ALG II und Studium

Ich hätte da einige Fragen, sage aber gleich vorab, dass es nicht mich persönlich betrifft, bin schon aus dem Arbeitsleben raus (Rentner), wäre aber trotzdem dankbar, wenn ich hier rechtlich fundierte Auskünfte erhalten würde.

Ein Student fällt ja mit der Immatrikulation sofort aus der BG raus, gehört dann nur noch zur Haushaltsgemeinschaft, d.h. alles Geld wird ihm sofort komplett gestrichen, ganz egal, ob er Bafög beantragt oder nicht. Wie sieht es denn aus, wenn nach allen Abzügen den 2 Leuten in der Wohnung nur ca. 20,-- Euro für den ganzen Monat zum Leben bleiben und das Bafög, wenn überhaupt, erst viele Wochen später gezahlt wird. Wie überbrücken?

Wenn ein Student aus der BG rausgenommen wird, dann aber merkt, dass ihm das Studium überhaupt nicht liegt oder er längere Zeit krank ist oder er merkt, dass es finanziell nicht geht, bekommt er dann Ärger mit dem Jobcenter, weil man ihn dann wieder in die BG aufnehmen muss? Was ist z.B. wenn der Student zwangsexmatrikuliert wird? Spielt das überhaupt eine Rolle, ob er freiwillig aufhört oder zwangsexmatrikuliert wird? Muss das JC ihn auf jeden Fall wieder aufnehmen? Ist schon klar, dass er dann an die Arbeit gebracht wird, bis er vielleicht ein Studium aufnimmt (1/2 Jahr später), das seinen Interessen entspricht.

Muss man eigentlich Kindergeld, das man für die Zeit des Studiums bezogen hat, nach Exmatrikulation wieder zurückzahlen?

Wenn also ein Student aus der BG raus ist, darf das JC dann eigentlich den Unterhalt des Vaters einfach weiter wie bisher einbehalten oder hat dann der Student das Recht, diesen Betrag ausgezahlt zu bekommen und wird dann dieser Unterhalt von - sagen wir mal - 350,-- Euro wieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Wird ein Student zwischen 2 verschiedenen Studiengängen (1/2 Jahr Unterbrechung) vom JC in Ruhe gelassen, wenn er einen 450-Euro-Job hat, oder muss er trotzdem dem Arbeitsmarkt für einen Vollzeit-Job zur Verfügung stehen, obwohl er vielleicht ein paar Monate später das gewünschte Studium aufnimmt?

Viele Fragen, ich weiß, aber ich erhoffe mir trotzdem ein paar fundierte Rechtsauskünfte und danke schon vorab für jede Hilfe.

Studium, ALG 2, ALG II, ALG2, ALGII, BAföG, Förderung, Hartz 4, Hartz IV, Hartz4, Kindergeld, Minijob, Recht, SGB, SGB II, Sozialrecht, Steuerrecht, Ausbildungsförderung, Unterhaltszahlung, EStg, 450-Euro-Job, Förderungsrecht
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Arbeit aus religiösen Gründen aufgeben

Hallo,

es geht darum: . Bin selbstständig, verdiene aber noch nicht genug, sprich ich verdiene ca 350 Euro momentan. Die Aussichten sind gut, das Ganze wird aber noch einige Zeit wohl dauern, bis ich soviel verdiene, dass ich nicht mehr auf Hartz 4 angewiesen bin (1-2 Jahre).

Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen (Bedarfsgemeinschaft), wir haben 2 Kinder.

Für mich ist nicht das Arbeitsamt, sondern das Landratsamt zuständig.

Ich bekomme von meinem Fallmanager Stellen vorgeschlagen und muss mich auf die bewerben und natürlich auch eigeninitiativ muss ich mich bewerben, sprich 6 Bewerbungen pro Monat. Darf eine Vollzeitstelle nicht ablehnen.

Nun habe ich mich auf eine Stelle als Fahrer (Eigeninitiative) beworben. Vorstellungsgespräch war gut, durfte heute loslegen. Leider doch kein Arbeitsvertrag, es sind noch andere Bewerber da. Er kommt Ende der Woche auf mich zu hieß es heute. Aber das ist auch nicht das Problem.

Zu meiner Frage: Ich habe heute bei dieser Arbeit feststellen müssen, dass ich "Sachen" liefern muss, die ich aus religiösen Gründen nicht liefern darf. Wie soll ich nun vorangehen? Soll ich meinem Fallmanager mitteilen, dass ich die Arbeit aus religiösen Gründen nicht ausüben darf? Muss ich mit Sanktionen rechnen?

Andere Frage: Darf ich mir auch einen anderen Fallmanager wünschen? Ich habe das Gefühl, dass er mich einfach nur loshaben will...mir keine Stellenangebote schickt, die auf mein Profil passen. Er sucht keine langfristige Lösung mit mir, unterstützt mich einfach nicht. Ich hatte ihm vorgeschlagen, dass ich einen Kurs starte, das ca. 10 Monate geht. Am Ende ist man zertifizierter Java-Programmierer. In der Regel wird das vom Arbeitsamt 100% gefördert. Nur mein Fallmanager vom Landratsamt meinte, dass das nur dann gehen würde, wenn ich schon vorher eine Zusage von einer Firma hätte. (Wie soll das gehen, 10 Monate vorher?). Was meine Selbstständigkeit angeht, interessiert ihn das auch nicht wirklich...

naja sorry, wegen dem langen Text...hoffe jemand kann mir da ein wenig weiterhelfen

lg martin

ALG 2, Hartz IV, Recht, SGB, SGB II, Sozialrecht
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Fortgesetzte Gütergemeinschaft, Berliner Testament, Pflichtteil, Hartz 4

Die im Ehevertrag meiner Eltern festgelegte „fortgesetzte Gütergemeinschaft“ ist heute anscheinend ein seltener Spezialfall, der früher aber durchaus üblich war. Danach würde ich als (einziger) Nachkomme praktisch den verstorbenen Ehegatten ersetzen. Also gehört mir 50% des Erbes. Einen Pflichtteil gibt es hier wohl gar nicht, da mir ja sowieso schon die Hälfte gehört.

Dem widerspricht nun das vorhandene Berliner Testament (ohne Strafklausel), nachdem ich zunächst enterbt bin und mir lediglich ein Pflichtteil zusteht. Was also ist jetzt gültig?

Für mich persönlich ist das alles irrelevant, da ich meiner 85 jährigen Mutter nichts streitig machen will. Für das Jobcenter aber schon. Die verlangen von mir als Hartz 4 Empfänger, meinen Erbteil geltend zu machen und sehen dabei natürlich den Ehevertrag als Grundlage für die Berechnung. Was ist also jetzt gültig. Der Ehevertrag oder das Testament?

Es sei noch erwähnt, dass ich bereits zwei Fachanwaltsbesuche hinter mir habe (Erbrecht, Sozialrecht), wobei sich jeder am Schluss der Sitzung für diesen Fall als nicht kompetent genug erklärte und mir empfohlen hat, den jeweils anderen Fachbereich zu konsultieren. Damit steht mir also schon jetzt, noch bevor überhaupt irgend etwas geregelt ist, die erste Klage ins Haus und ich weiß nicht mal zu welcher Sorte Anwalt ich gehen soll!

erbrecht, Hartz IV, Pflichtteil, Sozialrecht, Ehevertrag
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Krankgeschrieben - Anspruch auf finanzielle Unterstützung?

Hallo,

folgende Situation liegt vor. Meine Mutter hatte 2006 einen Schlaganfall und ist seit dem fortlaufend krankgeschrieben. Sie bekam Krankengeld bzw. im Anschluss ALG I. Nach dem Auslaufen des ALG I wollte sie ALG II beantragen, aber mein Vater verdiente damals zuviel, sodass sie seither keine Einnahmen hatte. Weiterhin hatte sie einen Antrag auf Rente gestellt, der aber mehrmals abgelehnt wurde.

Nun ist auch mein Vater schwer erkrankt und in Zukunft nicht mehr arbeitsfähig. Auch bei ihm läuft das Krankengeld in Kürze aus, sodass er danach ALG I bezieht.

Das errechnete ALG I wird hinten und vorne nicht ausreichen. Meine Mutter ist drauf und dran sich wieder gesund schreiben zu lassen, obwohl sie schwer krank ist, um eventuell doch einen Job zu finden. Ihr wurde aber in mehreren Befunden attestiert, dass sie unter anderem nicht lange sitzen und nicht lange stehen soll. Welcher Arbeitgeber spielt bei so was schon mit? Zudem sind beide über 50, dass es wohl kaum Möglichkeiten gibt, da etwas zu finden.

Nun zu meinen Fragen: Auch wenn mein Vater ALG I bekommt, könnte meine Mutter ALG II beantragen, auch wenn sie seit 7 Jahren krankgeschrieben ist? Ist es notwendig, dass meine Mutter sich gesundschreiben lässt?

An welche Ämter kann man sich noch wenden, um Unterstützung zu erhalten? (Wohngeld ist beantragt).

ALG II, Hartz IV, krankheit, sozialhilfe, unterstützung
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Allein wohnen als Schülerin? (extremfall)

Hallo ich weiß die frage gibts x in google aber ich sollte was für ne freundinn nachfragen.....

Zur Person sie macht derzeit die privatschule die kostet (300€) pro monat der vater hat das geld extra auf seite gelegt für die schule nur für die schule es sind noch 2 jahre die sie machen muss sprich 7200

Nun zum vorfall die Mutter ist gestorben vor 2 jahren der Vater ist Chefarzt also ziemlih gut bezahlter job also ihr ging es finanziel ziemlich gut

Ihr vater hat vor nem jahr erneut geheiratet also sie hat ne stiefmutter bekommen und sie kommt ned klar mit ihr

Als ihr Vater jetzt auch gestorben ist hat ihre Stifmutter alles kassiert das haus auto etcg

Nun ist das so ihr vater hat ne ziemlich hohe lebensversicherung 6-7stellig..... aber sie kriegt das geld erst mit 25 Jahren raus... steht zumind im testament (das geld stet nur ihr zu)

sie wohnt Alleine in einer 2-3 zimmerwohnung und ihre Stiefmutter will sie nicht unterstützten

Sie hat knappe 8000€ auf ein sparbuch das geld reicht aber nur für die privatschule (war auch so vom vater gedacht)

meine frage ist jetzt kriegt sie finanziele unterstütztung??? sie ist wie gesagt schüllerinn, vollährig, leibliche eltern beide tot, stiefmutter sehr sehr sehr schlechtes verhältniss, hab ein bisschen gegoogelt muss sie jetzt hartz 4 beantragen ????? sie sucht eig nur einen weg um die wohnung zu finanzieren 400€ pro monat wären das

Hartz IV, unterstützung, Auszug, Schüler
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