damaligen Lernbehinderung und Schule zusammen.

Aber: Ich habe nach dieser Schule noch zwei Abschlüsse nachgeholt. Den Hauptschulabschluss und den Hauptschulabschluss 10. Nach Erfüllung der Schulpflicht und nach Erwerb dieser Abschlüsse, fällt die Behinderung, und der Förderschwerpunkt und Anspruch Lernen damit gesetzlich weg.

Kann mich das Jobcenter jetzt trotzdem dazu zwingen meine Vollzeitbeschäftigung an der Schule aufzugeben? Was kann ich tun?

ALG II, Behinderung, Hartz IV, jobcenter, weiterbildung, Schule und Ausbildung
Jobcenter Hausbesuch bedrängt was tun?

Hallo,

Ich hatte heute einen schrecklichen Tag und möchte mal eure Meinung zu diesem Thema wissen. Ich muss derzeit leider ersatzweise Geld vom Jobcenter beziehen. Ich habe eine Tochter die ist 6 Monate alt. Vom Kindsvater lebe ich getrennt, dieser wohnt in der Nachbarschaft mit seinem Kumpel in einer WG. Er kümmert sich allerdings immer abends um seine Tochter und manchmal nehme ich Pakete für ihn entgegen, da er in der Nachbarschaft wohnt und der Postbote dann öfters mal fragt ob ich die Pakete für die Nachbarschaft entgegen nehmen kann.

Nun zum Jobcenter.

Heute klingelte es an der Tür, nichts ahnend öffnete ich. Standen zwei Mitarbeiter vom Jobcenter dort und wollten die Wohnung kontrollieren. Ich war total perplex und fragte ob Sie es überhaupt dürften. Der Herr zeigte mir seinen Ausweis und sagte ja das dürfen Sie. Mir wurde kein schreiben nix gezeigt, bevor ich überhaupt etwas sagen konnte, stand schon der Fuß von der Dame in meiner Haustür. Und sagte lassen Sie uns jetzt sofort rein. Meine Tochter schlief im Kinderwagen, ich habe angst bekommen. Zack standen Sie in der Wohnung, so öffnen Sie die Schränke und zeigen uns den Inhalt, damit wir sehen können das Sie vom Kindsvater getrennt sind. Ich stand so unter schock. Da fingen die an, an die Schubladen zu gehen. Meine Unterlagen durch zusuchen. Sie fanden im Flur eine Männerjacke, daraufhin sagte ich die hat mein ex freund gestern vergessen als er die kleine ins Bett gebracht hatte und nach Hause gegangen ist, das kann ja jeder sagen wurde mir vorgeworfen. Mein Kleiderschrank wurde durch wühlt. Ich trage gerne Oversize Pullover, da wurde mir sofort angedichtet das es sich um Pullover von meinem Ex handelt. Irgendwann sagte ich es reicht jetzt, dann wollten Sie noch mein Handy durchsehen. Mein Badezimmer schrank wurde geöffnet und ausgeräumt. Ich war mit den nerven am ende. Ich muss dazu sagen das ich 4 Jahre unter schweren Depressionen gelitten habe und ich so glücklich war das ich endlich dank langer therapie damit Leben kann, dass heute hat mich so runtergezogen. Die Dame hat mich zwischendurch angeschrien ich soll aufhören zu heulen. Sie meint wenn ich pech habe wird mir nun das Geld entzogen, weil es sich ja um Sozialbetrug handelt. Weil sich drei Dinge von meinem Ex Freund in der Wohnung befinden, das war einmal die Jacke, ein Pullover und ein Paket was ich heute für ihn angenommen hatte. Was kann man gegen solch ein Verhalten tun? Ich habe jetzt schreckliche Angst, dass ich bald mit meiner Tochter auf der Strasse sitze, weil das Jobcenter behauptungen aufstellt und mir nachher das Geld streicht und ich somit mir keine Wohnung mehr leisten kann.

ALG II, Hartz IV, jobcenter, Recht
ALG 2 weiterbewilligung wie lange?

Hei, Ich leide an Ptbs und lebe aktuell leider von ALG2 und habe dazu eine gesetzliche Betreuerin. Ich bekomme seit Mai 2021 Hartz4 und meine Betreuerin ist auch dafür zuständig. Normalerweise überwiesen die vor Monatsende und am 4. Oktober ist leider noch nix eingegangen und habe auch kein Schreiben bekommen, da alles bei meiner Betreuerin landet. Ich hatte sie dann sofort angerufen und gefragt.. sie wüsste auch nix und sollte warten oder haben mich vlt vergessen. Später rief sie mich dann an und sagte sie bräuchte paar Unterlagen wegen Weiterbewilligung und das ich eig von denen ein Schreiben bekommen hätte sollen.. Naja bis jetzt habe ich noch kein Geld erhalten und erreiche meine Betreuerin auch nicht. Habe dann beim Gesundheitsamt nachgefragt (bin bei jmd. in Beratung) und sie sagte das sollte eig in einer Woche bearbeitet sein und würde auch mit meiner Betreuerin reden... ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber irgendwie ist meine Betreuerin voll unzuverlässig und habe das Gefühl sie würde sich nicht richtig um meine Angelegenheiten kümmern.. gibt so paar Sachen, die ich drauf angesprochen habe schon vor Monaten, was bis jetzt irgendwie nicht erledigt wurde.. Meine Frage wäre eigentlich.. wisst Ihr wann ich mit einer Überweisung rechnen könnte.. oder zahlen die dann nur für November und Oktober geht nicht mehr? Kenne mich da nicht so aus. Bin für jede Antwort dankbar :)

ALG II
Widerspruch möglich bzgl. Erstausstattung in Gutscheinen vom Jobcenter?

Hallo,

ich habe für mich und meine Bedarfsgemeinschaft (2 Erwachsene + 1 Kind) einen Antrag auf Erstausstattung inkl. Elektrogeräten für die Wohnung beim Jobcenter gestellt. Der Antrag wurde nun auch bewilligt, allerdings in Form von Gutscheinen (Wert gesamt ca. 2000€).

In meinem Antrag bat ich allerdings um Überweisung auf mein Bankkonto.

Laut Harald Thome (Richtlinien des kommunalen Trägers vom 01.01.21) zahlt mein zuständiges Jobcenter die Erstausstattung in Form von Geld- oder Sachleistung als Pauschale aus. Laut telefonischer Auskunft bei der Teamleitung des Jobcenters wurde mir mitgeteilt, dass diese aufgrund einiger schlechter Erfahrungen nun hauptsächlich Gutscheine ausstellen.

Da wir kein Sozialkaufhaus im Landkreis haben sind die Gutscheine laut Jobcenter überall wo sie diese annehmen gültig. Ich kann also z. B. bei XXL Lutz einkaufen und das Jobcenter überweist dann den Betrag ans Möbelhaus. Allerdings steht auf den Gutscheinen z. B. 40€ für Staubsauger, 10€ für Lampe.

Auf Nachfrage wie es denn ist wenn ich etwas online bestellen möchte, z. B. bei Otto wurde mir mitgeteilt, dass ich etwas ja auf Rechnung bestellen könnte und die Rechnung dann beim Jobcenter einzureichen ist, damit diese es an Otto überweisen.

Nun ist es ja so, dass z. B. für eine Couch 150€, Waschmaschine 300€, usw. Pauschale bezahlt werden. Wenn ich mir jetzt aber teurere Produkte bestelle und die Rechnung einreiche, meckert das Jobcenter bestimmt. Ich finde es außerdem diskriminierend, dass sie somit jeden einzelnen Gegenstand den ich kaufe dokumentiert haben und ich somit auch nur ungefähr meinen Pauschalbetrag verwenden kann. Außerdem müsste ich bei Privatverkäufen über ebay Kleinanzeigen erwähnen, dass dies durch das Jobcenter überwiesen wird, worauf sich mit Sicherheit keiner einlässt. Außerdem möchte ich das auch gar nicht erwähnen sondern einfach ohne langes Hin und her meine Wohnungseinrichtung kaufen können.

Ist das denn so rechtens?

Diese Rechtssprechungen habe ich bereits aus dem Internet herausgefiltert:

Die Erstausstattung kann als Sach- oder Geldleistung gewährt werden (§ 24 Abs. 3 S. 5 SGB II -E). Geldleistung hat Vorrang (LPK SGB II, 2. Aufl., § 23 Rz 16; Eicher/Spellbrink 2. Aufl. § 23, Rz 37),

Sachleistungsgewährung ist tendenziell diskriminierend (LPK SGB II, 2. Aufl.,§ 4 Rz 9).

Der Geldleistungsanspruch kann auch über das Wunschrecht (nach § 33 S. 2 SGB I) begründet werden

Das Gesetz sieht hier für Erstausstattung für die Wohnung einschließlich Haushaltgeräten gem. § 23 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 SGB II keine Kontrolle vor (gilt generell für § 23 Abs. 3 SGB II).

Meint ihr ob ein Widerspruch mit diesen Urteilen gegen die Auszahlung in Form von Gutscheinen erfolgreich sein könnte?

Ich bedanke mich im Voraus recht herzlich und freue mich auf eure Rückmeldung!

ALG II
ALG II und Auszahlung einer privaten Unfallversicherung?

Hallo,

folgende Situation:

Ich hatte weniger als 100€ auf meinem Konto als ich im Februar 2021 mein Studium abbrechen musste und ALG II beantragte. Der Antrag ging recht schnell und seit März erhalte ich monatlich ALG II. Im Juni 2019 hatte ich einen Unfall, bei dem ich meinen rechten Fuß stark und dauerhaft verletzte. Mein Vater hatte vor Jahren eine private Unfallversicherung für mich abgeschlossen. Bei der privaten Unfallversicherung habe ich nun Invaliditätsansprüche geltend gemacht. Die Unfallversicherung hat mir vor Kurzem geantwortet und mir 2% der Versicherungssumme auf mein Konto überwiesen (3000€). Ich bin 31 Jahre alt, mein Schonvermögen ist also 4650€. Ich bin jetzt immernoch unter meinem Schonvermögen, auf meinem Konto sind zur Zeit 3021€. Seit 2 Wochen bin ich auch in einer Maßnahme vom Jobcenter, die mir eine Umschulung gibt.

Ich habe jetzt voller Panik versucht selbst zu recherchieren.

Wenn ich es richtig verstanden habe: Dadurch dass ich das Geld nicht bereits besessessen habe, als ich den Antrag gestellt habe, ist es kein Vermögen und Schonvermögen ist also egal?!

Zahlungen aus einer privaten Unfallversicherung sind anscheinend Einkommen?

Bedeutet das jetzt, sobald ich dem Jobcenter die 3000€ für meinen kaputten Fuß melde, wird mir ALG II abgesprochen, ich muss die 3 Monate Zahlungen zurückzahlen, ich verliere all mein Geld, bin wieder bei 0, zusätzlich verliere ich meine Umschulungsmaßnahme, werde also in den totalen Ruin geworfen?

Ich weiß nicht mehr weiter...

ALG II, Hartz IV, Unfallversicherung, Arbeitslosengeld II
ALG II - Erstwohnsitz kostenfrei, Zweitwohnsitz Kosten?

Sehr geehrter Anwalt,

ich wurde zum 01.10.2020 arbeitslos. Hatte seit 2019 einen Erst- und Zweitwohnsitz.

Am Erstwohnsitz entstehen mir keine Kosten, am Zweitwohnsitz zahle ich die Miete.

Während des Bezuges von ALG I wurde mir das ALG I und sogar Wohngeld bei der Wohngeldstelle des Zweitwohnsitzes genehmigt.

Zum 01.06.2021 falle ich in den Bezug des ALG II, die Wohnsituation mit dem Erst- und Zweitwohnsitz soll weiterhin so bestehen bleiben.

Wie kann ich es beim Jobcenter des Erstwohnsitzes durchsetzen, Dass dieses mir die Kosten für den Zweitwohnsitz bezahlt.

Es sind Vorteile von beiden Wohnsitzen zu vermerken.

1. Bessere Möglichkeiten an einem der Wohnsitze bzw. im Umkreis und dazwischen einen Arbeitsplatz zu erhalten. Da der Weg zur Arbeit viel kürzer wäre. Somit die Verspätungen bzw. Ausfallquote niedriger wäre. Geringe Fahrkosten.

2. Ich muss mich nicht zwischen den Wohnsitzen entscheiden, so kann ich weiterhin offiziell an beiden Orten wohnen.

3. Durch die doppelte Haushaltsführung kann ich aus beruflichen Gründen nach der Anstellung monatlich bis zu 1.000 Euro an Unterkunftskosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

4. Soziale Kontakte zur Familie, zu Freunden und Bekannten, an beiden Wohnsitzen bleiben erhalten und können gepflegt werden, so wie soziale Bindungen an meinem Heimatort bleiben bestehen.

5. Absehbarkeit und Dauer der auswärtigen Beschäftigung wäre gewährleistet.

6. Langfristig ist der Zweitwohnsitz deutlich günstiger als dauerhaftes Übernachten im Hotel oder pendeln von 55 km einfacher Strecke. Da ich kein Pendler bin.

7. Einsparungen bei der Kfz-Versicherung. Die Höhe der Versicherungsprämie ist abhängig vom Wohnort. Niedrigere Beiträge bei der Kfz-Steuer.

8. An meinem Zweitwohnsitz werden zwei Pflegebedürftige meinerseits gepflegt und unterstützt.

9. Somit ist es gewährleistet, dass ich zur Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt jederzeit und in kürzester Entfernung zur Verfügung stehe.

10. Die Postadresse ist die Wohnanschrift meiner Eltern angegeben, diese Befindet sich zwischen dem Erst- und Zweitwohnsitz. Sonst bin ich jederzeit telefonisch und per E-Mail erreichbar.

11. Seit Beginn der Arbeitslosigkeit bin ich ohne nennenswerte Verzögerung in der Lage, auf schriftliche oder mündliche Anfragen oder auch auf Angebote seitens der ARGE zu reagieren, da diese wie beschrieben an die Postanschrift geleitet werden und an meine E-Mail Adresse. Zusätzlich ist es mir möglich persönliche Termine bei der zuständigen ARGE jederzeit pünktlich wahrzunehmen.

Soweit so gut.

Ich hoffe Sie können mir bei meinem Anliegen rechtlich weiterhelfen.

Mit Freundlichen Grüßen und Dank im Voraus.

ALG II, Hartz IV, Zweitwohnsitz
Wird Erwerbsminderungsrente von meiner Mutter für meinen Antrag auf Hartz 4 (ALG 2) angerechnet?

Guten Tag, ich suche bereits etwas länger im Internet nach einer Lösung bzw. zu einem klaren Entschluss für mich. Ich habe Hartz 4 (ALG 2) beantragt und die Leistungen wurden abgelehnt, weil wir in der Bedarfsgemeinschaft zu viel Geld verdienen. Mein Vater bekommt normales Gehalt (ist also in Arbeit), meine Mutter bezieht Frührente (volle Erwerbsminderungsrente), meine zwei Geschwister haben eine Ausbildung und ich bin seit anfang Januar aufgrund einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung arbeitssuchend und demnach arbeitslos. Ich beziehe bereits Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) und bekomme 213€. Ich habe nachweisliche Raten in Höhe von 370€ die Monat für Monat zahlen müsste. Auch wenn ich mich mit meinen Eltern gut verstehe sehe ich nicht ein, dass die mir jeden Monat, solange ich arbeitssuchend bin 157€ geben müssen, ob die das Geld dafür haben, oder nicht.

Deshalb meine Frage: Wird bei dem Antrag auf ALG 2 die volle Erwerbsminderungsrente meiner Mutter angerechnet, oder nur ein Teil?

Gibt es Alternativen, sodass meine Eltern nicht jeden Monat mir die 157€ geben müssen, ob sie es nun können oder nicht, oder wie sieht es aus?

Und ja, mir ist klar, das rbeit finden natürlich das Beste wäre, aber aktuell habe ich nunmal keine Arbeit und brauche ja trotzdem das Geld.

Achso, ich bin 20 Jahre alt und werde im April 21, falls die Information nützlich ist.

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten und lasst euer Geld in den Millionen-Bereich gehen :)

Mit freundlichem Gruß, Justin!

ALG II, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld 2, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter

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