Wiedereinstieg Vertriebsaußendienst

Hallo, ich habe 2004 meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann abgeschlossen, habe dann noch 2 Jahre als Handelsvertreter für eine Versicherung gearbeitet und bin danach im Vertrieb bei einer gesetzlichen Krankenkasse gelandet. Nun würde ich gerne wieder in meine erlernte Branche zurückkehren.

Ich brauche mal ein paar Anregungen die mir bei meiner Entscheidung helfen, in welche Richtung (Handelsvertreter, Angestelltenverhältnis,Makler ) es gehen soll. Ich habe durch meine jetzige Tätigkeit noch sehr viel Kontakt zur privaten Versicherungsbranche ( Kooperationspartner unserer GKV - Signal Iduna). Denen geht es anscheinend nicht schlecht. Aber dennoch ist immer eine hohe Fluktation da und es geht schlußendlich nur wenigen gewachsenen Agenturen mit großen Beständen auch auf Dauer wirklich gut.

Ich suche nun nach dem richtigen Einstieg für mich. Aus dem Alter "mach mal eine Liste mit all deinen Bekannten" bin ich raus. Die Voraussetzungen müssen stimmen. Also ein genügend großer Bestand mit Bestandsprovision ist meiner Meinung nach zwingend notwendig.

Andererseits reizt es mich auch sehr als Makler zu agieren. Allerdings wäre hier z.B eine Frage ob es Maklerverbunde gibt, bei denen man auch einen Bestand mit übernehmen kann. Da bin ich bisher nicht fündig geworden. Gibt es sowas überhaupt ? Oder muss man sich dann eher bei einem renomierten Versicherungsmakler anstellen lassen ?

Ich bin über jeden Hinweis, jede Gedankenanregung und eure Erfahrungen dankbar.

Ich stehe zur Zeit im Angestelltenverhältnis und werde nach Tarif bezahlt ( ca. 3200 brutto mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Bevor ich das freiwillig aufgebe muss ich schon selbst von der neuen Herausforderung überzeugt sein.

Mal eine ganz platte Frage : Was verdient ihr als Ausschließlichkeitsvertreter/ Makler ?

Natürlich will ich mich finanziell verbessern und sehe auch, wie viele am kämpfen sind um endlich mal aus dem "Auffüller" zu kommen.

Ps: Eines ist mir klar. Wer im Vertrieb, egal ob als Makler, Handelsverteter oder Angestellter erfolgreich sein will und Geld verdienen will muss fleißig sein. Erfolg ist die Summe aller Aktivitäten. Dennoch kann man ja dafür sorgen, dass auch die Voraussetzungen um erfolgreich zu sein stimmen. Ich möchte möglichst viele Fehler, die mir nach 2, 3 oder 6 Monaten auffallen vermeiden. Ich bin niemand, der alle 12 Monate den Arbeitgeber wechseln möchte.

In meiner Zeit als Handelsvertreter hatte ich kein Fixum und null Bestandskunden/Provision und habe immer von Monat zu Monat gelebt. Das werde ich mir bestimmt noch nochmal so antun.

Vielen Dank !!! ;)

Versicherung, Außendienst
1 Antwort
Versicherungen bzw. Anbieter regelmäßig vergleichen und wechseln, macht das Sinn?

Hallo,

Ich bin jetzt schon einige Jahre berufstätig und seither haben sich doch eine ganze Menge an Versicherungen bei mir angesammelt. Dabei kann man natürlich in Absicherung und Kapitalbildung unterscheiden.

Bei Absicherung habe ich derzeit folgende Versicherungen:

  • PKV
  • Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
  • Hausrat
  • Rechtsschutz
  • Kfz-Haftpflicht und Vollkasko

Bei den Kapitalbildenden Versicherungen sieht es so aus:

  • Kapital-LV (vor 2005)
  • private RV
  • Riester RV

So, nun ist mir auch klar, dass ein Wechsel von LV bzw. RV keinen Sinn macht, da sehr teuer und der Gewinn marginal. Auch habe ich schon oft gelesen, dass man die PKV wegen Altersrückstellungen nicht wechseln sollte. Das habe ich zwar dieses Jahr gemacht, aber da ich noch recht jung bin und nur seit kurzem bei der PKV bin, war es denke ich noch i.O.

Wie sieht es aber nun mit den anderen Absicherungen aus? Mach es Sinn Dinge wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz regelmäßig zu prüfen und ggf. auf einen günstigeren Anbieter umzusteigen? Oder macht das im Schadensfall doch etwas aus, wie lange man einer Verischerung treu war (Neukunde vs. Bestandskunde)?

Die BU würde ich sicher auch nicht wechseln, wegen der Gesundheitsabfrage. Aber Kfz bietet sich doch gut an mit einem jährlich Vergleich, oder?

Und wenn es nicht direkt zum Thema passt, was sonst würdet ihr regelmäßig prüfen und ggf. wechseln? Mir fällt da spontan z.B. der Stromanbieter an, weil er mal wieder den Preis angehoben hat.

Heutzutage ist der Wechsel ja auch recht unkompliziert. Dank Internet kann direkt verglichen werden und auch ein Abschluss geschieht Online. Dazu bieten viele Versicherer den Service die alte Versicherung zu kündigen, etc. Problematisch sind vielleicht noch Kündigungsfristen.

Versicherung, Wechsel
4 Antworten
Ist man der Willkür einer Versicherung einfach ausgeliefert?

Hallo zusammen!

Vor fünf Wochen haben wir unserer Wohngebäudeversicherung einen Schaden in der von uns vermieteten Wohnung gemeldet. Unsere Mieterin war wochenlang nicht daheim und das Wasser spritzte (aus noch nicht genau geklärter Ursache) vom Wasserhahn ungehindert in die Wohnung. Die Räume mussten vom Schimmel befreit, desinfiziert und getrocknet werden. Dies ist der momentane Sanierungszustand. Sofort nachdem der Schaden entdeckt wurde, haben wir einen staatlich vereidigten Gutachter bestellt und der Versicherung den Schaden gemeldet. Die Versicherung hat den Schaden anerkannt und die Zahlung zugesagt. Den von uns beauftragten Gutachter wollen sie zwar nicht bezahlen, aber das ist erstmal nicht das Schlimmste. Die Sachbearbeiterin hatte bei uns nachgefragt, wie wir uns die Zahlungsabwicklung vorstellen würden, ob wir eine Pauschalleistung, einen Vorschuss etc. haben wollten. Wir haben auf Rat unseres Gutachters geantwortet, dass wir den im Gutachten genannten Zeitwert voll überwiesen haben möchten unter Vorbehalt, dass evtl. noch nicht erkannte Schäden noch nachbenannt werden dürfen. Auf dieses Schreiben hin, hat sich die Versicherung nicht mehr gemeldet. Einmal war die Sachbearbeiterin gerade im Urlaub, dann nimmt man unsere Telefonate gar nicht mehr entgegen (entweder besetzt oder keiner geht ran). Kein Fax, kein garnichts. Wir haben der Sachbearbeiterin am Montag geschrieben, dass sie uns wenigstens darüber informieren soll, bis wann wir mit der Zahlung rechnen können. Doch wie gesagt, sie meldet sich einfach nicht. Wir mussten bereits fast 2000.- EUR für den Gutachter und das erstellte Gutachten bezahlen. Eine erste Rechnung für die Sanierung ist auch schon eingetroffen (7000.- EUR). Wir haben das nicht unter dem Kopfkissen liegen. In den AGB´s unserer Versicherung steht, dass sie garantieren, den Schaden innerhalb von vier Wochen nach Meldung zu regulieren. Da sind wir aber inzwischen drüber. Gestern habe ich noch ein Fax an die Sachbearbeiterin geschickt, mit Daten unserer Mieterin, die sie gerne haben wollte. Auch daraufhin hat sie sich nicht gemeldet. **Muss ich das so hinnehmen? An wen kann ich mich wenden? Wie lange dürfen die sich überhaupt noch Zeit lassen? Dürfen die überhaupt einfach sagen, dass die den Gutachter nicht bezahlen, nur weil wir ihn selbst beauuftragt haben? ** Danke für die Antworten im voraus!

Recht, Versicherung, Versicherungsrecht, Wohngebäudeversicherung, Bafin, Ombudsmann, Zahlungsverzug
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