Minijob und Teilzeitjob gleichzeitig?

2 Antworten

Hallo,

wenn man insgesamt mehr als 450 Euro brutto verdient, endet die kostenlose Familienversicherung. § 10 SGB V

Wenn die Beschäftigungen zusammen mehr als 20 Stunden pro Woche ausgeübt werden, wird man als Arbeitnehmer versichert und zahlt normale Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung aus der Hauptbeschäftigung.

Bei dem Minijob gibt es keine Änderung.

Gruß

RHW



Jetzt die Frage: Könnte ich beide Jobs gleichzeitig machen?

Ja.

Wenn ja, welche Konsequenzen hätte das?

  1. Familienversicherung fällt bei Verdienst > 450,- € weg.
  2. Studentische Krankenversicherung auch, wenn du mehr als 20 Wochenstunden arbeitest.

Wird der Minijob auch besteuert?

Nein, es sei denn du hast dem Arbeitgeber deine Steuer-ID gegeben und er hat nicht pauschal abgerechnet. Minijobs sollten nicht auf Steuerklasse laufen.

Würden zusätzlich noch weitere Versicherungen auf mich zukommen?

Wie ich bereits oben schrieb ist Student, wer weniger als 20 Stunden pro Woche außerhalb der vorlesungsfreien Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Du wärst mit den beiden Jobs aber bei 30 Stunden und damit bist du kein Student mehr, sondern Arbeitnehmer.

Wird der Arbeitgeber des Teilzeitjobs ziemlich doof finden, da er nun Beiträge an die Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen müsste, so wie du auch.

Die Frage bleibt, was ist dein Ziel? Möglichst viel Nettoentgelt?

Werkstudent Sozialabgaben?

Hi, ich bin seit kurzem Werkstudent und mir immer noch unsicher wieviel ich jetzt verdienen darf. Vielleicht kann mir jemand sagen ob ich alles richtig verstanden habe, da das doch ein etwas verwirrendes Thema ist.

Als Werkstudent darf ich nur 20h die Woche arbeiten, es sei denn es sind Semesterferien. In diesen darf ich maximal 26 Wochen diese Grenze überschreiten. Ist dies bis hier erfüllt, bin ich "ordentlicher Student" und es gilt folgendes:

  1. Die Arbeitslosenversicherung fällt für mich unabhängig davon wie viel ich verdiene weg.
  2. In die Rentenversicherung wird vom Lohn automatisch ein Prozentsatz eingezahlt. ( Liegt das Einkommen unter 450€ wandert 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 450€ aber unter 850€ wandert ein Betrag zwischen 4% und 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 850€ wandert 9,35% davon hinein.
  3. In der Kranken-/Pflegeversicherung darf ich Familienversichert bleiben, solange mein Einkommen 425€/Monat zuzüglich 1000€ Webungskosten nicht übersteigt. Dieser betrag wird Jährlich behandelt, dh. ich darf zusammengerechnet 6100€ im Jahr verdienen.(also auch z.B. 6100€ im Januar und 0€ im restlichem Jahr)

Da ich mit 6100€ im Jahr im Freibetrag für die Lohnsteuer bleibe, entfällt diese.

Sagen wir ich verdiene Monatlich 200€, außer in 2 Monaten der Semesterferien, in denen ich 2000€ verdiene. 200€ * 10 + 2000€ * 2 = 6000€ Ich verdiene also wenig genug, um weiterhin in der Familienkrankenversicherung zu bleiben und zahle NUR o.g. Beiträge zur Rentenversicherung. Ich habe Jährlich also von 6000€ Brutto (0,9065 * 6000€) 5439€ Netto übrig.

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Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags zu bezahlen?

Hallo, ich bin ein Student. neben meinem Studium habe ich immer zwei Jobs gehabt. Der erste Job ist als SHK an der uni, und der zweite Job ist als Wachman am Wochenenden. letztes Jahr habe ich fast nur gearbeitet und weniger studiert und habe ca. 23000 verdient. Ich habe letztes Jahr für die Krankenkasse nur den Studentenbeitrag monatlich selber bezahlt. Nachdem Ich die Krankenkasse meine Lohnabrechnungen von Jahr 2016 gezeigt habe, habe ich eine Rechnung von ungefähr 3000 Euro bekommen, weil mein Arbeitgeber keine Beiträge bezahlt hat und ich letztes Jahr 30 jährige geworden bin. Ich habe meinen Arbeitgeber kontaktiert und habe diese Antwort bekommen: ______________________________

 Sie sind bei uns als Student angemeldet und haben auch eine Studienbescheinigung eingereicht. Sie müssen sich selbst als Student in Ihrem Alter bei der KK versichern und da Sie bei uns studentisch gemeldet sind, werden da auch nur die RV Beiträge bezahlt. Als Student ist Ihre Hauptbeschäftigung das Studium und es darf dann nur in den Semesterferien mal mehr verdient werden. Sie wurden von Anfang an als Student bei uns angestellt und das läuft auch so seit 2009. 

_______________________________

Meine Frage : ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte zu bezahlen.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen

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Ich bin Student und arbeite 19 Stunden als studentische Hilfskraft für eine Universität, möchte jetzt aber eine Zweitstelle annehmen, wie sieht das dann aus?

Aktuell bekomm ich am Ende 750€ für 19h heraus. Wenn ich jetzt mehr als 20 h arbeite, bin ich ja per Definition kein Student mehr, sondern Vollzeit Arbeitnehmer, wenn ich das richtig verstanden habe!? D.h. ich verlasse die Gleitzone und weitere Abgaben kommen auf mich zu: Steuern, Krankenkasse denk ich mal etc. Wie viel muss ich dann bei der Zweitstelle verdienen, sodass für mich ein Mehrwert entsteht? Welche Abgaben habe ich dann und wie hoch? Ich brauche jetzt keine cent-genaue Angabe, gerundet reicht ;) Ich bin ledig, kinderlos und 25 Jahre alt ;) Welche Form der Zweitarbeit wäre sinnvoll Minijob, vergütetes Praktikum, Werkstudent, Teilzeit was gibts sonst noch^^?

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