Kindesunterhalt und Hartz4?

Hallo,

wir haben folgenden Sachverhalt und wissen nicht ob das alles so okay ist. Und zwar mein Partner hat Unterhaltsverpflichtungen gegenüber 4 Kindern. 2 sind unsere gemeinsamen Kinder und leben auch bei uns im Haushalt. Und 2 stammen aus einer früheren Beziehung und leben bei der Kindesmutter. Mein Partner ist berufstätig in Vollzeit. Zusätzlich bekommen wir aufstockendes Arbeitslosengeld 2, da sein Gehalt nicht ausreicht. Wir haben etliche Jahre immer seine Verdienstbescheinigungen und die Hartz4 Bescheide beim Jugendamt eingereicht. Das hat immer ausgereicht und es kam nie etwas. So jetzt haben wir einen neuen Bearbeiter beim Jugendamt und plötzlich gibt es eine Lohnpfändung. Nach Rücksprache mit dem Mitarbeiter des Jugendamtes wurde uns mitgeteilt das sich daran nichts ändern lässt und das wir zum Jobcenter gehen und uns dort die Differenz holen sollen. Das funktioniert nach Auskunft des Jobcenters bei Lohnpfändung aber nicht. Auf meinen Hinweis zum Hartz4 Bezug, gab es nur die Rückmeldung das dies nicht benötigt wird und auch unwichtig ist. Komisch das es die ganzen 16 Jahre vorher nicht unwichtig war. Desweiteren sagt das Jugendamt das mein Partner den vollen Unterhalt zahlen soll und dieser Betrag dann vom Einkommen bei der Berechnung des Jobcenters abgezogen wird und wir dann mehr Arbeitslosengeld2 bekommen. Also für mich persönlich ist das ja völlig sinnfrei und auch unverständlich....denn wenn das Jobcenter den Kindesunterhalt komplett berücksichtigt könnte ja vom Prinzip her jeder Kindesvater seinen Unterhalt leisten zumindest die Berufstätigen und dann würde es ja auch nie einen Mangelfall geben. Zumal man dann auch nie aus Hartz4 rauskommt. Leider. Sondern sein ganzes Leben darauf angewiesen sein wird. Als Aufstocker. Und wenn man dann doch vielleicht mal mehr verdient, muss man wiederum mehr Unterhalt leisten. Der Umkehrschluss man muss wieder aufstocken weil es zum Leben nicht reicht. Und warum kommt das Jugendamt erst jetzt damit? Wenn das alles so sein sollte, was ich nicht glaube, dann hätte er ja schon 16 Jahre lang Unterhalt zahlen können. Völlig konfus. Hat jemand das auch schon durch oder Erfahrungen damit gemacht. Über Hilfe sind wir sehr dankbar.

Hartz IV, Kindesunterhalt
Ab wann muss ein Verstoß dem Jobcenter gemeldet werden?

Hallo zusammen,

ich beziehe Geld von Jobcenter und nehme auch an einer Maßnahme teil..

ich hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch weil ich dachte ich komme nicht mehr nach Amerika (wo mein Vater mit seiner Frau und meine 2 Halbgeschwister wohnen).

daraufhin hab ich mir Geld geliehen und das Ticket kurzfristig gekauft und bin kurz vor Einreise verbot in Amerika angekommen.

ich habe meiner Bezugs Person bei der Maßnahme im vertrauen gesagt das ich bei meiner Familie bin und das finde ich eigentlich auch besser hier als das ich meine Quarantäne alleine verbringe. (ich wohne allein und hab auch Depressionen und psychische Probleme deswegen)

jetzt möchte meine Bezugspersonen von der Maßnahme das ich dem Jobcenter das melde das ich weg bin.. ich frage mich jetzt: muss sie es Gemeldet werden also ist sie dazu verpflichtet oder zählt das noch unter Schweigepflicht ? Kann ich ihr einfach sagen ich möchte nicht das sie es weiter gibt? Es kommt ja eigentlich niemand zu schaden und ich kann momentan sowieso nicht arbeiten wegen der coronakrise und Quarantäne.

das Problem ist ich habe nicht über die Konsequenzen nachgedacht...ich müsste einiges an Miete zurück zahlen...und vielleicht Strafe etc.

weil auch wenn’s doof ist und ich eigentlich niemanden anlügen will. Es wäre einfach so viel einfach wenn davon keiner was mitbekommt. Schließlich bin ich nicht zum feiern oder Spaß haben hier sondern um meine Familie wieder zu sehen.

(ps. Meinen Vater kenne ich erst seit 2 Jahren und es ist unser zweites Treffen und ich will hier auch hin ziehen)

danke für alle Antworten!

Hartz IV, jobcenter
Weiterbewilligung ALG II abgelehnt, Kinderzuschlag + Wohngeld beantragen?

Hallo an alle zusammen.

Ich bin gerade etwas am verzweifeln.

Unser Weiterbewilligungsantrag für ALG II wurde abgelehnt, mit der Begründung wir können unseren Lebensunterhalt durch vorrangige Leistungen (Wohngeld, Kinderzuschlag) bestreiten.

Ich muss dazu sagen, mein Lebensgefährte und ich sind bereits seit länger Zeit krankgeschrieben und gesundheitlich eingeschränkt.

Nun fällt durch die Ablehnung auch unsere Krankenversicherung weg und ich stehe mit 3 Kindern da. Leider bin ich aber auf ärztliche Hilfe angewiesen und benötige die Krankenversicherung.

Ich habe mich bereits bei der Krankenkasse informiert, es bleibt nur die "freiwillige" GKV, die mich im Monat knapp 190€ kosten soll.

Nun ist der Antrag bei der Familienkasse und bei der Wohngeldstelle auch nicht von heute auf morgen bearbeitet, so dass wir momentan von Krankengeld und Kindergeld leben. (Mietzahlung, Strom, etc gestaltet sich sehr schwierig)

Laut Jobcenter bekommen wir angeblich 220€ Kinderzuschlag, Wohngeld kann ich ja noch nicht sagen, wird aber bestimmt auch nicht die Welt sein.

ALGII Aufstockung lag bei etwa 500€.

Wenn ich nun aber die Krankenversicherung und Kita-Essen allein bezahlen muss, liege ich doch wieder unterhalb des ALGII Satzes!?

Widerspruch habe ich natürlich eingelegt, da ich vermute, dass die Ablehnung eher mit der Krankschreibung zu tun hat, sprich ich lt. Paragraph 7 nicht erwerbsfähig bin. (wurde u.a. mit diesem Paragraphen begründet, nicht hilfsbedürftig)

Kann mir hier irgendjemand weiterhelfen, ob das alles so rechtens ist? Und ggf raten was ich ausser dem Widerspruch und den Anträgen bei den anderen Stellen tun kann?

Weiß evtl. auch jemand, ob ich mit einer Gesundschreibung (nur wegen des Amtes, obwohl mein Gesundheitszustand etwas anderes sagt) wieder beim Jobcenter gemeldet bin?

Ich danke schon einmal für entsprechende Antworten.

LG

ALG II, Hartz IV, jobcenter
Darf die Kommunale so viel Geld abziehen?

Hallo, also ich habe ein großes Problem. Ich bin 19 Jahre und habe 3 Geschwister 16, 15 und 13. Meine Mama ist verwitwet und somit alleinerziehend. Sie bekommt Hartz 4 und es gibt keine Halbwaisenrente. Ich kann nur schätzen, aber sie bekommt ca. 1800€ monatlich und die Miete kostet ca. 800€ (wird übernommen). Ich weiß nicht, ob das alles wichtig ist, aber ich schreibe alles mal auf.

Nun zum Problem. Ich habe im Juni angefangen einen Nebenjob zu machen, 450€ Basis. Ich bekam nur einmal knapp 450€ und sonst waren es immer zwischen 200-300€. Ich denke, die haben mich hier verarscht, da ich gelesen habe, dass 100€ nicht angerechnet werden und sonst nur 80% vom Rest angerechnet wird. Meine Mum bekommt zum Ende des Monats für gewöhnlich 1000€ circa und sie bekam bis jetzt immer ein ganzes Stück weniger als das was ich hier so ausrechne. Ich meine bei 200€ wären es gerade mal 80€, aber kam mir eher wie 150-200€ rüber. Da muss ich aber auch noch anmerken, dass die Kommunale hier wirklich sehr schlecht ist.

Kann ich dagegen noch etwas machen?

Jetzt hätte ich noch ein Problem und zwar ein viel größeres. Ich bin seit Ende Juli auf keiner Schule und habe bis November einfach meinen Minijob gemacht. Im November hab ich mich ans CJD angemeldet. Das ist eine Schule, die einem hilft eine Ausbildung zu finden. Da wird auch ganz normal Unterricht gemacht. Die Schule ist wie eine Arbeit und wird dadurch von der Arbeitsagentur bezahlt. Normalerweise 293€ in meinem Fall. Im November waren es 117€, da ich erst am 15. eingestiegen bin. Im November wurden meiner Mama 350€ abgezogen, weil ich 300€ vom Nebenjob bekam, sie herausgefunden haben, dass ich von März bis April noch einen Minijob hatte (war keine Absicht es zu verheimlichen, ich verstehe das ganze nur nicht so gut). Aber im März habe ich gerade einmal 130€ und in April nur 33€ verdient gehabt. Die haben das alles angerechnet und meiner Mama 350€ abgezogen, dürfen die das? Ist das gerechtfertigt? Für diesen Monat haben sie sogar 500€ abgezogen. Da wurden wohl die 117 und die 350 vom Nebenjob angrechnet. Ich verzweifle nur noch, weil wir bis zum 15. hungern müssen. :/

Hartz IV
Jobcenter/ALGII verlangt 6-7 JAHRE alte Dokumente, rechtens?

Hallo,
Ich war wieder bei meinen Eltern zu Besuch und die haben mir einen ALGII Brief gezeigt indem steht, da sie für Leistungen ab den 01.01.2020 nicht Entscheiden können, da folgende Dokumente fehlen und dann waren von jedem Familien Mitglied 4-5 Dokumente aufgelistet von 2012-2014, darunter Lohnabrechnungen und NEBENKOSTENABRECHNUNGEN.

Das man die hälfte damals schon abgeben hat ist nicht der rede wert, aber ich habe in alten Dokumenten gesehen und da wurden z.B bei mir für den damaligen Nebenjob LOHNNACHWEISE aufgefordert die man per Kontoauszug überreicht hatte (weil man dafür keine Lohnabrechnugn erhalten hat) und akzeptiert. Jetzt steht aber die wollen die Lohnabrechnung und in klammer (Kontoauszüge sind kein ausreichender Nachweis!) Vielleicht ist Kontoauszug kein ausreichender Nachweis, aber warum evrlangt man das 7 Jahre später? Dürfen die das? Meine Eltern machen sich nämlich Sorgen, da drin steht, dass wenn man bis zum 25.12.2019 nicht zusendet wird es gekürzt oder entzogen.

Ich meine was haben 7 Jahre alte Dokumente für die jetzige Situation zutun, das sie nicht entscheiden können? Wenn die damals die Kontoauszüge akzeptiert haben, dann können die doch nicht 7 JAHRE später was anderes verlangen oder doch?

Ich schreibe jetzt, weil meine Eltern IMMER alles rechtzeitig abgegeben haben, auch Sachen die 6-7 Jahre alt waren aber jetzt reicht es halt langsam. Letztes Jahr war es ähnlich da wollten die zum Beispiel weniger wie die Lohnabrechnugen von Juli-September 2012 und jetzt wollen die viel viel mehr und darunter Sachen wie von Oktober-Dezember 2012, wieso sagten die letztes Jahr nicht direkt von Januar bis Dezember statt jedes Jahr nur 2-3 Monate zu verlangen?

Dürfen die wirklich so alte Sachen verlangen? und wenn ja ist es wirklich der richtige Bescheid zu sagen wir können für den 1.1.20 NICHT ENTSCHEIDEN weil alte Sachen fehlen?

Ich wäre über Antworten so dankbar!

ALG II, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter, Sozialamt, Jobcenter Amt
Zwischen Hartz 4, Privatinsolvenz und Erbschaft "zerrieben" - Ist Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung möglich?

Der Fall in Stichworten:

Ich, alleinstehend, 64 Jahre alt, arbeitslos seit 2001, ALG 2 seit 2005, Arbeit gesundheitlich aussichtslos, Privatinsolvenz in der Wohlverhaltensphase, P-Konto mit Pfändung 

erbe blöderweise 20.000 Euro aus einem nicht verwandtschaftlichen Verhältnis. Der Einfachheit halber rechne ich 50 Prozent Steuer, verbleiben 10.000. Davon nimmt sich der Insolvenzverwalter die ihm zustehende Hälfte, die aber lange nicht ausreicht, um die Gläubiger zu befriedigen. Wenn der Insolvenzverwalter sich bedient hat, melde ich den Sachverhalt der Hartz 4 Behörde, nicht vorher. Denn ich habe schon von einem Fall gelesen, bei dem das Jobcenter seine Zahlung bis zur "Klärung" der Erbschaft unverzüglich eingestellt hat - in dem Fall wäre ich sofort im Eimer.

Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wird mir das Jobcenter die 10.000 Euro als Einkommen anrechnen (obwohl nur noch die Hälfte davon vorhanden sein wird) und - wenn ich Glück habe - auf 12 Monate verteilen (damit ich wenigstens sozialversichert bleibe). Über den Daumen gepeilt, bleiben mir dann 12 Monate lang nach Abzug der Miete knapp 110 Euro zum "Leben".

Könnte ich dann eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung stellen? Gegen das Amt, den Sachbearbeiter, den Arbeitsminister, den Sozialrichter ? Ich stelle das Urteil mal ein:

https://ratgeber.advoneo-schuldnerberatung.de/blog/hartz-4-erbschaft-zaehlt-trotz-schulden-komplett-als-einnahme/

Hartz IV, Privatinsolvenz
Kein Hartz4, kein Geld, und dann noch kündigen?

Meine derzeitige Situation ist verzwickt. Habe vor 2 Wochen nach über 1 Jahr der Arbeitslosigkeit endlich einen Job in meiner Branche gefunden, doch die Arbeitsstelle macht mich psychisch fertig. Keine Einarbeitung, Mobbing von den Kollegen, vergiftetes Betriebsklima. Noch dazu habe ich immer noch keinen Arbeitsvertrag erhalten, obwohl ich ihn am ersten Tag unterschreiben sollte. Mit der Chefin habe ich bereits mehrfach gesprochen, sie sieht es jedoch ähnlich wie mein Umfeld: Pobacken zusammenkneifen und alles nicht so dramatisch sehen, nirgendwo ist Arbeit schön, ist nicht ihre Schuld dass die Mitarbeiter mich wie Dreck behandeln und mich nicht einarbeiten...

Ich weiss nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Jeden Tag wird es schlimmer, Zuhause weine ich nur noch und bin vollkommen fertig. Dazu kommen körperliche Beschwerden; kann kaum noch laufen und habe wahnsinnige Rückenschmerzen, da eigentlich vorgeschriebene Hilfsmittel bei der Arbeit nicht vom Betrieb gestellt werden.

Eigentlich klarer Fall: kündigen und was neues suchen. Aber erstens kenne ich die Kündigungsfrist nicht, da ich nie den Vertrag gesehen habe, und zweitens habe ich wahnsinnige Angst, dann wieder nichts zu finden. Ich habe in den letzten Monaten 200+ Bewerbungen geschrieben, auch für Putzstellen etc, und fast keine Rückmeldungen geschweige denn eine Zusage bekommen.

Dazu kommt, dass ich kein Hartz4 bekomme. Der Antrag wurde laut Jobcenter abgelehnt, ich warte jetzt seit 2 Wochen auf den Bescheid, der angeblich am 10. abgeschickt wurde.

Mein Freund hat für Ende Oktober unsere gemeinsame Wohnung gekündigt, weil ich meine Hälfte der Miete nicht bezahlen kann und er nicht mit jemandem zusammenleben möchte, der kaum das Essen bezahlen kann. Also würde ich effektiv ab November auf der Strasse sitzen, selbst wenn ich den Job jetzt nicht kündige.

Jetzt weiss ich einfach nicht mehr, was ich tun soll. Mein Freund will so schnell wie möglich die Mietschulden zurückgezahlt bekommen, und ich will einfach nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen ...

Hartz IV, Kündigung
Was muss ich an das Jobcenter nach Arbeitsgericht Urteil zurück bezahlen?

Guten Tag, ich habe eine Frage . Ich war berufstätig. Wurde aber nach einer Abmahnung gekündigt. Ich habe mir einen Anwalt genommen und es wurde eine Kündigungsschutzklage eingereicht( dies habe ich auch dem Jobcenter mitgeteilt) Aufgrund einer vorherigen Abmahnung kann man nicht kündigen. Für März und April habe ich Hartz4 erhalten und mich in der Zeit auch um neue Arbeit bemüht die ich auch am 13.5. antreten werde. Habe aufgrund der Vorbereitungen für die neue Arbeit sehr hohe Ausgaben, die ich zwar irgendwann wiederbekomme, aber man weiß ja wie hoch der Regelsatz ist und der Monat hat nunmal 30Tage. So, das Arbeitsgericht hat entschieden, dass bis zum 15.04. das Gehalt nachgezahlt werden muss. Zudem wird diese Nachzahlung auch gepfändet, da ich mich in der Verbraucherinsolvenz befinde . Bekomme halt lediglich die Freigrenze ausgezahlt. Zudem habe ich die Arbeitsaufnahme am 13.05., Gehaltseingang wird am 10.06. erfolgen, mir steht also auch Hartz4 für den Monat Mai zu. Bekomme aber lediglich vom 13.05.-31.05. Gehalt bezahlt , wird also im Monat Juni mager ausfallen, habe ich da aufstockenden Anspruch ?! Und wie ist die Gehaltsnachzahlung anzusehen, wenn diese im April oder Mai voll eingeht. Muss ich dann alles nachzahlen, dann geht’s mir ja schlechter als einen Hartz4 Empfänger, der keinen Bock hat zu arbeiten . Oder muss ich dann für den Monat den vollen Betrag (Regelsatz + Miete) zurückbezahlen ? Und wie ist es mit dem lohn, den ich ja nur zur Hälfte ca bekommen werde den Monat drauf. Alles etwas tricky und habe Angst, vom Jobcenter beschissen zu werden . Lg Alex Bastian

Hartz 4, Hartz IV

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