Anspruch auf ALG1 bei 8 Monaten?

Hallo Community!

Ich habe da eine Frage zwecks "Arbeitslosengeld 1".

Anfang des Jahres 2020 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und die Schließung meines Standortes konnte mir keine Weiterbeschäftigung anbieten.

Ich war somit bis Juli 2020 arbeitslos und bezog ALG1 auf die Grundlage meiner Ausbildungsvergütung. Seit August 2020 war ich in einem Arbeitsverhältnis bis Ende März 2021 (8 Monate) mit einem mtl. Brutto von 3172,60€. Dieses Arbeitsverhältnis wurde beendet da der Arbeitsvertrag ausgelaufen ist und die meisten Mitarbeiter in Kurzarbeit sind.

Beim Bewilligungsbescheid seit April stand lediglich dort das ausbezahlte Entgelt wie beim Jahr zuvor. Ich habe ein Überprüfungsantrag gestellt und dort steht:

"Zu Ihrer Information möchte ich Ihnen mitteilen, dass aufgrund Ihrer Beschäftigung bei ******** GmbH kein "neuer" Anspruch auf Arbeitslosengeld entstanden ist. Sie Standen nicht erneut mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis. Daher wurde Ihnen der "Rest"-Anspruch (in selber Höher) weiterbewilligt".

Weshalb genau musste ich dann eine neue Arbeitsbescheinigung von meinem Arbeitgeber ausfüllen lassen wenn dies keine Auswirkung auf das ALG1 hat?
6XX€ sind schlichtweg zu wenig um alles zu bezahlen...

Ich hoffe jemand kennt sich besser damit aus und kann mir evtl. helfen.
Momentan sieht es danach aus, dass ich dringend irgendeinen neuen Job brauche...

Bleibt gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan .

alg1, Arbeitslosengeld
Wird Erwerbsminderungsrente von meiner Mutter für meinen Antrag auf Hartz 4 (ALG 2) angerechnet?

Guten Tag, ich suche bereits etwas länger im Internet nach einer Lösung bzw. zu einem klaren Entschluss für mich. Ich habe Hartz 4 (ALG 2) beantragt und die Leistungen wurden abgelehnt, weil wir in der Bedarfsgemeinschaft zu viel Geld verdienen. Mein Vater bekommt normales Gehalt (ist also in Arbeit), meine Mutter bezieht Frührente (volle Erwerbsminderungsrente), meine zwei Geschwister haben eine Ausbildung und ich bin seit anfang Januar aufgrund einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung arbeitssuchend und demnach arbeitslos. Ich beziehe bereits Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) und bekomme 213€. Ich habe nachweisliche Raten in Höhe von 370€ die Monat für Monat zahlen müsste. Auch wenn ich mich mit meinen Eltern gut verstehe sehe ich nicht ein, dass die mir jeden Monat, solange ich arbeitssuchend bin 157€ geben müssen, ob die das Geld dafür haben, oder nicht.

Deshalb meine Frage: Wird bei dem Antrag auf ALG 2 die volle Erwerbsminderungsrente meiner Mutter angerechnet, oder nur ein Teil?

Gibt es Alternativen, sodass meine Eltern nicht jeden Monat mir die 157€ geben müssen, ob sie es nun können oder nicht, oder wie sieht es aus?

Und ja, mir ist klar, das rbeit finden natürlich das Beste wäre, aber aktuell habe ich nunmal keine Arbeit und brauche ja trotzdem das Geld.

Achso, ich bin 20 Jahre alt und werde im April 21, falls die Information nützlich ist.

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten und lasst euer Geld in den Millionen-Bereich gehen :)

Mit freundlichem Gruß, Justin!

ALG II, Arbeitslosengeld, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter
Schulische Ausbildung (ohne Anspruch auf Bafög) finanzieren?

Hallo!

Ich habe, wegen einem abgeschlossenem Studium keinen Anspruch auf Bafög mehr, möchte aber eine schulische Ausbildung (ohne Gehalt) anfangen.

Dafür muss ich allerdings in eine WG ziehen. Einen Nebenjob würde ich mir auf jeden Fall suchen, denke auch, dass das aufgrund von Wochenende und Ferien zeitlich gut machbar wäre.

Trotzdem bleibt mir wahrscheinlich nicht genug Geld. Meine Ersparnisse reichen für die Schulgebühren der gesamten Ausbildungszeit; aber Miete, Lebensmittel, Auto/Öffentliche Verkehrsmittel, etc. kann ich damit nicht bezahlen.

Es gibt an der Schule ein "Wohnheim", in dem ich mit anderen Schülern wohnen könnte. Die Miete kostet allerdings ca. 400€.

Wie sehen meine Chancen auf Wohngeld aus? Geht das mit einem so geringen Einkommen durch einen Minijob (bis zu 450€)? Ich wohne ja dann in einer WG, weshalb, soweit ich das verstanden habe, auch das Einkommen meiner Mitbewohner berücksichtigt wird. Kann es da zu Problemen kommen? Wird das Vermögen der Mitbewohner auch berücksichtigt?

Weil wir ja dann als WG eigentlich in keinem Verhältnis zueinander stehen, und uns auch nicht gegenseitig finanziell unterstützen, ist mir das nicht so ganz klar, warum das überhaupt eine Rolle spielt...

Gibt es noch andere Zuschüsse, die ich beantragen könnte? Notfalls müsste ich wahrscheinlich einen Kredit aufnehmen. Ich habe auch etwas gelesen von "Bafög als zinsfreies Staatsdarlehen". Wenn darauf meine Chancen gut aussehen würden, wäre das sicher auch eine gute Möglichkeit...

An wen kann ich mich denn diesbezüglich wenden? Das Bafög-Amt? Oder eher Jobcenter?

Danke euch im Voraus, falls mir hier jemand helfen kann!

Studium, Arbeitslosengeld, Ausbildung, BAföG, Beruf, Finanzierung, Schule, Wohngeld, WG
5000 Euro aus dem nichts und weiter investiert?

Guten Tag,

Ich frage für einen Freund eines Freundes in der Ich-Form🤪.

Und zwar habe ich im Jahre 2018 aus dem Nichts 5000 Euro in bar auf mein Konto eingezahlt (nicht aus illegalen Aktivitäten, sondern durch eine Schenkung eines Elternteils, nicht dem FA mitgeteilt wegen der offensichtlichen Unterschreitung der Grenze, ziemlich bescheuert wie sich zeigen sollte). In dem Monat Oktober 2018 fand die Einzahlung statt. Im August 2018 fing ich gerade nach langer Zeit an zu arbeiten, davor bekam ich Arbeitslosengeld 2 während einer Unschulung. Der Eingang der Zahlung fand also statt, während ich für etwas über einen Monat in Arbeit war (Gehalt nur ca. 1200 Euro netto). Soweit eigentlich kein Problem.

Ich habe dieses Geld jedoch investiert in Ethereum und nachfolgend habe ich Ethereum in Iota eingetauscht und dies alles dokumentiert. Sollte ich meine Iotas irgendwann mit erheblichen Gewinn verkaufen, habe ich die Befürchtung, man könnte behaupten, dass ich wegen des Alg2 Bezuges vorher und dem geringen Gehalt von einem Monat, mir kaum eine Summe von 5000 Euro ansparen hätte können, oder dass ich das oder eine Schenkung hätte melden müssen. Was kann da auf mich zukommen? Ich hörte schon von ähnlichen Fällen, allerdings nur Geschichten, die ich nicht überprüfen kann. Wäre es in dem Fall schlau, die Schenkung nachträglich mitzuteilen? Was würde schlimmstenfalls wegen der Ordnungswidrigkeit drohen, das nicht mitzuteilen? Oder kann ich mir das theoretisch auch auf dem Flomarkt verdienen haben?

Arbeitslosengeld, Investment, schenkung, Steuern, Kryptowährung
Sehr umfangreiche Frage zu Arbeitslosengeld, Kindergeld, Krankenkasse, Halbwaisenrente?

So ich versuche es mal kurz zu erklären.

Mein Sohn ist 22,5 Jahre alt.Er wohnt seit er 18 ist in einer eigenen Wohnung. Er hat gerade eine Ausbildung abgeschlossen als KFZ-ler. Diesen Beruf will er auf keinen Fall weiter machen. Er möchte stattdessen ab dem Sommer wieder zur Schule gehen und sein Fachabitur machen.

Nun hat er sich online schon mal arbeitslos gemeldet. Wahrscheinlich schon ein wenig zu spät. Sein Ausbildungsvertrag ging bis zum 28.02.2021. Aber er hatte am 14.01.21 seine Gesellenprüfung und der Arbeitgeber hat ihn dann sofort nach Hause geschickt weil man ihm ansonsten ab dem Bestehen der Prüfung auch ein Gesellengehalt hätte zahlen müssen.

Nun die erste Frage von so vielen.

Muss er arbeiten gehen bis die Schule wieder anfängt im Sommer. Also muss er diese Arbeitsangebote vom Arbeitsamt alle "bedienen"? Hat er ein Anspruch auf Arbeitslosengeld auch wenn er nicht arbeitet bis zum Sommer?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Kann er nun einfach wieder über mich versichert sein? Ich meine gehört zu haben das dass geht bis er 25 Jahre alt ist. ??

Wie sieht es aus mit Kindergeld? Bekommt er das weiter wärend der Arbeitslosigkeit und auch die Halbwaisenrente die er bezieht? Wird die auch weiter gezahlt?

GEZ Gebühren? Wird man davon befreit bei Arbeitslosigkeit? Oder als Schüler evtl. Rabatte?

Sorry. Sind viele Fragen und ich möchte auch das mein Sohn das nun mal alles langsam alleine klärt. Aber ich hätte gerne das Hintergrundwissen wenn er mich was fragt. Ich habe ihm immer alles mögliche abgenommen da er durch eine schlimme Krankheit und den Tod seines Vaters immer sehr depressiv war bis hin zum Suizidversuch. Aber ich möchte das er nun mal langsam alles selber versucht zu regeln. Macht er eigentlich auch, aber er ist immer schnell ungeduldig wenn man ihn nicht versteht. Aber wenn ich mal nicht mehr bin muss er auch alles alleine schaffen.

Danke wer bis hierhin gelesen hat. Und bitte keine Erziehungsratschläge.

Arbeitslosengeld, Halbwaisenrente, Kindergeld, krankenkasse
Bewilligter Antrag auf Arbeitslosengeld I und Arbeitssuchendmeldung zurückziehen?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt, bei welchem ich Unterstützung benötige:

  • 28.08.: Ordnungsgemäße Kündigung erhalten
  • 31.08.: Arbeitssuchend gemeldet
  • 31.08.: Arbeitslos gemeldet
  • 04.09.: Antrag auf Arbeitslosengeld I (ALG I) zum 01.10. gestellt
  • Bewilligung des ALG I erhalten
  • Die Arbeitslosigkeit ist zum 01.10. tatsächlich eingetreten

Nun wird es komplizierter: Die Agentur für Arbeit (AA) hat meinen ehem. Arbeitgeber als auch mich über einen Anspruchsübergang meiner Person an die AA informiert. Dies liegt vermutlich an der laufenden Kündigungsschutzklage. Dennoch für mich nicht verständlich, da hier Dinge "verrechnet" werden sollen.

Darüber hinaus war ich leider an den ersten beiden Tagen der Arbeitslosigkeit krankgeschrieben, weswegen ich aus der Arbeitsvermittlung herausgenommen wurde sowie für diese beiden Tage keinen Anspruch auf ALG I hatte. Hierfür erhielt ich jedoch seitens der Krankenkasse Krankengeld.

Frage: Da ich wider Erwarten in die Selbständigkeit gehen und mich auf ebendiese fokussieren möchte, wollte ich fragen, ob ich meinen bewilligten, jedoch noch nicht ausgezahlten ALG I-Antrag zurückziehen kann? Bei Bedarf zahle ich das Krankengeld auch zurück, falls dies notwendig ist.

Vielen Dank und beste Grüße

Achilles

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Freibetrag ALG1 ausschöpfen?

Hallo :)

Seit dem 01.04.2020 bin ich arbeitlos gemeldet und erhalte noch bis einschließlich März 2020 ALG 1

Ebenfalls seit dem 01.04.2020 betreibe ich ein Kleingewerbe, das bis Jahresende einen Gewinn von ca. 700,-€ erwirtschaften wird.

Seit dem 01.10.2020 gehe ich noch einem Minijob nach, der mir 450,-€ monatlich einbringt. Dementsprechend wird mein ALG 1 gekürzt, da ich wegen des Minijobs nun ja über dem Freibetrag von monatlich 165,-€ liege.

Meine Frage ist nun, wie sich der Gewinn aus meinem Kleingewerbe auf meinen ALG 1 Freibetrag auswirkt. In den sechs Monaten (01.04 bis 30.09) in denen ich keinen Minijob hatte, habe ich durch mein Kleingewerbe den Freibetrag in Höhe von 165,-€ monatlich ja nicht ausgeschöpft. Wenn ich die 700,-€ Gewinn, die ich bis Jahresende mit dem Kleingewerbe erziele auf diese sechs Monate umschlage, wären das 117,-€ monatlich. Dementsprechend liege ich durchschnittlich und darauf kommt es ja letzten Endes an, unter dem Freibetrag von 165,-€ monatlich.

Ist mein Gedankengang richtig?

Für mich würde das bedeuten, dass ich keine weiteren Abzüge beim ALG 1 bekomme, auch wenn ich von Oktober bis Dezember 2020 mehr als die 165,-€ Freibetrag pro Monat verdiene, da es im Durchschnitt ja weniger ist.

Reicht es dann, wenn ich in meiner Steuererklärung für 2020 in der EÜR die besagten 700,-€ angebe, oder muss ich die Agentur für Arbeit davon in Kenntnis setzen? Den Minijob habe ich als Nebeneinkunft angegeben.

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Wie kann man als Arbeitsloser via ETF für die Rente vorsorgen?

Hallo Ihr Lieben,

Tja, leider bin ich - wie so viele - nun im Rahmen von Corona meine eigentlich sehr sichere Arbeitsstelle unfreiwillig los geworden.

Ich bin erst seit noch nicht mal zwei Jahren im Job und erstmalig arbeitslos, alles Neuland für mich. Eins habe ich aber schon verstanden: Viel Vermögen besitzen darf man nicht, wenn man ALG II beantragen will. Letzteres wird zwar erst in sechs Monaten akut, sollte ich bis dahin keine neue Stelle haben, aber es herrscht Wirtschaftsflaute und ich bin gerne vorbereitet.

Frage jetzt: Wie sieht es mit der Rente aus? Ich spreche dabei von privater Vorsorge, nicht von gesetzlichen Einzahlungen (die fallen ja nun eh flach für's erste). Eigentlich wollte ich das über ein ETF-Depot regeln, da wäre bis zum Ruhestand sicher gut was rausgekommen. Kann es auch immer noch, wenn ich nun zeitig anfange. Es gibt aber zwei Probleme:

1) ergibt es überhaupt Sinn bzw. ist es ratsam, jetzt während des halben Jahres ALG I, ein solches Depot zu eröffnen? Falls ja: Was mache ich dann hinterher damit, sollte ich keine Stelle gefunden haben?

2) Damit komme ich zu Frage zwei, und die ist wichtiger: Phasen der Arbeitslosigkeit sind heutzutage normal, mit meinem (geisteswissenschaftlichen) Hintergrund sowieso. Was also, wenn mal wieder so eine Phase kommt - auch ohne Corona? Selbst wenn es in zehn Jahren sein sollte und ich bis dahin ununterbrochen habe arbeiten können: Muss ich dann vorzeitig das ganze Depot auflösen (zu evtl. sehr schlechten Konditionen) und das Geld bar (sofern noch machbar bis dahin...) im Garten vergraben, damit das Amt es nicht findet? Kann doch nicht sein!

Mit 34 Jahren gehöre ich definitiv zu der Generation, die privat zurücklegen muss, wenn sie nicht mal nur Grundrente beziehen will. sollte es die dann noch geben...

Danke Euch!

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