Wohngeld statt Bafög?

Meine Tochter (20) lebt bei mir (Mutter) in Hamburg und hat im Sommer ihr Abitur gemacht und wurde zum 31. 7.21 aus der Schule entlassen. Ich bekam bis zu ihrem Studiumbeginn im Oktober Wohngeld und Kindergeldzuschlag, weil ich nur eine niedrige Erwerbsunfähigkeitsrente beziehe. Dann teilte mir das Wohngeldamt mit, dass meine Tochter ab 1.10. Bafög beantragen muss und danach erst mein Antrag auf Weiterbewilligung des Wohngeldes, den ich ab 1.7. gestellt habe,und noch kein Geld erhalten habe, prüft. Sie hatte dann online einen Bafög Antrag gestellt,aber bis jetzt noch nicht alle vollständig benötigen Unterlagen nachgereicht.Nun hat sich meine Tochter letzte Woche dazu entschieden das Studium nach 2 Monaten abzubrechen und erstmal ein FSJ zu machen, weil sie sich doch noch unsicher ist hinsichtlich ihres Berufswunsches. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist es möglich, den Bafög Antrag gar nicht weiter zu beantragen und die nötigen Unterlagen und den unterschriebenen Antrag auf BAföG von meiner Tochter zum Bafög Amt zu schicken, weil wir ja die alte Ausgangssituation ab 1.12. haben wie vor ihrem Studium?Sie hat noch keinen FSJ Platz. Würde mir das Wohngeld auch für Oktober und November gezahlt werden, wenn meine Tochter den Bafög Antrag nicht mehr einreicht?Ich bekomme ja für Juli,August und September noch Wohngeld und Kindergeldzuschlag nachgezahlt und würde beides auch ab 1.12. wieder bekommen. Könnte meine Tochter Probleme bekommen, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt Bafög beantragen möchte?Bitte nur antworten wenn Sie es sicher wissen. Danke im voraus!

BAföG, Wohngeld
Student und mehrere Jobs (Minijob etc.)?

Also Ich möchte meine Situation so klar wie möglich stellen, damit nichts falsch verstanden wird.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und studiere derzeit noch.

Ich habe BAföG für ca. 5 Jahre erhalten (eher unfreiwillig, aber unwichtig). Zur Zeit steht es noch aus, ob es diesmal wieder bewilligt wird oder nicht. Meine Tendenz ist stark negativ, deswegen schließe ich BAföG aus, da ich seit Antragstellung (August 2021) keine Antwort erhalten habe und seit dem nichts mehr ausgezahlt wird.

Weiteres Einkommen habe ich NICHT. Ich habe mich die letzten Jahre mit BAföG und Kindergeld (was beides jetzt gestrichen ist) auf Beinen gehalten. Ich hatte jedes Jahr jeweils einen neuen Minijob (auf 450€-Basis) und damit nie Probleme gehabt. Ich hatte natürlich keine Sozialabgaben oder Steuern zu zahlen, wenn ich wollte dann nur die Rentenversicherung.

Wohngeld schließ ich nicht aus, aber wahrscheinlich auch erst in 1-2 Monaten möglich, da ich zuerst den Ablehnungsbescheid von BAföG brauche. Und wie hoch der Betrag sein könnte, kann ich leider nicht errechnen aufgrund folgender Situation...:

Ich arbeite seit April 2021 auf Honorrarbasis an einer Schule und habe bislang (Sommerferien ausgenommen) jeden Monat maximal 416€ verdient.

Meine Ausgaben sind wie folgt:

Miete komplett: 710€

Strom: 38€

Internet&Festnetz: 35€

Haftplichtversicherung: 3,60€

Weiteres insgesamt: 30€

= ca. 816€

Ich bin vor 5 Jahren in eine Großstadt gezogen und wohne zur Zeit (durch Glück oder auch eher nicht) in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Keine WG und auch kein Studentenwohnheim. Stinknormale Wohnung.

Mein Einkommen (wenn man es so nennen kann):

Vermietete Garage: 60€

Jetziger Job auf Honorrarbasis: 416€

= 476€

Wie man leider sehen kann haut das alles nicht so hin.

Ich habe meinen Arbeitgeber angesprochen und gesagt, dass ich mehr Arbeiten möchte (3 statt 2 Tage pro Woche, insgesamt 9 Stunden die Woche). Er meinte, kein Problem, man könnte dann einen Minijob-Vertrag machen, weil man ja als Student eine bestimmte 'Grenze' hat.

Und genau hier liegt mein Problem.

Nehmen wir an ich habe KEIN Anspruch auf BAföG UND Wohngeld.

Dann bleibt mir doch nichts anderes übrig, als mindestens zwei Jobs anzunehmen oder? Aber was passiert dann, wenn ich diese Grenze überschreite und ist das überhaupt erlaubt? Ich habe schon mehrfach gegoogled, aber komme immer noch durcheinander.

Sagen wir so:

Jetziger Job: max. 600€ (Minijob?)

Zweiter potenzieller Job: max. 450€ (Minijob)

Garage: 60€

= 1100€

Und wenn ich meine Ausgaben da abziehe dann wären das ja um die 300€.

Meine Frage ist, es gibt, wie gesagt, Sozialabgaben und Steuern. Wie wird das dann gehandhabt? Wie viel muss ich da abgeben, oder muss ich überhaupt was abgeben? Was ist wenn mein zweiter Job nur am Wochenende ist? Zählt das dazu oder wie genau ist das dann? Da ich ja zwei Jobs annehme, müsste ich theoretisch was abgeben, oder nicht? Kann mir das jemand für Dummies einfacher erklären?

Danke.

Student, BAföG, Einkommen, Krankenversicherung, Minijob, Sozialabgaben, Sozialversicherung, Steuern, Wohngeld
Ausziehen mit 19 (Finanzierung)?

Hallo,

dieses Jahr werde ich 19, mit diesem Alter würde ich auch gerne von meinen Eltern ausziehen. Dazu hätte ich einige Fragen.

Zurzeit besuche ich die 12 Klasse in Berlin, und arbeite nebenbei für 500 Euro monatlich.Ich würde gerne entweder in eine WG oder in eine eigene Wohnung ziehen, Hauptsache raus von hier. Warum?

Also, ich wohne mit meinem Vater und mit meiner Stiefmutter, die mich nicht gerne in ihrer Wohnung hat. Außerdem hat sie ein anderes Kind von meinem Vater bekommen. Seit dem Einzug in ihre Wohnung, haben wir uns nie verstanden. Es kommt immer zum Streit. Der Vater macht nichts, weil es ihn einfach nicht interessiert, dazu neigt er oft die Gewalt gegenüber mir anzuwenden. In der letzten Zeit hörte er auf. Wie ihr verstanden habt, ist der Kontakt mit dem Vater auch nicht der beste. Wir reden miteinander nicht viel, weil der Vater mir einfach nicht zuhört, und wenn ihm etwas nicht gefällt schreit er auf mich, d.h. ich habe keine andere Wahl als ihm nur zuzuhören.

Ich bin mir sicher, dass der Vater mich noch mit dem Kindergeld unterstützt, wenn ich ausziehe. Das sind etwa 200 Euro dann. Insgesamt komme ich mit dem Nebenjob etwa auf 700 Euro.

Das ist aber nicht viel. BAföG wurde abgelehnt, weil "die Ausbildungsstätte vom elterlichen Haushalt gut erreichbar ist". Das Amt interessiert sich nur für die Fakten, das Leben im Haushalt ist für die irrelevant, selbstverständlich.

Im Notfall, würde ich mein Schulbesuch abbrechen und dafür mehr arbeiten. Dann komme ich wirklich klar, aber Abitur würde ich gerne noch absolvieren, um danach Architektur zu studieren.

Wäre es möglich in meinem Fall Wohngeld zu beantragen, wenn die Miete 350-400 kostet? Welchen Zuschuss würde ich dann etwa bekommen?

Oder gibt es andere Möglichkeiten, wie ich meine Unterkunft finanzieren könnte?

Danke an alle, die diese Nachricht gelesen haben, und noch mal ein großes danke, für diejenige die mir eine Antwort gegeben haben!

Wohngeld, wohnung
Bekomme nirgendwo finanzielle Hilfe. Was tun?

Ich bin 27, Studentin (1. Studium, keine vorrausgegangene Ausbildung) an einer Hochschule und leider schon im 14. Semester. Nicht weil ich zu dumm bin, sonder da ich auf Grund vieler privater Verluste und Vorkommnisse und meiner zusätzlichen psychischen Erkrankung oft aussetzen musste.

Ich wohne seit ungefähr einem Jahr nun endlich alleine.

BAföG bekomme ich ja schon seit Längerem nicht mehr. Den KFW-Kredit wollte ich nicht auch noch zusätzlich annehmen, diesen gibt es jetzt sowieso nicht mehr. Ab dem 10. Semster ist Schluss damit.

Das Arbeitsamt meinte es kann mich nicht unterstützen, Antrag wurde abgelehnt.

Anfangs hat mich meine Mutter finanziell ein wenig unterstützt und die Miete gezahlt, den Rest konnte ich mit der Halbwaisenrente begleichen. Diese ist nun seit März gestrichen, da ich 27 geworden bin.

Seitdem musste meine Mutter mich noch mehr unterstützen, wozu sie kaum in der Lage ist (Ich danke ihr dafür!). Zusätzlich hab ich noch einen 450 EUR Job , der nun aber auch Geschichte ist. Der Vertrag läuft diesen Monat aus und ich will ihn auch nicht verlängern, da ich im Januar meine letzte Prüfung habe und es psychisch ansonsten nicht hinbekomme mit dem Lernen. Ich habe auch nebenbei viele Therapien usw. Wenn ich arbeiten könnte nebenbei würde ich es ja machen.

Das Wohnamt hat mir sage und schreibe einen zweistelligen Betrag gezahlt für 2 Monate, da meine Mutter mich die ganze Zeit unterstützt und sie dann nicht mehr zahlen..

Meine Mutter kann dies aber nicht weiterhin machen und ich will es auch nicht.

Gibt es noch andere Möglichkeiten oder war jmd schon mal in einer ähnlichen Situation?

LG

Studium, Geld, Finanzierung, jobcenter, Wohngeld
Höchsteinkommen Wohngeld nur 100 Euro mehr als mindesteinkommen?

Hallo,
ich bin etwas verwirrt was die Einkommensgrenzen bei Wohngeld angeht.
Letztens war ich beim Wohngeldamt und sagte dass ich demnächst 4000 Euro kriegen werde und ob ich deshalb nun Wohngeldanspruch haben würde (von allen anderem ausser dem Einkommen her habe ich Anspruch, das ist schon gewiss).

Zu meiner Verwunderung guckte sie mich ganz schief an und sagte "Also beim besten Willen, von 4000 Euro können Sie doch nicht leben! Das sind ja gerade mal 333 Euro pro monat, das ist viel zu wenig! Es müssten mindesten 787 Euro pro Monat (der sozialhilfesatz oder so nannte sie das) sein und selbst das ist das absolute Minimum!"

Ergo müsste das Minimum also bei 787 Euro liegen.

nun hat sich bei mir einiges getan und es stellte sich heraus dass die zu erhaltende Summe signifikant höher sein wird.

darum habe ich etwas gegoogelt und bin da dann auf nen beitrag zum Höchsteinkommen gestoßen.

Dieses dürfte bei mir (mietstufe 2) insofern ich keine abzüge geltend machen kann, 892 Euro betragen.

Da denk ich mir nur so:
Bin ich jetzt der, der spinnt oder was nicht versteht?

oder sagen die ernsthaft dass man nur wohngeld kriegt wenn man genau in einem 100 Euro großen bereich liegt, zwischen 787 und 892 Euro Einkommen pro Monat?

Irgendwie kan ich nicht glauben,d ass dem so ist;
ich kann aber auch nicht meinen Denkfehler da erkennen.

Weiß von euch Jemand Rat?

Einkommen, Wohngeld
Welche Leistungen beim zusammenziehen?

Hallo, ich habe da mal eine Frage: Meine Dame und ich würden gerne zusammn ziehen, sind uns aber in diesem Fall unschlüssig, ob sich die finanzielle Situation verschlechtern würde. Zur Erklärung: Meine Freundin befindet sich im zweiten Ausibldungsjahr zur Altenpflegerin und ich habe eine 28 Monate dauernde Umschulung zum Mechatroniker begonnen. Durch ihre Ausbildung und die Tatsache, dass wir nicht zusammen wohnen, erhält sie Unterhaltsvorschuss für unsere kleine Tochter (1,5 Jahre), bekommt den Kindergarten vom Jugendamt bezahlt, sowie Zuschuss zum Essen im Kindergarten. Dazu bezieht sie noch Wohngeld. Ich beziehe ALG1 (durch die Umschulung) und zusätzlich dazu noch Fahrtkosten zur Bildungsstätte. Sollten wir jetzt zusammen ziehen stellt sich uns die Frage, welche Leistungen weiterhin gezahlt werden, sprich, ob UVG weg fällt, beide "die Hälfte" Wohngeld beantragen könne, der Kindergarten weiterhin bezahlt wird, weil meine Freundin dann ja nicht mehr alleinerziehend ist. Also welche Zuschüsse uns überhaupt noch zustehen. Da wir nicht die Masse an Geld bekommen, sind wir auf jeden Cent angewiesen und können es nicht riskieren, Abzüge zu erhalten, wenn wir zusammen ziehen. Ich wohne noch im Haus meiner Mutter (eigene Wohnung, allerdings mietfrei) und ein Einzug in das Haus kommt nicht in Frage, da es die familiäre und Platzmäßige Situation gar nicht zulassen würde. So, ich glaube ich bin durch und hoffe auf aufschlussreiche Antworten von wissenden Menschen, da wir uns leider überhaupt nicht mit der Materie auskennen. Auch kann ich Zahlen nennen, wie hoch die momentanen finanziellen Mittel sind, falls das dazu beötigt wird. Vielen Dank schon mal im Voraus!

unterhalt, Wohngeld, Zuschüsse

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