Was tun bei Wasserschaden während Corona-Pandemie?

Vor ca. 3 Wochen gab es ein Wasserschaden. Es regnete von der Küchendecke sowie von der Toilettendecke herunter. Der Wasserschaden wurde der Hausverwaltung gemeldet. Hausklempner kam vorbei und vermutete der Schaden käme von einem verstopften Abflussrohr von der Wohnung oberhalb und wolle dies der Hausverwaltung mitteilen. Da die Hausverwaltung sich nicht zurückmeldete, rief mein Vater bei der Hausverwaltung an, da sich nun auch Schimmel im WC und in der Küche bildete.

Die Hausverwaltung äusserte, man müsse halt gut durchlüften und die Feuchtigkeit erst austrocknen muss und das zur Zeit kein Handwerker in eine Wohnung geht wegen der Corona Pandemie, zumal meine Eltern nicht mehr die jüngsten sind und zur Risikogruppe gehören.

Ich habe den Schimmel versucht zu beseitigen, da soweit ich weiss schwarzer Schimmel sehr stark gesundheitsschädigend ist und bevor dieser sich stärker ausbreiten kann und noch mehr Schaden zufügt. Nun, hatte sich jetzt nochmal an ein paar Stellen neuer Schimmel gebildet, welchen ich wieder beseitigt habe. Es ist eine Altbauwohnung mit sehr hohen Decken!

Daraufhin habe ich der Hausverwaltung Fotos vom Wasserschaden per SMS geschickt und um eine schnellstmöglichste Behebung gebeten.

Die Hausverwaltung verharrt, dass durch die Corona Pandemie es nicht möglich ist einen Handwerker zu schicken und eben der Wasserschaden erstmal trocknen muss und Sie sich freuen würde, wenn ich meinem Vater dies näher bringen könnte.

Ich verstehe, dass die heutige Lage durch die Pandemie eine Herausforderung ist, meine Eltern nicht mehr die jüngsten sind, aber mein gesunder Menschenverstand findet es nicht nur sehr unhöflich sondern ehrlich gesagt grob fahrlässig von der Hausverwaltung wie Sie mit langjährigen und älteren Mietern umgeht, schließlich geht es um ein Wasserschaden mit Schimmelbildung in Zeiten einer Pandemie.

Ist das wirklich in Ordnung so in Deutschland?

Mietrecht, Wasserschaden
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Muss die Versicherung für die komplette Sanierung des Badezimmers aufkommen nach Wasserschaden mit erheblicher Schimmelbildung?

Nach Wasserrohrbruch mit Schimmelbildung ist die Schimmelsanierung 2 mal fehlgeschlagen und nun musste letztendlich der Estrich im kompletten Erdgeschoss unseres EFH raus und der Putz ca. 40 cm hoch entfernt werden.

Da die Fliesen nachweislich nicht mehr zu beschaffen sind haben wir auf Vorschlag des Handwerks die restlichen Fliesen (ca 2,00 hoch) selbst entfernt. Im nachhinein stellte sich heraus das, dass komplette Bad also alle Wände nochmals mit Chemikalien gegen Schimmelpilze u.a. behandelt werden musste, was nun auch geschah.
Muss die Versicherung nun für das ganze Bad aufkommen ?

Die Sanitärobjekte wurden beim entkernen beschädigt. Fußbodenheizung und Armaturen müssen auch neu sagte der Monteur.
Versicherung will nur das zahlen was beim 1. Angebot freigegeben wurde.

Das Gutachten und danach die Entfernung von Putz und Behandlung mit Chemikalien folgte ja erst nach der Freigabe des Angebots. Diese erneute Schimmel Sanierung wurde ja auch freigegeben. Aber kein neues Angebot für das Bad.
Man wollte uns sozusagen den Restbetrag des 1. Angebotes als Pauschale auszahlen das wāren etwa 7000 Euro, das ist aber weniger als die Hälfte was das Bad nun komplett kosten wird und wir haben nun wirklich keine Luxusobjekte ausgesucht.

Da wir schon 5 Stellige Summen in die Ersatzwohnungen investiert haben, da das ganze Dilemma nun schon seit September 2018 !!! geht, sind unsere Finanzen erschöpft. Ich hoffe hier kann uns jemand Rat geben was die Versicherung nun übernehmen muss.

Versicherungsrecht, Wasserschaden
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Mindeststreitwert bei Gericht Wasserschaden von Waschmaschine des Nachbarn im Keller : Drehmaschine

Ein Nachbar von mir hatte kürzlich seine Waschmaschine unbeaufsichtigt laufen gelassen, dabei entstand in meinem Keller ein Wasserschaden an meine kleine Drehmaschine (Neuwert ca. 580,- €), beschädigt wurde die digitale Supportanzeige (zusätzlich aufgerüstet) die hinzu NW 165,90,- € kostete, sowie die Drehmaschine (Fa. ROTWERK) mit Rostschaden entstanden sind. Hatte zuerst diesem Nachbarn per Brief und Fotos den Sachschaden mitgeteilt, den ich ihm in seinem Briefkasten persönlich eingeworfen habe und bat ihn wegen Entschädigung und mit 14 Tagen Frist bzgl. Rückantwort/Stellungnahme. Doch gegenüber meiner Partnerin gab er -wütend- an; er hätte mein Schreiben nicht erhalten. Dann habe ich ihm eine Kopie von diesem 1. Schreiben nebst 2. Schreiben mit Fristen per postalischem EINSCHREIBEN mit RÜCKSCHEIN zustellen lassen, wo ich diesem Nachbarn nochmals eine Frist bis zum 31.06.2013 bzgl. seiner Stellungnahme und desweiteren bzgl. der Schadensregelung/Überweisung bis zum 15.07.2013 ansetzte. Laut Gesetz ist dieser Nachbar meines Wissens dazu verpflichtet meinen Wasserschaden (Drehbank/Drehbankzurüstsatzteil), der von seiner Waschmaschine entstanden ist zu ersetzen ?! Meine Fragen; 1. wie hoch ist hier der gerichtl. Streitwert mindestens ? (digital Supportanzeige hier 165,90,- €/ist Neuwertig) 2. kann ich gegen ihn gerichtlich anzeigen, wenn er nicht gewillt ist den Schaden zu ersetzen, da er sehr Wessi-Feindlich gesinnt ist ?

Mindeststreitwert bei Gericht Wasserschaden von Waschmaschine des Nachbarn im Keller : Drehmaschine
Haus, Nachbarn, Wasserschaden
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Wer zahlt Überprüfungskosten des Wassersystems, wenn Ursache nicht ausfindig gemacht werden konnte?

Wir sind Eigentümer in einer Wohngemeinschaft mit 4 Sondereigentumsanteilen. Unsere Wohnung (Dachgeschoss) ist vermietet, in der darunter liegenden Wohnung wohnen Miteigentümer. Nun ist ein Wasserfleck an der Decke der darunter liegende Wohnung aufgetreten. In unserer Wohnung befindet sich an dieser Stelle unser Badezimmer. Wir wurden von der Hausverwaltung schriftlich aufgefordert den Schaden umgehend zu beseitigen und die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten in Auftrag zu geben, da davon auszugehen sei, dass die Ursache in unserem Badbereich liegt. Dem sind wir gefolgt und beauftragten einen Fachbetrieb mit der Überprüfung. Unser gesamtes Wasser- und Abwassersystem wurde insgesamt dreimal überprüft. Jedes Mal konnte keine Undichtigkeit in unserem Bad festgestellt werden. Die Miteigentümer schenkten dem keinen Glauben und haben uns sogar auf Schadensersatz verklagt. Das zuständige Amtsgericht wies die Klage mit der Begründung ab, „dass nicht hat festgestellt werden können, dass die Ursache für den schadensstiftenden Wassereintritt im Bereich des Sondereigentums der Beklagten gelegen ist“. Seither versuchen wir die Überprüfungskosten von der Hausverwaltung erstattet zu bekommen.

Haben wir Anspruch auf Erstattung der Überprüfungskosten? Es wurde letztendlich kein Verursacher ausfindig gemacht, muss dann die Wohnungseigentümergemeinschaft die Kosten tragen?

Wer kann mir weiterhelfen? Wie ist die Rechtslage? Idealerweise mit Hinweisen auf andere Rechtssprechungen (Urteile, Gesetze etc.).

Kostenerstattung, Wasserschaden
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