ALG2, Elterngeld, Bafög, Alleinerziehend - wer kennt sich aus?

Guten Tag, ich bin 18 Jahre alt, wohne in NRW und habe vor 10 Monaten mein erstes Kind geboren. Ich musste meine Schulausbildung nach der 11. Klasse unterbrechen und beziehe deshalb seit etwa einem halben Jahr Elterngeld und ALG2.

Der Kindsvater und ich lebten bis vor kurzer Zeit zusammen in meiner Wohnung, welche zu 2/3 vom Jobcenter bezahlt wurde, da der Kindsvater eine Ausbildung absolviert und seinen Teil selber bezahlen kann.

Außerdem bekomme ich 190€ Kindergeld für unser Kind und bis nächsten Sommer 150€ Elterngeld. Da ich endlich einen Kita-Platz bekommen habe, steige ich im neuen Schuljahr wieder in die Schule ein und kann mein Wirtschafts-Abitur machen. Ab dann soll ich laut Jobcenter Schüler Bafög beantragen, allerdings kann mir nicht einmal meine Schule sagen, ob mein Bildungsgang Bafög-berechtigt ist.

Da ich mich leider von meinem Freund getrennt habe, bin ich nun alleinerziehend und wüsste jetzt gerne, ob und was ich nun beantragen kann ( beim ALG2 und Elterngeld ) und welche Unterlagen ich dazu benötige. Außerdem wüsste ich gerne, ob und wie lange das Jobcenter die Miete meines Exfreundes übernimmt, bis ich eine andere Wohnung in der Nähe gefunden habe. Im Internet stehen hunderte verschiedene Aussagen zu dem Thema, da kaum einer den gleichen Fall erlebt wie ich.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Liebe Grüße, Leah

ALG 2, ALG II, alleinerziehend, BAföG, Elterngeld, Kindergeld, Berufskolleg
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ALG 2 rückwirkend?

Ich hab mich amt 10.09.15 bei der Arbeitsagentur arbeits suchend gemelde und Antrag auf Arbeitslosengeld 1 gestellt. Vom 28-30.9.15 war ich stationär in Behandlung gewesen. Hin und Her, diese Unterlagen fehlen, kein Bescheid u.s.w. Am 1.12.15 habe ich dann zum ersten mal eine Nachzahlung erhalten. Anfang Januar kein weiteres Geld ist gekommen. Sofort zur Arbeitsagentur und Dampft gemacht. Rausgekommen ist das die einen Fehler gemacht hatte. Und zwar haben die mich einfach abgemeldet, da die angenommen haben ich wäre immer noch stationär in Behandlung und nach 6 Wochen zahlt dann nicht mehr die Arbeitsargentur sondern die Krankenkasse. Bescheingung das ich nur 2 Tage da war wurde meinerseits erbracht. Hab dann paar Tage später dann nochmal eine Nachzahlung erhalten und ende Januar mein offizielles Arbeitslosengeld 1. Da mein Arbeitslosengeld 1 unter dem Existenzminumum liegt hab ich beim Jobcenter zeitgleich einen Zuschuss von Arbeitslosengeld 2 beantragt. Heute hab ich endlich den Bewilligungsbescheid bekommen das ab Januar aufstockendes ALG 2 bekomme.

Da nachweislich die Arbeitsagentur in meinen Fall scheisse gebaut hat und ich somit die ganze zeit keinen Bewilligungsbescheid von ALG 1 hatte konnte ich natürlich auch nicht vorher einen Zuschuss von ALG 2 beantragen. Theretisch stand mir aber dieses Geld eigentlich zu. Hab ich eine Chance das Geld rückwirgend für disesen Zeitraum zu erhalten?

ALG, Alg 1, ALG 2, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, jobcenter
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ALG I + Arbeitsagentur + Aufhebungsbescheid vom Arbeitsamt

Hallo, ich bin ratlos und sehr verzweifelt + hilflos - Seid 5.13 bin ich krank, erst OP beider Hände Karpal und ab 9.13 psychisch - mittelschwere Depression. Besuchte ende 13 für 3 Wochen stationär eine Therapie - AU entlassen, weiter in Behandlung bei zwei anerkannte Psychiater. 7.14 - 8.14 Reha vom Rententräger, auch AU entlassen, mit hinweiß, dass ich weiter therapiert werden sollte. 9.14-11.14 Tagesklinik, AU entlassen, Verschlechterung - schwere Depr. - höhere Medikamenten Einnahme, mit vermerk eine Zeitrente zu beantragen. Mein Arbeitsplatz besteht noch, habe erst die 6 Wochen vom Arbeitgeber bezahlt bekommen,dann von Krankenkasse., ausgesteuert und ALG I bewilligt und bezogen. Habe auch von Versorgungsamt im 8.14 - der mittelschweren Depression ein Grad von 40% zugesprochen bekommen. Im 11.14 wurde ich von dem Arbeitsamt gedrängt, ein Antrag auf Reha oder Erwerbs-rente zu unterschreiben - Einwilligung - sonst Sperre. Das tat ich auch. Die Nahtlose AU ist weiter erfolg - bis heute und auch bekannt beim Amt gegeben. Vom Amt wurde ich zum Gutachter geschickt - sein Gutachten ist mir nicht bekannt, aber als ich eine Gleichstellung erwirken wollte, wurde dieser abgelehnt. Begründung, ich stehe den Arbeitsmarkt nicht in absehbarer Zeit wegen AU zur Verfügung - Befund von diesem Gutachter . Ich arbeite weiter an meiner Gesungen mit meine Ärzte und Therapeuten, es gibt Höhen und wieder Tiefen. Ende 1.15 erhielt ich auch den Bescheid von DRV, des der Antrag auf Leistung zur medizinischer Rehabilitation nicht entsprechen können. Begründung -es liegen noch keine 4 Jahre zurück - und auf das Leistungsvermögen sind aber nicht so schwer wiegend, dass vorzeitige zur medz. Reha aus gesundh. Gründen erforderlich sei. Legte kein Widerspruch ein - es waren nun mal keine 6 Monate her.

Anfang 3.15 erhielt ich ein Anruf, von der A.Vermittlerin - sie fragte nach mein Befinden, faselte was von den Beruflichen Perspektiven - ein Tag später erhielt ich eine Einladung. 4Tage später das Schreiben- Prüfung Fortsetzung des Arbv.; Bgr. der DRV hat mit Ablehnung der medz. Reha bekannt geg. dass ich nicht leistungsgemindert bin und vollschichtig arb. kann. Zum Termin 2 Ar-teste und aktuelle AU vorgelegt. Auf mich einreden, erlitt ein Zusammenbruch. Sollte ein blanko Formular Unterschreiben, Erklr. zum Restleistugsvermögen - habe ich nicht. Soll ihn jetzt zum 20.03. abgeben. Drohten mir mit der Einstellung der Leistung - die noch bis 2.16 währe. Gestern kam der Aufhebungsbescheid, ab 11.03 aufgehoben. Noch an diesen Tag, wo ich da war, bekomme ich keine Leistung. Nun muss ich ALGII beantragen - können die das machen, auch wenn ich Widerspruch einlege., bekomme ich doch nicht gleich wieder Geld und ALGII reicht nicht für unsere Kosten - Hypothek - Verwalter-kosten - und mein ist sehr schwer krank , er bekommt auch nur ALGI - ich weiß einfach nicht weiter. Könnt ihr mir noch etwas raten, was ich gegen diesem machen kann. Danke Euch

ALG 2, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsunfähigkeit, Aufhebungsbescheid
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ALG 2 und meine komplizierte Situation

Hallo,

Eckdaten: Ich (25) und mein Mann (26) wohnen bei meinem Vater. Mein Mann kam zwecks Familienzusammenführung vor 4 monaten nach Deutschland und ein bekannter hat für seine Einreise (da zuwenig einkommen meinerseits) eine Verpflichtungserklärung unterschrieben. Er darf somit keine Leistungen vom Jobcenter beziehen. Soweit so gut.

Mein Problem: Ich und mein Mann möchten in eine eigene gemeinsame Wohnung umziehen. Jetzt habe ich vor 3 Wochen als Verkäuferin angefangen zu arbeiten und bekomme rund 1000 euro brutto. Dies reicht jedoch nicht für die Miete, Umzug, Kaution und Lebensunterhalt. Mein Mann wird meiner Meinung nach nicht mit eingerechnet oder? Er hat nähmlich kein eigenes Einkommen. Lediglich tut der Verpflichtungserklärer laut Verpflichtungserklärung meinem Mann die Kosten für seine Unterkunft Essen Trinken ect. übernehmen. Ich habe aber laut Jobcenter Anspruch auf ALG 2. Ich weiss nicht wie es jetzt abläuft, denn ich suche eibe Whg und muss einen ALG 8Antrag diese Woche stellen. ich bin unter der Einkommensgrenze und habe mich beim Wohnungsamt zur Wohnungssuche für öffentlich geförderte Wochnungen gemeldet. Falls es zu einem Umzug kommen sollte und die Bearbeitungsdauer der ALG 2 länger dauert als der Umzug, was kann ich demnach tun? Kann ich frühzeitig Hilfe verlangen? ich brauche ja denke ich mal eine Wohnungszusicherung. Wann bekomme ich diese denn und wer hat da Anspruch drauf?

Sorry für den sehr langen Text ich wollte es detailiert schildern um missverstände zu vermeiden.

Ich bitte um Antworten und danke an alle herzlich! MfG!

ALG 2, jobcenter, umzug
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ALG 2 bwz. Hartz IV -wie läuft es speziell in meinem Fall mit dem Kindesunterhalt ?

Hallo, ich musste mein Gewerbe aufgeben. Jetzt bin ich in ALG 2 abgerutscht, aber muss Kindesunterhalt zahlen, den ich nicht zahlen kann. Wie geht ich da vor ?

Die Besonderheit: Das Jugenamt sagte mir, dass ich meine Exfrau um Stundung bitten könnten und wenn Sie es nicht möchte, sie den Gerichtsvollzieher damit beauftragen kann, meinen geschuldeten Unterhalt einzutreiben. Dieser würde jetzt hier auch nichts holen können, da ich kein verwertbares Vermögen habe, aber ich habe halt Angst, dass mir zu dem Unterhalt noch weitere Kosten entstehen können durch den Gerichtsvollzieher. Einen Anwalt zur Beratung kann ich noch nicht nehmen, da mein ALG 2 Bescheid erst Anfang Juli bearbeitet ist und ich somit bis dahin keinen Anspruch auf einen Anwaltsberatungsgutschein habe. Einen Anwalt kann ich mir selbst ohne Mittel sowieso gerade nicht leisten. Was kann ich unternehmen ? Da meine Ex-Frau da sehr expulsiv reagiert möchte ich Ihr meine Zahlungsunfähigkeit erst mitteilen, nachdem ich das mit einem Juristen besprochen habe, damit ich im Vorfeld nicht in Panik verfallen muss, wenn Sie mir wieder mit sämtlichen rechtlichen Konsequenzen droht. Ich habe wirklich Angst, dass Sie mir meine Existenz zerstört. Ihre eigenen Eltern hat sie schon mürbe gemacht, so dass diese ihr Haus verkaufen und den Betrieb schließen mussten. Wie komme ich an eine Rechtsberatung ? Wer weiss Rat ? Was schulde ich wirklich, wenn ich Zahlungsunfähig bin ?

ALG 2, ALG II, Anwalt, Anwaltskosten, Gewerbe, Hartz 4, Hartz IV, Kindesunterhalt, unterhalt, Prozesskostenbeihilfe
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Was tun, wenn ALG II Weiterbewilligungsbescheid nie ankommt per Post?

Hallo,

ich habe 2 Mal beim Servicecenter im Jobcenter angerufen und beide Damen meinten zu mir, dass der Weiterbewilligungsbescheid am Mittwoch per Post rausgeschickt wurde. Die Post braucht normalerweise 1-2 Tage und heute nach 2 Tagen war immer noch keine Post im Briefkasten. Hier in Niedersachsen war gestern auch kein Feiertag (Fronleichnam), sodass man den Tag heute als 2. Tag zählen kann. Spätestens heute hätte der Brief also da sein müssen. Was soll ich nun machen? Ich habe Angst, den Bescheid nicht mehr zu bekommen und somit ab dem 1. Juli kein Geld mehr zu haben. Kann ich mir im JobCenter den Bewilligungsbescheid nochmal ausdrucken lassen, sodass man ihn mir vor Ort aushändigt oder geht das nicht? Habe Angst, dass man mich eventuell angelogen hat und mir gar kein Bewilligungsbescheid zugeschickt wurde. Oder ist das eher unwahrscheinlich, dass mich beide Damen angelogen haben? Die Post braucht doch normalerweise wirklich nur 1-2 Tage. Was kann ich machen, wenn ich den Bescheid nicht mehr bekomme? Muss ja von irgendetwas leben und die Miete/Strom bezahlen. Ist es denn möglich, mir den Bescheid im JobCenter von einem Bearbeiter ausdrucken zu lassen? Die müssten den ja eigentlich im PC gespeichert haben.

Danke im Voraus für Eure Antworten. Möchte nicht das ganze Wochenende mit einem belastenden Gefühl verbringen =(

ALG 2, ALG II, Hartz IV, jobcenter, post, SGB II, Bewilligungsbescheid
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Erstattungsanspruch bei voller Erwerbsminderungsrente

Ich habe rückwirkend ab Juni 2013 die volle Erwerbsminderungsrente bewilligt bekommen. In dieser Zeit bis einschließlich November bekomme ich ALG 2. Die Rente wird ab Dezember gezahlt und natürlich erst am Ende des Monats.

Nun habe ich ein Schreiben zur Information bekommen (kein Bescheid), dass das Jobcenter beim Rentenversicherer die kompletten geleisteten Zahlungen geltend macht, inklusive KdU. Sie wollen sogar die Nachzahlung von Betriebskosten für 2012 vom Rentenversicherer (meiner Nachzahlung) erstattet bekommen.

Da ich aber rückwirkend nicht die Möglichkeit habe, Wohngeld zu beantragen, steht dem Jobcenter nach meinem Kenntnisstand doch lediglich nur ein gewisser Prozentsatz der KdU zu? Und die Betriebskostennachzahlung schon mal gar nicht?

Da ich ja keinen Bescheid bekommen habe sondern nur eine Information, was verrechnet werden soll, kann ich nicht in Widerspruch gegen das Jobcenter gehen.

Was aber genau kann ich tun?

Die Rente wird Ende Dezember gezahlt und ab 1. Dezember bekomme ich keine Leistungen mehr, so stehe ich bis Ende Dezember erst einmal komplett ohne Geld da. Ersparnisse, die das kompensieren könnten, habe ich nicht. Ich dachte, von der Rentennachzahlung (nach Abzug der angemessenen Erstattungsansprüche) wenigstens im Dezember leben und die Miete bezahlen zu können.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich verhindern kann, dass diese Summen (Nachzahlung + volle KdU) vom Rentenversicherer eingefordert werden?

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ALG II und Studium

Ich hätte da einige Fragen, sage aber gleich vorab, dass es nicht mich persönlich betrifft, bin schon aus dem Arbeitsleben raus (Rentner), wäre aber trotzdem dankbar, wenn ich hier rechtlich fundierte Auskünfte erhalten würde.

Ein Student fällt ja mit der Immatrikulation sofort aus der BG raus, gehört dann nur noch zur Haushaltsgemeinschaft, d.h. alles Geld wird ihm sofort komplett gestrichen, ganz egal, ob er Bafög beantragt oder nicht. Wie sieht es denn aus, wenn nach allen Abzügen den 2 Leuten in der Wohnung nur ca. 20,-- Euro für den ganzen Monat zum Leben bleiben und das Bafög, wenn überhaupt, erst viele Wochen später gezahlt wird. Wie überbrücken?

Wenn ein Student aus der BG rausgenommen wird, dann aber merkt, dass ihm das Studium überhaupt nicht liegt oder er längere Zeit krank ist oder er merkt, dass es finanziell nicht geht, bekommt er dann Ärger mit dem Jobcenter, weil man ihn dann wieder in die BG aufnehmen muss? Was ist z.B. wenn der Student zwangsexmatrikuliert wird? Spielt das überhaupt eine Rolle, ob er freiwillig aufhört oder zwangsexmatrikuliert wird? Muss das JC ihn auf jeden Fall wieder aufnehmen? Ist schon klar, dass er dann an die Arbeit gebracht wird, bis er vielleicht ein Studium aufnimmt (1/2 Jahr später), das seinen Interessen entspricht.

Muss man eigentlich Kindergeld, das man für die Zeit des Studiums bezogen hat, nach Exmatrikulation wieder zurückzahlen?

Wenn also ein Student aus der BG raus ist, darf das JC dann eigentlich den Unterhalt des Vaters einfach weiter wie bisher einbehalten oder hat dann der Student das Recht, diesen Betrag ausgezahlt zu bekommen und wird dann dieser Unterhalt von - sagen wir mal - 350,-- Euro wieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Wird ein Student zwischen 2 verschiedenen Studiengängen (1/2 Jahr Unterbrechung) vom JC in Ruhe gelassen, wenn er einen 450-Euro-Job hat, oder muss er trotzdem dem Arbeitsmarkt für einen Vollzeit-Job zur Verfügung stehen, obwohl er vielleicht ein paar Monate später das gewünschte Studium aufnimmt?

Viele Fragen, ich weiß, aber ich erhoffe mir trotzdem ein paar fundierte Rechtsauskünfte und danke schon vorab für jede Hilfe.

Studium, ALG 2, ALG II, ALG2, ALGII, BAföG, Förderung, Hartz 4, Hartz IV, Hartz4, Kindergeld, Minijob, Recht, SGB, SGB II, Sozialrecht, Steuerrecht, Ausbildungsförderung, Unterhaltszahlung, EStg, KG, 450-Euro-Job, Förderungsrecht
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Arbeit aus religiösen Gründen aufgeben

Hallo,

es geht darum: . Bin selbstständig, verdiene aber noch nicht genug, sprich ich verdiene ca 350 Euro momentan. Die Aussichten sind gut, das Ganze wird aber noch einige Zeit wohl dauern, bis ich soviel verdiene, dass ich nicht mehr auf Hartz 4 angewiesen bin (1-2 Jahre).

Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen (Bedarfsgemeinschaft), wir haben 2 Kinder.

Für mich ist nicht das Arbeitsamt, sondern das Landratsamt zuständig.

Ich bekomme von meinem Fallmanager Stellen vorgeschlagen und muss mich auf die bewerben und natürlich auch eigeninitiativ muss ich mich bewerben, sprich 6 Bewerbungen pro Monat. Darf eine Vollzeitstelle nicht ablehnen.

Nun habe ich mich auf eine Stelle als Fahrer (Eigeninitiative) beworben. Vorstellungsgespräch war gut, durfte heute loslegen. Leider doch kein Arbeitsvertrag, es sind noch andere Bewerber da. Er kommt Ende der Woche auf mich zu hieß es heute. Aber das ist auch nicht das Problem.

Zu meiner Frage: Ich habe heute bei dieser Arbeit feststellen müssen, dass ich "Sachen" liefern muss, die ich aus religiösen Gründen nicht liefern darf. Wie soll ich nun vorangehen? Soll ich meinem Fallmanager mitteilen, dass ich die Arbeit aus religiösen Gründen nicht ausüben darf? Muss ich mit Sanktionen rechnen?

Andere Frage: Darf ich mir auch einen anderen Fallmanager wünschen? Ich habe das Gefühl, dass er mich einfach nur loshaben will...mir keine Stellenangebote schickt, die auf mein Profil passen. Er sucht keine langfristige Lösung mit mir, unterstützt mich einfach nicht. Ich hatte ihm vorgeschlagen, dass ich einen Kurs starte, das ca. 10 Monate geht. Am Ende ist man zertifizierter Java-Programmierer. In der Regel wird das vom Arbeitsamt 100% gefördert. Nur mein Fallmanager vom Landratsamt meinte, dass das nur dann gehen würde, wenn ich schon vorher eine Zusage von einer Firma hätte. (Wie soll das gehen, 10 Monate vorher?). Was meine Selbstständigkeit angeht, interessiert ihn das auch nicht wirklich...

naja sorry, wegen dem langen Text...hoffe jemand kann mir da ein wenig weiterhelfen

lg martin

ALG 2, Hartz IV, Recht, SGB, SGB II, Sozialrecht
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