Versicherungen bzw. Anbieter regelmäßig vergleichen und wechseln, macht das Sinn?

Hallo,

Ich bin jetzt schon einige Jahre berufstätig und seither haben sich doch eine ganze Menge an Versicherungen bei mir angesammelt. Dabei kann man natürlich in Absicherung und Kapitalbildung unterscheiden.

Bei Absicherung habe ich derzeit folgende Versicherungen:

  • PKV
  • Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
  • Hausrat
  • Rechtsschutz
  • Kfz-Haftpflicht und Vollkasko

Bei den Kapitalbildenden Versicherungen sieht es so aus:

  • Kapital-LV (vor 2005)
  • private RV
  • Riester RV

So, nun ist mir auch klar, dass ein Wechsel von LV bzw. RV keinen Sinn macht, da sehr teuer und der Gewinn marginal. Auch habe ich schon oft gelesen, dass man die PKV wegen Altersrückstellungen nicht wechseln sollte. Das habe ich zwar dieses Jahr gemacht, aber da ich noch recht jung bin und nur seit kurzem bei der PKV bin, war es denke ich noch i.O.

Wie sieht es aber nun mit den anderen Absicherungen aus? Mach es Sinn Dinge wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz regelmäßig zu prüfen und ggf. auf einen günstigeren Anbieter umzusteigen? Oder macht das im Schadensfall doch etwas aus, wie lange man einer Verischerung treu war (Neukunde vs. Bestandskunde)?

Die BU würde ich sicher auch nicht wechseln, wegen der Gesundheitsabfrage. Aber Kfz bietet sich doch gut an mit einem jährlich Vergleich, oder?

Und wenn es nicht direkt zum Thema passt, was sonst würdet ihr regelmäßig prüfen und ggf. wechseln? Mir fällt da spontan z.B. der Stromanbieter an, weil er mal wieder den Preis angehoben hat.

Heutzutage ist der Wechsel ja auch recht unkompliziert. Dank Internet kann direkt verglichen werden und auch ein Abschluss geschieht Online. Dazu bieten viele Versicherer den Service die alte Versicherung zu kündigen, etc. Problematisch sind vielleicht noch Kündigungsfristen.

Versicherung, Wechsel
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Neue Police oder Zusatzbeiträge bei der InterRisk / SFRV und/oder myIndex

Guten Tag.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine an sich recht gute Entscheidung getroffen, wie ich glaube. Durch verschiedene Informationen aus dem Netz und nach einer Empfehlung durch Finanztest habe ich am Telefon bei der InterRisk einen Fondssparplan im Versicherungsmantel mit größtmöglicher Freiheit bei gleichzeitig geringen Kosten abgeschlossen. Das gute Stück heißt SFRV – und glänzt mMn vor allem durch geringe Gebühren bei unregelmäßigen Beiträgen. Von 1000 Euro, die ich in die Privatreine stecke, gehen nur 0,5 Prozent für Kosten drauf. Davon könnte sich die Allianz durchaus mal eine Scheibe abschneiden. Wenn ich sehe, was da an Abschluss- und Vertriebskosten bei dürftiger Flexibiität und Fonds-Auswahl geboten wird... Na ja!

Jedenfalls habe ich neulich mit einem Freund gesprochen, der mir die myIndex ETF-Police der InterRisk angeboten hat. Ich würde den Vertrag zum Freundschaftspreis bekommen. Er lobt Kickback-Zahlungen (dürften bei ETF ja durchaus schmal ausfallen grins) und sonstigen geringen Kosten. Ich hatte nun überlegt die SFRV-Fonds (eben die mit Kickbacks) in einem neu abzuschließenden myIndex-Vertrag zu besparen und die ETFs in der alten SFRV.

Was haltet ihr von dem Plan? Besser nur einen Vertrag, den SFRV, und lieber mehr da rein stecken oder einen weiteren Vertrag abschließen? Hintergrund ist halt lediglich die Optimierung meiner Versicherungen. :-)

Lieben Dank für jede Antwort.

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, Fonds, Versicherung, Fondssparen, Fondssparplan
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Student - ca. 9000€/Jahr - Langfristig -

Moin,

Ich habe seit heute die Gewissheit, dass ich in 1-2 Monaten langfristig auf Rechnung arbeiten werde. Der Auftraggeber bleibt gleich. Ich habe schon viel herum gelesen und leider keinen Steuerberater als Freund, deshalb frage ich euch: was ist für mich besser? Freuberufler, auf Gewerbeschein oder doch echte Selbständigkeit?


Situation:

23, Student (mindestens noch 3-4 Jahre),

Familienkrankenversichert,

20€ Stundenlohn,

35-40h im MONAT => ca. 750 €/Monat

Tätigkeit: IT-Fachkraft(Support und auch Planung)

.

Bei meinem Auftraggeber bekomme ich einen „Freelancer-Vertrag“ was auch immer das ist…? Im groben scheint es einfach den Stundenlohn und den Datenschutz bzw. Verschwiegenheit zu regeln.

Neues Handy und Laptop sind auch bald dran.


Meine Fragen sind nun:

Bei dem Umfang von ca. 9000€ pro Jahr bin ich leider aus allen Freigrenzen raus oder?

Was ist das günstigste für mich? Selbstständig? Freiberufler?

Wo bekomme ich gratis/günstig Beratung? (keine Lust einen Steuerberate einzubeziehen, Kosten sparen :) )

Wo bekomme ich eine Steuernummer her? Eine Steueridentifikationsnummer habe ich als ich 18 geworden bin vom Finanzamt bekommen, ist nicht das gleiche oder?

Ist es Sinnvoll sich privat zu versichern?

Altersvorsorge? Habe vor Jahren schon 5 Monate kräftig in die Rentenkasse einbezahlt (2100€ butto/Monat).

Vielleicht auch Erfahrungsberichte?

MfG

Rentenversicherung, Student, einkommensteuer, Freiberufler, Freibetrag, Gewerbe, Recht, Selbstständigkeit, Sozialrecht, Sozialversicherung, Steuerberater, Steuern, Steuerrecht, Versicherung, EStg, Sozialversicherungsrecht
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2 Werkstudentenjobs gleichzeitig versicherungszechnisch?

Hallo zusammen,

ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch in einer Firma für eine Stelle als Werkstudenten. Bei dieser Stelle würde ich während dem Semester 20h/Woche und in den Semesterferien 40h/Woche rein rechtlich gesehen maximal arbeiten dürfen. Vergütung hier wären 10€ pro Stunde. Ich muss allerdings nicht soviel arbeiten sondern könnte theoretisch auch mal nur 3 Stunden pro Woche arbeiten.

Gleichzeitig würde ich aber gerne eine Stelle an einem Lehrstuhl als Tutor übernehmen. Diese Stelle beträgt 7h/Woche und wird vermutlich um die 12€ pro Stunde bezahlt werden. Egal wie viel ich tatsächlich arbeite, mir werden 7 Stunden bezahlt. Sprich ich bekommen im Monat etwa 336€.

Nun weiß ich nicht genau wie ich dass versichern muss und ob das alles überhaupt sinnvoll ist. Auf der Seite http://www.minijob-zentrale.de/ habe ich gelesen, dass mehrere 450-Euro-Minijobs ohne versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung grundsätzlich zusammen gerechnet werden. Wenn nun allerdings ein Job als versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung gilt, dann ist der erste Minijob erstmal versicherungsfrei.

Nun stellt sich für mich ersteinmal die Frage, als was die beiden Beschäftigungen denn gelten: Bei dem Job in der Firma könnte ich ja bei voller Auslastung während dem Semester 80h/Monat 800€, während der Semesterferien sogar 1600 € verdienen. Gilt dies schon als versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung? Auf Wikipediahabe ich jedoch verstanden, dass die Jobbezeichnung "Werkstudent" besonders behandelt wird. Gilt dies nun als versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung oder nicht. Es kann ja durchaus sein dass ich in einem Monat nur 200 € verdiene und dann würde ich ja nichts zahlen als Versicherung. Die Einnahmen bei dem Job sind halt sehr inkonstant.

Den Job als Tutor (336 € / Monat) könnte ich dann doch als Minijob gelten lassen oder ?

Allgemein würde ich dann nun wissen, inwieweit ich die verschiedenen Arbeitgeber informieren müsste, denn beim Vorstellungsgespräch gestern wurde ich gefragt, ob ich noch irgendetwas wichtiges zu erwähnen wüsste und dabei hatte ich den Tutorjob vergessen zu erwähnen.

Vielen Dank schonmal für eine Antwort. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Studium, Minijob, Sozialversicherung, Versicherung, Werkstudent, Sozialversicherungsrecht
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