Unverschuldeter Verkehrsunfall - Regulierung über R&v Versicherung des Unfallgegners?

Am 2.11.19 war ich auf dem Weg nach Asch.

3 km vor der Grenze nahm mir der Unfallgegner (etwas älterer Herr) mit dem Auto seines Sohnes die Vorfahrt. Ich war auf der St2179 Richtung Asch und er kam aus Erkersreuth und wollte auch Richtung Asch.

Ein entgegen kommender Fahrer wollte nach Erkersreuth abbiegen, blieb stehn, da ich Vorfahrt hatte. Der Unfallgegner fuhr immer weiter vor, obwohl er hätte warten müssen. Gebremst hab ich als ich merkte, dass er nicht anhält, war aber schon zu spät. Somit hat er mir die ganze linke Seite eingedrückt und der Spiegel hing nur noch.

Der Zoll kam grad in dem Moment als es krachte (gegen 14 Uhr) mir entgegen, sperrte sofort ab und rief Polizei. Ich bekam weder eine Datenaustauschkarte noch ein Aktenzeichen.

Am selben Abend musste ich noch ins Kh da ich dabei doch eine verstauchung der HWS und BWS sowie eine Zerrung der HWS und BWS erlitt.

Am 4.11.19 war ich dann beim Anwalt.

Er forderte bei der Polizei Marktredwitz den Unfallbericht wegen der zivilrechtlichen Dinge (Schmerzensgeld, Verdienstausfall usw.) an. Nur wurde am 14.11.und am 21.11.19 nochmal angemahnt /erneut aufgefordert. Es ist immernoch nichts da.

Hinzu kommt, dass der Verursacher bzw. dessen Sohn als Halter den Schaden nicht meldete. Das tat mein Anwalt, nachdem er nach einer langen Diskussion mit der PI Marktredwitz, endlich die Daten bekam. Der Sohn des Verursacher ist bei der R&v Versicherung.

Gutachter war da, nachdem wir mein Auto hier nach Thüringen holten und stellte nen wirtschaftlichen Totalschaden fest.

Wie lang kann sich das jetzt noch hinziehen?

Ich hab ein Auto in Aussicht, was ich ohne Geld von der Versicherung nicht anzahlen kann, bin aber als alleinerziehende und auch wegen Arbeit drauf angewiesen. Ewig wird das nicht mehr reserviert, nur noch 2,maximal 3 Tage.

Hat jemand Erfahrungen oder einen Tipp?

Danke schonmal I'm Voraus

Kfz-Versicherung, Recht
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Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?

Hallo zusammen, ich bin mittlerweile etwas ratlos. Könnt ihr mir evtl helfen?

Zu meiner Situation:

Es war Mittwoch Nachmittag gegen 17:30Uhr als ich nach Feierabend nachhause fahren wollte, kam ich aus Richtung Stadt (30er Zone) an einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen. Da der Verkehr relativ stockend war, war eine hohe Geschwindigkeit nicht möglich. Ich fuhr also an den Kreisverkehr schaute wegen Fußgängern und vergewisserte mich dann noch nach dem Verkehr. Alles war frei also fuhr ich mit niedriger Geschwindigkeit weiter. Habe in den 2. Gang geschalten und schon war es passiert ein anderes Auto ist mir reingefahren. Das macht natürlich den Anschein darauf das ich ihm die Vorfahrt genommen habe. ABER jetzt zu meiner Ansicht: Mein Auto stand mit der kompletten Fahrzeuglänge im Kreisverkehr. Der Unfallgegner kam aus der Einfahrt vor mir und kann mit höherer Geschwindigkeit über das Gepflasterte in den Kreisverkehr und somit auch zur selben Zeit dort stehen wo ich mit meinem Auto bereits war. Bremsspuren gab es ebenfalls nicht. Mir machte es auch den Anschein das er erst realisiert hatte was passiert ist als er vor Wut auf sein Lenkrad schlug. Es kam mir so vor als wäre er nicht ganz konzentriert gewesen, evtl wollte er vor einem anderen Auto in den Kreisverkehr fahren und achtete noch darauf. Natürlich ist das nicht aussagekräftig. Vor der Polizei meinte der Unfallgegner das er mich gesehen hätte und dachte ich lasse ihn vorbeifahren. Aber wenn er gesehen hat das ich schon in den Kreisverkehr einfahre gilt dann nicht auch ein Rücksichtnahmegebot? Mein Auto ist nicht mehr Fahrbereit ich bin auf einen Mietwagen angewiesen. Den ich demnächst abgeben muss, da bei den Versicherungen nix voran geht. Der unfallgegner hatte auch erst 2 Wochen später eine Unfallsarstellung geliefert.

Seine Einfahrt, auf der Höhe dieses Autos stand mein Auto beim Unfall

Meine Einfahrt

Der Mini ist nicht der Unfallgegner das Bild zeigt wie ich im Kreisverkehr stand. Laut Polizei bin ich die Unfallverursacherin.

Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?
Kfz-Versicherung, Polizei, Unfallversicherung, VERKEHRSRECHT, Unfallschaden
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Kaskoschaden am Mietwagen oder selber zahlen?

Zwecks Abholung gekaufter Regale lieh ich einen Transporter bei einer PKW-Verleihfirma.

Ich musste unterschreiben, dass ich im Schadensfalle bis 1.000 Euro Selbstbeteiligung übernehmen würde.

Was ich nicht wusste: der Wagen ist mit diesem nervtötenden Piepsdiktator ausgestattet, der schon losbimmelt, wenn man auf einen Meter an einen Gegenstand rankommt. (Wie soll man da in Köln je einparken, ohne wahnsinnig zu werden?)

Jedenfalls- der Wagen war voll, ich wollte fahren, hatte mir angeschaut, wo die nächsten Hindernisse sind, steige ein, lasse den Motor an und schon geht das Geschrille los.

Um dem Gegenstand auf der linken Seite auszuweichen und damit das Geheule in meinen Gehörgängen mal wieder aufhört, bin ich dann zu nah an den Gegenstand rechts geraten. Vor den Augen eines Stadtangestellten. Das Ding war rund, aus Stein, drehte sich im Vorbeigleiten mit, hatte also keinen Schaden. Eingedrückt war nur die Schiebetür des Transporters. Seitens der Stadt war nichts zu erwarten, das schloss der Stadtmensch aus. Da hier zwar eine BESCHÄDIGUNG, aber kein Unfall vorlag, jedenfalls nicht so, wie ich ihn von Versicherungen kenne, war ich mir nicht sicher, ob ich die Polizei rufen musste. Im Falle eines UNFALLS hätte ich das laut Mietvertrag nämlich gemusst. Also rief ich den Verleiher vom Handy des Stadtmenschen aus an, um das geklärt zu bekommen, da ja andere keinen Schaden hatten und eine Beschädigung am Wagen nicht unbedingt ein Unfall sein muss. Für eine Beule im Wagen durch einen Schrank ruft man ja auch keine Polizei. Da es aber so okay zu sein schien und mir keiner sagte: ja, sie haben trotzdem die Polizei zu rufen, WIR nennen das UNFALL, habe ich erst die Regale abgeladen, wo sie hinsollten und bin dann zurück zur Verleihfirma gefahren. Da wurden Fotos gemacht und der Schaden festgehalten.

Und nun schickt die Mutterfirma mir einen 2 Monate alten Kostenvoranschlag (KEINE Reparaturrechnung), den sie mir- plus Bearbeitungsgeführ - in Rechnung stellt. Statt der vereinbarten 1.000 wollen sie knapp 2.300. Den Papierkram habe ich Ihnen zurückgesandt, da ich ja nur 1.000 Selbstbeteiligung zu tragen habe. Ich hätte ja bei einem Unfall laut AGB die Polizei rufen müssen, hieß es heute telefonisch, und das habe ich nicht getan.

Äh?

Und jetzt? (Wie) kann ich das abbügeln?

Kfz-Versicherung, Mietwagen, Versicherung, Schadensregulierung
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Kann man Auskunft über SF-Klassen und Typ-Klasse bei Versicherung einholen die schon Jahre zurück liegen ?

Hallo,......ich muss mal ein wenig ausholen,

wir sind jahrelang bei einem Vers. Makler mit all unseren Vers. bei dem wir dachten dort gut aufgehoben zu sein. Ich und mein Mann haben nur ein Auto. Er empfahl uns mal vor vielen Jahren die KFZ Haftpflicht immer alle sieben Jahre zu wechseln. Das taten wir regelmäßig. Fragt mich nicht warum das so sein sollte. Nun hatten wir das Auto vor ca. 5 Jahren wieder auf mein Name versichern lassen. Mein Mann hatte die niedrigste SF-Klasse überhaupt. Heute waren wir bei einem anderen Vers. Unternehmen wegen etwas anderem. Nebenbei warf er ein Auge auf all unsere Vers. um zu schauen ob wir woanders günstiger kommen. Zu dieser Haftpflicht und den sieben Jahren Wechsel meinte er nur das hätten wir nie machen müssen. Wir wollen nun zu der neuen Vers. wechseln um das mein Mann wieder in die günstigste SF-Klasse kommt. Der Vers. Vertreter meinte er bräuchte einen alten Bescheid wo ersichtlich ist welche Klassen er denn nun hatte. Leider sind diese Unterlagen vor drei Jahren beim Wohnungsbrand verbrand. Ist es möglich bei der Versicherung wo er damals vor fünf Jahren ( bevor wir den Wechsel vornahmen) sich das noch mal bestätigen zu lassen? Hat diese Versicherung die Möglichkeit uns die Infos schriftlich auszuhändigen ?

Vielen Dank für eure Tips

LG Liesa

Kfz-Versicherung, Kfz-Haftpflichtversicherung
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Versicherung reguliert Schaden trotz Unschuld.

Hallo! Hab wie alle anderen eine Frage, was kann ich tun wenn meine Versichung trotz meiner Unschuld einen Schaden plötzlich doch reguliert. Folgendes ist passiert: Meine Frau fuhr mit meinem PKW, sie musste hinter einem LKW anhalten. Als sie bemerkte, dass der LKW eigentlich parkte versuchte sie leicht zurückzusetzen und vorbeizufahren. Dabei bemerkte sie einen PKW hinter sich und unterbrach das Rückwärtsfahren. Kurz danach spürte sie einen dumpfen Aufprall. Der Gegner gab an sie sei trotz wilden Hupens seinerseits gegen sein Auto gefahren. Weder meine Frau noch die zwei Mädchen im Auto haben eine Hupe gehört. Die Polizei wollte ihr auch die Schuld zusprechen sie verweigerte jedoch die Unterschrift und somit ging es zum Ordnungsamt. Dort glaubte man ihr und das Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingestellt. Der Gegner stellte eine Forderung an unsere Versicherung, diese lehnte 100% ab, da es ihrer Ansicht nach nicht eindeutig wäre, räumte aber 50-50 ein. Der Anwalt des Gegners lehnte ab und forderte 100%. Dies war der Stand April 2014. Zwischenzeitlich habe ich im November 2014 die Versicherung gekündigt und bin gewechselt, ganz normal. Habe jetzt im Januar den Versicherungsschein bekommen und alles war in Ordnung. Nun plötzlich Ende Februar eine Neueinstufung von SF6 auf SF1. Ich hab als erstes bei der alten Versichung angerufen und mich nach dem geschilderten Schaden erkundigt. Dabei stellte sich heraus, dass die Versicherung plötzlich doch 100% gezahlt hat, aber meiner Frau hat doch offensichtlich keine Schuld. Meine Frage, lohnt sich eine Klage und vor allem in welche Richtung? Muss ich die Zahlung meines Schadens bei der gegnerischen Versicherung einfordern und 100% erwirken damit meine Versicherung die Höherstufung zurück nimmt oder sollte ich direkt bei meiner alten Versicherung gegen die Rückstufung klagen?

Kfz-Versicherung, Versicherung, Schadensfreiheitsrabatt, Schadensregulierung
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KFZ-Richtlinie erlaubt keine Fahrt nach CZ

Hallo zusammen.

Die Dienstwagenregelung meines Zukünftigen Arbeitgebers erlaubt es mir nicht einige Staaten im östlichen Bereich der EU zu besuchen. Darunter auch Polen und Tschechien. In Tschechien habe ich Verwandte und Bekannte, die ich des öfteren Besuche. (meist 1-2x pro Jahr) Extra einen Privatwagen halten zu müssen für die Urlaubsfahrten/Besuche in der Tschechei wäre die wohl schlechteste Lösung. Deshalb bin ich natürlich um eine andere bemüht.

Eine Anfrage, ob ich etwas zuzahlen könnte um diesen Umstand zu verändern wurde verneint.

Meine nächste Idee war, dass ich den Dienstwagen mit dem Wagen meiner Eltern tausche und dann mit diesem weiterfahre. Allerdings macht mir da die nächste Bedingung einen Strich durch die Rechnung: Der Wagen darf nur von in häuslich Gemeinschaft lebenden Verwandten und Lebenspartnern mitbenutzt werden und ich lebe nicht mehr unter dem Dach meiner Eltern. Genauer gesagt ca. 150 km entfernt.

Nun meine letzte Idee: Wenn ich meinen Zweitwohnsitz auf das Haus meiner Eltern anmelde, zählen diese dann zu meiner häuslichen Gemeinschaft? Immerhin leben sie ja in meinem Zweitwohnsitz mit mir zusammen, den ich auch min. 1x im Monat für ein WE besuche.

Meint ihr so könnte man das "hintricksen", oder hat evlt. jmd noch eine andere Idee, wie ich einen Zweitwagen vermeiden kann?!

Vielen Dank schon mal für euren Rat und eine schöne Adventszeit.

Christian

Dienstwagen, Kfz-Versicherung, Zweitwohnsitz
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Teilkaskoversicherung: Darf ich bei einem wirtschaftlichen Totalschaden den Wagen weiter fahren?

Hallo mal wieder.

Erstmal die Situation. Mein Zweitwagen (fährt meine Freundin, Teilkasko versichert) ist bei einem Unwetter beschädigt worden. Ein Baum ist auf den Wagen gekippt.

Lt. Gutachter vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden da das Dach stark beschädigt ist und mehrere Beulen in der Seite des Wagens.

Auf die Frage, ob der Wagen den Sicherheitsmängel durch den Schaden hätte, also nicht mehr Verkehrssicher sei, sagte uns der Gutachter, das der Wagen in Verkehrssicherheit keineswegs eingeschränkt sei, der Wagen könnte ohne Bedenken weiter gefahren werden.

Da wir vermutlich nicht mehr so viel für den Wagen bekommen, würden wir gerne das Geld der Teilkaskoversicherung, die hier einspringt, beiseite legen, noch was sparen bis wir ein bischen mehr Geld zusammen haben und ein vernünfitiges Fahrzeug wieder kaufen, wenn genug gespart ist.

Bis dahin wollten wir den beschädigten Zweitwagen weiter fahren und ganz normal angemeldet lassen bei unserer bisherigen Versicherung.

Da ich diesen Fall aber so noch nicht hatte, ist meine Frage... ist das in Ordnung wenn die Versicherung uns den Wiederbeschaffungswert auszahlt und wir den Wagen trotzdem weiter fahren ohne die Schäden reparieren zu lassen? Oder gibt das Ärger, daß die Versicherung sagt... Geld wurde nicht für Reparatur eingesetzt oder ähnliches.... und Wagen wird weiter gefahren?

Vielen Dank schonmal für euere Hilfe :)

Gruß Micha

Auto, Kfz-Versicherung, Versicherung, Teilkasko
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