Wie läuft eine Umschulung / Weiterbildung ab bei ALG I?

Hallo ich habe mehrere Fragen.

Leider bin ich arbeitslos und bin recht spezialisiert ausgebildet und seit einiger Zeit habe ich keine Stellen gefunden, die zu meinem Wissen passen. Auch das Amt meinte zu mir, dass sie mich wohl er kaum vermitteln können. Der Beruf ist zwar gefragt aber zur Zeit sind da wenige Stellen in meinem Wohngebiet / Pendelbereich zu haben.

Nun läuft die Zeit und ich kriege ALG I nur noch bis Juli.

Jetzt habe ich über eine Umschulung bzw. Weiterbildung nachgedacht um bessere Chancen zu haben und nicht mehr so stark spezialisiert zu sein.

Meine Fragen sind die folgenden:

1.) Meine angedachte Weiterbildung mit IHK Prüfung wäre ca. 6 Monate bis ein Jahr lang. Wie sieht es denn mit dem Geld aus was ich bekomme. Bekomme ich dann während der Weiterbildung weiterhin ALG I bis ich die Weiterbildung beendet habe? Oder geht ALG I nur bis Juli und dann kommt während der Maßnahme ALGII ?

2.) Ich hoffe ja noch darauf einen Job in meinem Beruf zu bekommen. Wir waren bei dem letzten Termin auch übereingekommen, dass ich mich zwar schon mal nach Weiterbildung erkundigen soll bis zum nächsten Termin. Also würde ich noch einige Zeit suchen und dann wenn nichts passiert die Schulung machen. Geht das? Oder habt ihr vielleicht Tipps was ich machen kann?

3.) Kann ich den Anbieter selbst wählen? Mir ist klar, dass die vom Amt natürlich anerkannt sein müssen.

4.) Wie läuft es ab wenn ich in der Weiterbildung bin? Bekomme ich weiterhin Angebote vom Amt und muss ich die dann annehmen und notfalls die Weiterbildung abbrechen?

5.) Sollte ich eine Stelle in meinem eigentlich Beruf finden während der Weiterbildung, möchte diese aber nicht abbrechen und dank fernlernen weiter machen während der Beschäftigung, wie läuft das dann? Wird die Schulung im voraus bei Beantragung komplett bezahlt vom Amt? Muss ich dann was zurückzahlen? Oder bezahlen sie bis zum Einstellungstag und dann muss ich den Rest selbst zahlen?

Hoffe ihr könnt mir da ein paar Fragen beantworten.

Arbeitslosengeld, Umschulung
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Ausbildungsabbruch - ALGI?

Hallo zusammen,

letztes Jahr September 2018 habe ich meine Ausbildung im Büro angefangen. Auch davor habe ich bereits über ein Jahr gearbeitet (ohne Pause). Die Voraussetzungen für ALGI bestehen also.

Allerdings ist das Büro absolut nichts für mich, weshalb ich mich für einen abwechslungsreicheren Beruf beworben habe. Nun habe ich die Zusage erhalten und könnte somit im September diesen Jahres die neue Ausbildung beginnen.

Zum Problem: es lohnt sich ehrlich gesagt absolut nicht mehr, bis Ende August in meiner aktuellen Ausbildung zu bleiben. Ich habe hin- und zurück einen Fahrtweg von 60km. (Bei einem Azubigehalt von 600€ verfahre ich also schon sehr viel Sprit, kann sich jeder mal selbst ausrechnen inwieweit sich das lohnt..) Zudem 2 mal in der Woche Berufsschule, was mir nun mehr als unnötig durch die Zusage des anderen Jobs erscheint. Ergo, wenn ich weiterhin auf Arbeit und zur Schule der jetzigen Ausbildung gehen würde, dann würde ich einfach nur gelangweilt im Unterricht sitzen, da ich bereits weiß, dass mir das schon gar nichts mehr bringt/ich nichts mehr lernen muss.

Wenn ich nun kündige, bzw. sich auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt wird, bekommt man eine Sperre, oder nicht? Gilt das auch wenn man einen neuen Job in Aussicht hat und man definitiv nachvollziehen kann, dass es sich schlichtweg einfach nicht lohnen würde, die jetzige Ausbildung bis August weiterhin fortzuführen?

Vielleicht weiß ja jemand was, ich erkundige mich aber dennoch beim Amt ab morgen früh ;)

lg

alg1, Arbeitslosengeld, Ausbildung, Azubi, Aufhebungsvertrag
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Was soll ich tun, wenn meine ALG II - Sachbearbeiterin den Mietvertrag verlangt?

Hallo,

ich wohne zur Untermiete (untermiete ein 12qm Zimmer) und beantrage ALG II. Die Pauschalmiete beträgt 350 EUR. Meine offensichtlich verrückte Sachbearbeiterin verlangt von mir den Hauptvertrag und eine Bescheinigung, dass die Hauptmieterin untervermieten darf. Meiner Ansicht nach ist das echt verrückt, denn das Ganze doch nicht meine Sache und nicht die Sache des Job-Centers sein soll. Wenn da Bedenken besteht, dann sollen sich damit doch andere Behörden beschäftigen. Außerdem bin ich ja angemeldet, also ist die Untervermieterin wirklich Hauptmieterin und ob sie untervermieten darf oder nicht ist schon Ihre Sache und Sache der Eigentümerin, oder? Außerdem will die Sachbearbeiterin den Hauptmietvertrag haben, weil vielleicht das Zimmer 500 EUR kostet und mir zu günstig untermietet wird. Meine Güte, mir entstehen tatsächliche Kosten für die Unterkunft, die Pauschalmiete liegt weit unter der angemessenen Kaltmiete, geschweige denn Warmmiete. Die Hauptmieterin hat meine Bitte um eine Kopie des Hauptmietvertrags verweigert, und das zu Recht, Datenschutz, soweit ich weiß. Die Bescheinigung, dass sie untervermieten darf habe ich mir doch besorgt. Was mache ich nun? Würde so ein Schreiben gehen:

"Sehr geehrte ...,

hiermit überreiche ich Ihnen alle nachgeforderte Unterlagen in Kopie, einschließlich Untervermieterlaubnis, außer des Hauptmietvertrags, den ich Ihnen aus Datenschutzgründen nicht vorlegen darf. Außerdem entstehen mir sowieso tatsächliche Kosten für die Unterkunft, die ich auf jeden Fall bezahlen muss und die weit unter der angemessenen Kaltmiete liegen. Alles, was den Mietvertrag betrifft, einschließlich die Miete, die die Hauptmieterin für das Zimmer bezahlen muss, betrifft nur die Beziehung der Eigentümerin und der Hauptmieterin und selbst, wenn diese Miete niedriger wäre als die Miete, die die Hauptmieterin bezahlt, dürfte sie das, denn jeder darf Verlust machen. Ich bitte Sie um eine schnellstmögliche Bearbeitung meines Antrags, denn obwohl ich mich vor langer Zeit arbeitslos gemeldet habe, beziehe ich keine Leistungen und habe somit keinen Versicherungsschutz und die Krankenkasse meine Behandlung nicht bezahlen kann

Mit freundlichen Grüßen"

Außerdem verlangt sie einen Ablehnungbescheid von der Agentur für Arbeit und das dauert, weil ich da noch all meine Arbeitsbescheinigungen nachreichen muss und auch danach noch warten, obwohl ich offensichtlich keinen Anspruch darauf habe, weil ich in den letzten 2 Jahren nach dem Studium nur 6 Monate gearbeitet habe.

Danke euch schon mal

Arbeitslosengeld, Behörden, Hartz IV, jobcenter, Mietvertrag
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