Bin ich Pflicht- oder freiwillig versichert? (Wechsel in PKV möglich?)

Hallo,

Ich befinde mich in einer krankenversicherungstechnisch etwas komplizierten Situation, durch die ich nicht durchblicke. Ich hoffe ihr könnt mich aufklären. Ich befinde mich zZ in der gesetzlichen KV, nur hab ich keine Ahnung ob das eigentlich Pflicht ist oder freiwillig.

  • Ich bin Student im 15. Semester
  • Ich habe ein Gewerbe, mit etwa 1500€ Einkommen/Monat
  • Ich habe zusätzlich einen Hiwi-Job an der Uni mit einem monatl. Einkommen von knapp 700€/Monat (19 Std/Woche)

Als Student über dem 14. Semester (und ja zusätzlich noch weil ich durch mein Gewerbe doch eig. selbstständig bin) wäre ich ja erstmal nicht in der Versicherungspflicht bei der GKV, oder? Allerdings habe ich jetzt halt diesen Hiwi Job. In meinem Hiwi-Vertrag steht, dass ab 400 Euro Einkommen pro Monat eine Versicherungspflicht besteht.

Also was gilt jetzt? Muss ich meinen Hiwi-Vertrag abändern sodass ich nicht mehr als 400 Euro verdiene, um als freiwillig versichert zu gelten und in die PKV wechseln zu dürfen? Oder kann ich den auch mit über 400 Euro weiterführen, und diese Klausel vonwegen über 400 Euro = Pflichtversichert ist quasi durch meine Selbstständigkeit aufgehoben? (Es gibt auf dem Vertrag immerhin ein Kätschen wo ich angebe dass ich hauptberfulcih selbstständig bin)

Vielen Dank schonmal!

GKV, Krankenversicherung, PKV, Versicherung, freiwillige Krankenversicherung
1 Antwort
Kosten Direktversicherung bav / Rürup /Riester bei Pausierung oder Beitragsfreistellung

Ich besitze private Rentenverträge und wie es so ist: man schliesst die Dinger aber ohne sich groß um die Kosten zu kümmern - dafür kommt danach - habe ich - ein großes Erwachen, hinterfragt man irgendwann die Kostenfaktoren.

Festgestellt habe ich, dass die bav der Friends Provident einen Kostensatz von nahezu 60% im Verlauf der ersten Jahre hat ... schockschwerenot

Die Kosten bei der Skandia Rürup belaufen sich auf ca 30% und nach Ablauf der Zillmerungsphase auf immer noch Sage und Schreibe 9%. Trotz einer Beitragspause fallen die Kosten in Höhe von 29% weiter an - und diese werden gerechnet auf den bei Abschluss vereinbarten Beitrag (recht hoch).

Die Riester Rente scheint mit Kosten um die 5.5% noch zu den günstigsten Policen zu gehören ... (ist eine DWS Riester Rente Premium - freue mich, wenn ihr hier entgegen den Auskünften der Versicherung in Bezug auf die Kosten anders lautende Infos haben solltet)

Bedenkt man dann, dass in der Auszahlungsphase Sozialversicherung und Steuern auf die ausgezahlten Beträge entfallen - macht man Riesenverluste - denn die Kosten kann keine Versicherung der Welt wieder einholen. (Falle es eine geben sollte: bitte unbedingt nennen :-))

Nun habe ich folgende Fragen zu den Policen: 1) Kann man die Kosten umgehen oder zumindest verringern, in dem man die Policen beitragsfrei stellt? Worauf ist zu achten? 2) Lassen sich die Kosten reduzieren, wenn man die Beiträge zur Police - trotz Pausierung zB in der Basisrente - reduziert (so dass nach der Pausierung die reduzierten Beiträge gelten und während der Pausierung die Kosten auf die reduzierten Beiträge gerechnet werden) 3) Welche anderen Möglichkeiten der effektiven Kostenreduzierung gibt es? 4) Wie sieht es bei Wechsel des Versicherers aus - lohnt sich dies oder fallen dann erneut die Kosten für Abschluss/Provision an und erhält der ursprüngliche Makler (den man umgehen möchte) die Provision auch der neuen Versicherungen?

Alle Policen befinden sich im zweiten/dritten Abschlussjahr - und unterliegen damit noch der Zillmerung.

Ich bin sehr froh über jeden fundierten Tipp oder Information, worauf zu achten ist. Welche Empfehlungen in Bezug auf die Weiterführung von Policen in der privaten Vorsorge könnt ihr geben?

Dankeschön und Grüße

Riester, rürup rente, Versicherung
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