Abschlussgebühren bei Beratung verschwiegen rechtens?

Hallo allerseits,

ich habe ein paar Fragen bezüglich der Abschlussgebühren bei der privaten Altersvorsorge.

Wie das heutzutage so üblich ist, habe ich in meinem Lebens schon ein paar mal den Arbeitgeber gewechselt. Bei meinem zweiten Arbeitgeber habe ich damals eine Altersvorsorge der Allianz mit Entgeltumwandlung und Zuschuss vom Arbeitgebers abgeschlossen. Schon damals war bei der Beratung durch die Vertreterin der Allianz von Abschlussgebühren und laufenden kosten der Versicherung keine Rede.

Nachdem der Vertrag nun einige Jahre lief, machte ich eine Weiterbildung und suche nach Abschluss dieser einen neuen Job. Bei meinem neuen Arbeitgeber gab es auch Zuschüsse vom Arbeitgeber für die private Altersvorsorge, aber nur bei Abschluss eines neuen Vertrages. Obwohl der Anbieter wieder die Allianz war. Da die Zuschüsse eher gering ausfielen und ich nicht ewig dort arbeiten wollte, entschied ich mich meine alte Versicherung stattdessen zu übernehmen und nur die Entgeldumwandlung zu nehmen. Es kam mir zwar etwas komisch vor, dass ich einen neuen Vertrag machen sollte, aber auch hier war keine Rede von Abschlussgebühren.

nun habe ich abermals einen neuen Arbeitgeber. Dieser bietet einen höheren Zuschuss und ich möchte auch länger dort bleiben. Abermals habe ich bei der Beratung darum gebeten, den alten Vertrag zu übernehmen, mir wurde aber gesagt das ginge nicht. Auch hier war der Anbieter wieder die Allianz. Auch hier war von Abschlussgebühren und laufenden Kosten keine Rede.

Von den Kosten dieser Verträge habe ich erst erfahren, als ich das Kleingedruckte des Vertrages gelesen habe. Immerhin handelt es sich hier ja um mehrere tausend Euro Abschlussgebühren und die laufenden Kosten schmälern die Rendite so weit, dass der Vertrag eigentlich nur durch den Arbeitgeberzuschuss Sinn ergibt.

ist es rechtens, dass die Berater diese Kosten bei den Beratungsgesprächen verschweigen?

Desweiteren ist es doch ein Witz, dass man bei jedem Arbeitgeberwechsel gezwungen ist, einen neuen Vertrag abzuschließen, der jedes Mal mehrere tausend Euro kostet. Und das, obwohl sogar der Anbieter der selbe ist. Schon klar, dass das die Versicherungsmakler ganz toll finden, am Ende meines Arbeitslebens habe ich 10 Verträge und 20-30 tausend Euro Abschlussgebühren bezahlt. Ich würde mich hier gerne mal an meinen Bundestagsabgeordneten wenden, bin aber was die Verträge angeht nicht bewandert genug. Vielleicht könnt ihr mir da helfen?

Altersvorsorge, Lebensversicherung
Ist der geforderte Erbschein wirklich notwendig?

Mein kürzlich verstorbener Bruder hat mir vor 2 Jahren eine sehr umfassende Vollmacht durch einen Notar erstellen lassen, die mich bereits zu seinen Lebzeiten zu allen Handlungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit seinen Bank- und Versicherungsangelegenheiten befugte und jetzt "über den Tod hinaus" zum Verwalter seines Nachlasses verpflichtet.

Meine beiden Geschwister akzeptieren diese Regelung; wir erben innerhalb der gesetzlichen Erbfolge alle 3 zu gleichen Teilen. Ehefrau und Kinder gibt es nicht.

Von allen Banken und Sparkassen wie auch vom zuständigen Grundbuchamt wurde die vorgelegte Vollmacht als Ersatz für einen Erbschein anerkannt, nur die Lebensversicherung besteht auf der Vorlage eines Erbscheins.

Nun ist so eine Beantragung eines Erbscheins mit einigem Aufwand verknüpft: nicht nur, dass er gar nicht billig ist, er ist auch mit einer Menge Zeitaufwand, Telefoniererei und Schreibarbeit verbunden. Außerdem muss ich für die Beantragung beim zuständigen Nachlassgericht persönlich vorsprechen, d.h. ein paar hundert Kilometer per Bahn und Bus durch Deutschland fahren. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das eine erhebliche Belastung für mich. Und die Abwicklung des Nachlasses wird um Wochen, wenn nicht Monate, verzögert.

Die Lebensversicherung stellt sich stur und will nur gegen Vorlage des Erbscheins auszahlen. Ein Begründung für ihre Forderung hat sie nicht mitgeliefert.

Wer weiß, ob Lebensversicherungs-Gesellschaften bei Fällen, wie hier beschrieben, grundsätzlich nur nach Vorlage eines Erbscheins auszahlen können bzw. dürfen? Oder haben wir eine reelle Chance auf einen effektiven Widerspruch?

Lebensversicherung, Vollmacht, Erbschein
Schließung Teilfonds DWS FlexPension- Wahl eines neuen Fonds. Was ist zu beachten?

Guten Tag, ich habe eine Frage an die LV-Versicherungsspezialisten hier. Ich wurde von der Aachen Münchener hinsichtlich meines LV Vertrages für das Garantiefondskonzeptes DWS Flex Pension angeschrieben. Die DeAM wird demnach die Teilfonds des Garantiefondskonzeptes DWS FlexPension mit geplantem Laufzeitende vorzeitig schließen. Hintergrund ist gem. Anschreiben, dass aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase keine Anlage in risiko- und ertragreichere Kapitalanlagen mehr möglich ist und künftige Wertsteigerungen daher praktisch ausgeschlossen sind. Konsequenz für den Vertrag ist, dass die Fondsanteile mit der Höchststandsgarantie am Stichtag 18.11.2016 bewertet und berechnet werden. Die Höchstandsgarantie zum 18.11. sei in vollem Umfang gewährleistet. Der Wert des Fondsguthabens kann ab 18.11. nicht mehr in das Garantiefondskonzept DWS FlexPension 2025 investiert werden. Ale Möglichkeit wird mir angeboten, entweder frei einen Fonds aus der Fondspalette zu wählen (darunter u.a. auch Aktienfonds) oder einen automatischen Fondswechsel in den DWS Flexizins Plus (Geldmarkt/geldmarktnahe Fonds). Nun meine Frage- was soll ich tun: Ich habe einen Einmalbetrag investiert. Künftige Einzahlungen sind nicht vorgesehen (bitte daher auch keine Meinungen in der Form, wie schlecht dieses Produkt ist - ich muss zum jetzigen Zeitpunkt das beste daraus machen). Kündigen ist vermutlich die schlechteste Alternative wenn ich das Geld derzeit nicht benötige. Welchen Unterschied macht es hinsichtlich meiner künftigen Auszahlung (Rente), ob ich einen risikoreicheren Aktienfonds wähle oder mit dem DWS Flexizins Plus ein defensiveres und derzeit wohl eher "totes" Produkt wähle (es gibt ja noch die Höchstandsgarantie zum 18.11.). Kann mir jemand die Zusammenhänge erläutern?

Lebensversicherung
Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

Kündigung, Lebensversicherung, Widerruf
Wird bei der Grundsicherung im Alter eine ausgezahlte Lebensversicherung angerechnet?

Hallo liebe Forengemeinde,

Hab eine spezielle Frage an euch. Bitte nachsichtig sein, da ich ein absoluter Laie in dieser Hinsicht bin.

Nach aktueller Berechnung würden die Eltern meiner Partnerin momentan zusammen ca. 500 EUR Rente bekommen, da der Vater selbstständig war und nur ca. 13 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat und die Mutter erst seit 15 Jahren in Deutschland arbeitet. Der Vater ist nun 77 Jahre alt und arbeitet seit längerem nicht mehr. Die Mutter wird 67 Jahre alt und möchte bald in Rente gehen. Aus diesem Grund haben wir beim Landratsamt über die Grundsicherung im Alter nachgefragt. Voraussetzung ist unter anderem, dass nicht mehr Vermögen als 2.600,00 EUR besteht.

In ein paar Monaten wird jedoch eine Lebensversicherung von der Mutter fällig über ca. 8.000,00 EUR. Dieses Geld wollte sie jedoch zur Seite legen, falls mal etwas mit dem Vater sein sollte oder eine größere Anschaffung ansteht mit der niemand gerechnet hat. Also einfach als "Notfallgroschen".

Die Überlegung war, das Geld bei Fälligkeit direkt auf das Konto meiner Partnerin buchen zu lassen. Aber eine Angestellte von der Lebensversicherung hat mir mitgeteilt, dass die fällige Lebensversicherung dem Finanzamt mitgeteilt wird und diese das nach Rückfrage dem Landratsamt mitteilt. Von diesem angesparten Geld der LV müssten Sie so lange zehren, bis die Grenze von 2.600 € unterschritten wäre. Anschließend würde die Grundsicherung greifen.

Gibt es eine Möglichkeit, dass wir das Geld als „Notgroschen“ zur Seite legen können? Es soll quasi ausschließlich als Notreserve dienen.

Ich danke euch im Voraus für die Hilfe Gruß Dali

Grundsicherung im Alter, Lebensversicherung
Krankenversichungsbeiträge für Kapitalleistung (Lebensversicherg./Firmendirektversicherung)

Hallo, seid gegrüßt ! Ich habe vor ziemlich genau zwei Jahren eine größere Kapitalleistung erhalten, fast 50.000 Euro für eine Lebensversicherung als Firmendirektversicherung, in die ich 23 Jahre lang einbezahlte. Ich habe diese ausbezahlte Summe natürlich angelegt. Ich bin zurzeit arbeitslos ( Der Bezug von Arbeitslosengeld ist längst vorbei, und Arbeitslosenhilfe beziehe ich nicht), und ich möchte in knapp einem Jahr (mit 63 Jahren) in Rente gehen (natürlich mit größeren Abschlägen). Ich muss nach den geltenden Bestimmungen dann ZUSÄTZLICH (zu den normalen KV- und Pflegeversicherungsbeiträgen, die von meiner Rente abgezogen werden) sieben Jahre lang (nachdem mit dem kommenden Rentenbeginn bereits drei Jahre seit Erhalt der Kapitalleistung vergangen sind) allmonatlich 70 Euro zahlen; das sind in den sieben Jahren etwa 6000 Euro !!! Kann mir ein FinanzexperteTipps geben, wie ich diese Zahlungen auf legale Weise mildern bzw. ein wenig ausgleichen kann ? Auch wenn ich später in Rente ginge und ich in dieser Zeit nichts zusätzlich an KV-Beiträgen zu zahlen hätte, wären es finanziell dadurch keine Vorteile für mich ! Eine Auszahlung der Kapitalleistung in Rentenform wäre besser gewesen, aber dieses ist nun zu spät. Vielen Dank für etwaige Vorschläge !

gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, Lebensversicherung
PrismaLife Fondsgeb. Lebensvers.: Beitragszahlung bis 75. Lebensjahr. Was tun?

Ich habe eine fondgebundene Lebensversicherung der Prismalife (abgeschlossen 2004). Im Nachhinein habe ich viel über zu hohe Kosten gelesen - aber so wie ich es verstanden habe, sind die meisten Kosten schon bezahlt und für einen Absprung ist es zu spät.

Jetzt habe ich aber festgestellt - keine Ahnung wieso mir das bei Abschluss nicht aufgefallen ist - dass meine Beitragszahlzeit bis zu meinem 75.(!!) Lebensjahr geht. Nicht etwa 65, wie ich es erwartet hatte. (Ich war beim Abschluss 23 und die Beitragszahldauer ist mit 52 Jahren angegeben). Ich könnte mich ärgern.

Jetzt habe ich aber gelsen, dass man die Beitragszahldauer für 10 Euro ändern kann. Kann mir jemand sagen, ob das so einfach geht, oder ob das irgendwelche zusätzlichen Nachteile hat bzw. was ich dabei beachten sollte.

Soweit ich das verstanden habe, würde eine alternative Beitragsfreistellung mit 65 Jahren erhebliche finanzielle Nachteile haben. Im Vertrag steht dazu nur "nach anerkannten versicherungstechnischen Regeln" oder so ähnlich.

Noch eine weitere Frage: Die Aufschubszeit geht bis zu meinem 100. Lebensjahr. Das wurde mir von dem Versicherungsvertreter damals so erläutert, dass ich dadurch mehr Flexibilität hätte und mir in dem Zeitraum immer Kapital entnehmen kann anstatt mich mit 65 (eigentlich 75) entscheiden zu müssen, ob ich eine lebenslange Rente oder eine Einmalauszahlung möchte. Ist das wirklich so? In dem Bericht von Stiftung Warentest wurde es in einem Nebensatz auch kritisiert, dass dort jemand einen Vertrag bis zum 100. Lebensjahr bekommen hat.

Ich muss sagen, dass ich mich ziemlich über den Abschluss und über meine damalige Naivität ärgere. Aber jetzt versuche ich das Beste daraus zu machen.

Vielen Dank für Eure Hilfe! Christian

Beiträge, Lebensversicherung, Dauer, Zahlung
Wie wählt man eine Risikolebensversicherung ?

Guten Tag !

ich möchte eine Lebensversicherung abschließen und habe schon von meinen 2 "Hausversicherungen" Angebote bekommen, beide für genau dieselbe Versicherungssumme. Es wäre bei der einen 60€ (Tarifbeitrag 116€) im Monat kosten und bei der anderen 78€ (Tarifbeitrag 100€). Dann habe ich im Internet nachgeschaut (check24.de) und Angebote unter 40€ gefunden.

So eine große Preisspanne ist schwer nachvollziehbar, also würde ich spontan sagen, dass es vielleicht irgendwelche "versteckte" Unterschiede gibt. Dabei kommen mir einige Fragen durch den Kopf, kann mir vielleicht jemand helfen, sie zu beantworten ?

Kann man Direktvericherern wirklich trauen ? Gibt es Unterschiede im Versicherungsfall ? Gerade bei einer Lebensversicherung möchte man, dass die Regulierung stressfrei und zügig abläuft. Gibt es Unterschiede was die Steuern angeht ?

Der Unterschied zwischen Zahlbeitrag und Tarifbeitrag ist ziemlich hoch. Gibt es Vesicherungen, die am Anfang einen geringen Zahlbeitrag schreiben, um die Kunden zu locken und im Laufe der Jahre Richtung Tarifbeitrag tendieren ? Bei den Online Angeboten sieht man keinen Tarifbeitrag. Gibt es dort einen festen Preis ?

Gibt es andere Kriterien für den Vergleich ? Man schließt die Police für einige Jahre und ich möche meine Entscheidung in 2 Jahren nicht bereuen.

Ich bin auf jeden Tipp sehr dankbar !

Erwin

Lebensversicherung, vergleich
Lebensversicherung... Bestattungskosten....

Guten Tag habe folgende Situation, mein Großvater ist am 03.10.2013 Verstorben und hat meine Großmutter und mich in der Lebesnversicherung als Erbin eintragen lassen ,da meine Großmutter am 09.06.2013 Verstorben ist gehe ich alleine hier bei als Erbin aus.... Es besteht auch ein Testament wo ich als Enkeltochter alleine eingetragen worden bin alles zu bekommen.. Meine Schwester hat am dem Tag wo mein Großvater verstorben ist, ohne zu wissen das ich die allein Erbin bin das schloss sofort ausgewecselt so das ich nicht in die Wohnung reinkomme und hat alle Unterlagen für die Bestattung rausgeholt die sie gebraucht hat und hat auch den Bestatter beauftragt in ihren namen..... Jetzt wissen die das ich die erbin von allem geworden bin und haben mir die Rechnung für die Beerdigung geschickt das ich diese zahlen soll.... Muss ich das bezahlen????? Wer kann mir da bei helfen oder mir einen Rat geben bin voll verzweifelt :( und dürfte nichts entscheiden die besetzung war am 16.10.13 und die haben meine großmutter vom anderen friedhof rausholen lassen um beide zusammen zu bestatten und die ganzen kosten soll ich jetzt tragen nur weil ich die lebensversicherung als erbin eingetragen bin..... was muss ich wirklich zahlen ? bitte um eure hilfe ich kann nicht mehr bin alleinerziehende mutter von 2 kindern und bin im 8 monat schwanger und durchen den ganzen ärger habe ich vorzeitige wehen.......

vielen dank für eure hilfe LG Nicole :(

Lebensversicherung, Todesfall
AXA Lebensversicherung schlechte Performance - Update

Update zu folgender Frage: http://www.finanzfrage.net/frage/versicherungsexperten-gefragt---axa-lebensversicherung-schlechte-performance

Ich habe gerade einen Brief von Axa erhalten: (Eventuelle Textfehler bitte ich zu entschuldigen - habe den Text per OCR von PDF konvertiert).

Eure Meinung dazu?

"Sehr geehrter Herr Yeti, selbstverständlich ist uns die Höhe der von Ihnen eingezahlten Beiträge bekannt. Der Gesamtwert ist in unserem EDV-Bestand gespeichert und wird laufend fortgeschrieben. Lediglich eine Einzel-Aufstellung der ab Beginn jährlich eingezahlten Beiträge wäre nur über eine manuelle Ermittlung möglich, welche wir aus Kostengründen nicht vornehmen. Hiermit bitten wir um Verständnis. Die gesamte Beitragssumme ab Beginn 01.12.1999 bis zum 31.08.2013 beträgt 12.437,66 EURO. Zunächst bitten wir jedoch zu beachten, dass ein großer Teil der ab dem 01.11.2003 gezahlten Beiträge für die ab diesem Termin eingeschlossene Berufsunfahigkeits-Zusatzversicherung verbraucht wird und nicht für die Hauptversicherung herangezogen werden kann. Der Beitragsanteil für die Zusatzversicherung am aktuellen monatlichen Beitrag von 105.58 EUR beträgt zum Beispiel 42,69 EUR. Zum Erwerb der Fondsanteile steht allerdings auch nicht der ganze Beitrag für die Hauptversicherung zur Verfügung. Die Versicherungsbeiträge für eine Fondsgebundene Lebensversicherung unterteilen sich in den Kosten,­ Spar- und Risikobeitrag. Von den laufenden Prämien werden die Kosten für die Einrichtung und Verwaltung des Vertrages abgezogen. Die einmalig bei Vertragsabschluss fälligen Abschlusskosten werden so lange mit den Beiträgen verrechnet, bis sie getilgt sind, die Verwaltungskosten werden laufend erhoben. Für lhren Vertrag war vereinbart. dass auf jeden Fall ab Beginn 56 % jedes Beitrags in Fondsanteilen angelegt werden. Nach Tilgung der Abschlusskosten erhöht sich vereinbarungsgemäß der Anlagebeitrag. Bei jeder dynamischen Anpassung fallen jedoch erneut Abschlusskosten an. Dem Fondsguthaben werden die Risikobeiträge für die Bereitstellung des Versicherungsschutzes monatlich entnommen. Der Versicherungsschutz besteht darin dass im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt wird, selbst wenn bis dahin erst ein Monatsbeitrag gezahlt worden ist.

Der konkrete Wert Ihres Fondsvertrages ergibt sich dann jeweils aus der Multiplikation der Anzahl der zum Berechnungszeitpunkt vorhandenen Fondsanteile mit deren aktuellem Kurswert. Wir hoffen, wir können Ihnen hiermit weiterhelfen."

weiter zahlen mit Dynamik 100%
Dynamik rausnehmen und weiter zahlen 0%
Beitragsfrei schalten und Risikolebensversicherung und BU separat 0%
Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung, Fonds, Kapitallebensversicherung, Lebensversicherung
Versicherungsexperten gefragt - AXA Lebensversicherung schlechte Performance

Hi Leute,

Im Jahre 1999 anno domini habe ich eine Fondgebundene Lebensversicherung auf den Fond Axa Chance Invest DE0009789453 abgeschlossen. (mit Dynamik und Berufsunfähigkeitsschutz)

In den letzten Jahren war ich von der Performance der Police sind begeistert - der Versicherungsmakler meinte auf Nachfrage: Das liegt an den nervösen Finanzmärkten...

Vor etwa 4 Wochen war ein Bericht im Focus zum Thema Lebensversicherungen. In diesem war zu lesen, dass man seinen Versicherer anschreiben soll und die Zahlen der eingezahlten Beiträge und den aktuellen Rückkaufswert erfragen soll.

Das habe ich auch gemacht. Heute kam die Antwort von AXA.

Zitat: "Eine Aufzählung über die eingezahlten Beiträge können wir Ihnen leider nicht liefern. Nutzen Sie hier bitte Ihre Bankbelege." Bitte??? Die können mir nicht sagen was ich eingezahlt habe?

Na gut - habe meine Ordner gewälzt, die Zahlen in Excel eingetragen. Summe 12.882 Euro

Ich war ziemlich geschockt - der Rückkaufwert beträt schlappe 6.740 Euro - Eine Wertentwicklung von -47,68 % Respekt!!!

Am Kurs des Fonds kanns nicht liegen - der notiert nahe seines Hochs.

Was ist Euere Meinung dazu? Beitragsfrei stellen? Verkauf ist wohl wegen der Steuer keine Alternative, oder?

Noch ein paar Einzelheiten zum Vertrag: Laufzeit bis 2046, Die BU liegt im Monat bei 30,61 Euro - allerdings wurde die erst 2003 in den Vertrag aufgenommen... Jährliche Dynamik von 5 % - habe ich dieses Jahr gleich mal streichen lassen.

Berufsunfähigkeitsversicherung, Fonds, Kapitallebensversicherung, Lebensversicherung

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