Teilkaskoversicherung: Darf ich bei einem wirtschaftlichen Totalschaden den Wagen weiter fahren?

Hallo mal wieder.

Erstmal die Situation. Mein Zweitwagen (fährt meine Freundin, Teilkasko versichert) ist bei einem Unwetter beschädigt worden. Ein Baum ist auf den Wagen gekippt.

Lt. Gutachter vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden da das Dach stark beschädigt ist und mehrere Beulen in der Seite des Wagens.

Auf die Frage, ob der Wagen den Sicherheitsmängel durch den Schaden hätte, also nicht mehr Verkehrssicher sei, sagte uns der Gutachter, das der Wagen in Verkehrssicherheit keineswegs eingeschränkt sei, der Wagen könnte ohne Bedenken weiter gefahren werden.

Da wir vermutlich nicht mehr so viel für den Wagen bekommen, würden wir gerne das Geld der Teilkaskoversicherung, die hier einspringt, beiseite legen, noch was sparen bis wir ein bischen mehr Geld zusammen haben und ein vernünfitiges Fahrzeug wieder kaufen, wenn genug gespart ist.

Bis dahin wollten wir den beschädigten Zweitwagen weiter fahren und ganz normal angemeldet lassen bei unserer bisherigen Versicherung.

Da ich diesen Fall aber so noch nicht hatte, ist meine Frage... ist das in Ordnung wenn die Versicherung uns den Wiederbeschaffungswert auszahlt und wir den Wagen trotzdem weiter fahren ohne die Schäden reparieren zu lassen? Oder gibt das Ärger, daß die Versicherung sagt... Geld wurde nicht für Reparatur eingesetzt oder ähnliches.... und Wagen wird weiter gefahren?

Vielen Dank schonmal für euere Hilfe :)

Gruß Micha

Auto, Kfz-Versicherung, Versicherung, Teilkasko
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Allianz Unfall-Prämienrückgewähr-Versicherung (PUR) kündigen?

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage:

Ich habe bei der Allianz im Jahr 2003 im alter von 17 Jahren eine Unfall-Prämienrückgewähr-Versicherung abgeschlossen. Hierfür bezahle ich monatlich bis zum Jahr 2046 einen Betrag von 24,50€ (= jährlich 294€) ein.

Laut dem jährlichen Schreiben der Allianz bekomme ich beim "Erleben des vereinbarten Termins" im Jahre 2046 eine "erreichte garantierte Leistung" in Höhe von 11.607€ und eine Gesamtleistung in Höhe von 13.266€ bei der "derzeit gültigen Überschussbeteiligung".

Laut der Allianz beträgt die Rückkaufsumme 1.184€. Ich würde somit bei Kündigung einen "Verlust" von ca. 2.116€ machen.

Meine Fragen sind nun folgende:

  • Ist bei der von der Allianz ausgewiesenen Gesamtleistung bei Erleben des vereinbarten Termins im Jahr 2046 i.H.v. 13.266€ sowas wie Inflation berücksichtigt, sprich entsprechen die 13.266€ einem Betrag von 13.266€ heute oder im Jahr 2046, was natürlich einen erheblichen Unterschied ausmachen würde?
  • Ich habe das Ganze auch mal durchgerechnet unter der Annahme, dass die 13.266€ der Kaufkraft von 13.266€ im Jahr 2046 entsprechen und bin hier auf eine jährliche Verzinsung meiner Einzahlungen bei der Allianz i.H.v. 0,46% gekommen. Des Weiteren habe ich eine Rechnung erstellt, bei der ich über die verbleibenden 30 Jahre Laufzeit der Unfallversicherung hinweg die Differenz der jährlichen Versicherungsbeiträge bei der Allianz und zu einer Unfallversicherung mit gleicher Leistung für 90€/Jahr anlege (=jährlicher Anlagebetrag i.H.v. 204€). Zu Beginn der Zahlungsreihe habe ich im ersten Jahr die Rückkaufsumme von 1.184€ als Einzahlung berücksichtigt. Bei dieser Rechnung habe ich auch Zinseszinseffekte berücksichtigt, zum Jahresende habe ich den Endbetrag (= Betrag vom Jahresanfang + Zins) mit einer Inflationsrate von jährlich 2% abgezinst. Das Ergebnis der Berechnung ist, das sich eine Kündigung erst dann lohnt, wenn ich auf dem Kapitalmarkt für die Anlage der ersparten Versicherungsbeiträge einen jährlichen Zinssatz von >5,25% erreiche. Habe ich hier einen Logikfehler, da mir 5,25% enorm hoch erscheint?
  • Würdet ihr diese Versicherung rein von der Leistung im Falle eines Unfalls empfehlen oder eher wechseln (Max. Invaliditätsleistung von 200.000€, 400% Progression, 50.000€ Invaliditätssumme, 10€ Krankenhaustagegeld, 10.000€ Todesfallsumme, 3.000€ Kosten kosmetischer Operationen und 3.000€ Bergungskosten)?

Für eure Antworten bereits vielen Dank im Voraus :-).

Kündigung, Unfallversicherung, Versicherung, Allianz
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Benötige Ich für einen erfolgreichen Kredit Antrag auch die dabei liegende Versicherung? (Kredit)

Guten Abend,

ich habe bei einem Kreditunternehmen einen Kredit Antrag eingesendet. Es handelt sich um 3.000€ die ich relativ schnell für die Renovierung meiner Wohnung benötige. Ich habe Alle Daten soweit ausgefüllt wie es gewünscht wurde. Nun habe ich die Beratungs Dokumentation zum nachlesen und unterschreiben zu geschickt bekommen und bin ein bisschen verwirrt.

Die monatliche Rate soll 70,00€ betragen uns setzt sich wie folgt zusammen: -Davon sind 40,00€ meine Wunschrate, die ich monatlich aufbringen kann (Obwohl ich angegeben habe, dass ich bis zu 70,00€ monatlich aufbringen kann?) -Die anderen 30,00€ im Monat sollen für die Versicherung sein, das falls ich mal einen Unfall habe oder arbeitlos werde, die Versicherung die Raten übernimmt.

Ist ja Alles schön und gut - aber das sind mal eben 30,00€ im Monat, das finde ich ziemlich hoch, zumal ich unbefristet angestellt bin und in einem erfolgreichen Unternehmen in Vollzeit arbeite. Der Berater am Telefon hat die Versicherung also mehr oder weniger in meine monatlich aufzubringende Rate eingearbeitet.

Meine Frage ist nun, bin ich gezwungen die dabei liegende Versicherung mit abzuschließen, damit mir der Kredit gewährt wird, oder reicht es aus den normalen Kredit Antrag auszufüllen und - ohne die Versicherungs Dokumente wieder an das Kredit Unternehmen zurück zu schicken?

Im Internet finde ich diesbezüglich keine klare Antwort / Hilfeleistung. Daher Bitte Ich hier um Hilfe.

Vielen Dank im voraus!

Kredit, Versicherung
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Kann Krankenkasse daten vom Finanzamt einholen?

Hallo, Ich hab da mal ne frage. ich bin 24 und noch Familienverischert, da ich noch zur schule gehe.

seit 2 Jahren gehe ich einer selbstständigen tätigkeit nach und hatte damit bisher auch noch nie probleme, da ich immer unter der durchschnittlichen monatlichen gehaltsgrenze von 385€ geblieben bin.

Nun habe ich aber das probelm, das ich ende letzten jahres zusätzlich einer geringfügigen beschätigung nachgegangen bin. (450€ job) Meine Denkweise war dann: Die krankenkasse fordert jährlich von mir den einkommenssteuerbescheid an, um mein durchschnittliches monatliches einkommen aus der selbstständigkeit zu prüfen. -> ich muss mein einkommen aus der selbstständigkeit auf die anderen monate begrenzt im durchschnitt ausrechnen, da ich ja mit den 450 aus dem minnijob meine grenze schon voll ausreize.

bei der neuen prüfung habe ich somit angegeben das mein monatliches einkommen aus der selbstständigen tätigkeit im durchschnitt unter der grenze von 385€ geblieben ist und ich diese auch nur bis zum start der geringfügigen beschäftigung ausgeführt habe. (habe sie zwar weiterhin ausgeführt, das gehalt aber auf die anderen monate,der selbstständigkeit, mit drauf gerechnet und bleibe trotzdem unter dem durchschnitt)

-> Rechnerisch haut das alles hin, aber kann die krankenkasse nun weitere unterlagen anfordern, oder irgendwo einholen (zB Finanzamt ->steuererklärung) und somit sehen das ich während der geringfügigen beschäftigung doch weiterhin selbstständig tätig war und somit eigentlich aus der Familienversicherung rausfallen müsste?

vielen dank schon mal fürs weiterhelfen! Mfg Nina

Finanzamt, krankenkasse, Selbstständigkeit, Versicherung, Daten, Familienversicherung, Prüfung
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