Kündigung der Lebensversicherung ,Vorgehensweise?

Vollgene Situation, Ich beziehe Hartz4. Meine Mutter hat 1991 eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen und mich als Versicherungsnehmer eingesetzt . Sie hat die Monatlichen gebühren von ihrem Girokonto -buchenlassen. Da ihr mittlerweile die anfallenden Gebühren zu hoch sind, erfolgte die Kündigung der Versicherung.2019Jahr

Da ich von dieser Versicherung keine Kenntnisse hatte, habe ich diese auch nicht angegeben beim Antrag auf Hartz4.

Damit die Versicherungsleistung ( 18.000,00 Euro) ausgezahlt werden kann, sollen vollgene Unterlagen eingereicht werden :

Bankverbindung des Versicherten, oder angaben eines Zahlungsempfänger, wenn Sie nicht der Kontoinhaber sind, wobei Zahlungen über 5.000 Euro an andere Personen als der Versicherungsnehmer (ich) , das Finanzamt informiert wird .

Frage: Was soll ich jetzt machen, Vorgehensweise?

z.B der Versicherung mitteilen, die ihnen bekannte Abbuchungs-Bankverbindung

( Mutter) als Auszahlung B.-verbindung nehmen……. ( 18.000,00 Euro)

oder ein teil der Summe ( 5000 Euro,) auf das Abbuchungs-Konto, (Mutter) und die restsumme

oder ?

Diese Infos sind mir bekannt …

Wird beim Hartz-4-Antrag eine Lebensversicherung nicht angegeben, gilt die folgende Regelung: Bußgelder von bis zu 5.000 Euro verhängt werden

Hartz-4-Empfänger, bei der Lebensversicherung von gewissen Freibeträgen. 12 Abs. 2 S. 1 SGB II ….Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro pro vollendetem Lebensjahr maximal liegt bei 9.750 Euro. Oder als Altersvorsorge, laut § 12 Abs. 2 S. 3 SGB II bei 750 Euro pro vollendetem Lebensjahr,

Lebensversicherung, Steuern
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Ist der geforderte Erbschein wirklich notwendig?

Mein kürzlich verstorbener Bruder hat mir vor 2 Jahren eine sehr umfassende Vollmacht durch einen Notar erstellen lassen, die mich bereits zu seinen Lebzeiten zu allen Handlungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit seinen Bank- und Versicherungsangelegenheiten befugte und jetzt "über den Tod hinaus" zum Verwalter seines Nachlasses verpflichtet.

Meine beiden Geschwister akzeptieren diese Regelung; wir erben innerhalb der gesetzlichen Erbfolge alle 3 zu gleichen Teilen. Ehefrau und Kinder gibt es nicht.

Von allen Banken und Sparkassen wie auch vom zuständigen Grundbuchamt wurde die vorgelegte Vollmacht als Ersatz für einen Erbschein anerkannt, nur die Lebensversicherung besteht auf der Vorlage eines Erbscheins.

Nun ist so eine Beantragung eines Erbscheins mit einigem Aufwand verknüpft: nicht nur, dass er gar nicht billig ist, er ist auch mit einer Menge Zeitaufwand, Telefoniererei und Schreibarbeit verbunden. Außerdem muss ich für die Beantragung beim zuständigen Nachlassgericht persönlich vorsprechen, d.h. ein paar hundert Kilometer per Bahn und Bus durch Deutschland fahren. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das eine erhebliche Belastung für mich. Und die Abwicklung des Nachlasses wird um Wochen, wenn nicht Monate, verzögert.

Die Lebensversicherung stellt sich stur und will nur gegen Vorlage des Erbscheins auszahlen. Ein Begründung für ihre Forderung hat sie nicht mitgeliefert.

Wer weiß, ob Lebensversicherungs-Gesellschaften bei Fällen, wie hier beschrieben, grundsätzlich nur nach Vorlage eines Erbscheins auszahlen können bzw. dürfen? Oder haben wir eine reelle Chance auf einen effektiven Widerspruch?

Lebensversicherung, Vollmacht, Erbschein
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Schließung Teilfonds DWS FlexPension- Wahl eines neuen Fonds. Was ist zu beachten?

Guten Tag, ich habe eine Frage an die LV-Versicherungsspezialisten hier. Ich wurde von der Aachen Münchener hinsichtlich meines LV Vertrages für das Garantiefondskonzeptes DWS Flex Pension angeschrieben. Die DeAM wird demnach die Teilfonds des Garantiefondskonzeptes DWS FlexPension mit geplantem Laufzeitende vorzeitig schließen. Hintergrund ist gem. Anschreiben, dass aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase keine Anlage in risiko- und ertragreichere Kapitalanlagen mehr möglich ist und künftige Wertsteigerungen daher praktisch ausgeschlossen sind. Konsequenz für den Vertrag ist, dass die Fondsanteile mit der Höchststandsgarantie am Stichtag 18.11.2016 bewertet und berechnet werden. Die Höchstandsgarantie zum 18.11. sei in vollem Umfang gewährleistet. Der Wert des Fondsguthabens kann ab 18.11. nicht mehr in das Garantiefondskonzept DWS FlexPension 2025 investiert werden. Ale Möglichkeit wird mir angeboten, entweder frei einen Fonds aus der Fondspalette zu wählen (darunter u.a. auch Aktienfonds) oder einen automatischen Fondswechsel in den DWS Flexizins Plus (Geldmarkt/geldmarktnahe Fonds). Nun meine Frage- was soll ich tun: Ich habe einen Einmalbetrag investiert. Künftige Einzahlungen sind nicht vorgesehen (bitte daher auch keine Meinungen in der Form, wie schlecht dieses Produkt ist - ich muss zum jetzigen Zeitpunkt das beste daraus machen). Kündigen ist vermutlich die schlechteste Alternative wenn ich das Geld derzeit nicht benötige. Welchen Unterschied macht es hinsichtlich meiner künftigen Auszahlung (Rente), ob ich einen risikoreicheren Aktienfonds wähle oder mit dem DWS Flexizins Plus ein defensiveres und derzeit wohl eher "totes" Produkt wähle (es gibt ja noch die Höchstandsgarantie zum 18.11.). Kann mir jemand die Zusammenhänge erläutern?

Lebensversicherung
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Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

Kündigung, Lebensversicherung, Widerruf
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Wird bei der Grundsicherung im Alter eine ausgezahlte Lebensversicherung angerechnet?

Hallo liebe Forengemeinde,

Hab eine spezielle Frage an euch. Bitte nachsichtig sein, da ich ein absoluter Laie in dieser Hinsicht bin.

Nach aktueller Berechnung würden die Eltern meiner Partnerin momentan zusammen ca. 500 EUR Rente bekommen, da der Vater selbstständig war und nur ca. 13 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat und die Mutter erst seit 15 Jahren in Deutschland arbeitet. Der Vater ist nun 77 Jahre alt und arbeitet seit längerem nicht mehr. Die Mutter wird 67 Jahre alt und möchte bald in Rente gehen. Aus diesem Grund haben wir beim Landratsamt über die Grundsicherung im Alter nachgefragt. Voraussetzung ist unter anderem, dass nicht mehr Vermögen als 2.600,00 EUR besteht.

In ein paar Monaten wird jedoch eine Lebensversicherung von der Mutter fällig über ca. 8.000,00 EUR. Dieses Geld wollte sie jedoch zur Seite legen, falls mal etwas mit dem Vater sein sollte oder eine größere Anschaffung ansteht mit der niemand gerechnet hat. Also einfach als "Notfallgroschen".

Die Überlegung war, das Geld bei Fälligkeit direkt auf das Konto meiner Partnerin buchen zu lassen. Aber eine Angestellte von der Lebensversicherung hat mir mitgeteilt, dass die fällige Lebensversicherung dem Finanzamt mitgeteilt wird und diese das nach Rückfrage dem Landratsamt mitteilt. Von diesem angesparten Geld der LV müssten Sie so lange zehren, bis die Grenze von 2.600 € unterschritten wäre. Anschließend würde die Grundsicherung greifen.

Gibt es eine Möglichkeit, dass wir das Geld als „Notgroschen“ zur Seite legen können? Es soll quasi ausschließlich als Notreserve dienen.

Ich danke euch im Voraus für die Hilfe Gruß Dali

Grundsicherung im Alter, Lebensversicherung
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Krankenversichungsbeiträge für Kapitalleistung (Lebensversicherg./Firmendirektversicherung)

Hallo, seid gegrüßt ! Ich habe vor ziemlich genau zwei Jahren eine größere Kapitalleistung erhalten, fast 50.000 Euro für eine Lebensversicherung als Firmendirektversicherung, in die ich 23 Jahre lang einbezahlte. Ich habe diese ausbezahlte Summe natürlich angelegt. Ich bin zurzeit arbeitslos ( Der Bezug von Arbeitslosengeld ist längst vorbei, und Arbeitslosenhilfe beziehe ich nicht), und ich möchte in knapp einem Jahr (mit 63 Jahren) in Rente gehen (natürlich mit größeren Abschlägen). Ich muss nach den geltenden Bestimmungen dann ZUSÄTZLICH (zu den normalen KV- und Pflegeversicherungsbeiträgen, die von meiner Rente abgezogen werden) sieben Jahre lang (nachdem mit dem kommenden Rentenbeginn bereits drei Jahre seit Erhalt der Kapitalleistung vergangen sind) allmonatlich 70 Euro zahlen; das sind in den sieben Jahren etwa 6000 Euro !!! Kann mir ein FinanzexperteTipps geben, wie ich diese Zahlungen auf legale Weise mildern bzw. ein wenig ausgleichen kann ? Auch wenn ich später in Rente ginge und ich in dieser Zeit nichts zusätzlich an KV-Beiträgen zu zahlen hätte, wären es finanziell dadurch keine Vorteile für mich ! Eine Auszahlung der Kapitalleistung in Rentenform wäre besser gewesen, aber dieses ist nun zu spät. Vielen Dank für etwaige Vorschläge !

gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, Lebensversicherung
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PrismaLife Fondsgeb. Lebensvers.: Beitragszahlung bis 75. Lebensjahr. Was tun?

Ich habe eine fondgebundene Lebensversicherung der Prismalife (abgeschlossen 2004). Im Nachhinein habe ich viel über zu hohe Kosten gelesen - aber so wie ich es verstanden habe, sind die meisten Kosten schon bezahlt und für einen Absprung ist es zu spät.

Jetzt habe ich aber festgestellt - keine Ahnung wieso mir das bei Abschluss nicht aufgefallen ist - dass meine Beitragszahlzeit bis zu meinem 75.(!!) Lebensjahr geht. Nicht etwa 65, wie ich es erwartet hatte. (Ich war beim Abschluss 23 und die Beitragszahldauer ist mit 52 Jahren angegeben). Ich könnte mich ärgern.

Jetzt habe ich aber gelsen, dass man die Beitragszahldauer für 10 Euro ändern kann. Kann mir jemand sagen, ob das so einfach geht, oder ob das irgendwelche zusätzlichen Nachteile hat bzw. was ich dabei beachten sollte.

Soweit ich das verstanden habe, würde eine alternative Beitragsfreistellung mit 65 Jahren erhebliche finanzielle Nachteile haben. Im Vertrag steht dazu nur "nach anerkannten versicherungstechnischen Regeln" oder so ähnlich.

Noch eine weitere Frage: Die Aufschubszeit geht bis zu meinem 100. Lebensjahr. Das wurde mir von dem Versicherungsvertreter damals so erläutert, dass ich dadurch mehr Flexibilität hätte und mir in dem Zeitraum immer Kapital entnehmen kann anstatt mich mit 65 (eigentlich 75) entscheiden zu müssen, ob ich eine lebenslange Rente oder eine Einmalauszahlung möchte. Ist das wirklich so? In dem Bericht von Stiftung Warentest wurde es in einem Nebensatz auch kritisiert, dass dort jemand einen Vertrag bis zum 100. Lebensjahr bekommen hat.

Ich muss sagen, dass ich mich ziemlich über den Abschluss und über meine damalige Naivität ärgere. Aber jetzt versuche ich das Beste daraus zu machen.

Vielen Dank für Eure Hilfe! Christian

Beiträge, Lebensversicherung, Dauer, Zahlung
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Rückabwicklung der Lebensversicherung wg. berichtigter Modellrechnung 6 Jahre nach Vertragsabschluss

Hallo,

ich habe 2002 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Mit den Vertragsunterlagen wurde mir damals eine unverbindliche Modellrechnung erstellt.

2008 bekam ich ein Schreiben, dass bei dieser Modellrechnung von 2002 versehentlich ein Fehler unterlaufen ist. Beigefügt wurde eine neue Modellrechnung, beruhend auf den Werten zu Vertragsbeginn. Die Summen unterscheiden sich aber beträchtlich: Rückkaufswert nach 10 Jahren Version 2002: 5722,62 Euro, Version 2008: 3566 Euro. Mit beigefügt war außerdem eine Empfangsbestätigung, die ich allerdings nicht bestätigte, weil mir das Schreiben bis dato nicht bekannt war (ich im Ausland etc.).

Die Verbraucherzentrale riet mir mich an den Ombudsmann zu wenden, um eine Rückabwicklung der LV anzugehen. Bei ihnen ist aber diese Versicherung nur unter einer anderen Firmierung Mitglied. Die Versicherung hat seit 2009, auf Grund der Finanzkrise, schon zwei Mal ihren Besitzer geändert und hat nun Sitz in Ireland.

Der Ombudsmann hat mir geraten mich erst einmal direkt an die LV mit der Bitte der Rückabwicklung (Eingezahltes zurück ohne Zins/Verlust/Kosten) zu wenden. Später evtl an Fin-Net. Nun kann ich mir keinen Anwalt leisten und habe Sorge Fehler zu machen. Wie kann so ein Schreiben aussehen? Welche Informationen sollte ich geben? Was sollte ich vermeiden? Habe ich überhaupt eine Chance, da die berichtigte Modellrechnung von 2008?

Viele Grüße und Dankeschön für jeden kleinen Tipp!

Fonds, Kündigung, Lebensversicherung
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