Bff hat mein Handy kaputt gemacht aber meint ich wäre auch schuld?

Wir waren in der Schule und ich hatte mein Handy (Samsung Galaxy S7) in der Hand und stand ganz normal. Ich bin relativ dünn und sie eher normal. Jedenfalls ist sie dann von hinten sagen wir mal ,,auf mich gesprungen" und hat mich dann noch etwas umklammert. Ich hab dann mein Handy fallen gelassen, weil da plötzlich Gewicht auf meinen Schultern/meinem Rücken war. Ich bin dann noch etwas nach hinten gestolpert aber konnte mich noch fangen und als ich mein handy aufgehoben habe, waren da Risse, was eigentlich nicht das größte Problem ist. Aber da sind auch mega viele lila Flecke (keine Ahnung was genau das sein soll) auf meinem Bildschirm (siehe Bild) und ich kann mein handy nicht entsperren bzw. generell schlecht benutzen, weshalb ich gezwungen bin es reparieren zu lassen. Ich habe ein bisschen recherchiert und ich hab es so verstanden, dass mein Display ausgetauscht werden muss. Sowas kostet schon über 100€ und auch wenn ich mich schlecht fühle, hab ich meiner Bff gesagt, dass sie bitte dafür aufkommen soll. Sie meinte dann das ich auch zum Teil Schuld bin, weil sie ja ,,nur halb auf mich gesprungen ist" und ,,mich fest umarmt hat" und das handy dabei eigentlich nicht so schnell runterfallen sollte. Was haltet ihr davon? Denkt ihr ich bin auch zum Teil Schuld, denn ehrlich gesagt hab ich keine Lust die Hälfte der Reparatur zu bezahlen wenn es eigentlich ihre Schuld war. Sie will ihrem Vater alles erzählen und meinte dann dass ich mich darauf gefasst machen soll dass ihr Vater denkt ich hätte auch schuld. Was soll ich machen wenn sie nicht für den ganzen Schaden aufkommen wollen, denn ich bin fest davon überzeugt, dass ich keine Schuld trage. Sie ist meine Bff und da finde ich es komisch die Polizei miteinzubeziehen.

Haftpflicht, Haftpflichtversicherung, Handy, Recht, Schadensersatz, Versicherung, versicherungsschutz, Schaden, Schuld
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Wer kommt auf? Haftpflicht, Garantie oder Hausbesitzer?

Es geht um einen Glasbruch (1. Glas einer Mehrfachverglasung ist komplett gesprungen) an unserer Haustür, der aller Wahrscheinlichkeit nach durch einen Steinschlag ausgelöst wurde. Der Gutachter der Haftpflichtversicherung sieht das anders. Der Schaden kann seiner Ansicht nach, nicht durch einen Rasentrimmer hervorgerufen worden sein (dieser wäre zu schwach und der Verursacher hätte das Knallen beim Bersten der Scheibe hören müssen, hat davon aber gar nichts mitbekommen). Außerdem würde das Einschlagloch fehlen. Und die Versicherung müsste den Schaden sowieso nicht übernehmen, da es sich um einen Gefälligkeitsschaden handle.

Wir sollten doch den Hersteller kontaktieren, es sähe doch eher nach einem Spannungsriss aus. Den hatten wir bis dato nicht kontaktiert. Allerdings die Firma für einen Kostenvoranschlag, die das Komplettpaket Tür eingebaut hat (vor knapp einem Jahr). Dort hieß es zuerst, dass die komplette Tür getauscht werden müsste, ein Glaswechsel sei nicht möglich (da verklebt).

Nach erneuter Begutachtung des Schadens durch die Herstellerfirma ist jetzt immerhin auch ein Glaswechsel möglich, der nur noch die Hälfte der Kosten für die Tür ausmacht. Die Herstellerfirma sieht natürlich auch keinen Spannungsriss, sondern Glasbruch, der durch äußere Gewalteinwirkung zustande gekommen sein muss.

Gibt es irgendwie noch eine Möglichkeit nicht auf den kompletten Kosten sitzen zu bleiben? Eine Glasversicherung haben wir ebenfalls nicht.

Danke fürs Beantworten!

Garantie, Haftpflichtversicherung, Recht
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Fahrradunfall bei Haftpflichtversicherung melden?

Hallo liebe Community!

Ich hatte in der letzten Woche einen kleinen Fahrradunfall und war laut gegnerische Seite auf der falschen Straßenseite unterwegs und daher Schuld. Er ist, aus einer Seitenstraße kommend auf den Radweg gefahren, auf dem ich ihm entgegen kam und beim Ausweichen mit dem Vorderrad an eine Baustellenabsperrung geknallt (Vorderrad komplett verbogen) Er bittet mich nun, die Sache bei meiner Haftpflichtversicherung zu melden. Zeugen gab's weiter keine.

Ich bin kurz vor dem Unfall vom Gelände meines Arbeitsplatzes gefahren und links auf den Fahrradweg eingebogen, der wegen einem Baugerüst dort gerade von Fahrradfahrern und Fußgängern gleichzeitig genutzt wird, und vorsichtig entlanggefahren. An der nächsten Straßenecke hats dann "geknallt". Ich hab nix abbekommen weil Schrittgeschwindigkeit gefahren. Beim gegnerischen Fahrrad Vorderrad voll im Eimer.. muss sagen, er ist auch echt mega schnell um die Ecke geheizt...

Ich war entgegen der Verkehrsrichtung auf dem Fahrradweg unterwegs, das stimmt:

ABER: An der Ausfahrt vom Firmengelände steht ein Vorfahrtsschild für Fahrradfahrer (da der Radweg zwischen Ausfahrt und Straße liegt) und darunter ein Schild, dass zwei Pfeile in beide Richtungen aufweist (ich weiß nicht, ob ich hiern Foto anhängen kann?) #Schilderwald

Sagt mir jetzt eigentlich: "Achtung Fahrräder in beiden Richtungen" Oder?

Meine Frage ist nun: gilt die Regelung mit der "falschen" Fahrradseite immer? (durch das beschriebene Schild doch aufgehoben..??)

Und natürlich: sollte ich da jetzt überhaupt irgendwas machen/melden? Ist es assi nichts zu machen? :D Kann sowas vor Gericht landen? (okay alles kann vor Gericht landen, i know...)

Fragen über Fragen. DANKE schon mal für die (aufrichtigen) Antworten.

Schönen Abend.

Haftpflichtversicherung
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Versicherung verlangt von Geschädigten Gutachterkosten?

Hallo Zusammen! Folgendes hat sich ereignet: -Person A hat das Handy von Person B auf den Boden fallen lassen und somit war es nicht mehr funktionstüchtig - Person A hat den Schaden seiner Versicherung gemeldet. - Die Versicherung hat noch sehr langem hin und her diverse Nachweise wie (Gutachten von Apple, Fotos des Geräts, detaillierte Beschreibung) gefordert. - Anschließend wurde Person B gebeten (von der Versicherung der Person A!) das Handy einzusenden. Dieses sollte durch einen Gutachter geprüft werden. - Hierbei ist zu beachten, dass es bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Aufklärung über entstehende Kosten gab. Ferner wurde der Gutachter ja auch nicht von Person B beauftragt.

  • Der Gutachter hat festgestellt dass das Handy nicht wie beschrieben beschädigt wurde.Angeblich lag ein Wasserschaden vor, der sich defintiv nicht ereignet hat.

  • Nun erhält Person B ein Schreiben von der Versicherung, dass die Versicherung den Schaden zurückweist, da der Gutachter dies nicht für plausibel hält. Desweiteren schreibt die Versicherung "Da Gutachterkosten entstanden sind, die ohne ihre Meldung nicht angefallen wären, bitten wir Sie die Gutachterkosten in Höhe von 250,-€ an XXXXX mit dem Verwendungszweck XXXXX zu überweisen"

  • Nach einer 1 Seitigen Mail mit diversen Erläuterungen+ sämtlichen Details zum Unfall, bekommt Person B einen Einzeiler von der Versicherung zurück. ("Wir halten nach wie vor an unserer Entscheidung fest."

Person B hat seitdem nicht reagiert und am 28.11 einen Brief von der Versicherung erhalten, dass das Geld nach wie vor nicht eingegangen sei und Person B doch bitte bis zum 07.11. die 250,-€ überweist.

Person B hat das Handy nach wie vor nicht(!) von der Versicherung zurück erhalten!

Frage: - Ist es rechtens, dass Person B(Geschädigter) die Kosten für einen Gutachter zahlen muss, den er nicht beauftragt hat? Es gab hier auch keine Aufklärung über Kosten.

  • Wie sind die weiteren Schritte der Versicherung? Was hat Person B zu befürchten?

  • Falls(!) die 250,-€ durch Person B gezahlt werden, ist dies ein Schuldeingeständnis und führt zu einer Strafanzeige wegen Betrug? (Davon war aber niemals die Rede).

Wie sollte sich Person B jetzt verhalten? Das Handy hat die Versicherung nicht zurück geschickt, zudem verlangen Sie 250,-€ für den Gutachter, bei einem Schadensfall i.H.v. 270,-€ (Zeitwert des Handys) Das steht für Person B natürlich in keiner Relation hier einen gerichtlichen Streit einzugehen.

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich im Voraus!

Viele Grüße

Haftpflichtversicherung, Versicherung
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