Schüler als Freelancer? - Was muss ich beachten?

Moin!

[ich schreibe diese Frage gerade zum 3. Mal da sie nicht gespeichert wurde, ich kann also etwas vergessen/ausgelassen haben!]

Und zwar bin ich aktuell in folgender Lage:

Ich bin 18 Jahre alt, Schüler (mache mein Abitur) und habe mich für einen Nebenjob beworben. Diese suchen jedoch keinen richtigen Arbeiter zum Einstellen (Vertrag und so) sonder eher nach einem Freiberufler (eig. Freelancer. Habe gelesen, dass es da wichtige Unterschiede gibt!) den man für die Aufträge buchen kann und welcher diese dann in Rechnung stellt. Es wurde allerdings auch gesagt, dass man im Frühjahr und gegen Mitte des Jahres wieder Personal einstellen würde und es auch mich betrifft wenn die Zusammenarbeit gut läuft.

Da ich noch relativ jung bin und nicht so viele Erfahrungen habe, habe ich einige Fragen die ich stellen möchte.

  1. Bin ich einfach zu naiv? Will er einfach nur sparen etc. und mich deshalb nicht anstellen? Sollte ich aufhören mich um die Stelle zu bemühen?
  2. Wie genau melde ich sowas an? Muss ich ein Gewerbe eintragen oder mich als Selbstständiger?
  3. Gibt es irgendwelche Sonderregeln die ich beachten muss weil ich Schüler bin?
  4. Wie wäre ich versichert? (Muss ich mich extra noch einmal darum kümmern oder bin ich noch bei meinen Eltern mitversichert? Habe gelesen man wäre es bis 450€ monatlich).
  5. x (keine Ahnung mehr was hier stand)
  6. Wie müsste ich in diesem Fall dann mein 'Gehalt' berechnen (der Preis für meine Dienstleistung).

]Hier hatte ich noch einen langen Absatz aber ich habe komplett vergessen was hier stand.]

Ich bin mir natürlich auch über die Scheinselbstständigkeit im klaren! Ich hatte vor mich auf einem Portal wie Fiverr anzumelden und auf diversen Social Media Seiten zu promoten um mehr Reichweite zu erlangen und andere Kunden zu erreichen. Allein schon, damit ich nicht so abhängig von diesem Betrieb wäre.

Ich habe das Gefühl ich habe etwas wichtiges vergessen das ich noch fragen wollte aber ich hoffe es reicht soweit! Wenn ihr noch Fragen/Hinweise habt - BITTE! Her damit. ich kann sie gebrauchen.

Schonmal vielen Dank im vorraus!

Freelancer, Freiberufler, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Versicherung, versicherungsschutz, freiberufliche Tätigkeit, Versicherungspflicht
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Freiberuflichkeit, Minijob, Versicherungsschutz. Was darf ich wie?

Hallo zusammen, langsam aber sicher blicke ich so überhaupt nicht mehr durch und brauche wirklich dringend Eure Hilfe: Das Ende meines Studiums (Design) kam natürlich viel zu schnell und nun stehe ich etwas ratlos vor dem Berg an Verpflichtungen, der damit einhergeht.Die Möglichkeit, die ich für mich sehe ist gerade folgende: Ich habe bereits als Student immer mal kleine Grafik-Jobs angenommen und könnte mir einen Sprung in die Selbstständigkeit vorstellen bzw. würde gerne freiberuflich arbeiten. Da das vor allem anfänglich nicht ausreichen wird, würde ich gerne nebenbei noch andere Jobs annehmen wie Event-/Projektmanagement oder Jobs in der Gastro. Das würde bedeuten, dass ich eine freiberufliche Tätigkeit für "Grafikdesign" anmelden müsste und ein Gewerbe für "Eventplanung und -service". Richtig? Oder macht eine „Doppelanmeldung“ keinen Sinn und ich kann beides zusammenlegen?Was dann natürlich noch als erschwerender Faktor in der Planung hinzukommt ist, dass der Kranken-/Pflege-/Unfallversicherungsschutz durch einen Arbeitgeber wahrscheinlich nicht mehr gegeben ist, wenn ich einen Mini-450-€-Job und eine freiberufliche Tätigkeit habe, oder? Ich muss mich also selbst versichern? Seh ich das richtig?Was passiert mit meinem freiberuflichen Status, wenn sich mir ein Angestelltenverhältnis anbieten würde, ich also einen festen Job antreten könnte? Puh, ich bin ziemlich überfordert wie ihr vielleicht merkt. Kann mir jemand weiterhelfen?

Selbstständigkeit, Versicherung
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Ab welcher Schadenssumme ist man bei KFZ Versicherung Großschadenverursacher?

Ich hoffe ein paar Antworten auf Vers. Fragen zu bekommen, denn und kommt so einiges bei unserer Auto Vers. komisch vor. Mein Mann ist seit fast 40 Jahren bei der gleichen Vers. 

Im Jahr 2001 hatte er einen Unfall – er ist bei tiefstehender Sonne in Spanien auf einen schrottreifen PKW an der Ampel aufgefahren und der wiederum auf einen vor ihm stehenden Schrotti. Der einzige Schaden der wirklich entstanden ist, war an unserem PKW- die 2 vor uns stehenden Bauern mit Uralt Kastenwagen wollten noch nicht einmal warten bis die Polizei kam, sondern fuhren weiter. Wir notierten zwar die Autokennzeichen und meldeten den Schaden bei der Vers. in Deutschland und wurden hochgestuft. 

Im Jahr 2003 - fast 3  Jahre später- rief dann die Schadensabteilung der Vers. Bei uns an und teilte uns mit- es wurde niemals ein Schaden reguliert, denn die Unfallgegner hätten sich nie gemeldet. Wir wurden wieder in die alte SF Klasse gestuft und bekamen das zu viel gezahlte Geld zurück bzw. es wurde verrechnet. 

Nach 10 Jahren in denen alles reibungslos und ohne weitere Schäden ablief, haben wir den Schriftverkehr von damals vernichtet, was ein Fehler war, wie wir jetzt wissen.

 Ende 2016 wollten wir ein neues Auto kaufen und riefen mal vorab bei der Vers. an, was das Auto, welches wir ins Auge gefasst hatten, bei Vollkasko kosten würde. Die Dame am Telefon sagte uns, sie bekommen von uns überhaupt keine Vollkasko, denn sie sind ja „Großschaden Verursacher“. Näheres wollte man uns nicht sagen. 

Wir schrieben daraufhin eine Vorstandsbeschwerde und baten um Aufklärung- die kam nur sehr unvollständig- man behauptete, man hätte nach Ablauf der Verjährung doch noch an die Unfallgegner bezahlt und zwar so viel, dass es eben ein Großschaden über 20.000€ gewesen sei, alles wäre im Rahmen der Nachhaftung geschehen .Man hätte uns nur aus Kulanz nicht damit belastet. 

Dies ist uns völlig unverständlich, denn die beiden Karren waren zusammen noch nicht einmal 3000 € wert und wir hätten ja lediglich den Schaden für einen zahlen müssen. Die Polizei wollte den Unfall noch nicht mal aufnehmen wir mussten bitten den Unfall aufzunehmen. Weiter gefahren sind die Bauern- nach der Vermutung des Polizisten- weil sie selber keine Versicherung hatten, dies war 2001 noch sehr häufig in Spanien. 

Nun hatten wir wieder einen sehr kleinen Schaden, wir sind beim Rückwärtsfahren gegen einen anderen Wagen gefahren- Schaden 1100€ . Wir hatten mit der Vers. vereinbart, dass wir –je nach Höhe des Schadens- selber zahlen wollten bzw. eine Rückerstattung an die Vers. vornehmen wollten. Wir bekamen ein Schreiben, sie werden zurück gestuft von SF 22 auf SF 11, selber zahlen macht keinen Sinn. 

Als mein Mann anrief, wurde ihm gesagt, was das bringen solle, er wäre doch schon 70, das würde sich nicht rentieren und außerdem sei er ja der bekannte „Großschaden-Verursacher“. Nun zahlen wir an höheren Vers. Beiträgen fast 2000€ mehr. Ist das alles rechtens?

Kfz-Versicherung, Versicherung
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Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

Studium, Student, krankenkasse, Krankenversicherung, Minijob, Versicherung, Werkstudent, Familienversicherung
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Kaskoschaden am Mietwagen oder selber zahlen?

Zwecks Abholung gekaufter Regale lieh ich einen Transporter bei einer PKW-Verleihfirma.

Ich musste unterschreiben, dass ich im Schadensfalle bis 1.000 Euro Selbstbeteiligung übernehmen würde.

Was ich nicht wusste: der Wagen ist mit diesem nervtötenden Piepsdiktator ausgestattet, der schon losbimmelt, wenn man auf einen Meter an einen Gegenstand rankommt. (Wie soll man da in Köln je einparken, ohne wahnsinnig zu werden?)

Jedenfalls- der Wagen war voll, ich wollte fahren, hatte mir angeschaut, wo die nächsten Hindernisse sind, steige ein, lasse den Motor an und schon geht das Geschrille los.

Um dem Gegenstand auf der linken Seite auszuweichen und damit das Geheule in meinen Gehörgängen mal wieder aufhört, bin ich dann zu nah an den Gegenstand rechts geraten. Vor den Augen eines Stadtangestellten. Das Ding war rund, aus Stein, drehte sich im Vorbeigleiten mit, hatte also keinen Schaden. Eingedrückt war nur die Schiebetür des Transporters. Seitens der Stadt war nichts zu erwarten, das schloss der Stadtmensch aus. Da hier zwar eine BESCHÄDIGUNG, aber kein Unfall vorlag, jedenfalls nicht so, wie ich ihn von Versicherungen kenne, war ich mir nicht sicher, ob ich die Polizei rufen musste. Im Falle eines UNFALLS hätte ich das laut Mietvertrag nämlich gemusst. Also rief ich den Verleiher vom Handy des Stadtmenschen aus an, um das geklärt zu bekommen, da ja andere keinen Schaden hatten und eine Beschädigung am Wagen nicht unbedingt ein Unfall sein muss. Für eine Beule im Wagen durch einen Schrank ruft man ja auch keine Polizei. Da es aber so okay zu sein schien und mir keiner sagte: ja, sie haben trotzdem die Polizei zu rufen, WIR nennen das UNFALL, habe ich erst die Regale abgeladen, wo sie hinsollten und bin dann zurück zur Verleihfirma gefahren. Da wurden Fotos gemacht und der Schaden festgehalten.

Und nun schickt die Mutterfirma mir einen 2 Monate alten Kostenvoranschlag (KEINE Reparaturrechnung), den sie mir- plus Bearbeitungsgeführ - in Rechnung stellt. Statt der vereinbarten 1.000 wollen sie knapp 2.300. Den Papierkram habe ich Ihnen zurückgesandt, da ich ja nur 1.000 Selbstbeteiligung zu tragen habe. Ich hätte ja bei einem Unfall laut AGB die Polizei rufen müssen, hieß es heute telefonisch, und das habe ich nicht getan.

Äh?

Und jetzt? (Wie) kann ich das abbügeln?

Kfz-Versicherung, Mietwagen, Versicherung, Schadensregulierung
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