Erstattungsanspruch bei voller Erwerbsminderungsrente

Ich habe rückwirkend ab Juni 2013 die volle Erwerbsminderungsrente bewilligt bekommen. In dieser Zeit bis einschließlich November bekomme ich ALG 2. Die Rente wird ab Dezember gezahlt und natürlich erst am Ende des Monats.

Nun habe ich ein Schreiben zur Information bekommen (kein Bescheid), dass das Jobcenter beim Rentenversicherer die kompletten geleisteten Zahlungen geltend macht, inklusive KdU. Sie wollen sogar die Nachzahlung von Betriebskosten für 2012 vom Rentenversicherer (meiner Nachzahlung) erstattet bekommen.

Da ich aber rückwirkend nicht die Möglichkeit habe, Wohngeld zu beantragen, steht dem Jobcenter nach meinem Kenntnisstand doch lediglich nur ein gewisser Prozentsatz der KdU zu? Und die Betriebskostennachzahlung schon mal gar nicht?

Da ich ja keinen Bescheid bekommen habe sondern nur eine Information, was verrechnet werden soll, kann ich nicht in Widerspruch gegen das Jobcenter gehen.

Was aber genau kann ich tun?

Die Rente wird Ende Dezember gezahlt und ab 1. Dezember bekomme ich keine Leistungen mehr, so stehe ich bis Ende Dezember erst einmal komplett ohne Geld da. Ersparnisse, die das kompensieren könnten, habe ich nicht. Ich dachte, von der Rentennachzahlung (nach Abzug der angemessenen Erstattungsansprüche) wenigstens im Dezember leben und die Miete bezahlen zu können.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich verhindern kann, dass diese Summen (Nachzahlung + volle KdU) vom Rentenversicherer eingefordert werden?

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Familienzusammenführung- Krankenversicherung

Hallo, ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Vor vier Jahren haben wir uns getrennt. Wir haben zwei Kinder (6,8 Jahre). Er aus erster Ehe einen Unterhaltspflichtigen Sohn. Momentan bekomme ich Hartz 4. Er arbeitet nd verdient ca 2500 Brutto, vovon außer den Steuern und Sozialverscherngen (Netto ca 1500) Noch 220 Unterhalt für seinen ersten Sohn weggehen. Wenn wir zusammenziehen würden wir im Nachbarlandkreis zusammen wohnen. Am liebsten möchte ich kein Hartz 4 mehr beantragen- womöglich fällt der Bedarf sogar weg. In der Region in die wir ziehen wollen sollte die Miete kalt nicht mehr als 4,06 Euro /Quadratmeter betragen. Das heißt die kaltmiete dürfte nicht mehr als 406 Euro kalt betragen. Das sollte man ersmal finden.....die Mieten liegen in der Regel um fast hundert Euro darüber bei ca 90 Quadratmetern. Größer dürfen die Wohnungen nicht sein, sonnst können sie einen zum Auszug zwingen. Oft sind die Wonungen mit vier Zimmern hier aber bei 100 Quadratmetern und eben zu teuer. Wenn ich wie es mir am liebsten wäre kein Hartz4 mehr beantrage, und ganz schnell hoffe ich nen Job bekomme, dann stellt sich für die erste Zeit die Frage, wie das mit der Krankenversicherung ist. Das Geld würde so knapp sein, dass es uns nicht reicht die 120 Euro selbst zu tragen. Oh Gott- so viele Fragen- kann mir Jemand helfen?

ALGII, Hartz 4, Hartz IV, Krankenversicherung, Bedarfsgemeinschaft
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