Habe ich in diesem Fall einen Schadensersatz Anspruch?

Ich habe die Fahrschule gewechselt, weil ich mit meinem alten Fahrlehrer nicht klar gekommen bin. Ich habe bei ihm jedoch alle Sonderfahrten gemacht. Mein alter Fahrlehrer hat sich absolut geweigert mir die Ausbildungsbescheinigung auszuhändigen... Wie ich später mitbekommen habe, durch bekannte, ist es bei ihm keine Seltenheit.

Ich habe ehrlich gesagt noch eine Rechnung bei ihm offen... Wollte dies quasi als Druckmittel nutzen, damit er mir die Bescheinigung ausstellt für die Sonderfahrten! Hab ihn mehrfach dazu aufgefordert. Er hat sich geweigert, obwohl es mein gutes Recht ist, auch wenn ich die Rechnung noch nicht bezahlt habe!

So musste ich alle Sonderfahrten jetzt noch einmal machen, weil er sich absolut weigerte mir die Bescheinigung zu geben... Kann ich diese Summe jetzt als Schadensersatz geltend machen?

Die Rechnung von ihm hab ich inzwischen auch bezahlt.

Er hat wohl die Angewohnheit, dass selbst bei bezahlten Rechnungen er die Ausbildungsbescheinigung nicht aushändigt. Diese Erfahrung musste leider meine Nachbarin machen.

Selbst bei einer nicht bezahlten Rechnung muss ein Fahrlehrer diese Bescheinigung herausgeben! Erst nachdem ich die Sonderfahrten bereits ein zweites Mal gemacht habe, hat er mir die Ausbildungsbescheinigung dann auch ausgehändigt, leider viel zu spät.

Selbst mein neuer Fahrlehrer hat ihn in meinem Beisein angerufen und darauf aufmerksam gemacht, dass er die Bescheinigung aushändigen muss... Erfolglos!

Haftung, Recht, Schadensersatz
eBay lässt mich als Privatverkäufer für Sendungsverlust haften. Verstoßen sie gegen geltendes Recht? Wie sollte ich weiter vorgehen?

Ich weiß, dass die Thematik hier und an vielen anderen Stellen im "www" schon des Öfteren Thema war und ich bin mir eigentlich auch sicher das ich als Privatverkäufer auf eBay gemäß § 447 Abs.1 BGB für einen Verlust der Ware auf dem Versandweg nicht haften muss. Gleichwohl obliegt mir als Verkäufer natürlich die vertragliche Nebenpflicht, den/die Artikel ordnungsgemäß und sicher zu verpacken und dem Versandunternehmen zu übergeben. Dennoch habe ich aktuell Probleme mit der Plattform, da diese mich für einen potentiellen Sendungsverlust haften lassen möchte und das Geld entsprechend auch von meinem Konto eingezogen hat. Liege ich mit der Annahme, dass ich für den Verlust der Sendung nicht haften muss also falsch? Auch wenn ich überall im Netz etwas anderes finde und selbst im Rechtsportal von eBay steht, dass der Käufer bei einem Privatkauf für eine verlorene Sendung haftet?
Zur besseren Einschätzung, jetzt kurz zu meinem Fall: Ich habe 2 Artikel über eBay an einen Käufer nach Frankreich verkauft (Artikel mit Festpreis, die mit Preisvorschlag verkauft wurden). Der Käufer hat sich vor dem Kauf über die entsprechenden Versandkosten informiert und ich habe ihm zwei Optionen (normaler unversicherter Versand sowie versicherter Versand mit Sendungsverfolgung) mitgeteilt. Es wurde kein versicherter Versand gewünscht und die Artikel entsprechend normal versendet. Da ich in der Vergangenheit bereits Probleme hatte, dokumentiere ich mittlerweile alle Sendungen und kann dementsprechend auch die ordnungsgemäße Verpackung und den Versand der Sendung mit Bild belegen. Ebenso die Kommunikation bzgl. der Versandoptionen mit dem Käufer. 3 Wochen nach Versand eröffnet der Käufer dann einen entsprechenden Fall für einen nicht erhaltenen Artikel auf eBay. Ich stelle alle entsprechenden Informationen und Belege zusammen und eBay entscheidet dem Käufer auf meine Kosten eine volle Rückerstattung des Betrages zukommen zu lassen. Begründung: Der Fall ist nicht über den eBay-Verkäuferschutz abgedeckt, da ich keine Sendungsverfolgung nachweisen kann. Unabhängig ob der Käufer etwas anderes gewünscht hat, müsse ich das einkalkulieren. Mein Einspruch wurde entsprechend ebenso abgelehnt und der Fall geschlossen. Den Betrag haben sie dann von meinem Konto eingezogen bzw. es versucht. Auf die Ankündigung es Einzuges habe ich mit einem Widerspruch und erneuter Darstellung des Falles reagiert sowie mit der Ankündigung unrechtmäßig eingeforderte Beträge zurückbuchen zu lassen. Die Lastschrift habe ich dementsprechend widerrufen. Das ist der aktuelle Stand. Bisher noch keine weitere Reaktion seitens der Plattform. Vielleicht kann mir der ein oder andere eine kurze Einschätzung geben, ob ich hier falsch liege und meine Reaktion nicht korrekt war und wie ich weiter vorgehen sollte. Vielen Dank.

ebay, Haftung, Recht, Zivilrecht, Onlineshop
Was machen, wenn ein reklamiertes Paket, von dem ich den Betrag zurückerstattet bekam, doch ankommt?

Hey :-)

Vor mehr als einem Monat bestelle ich etwas aus Österreich und sollte dies durch Dpd geliefert bekommen. Ich wählte bei Dpd den Versand an einen Ablageort aus und bekam eine Mail, es sei dort angekommen.

Natuerlich kam es dort nie an, ich kontaktierte Dpd, die mich daraufhin baten die nächsten Tage immer wieder bei dem Ablageort nachzufragen ob das Paket angekommen sei und das tat ich, erfolglos. Ich bat diese dann eine Prüfung einzuleiten, woraufhin ich eine Mail bekam „wenn sich innerhalb von 48h niemand meldet, wenden sie sich an den Verkäufer“. Genau das machte ich auch und füllte eine rechtsverbindliche Erklärung aus. Ca. 2 Wochen später erstatteten mir diese das Geld zurück, nachdem meine angeforderte Nachsendung auch nicht möglich war.

Heute, 4 Wochen nachdem das Paket zugestellt werden sollte, liegt es plötzlich im Treppenhaus. Ich gehe davon aus, es wurde bei irgendeinem Nachbarn abgegeben.

Wie soll ich nun damit umgehen? Zurücksenden? Den Verkäufer kontaktieren um das Geld wieder zurück zu zahlen? Ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein, den vollen Betrag zu zahlen mit einer Verzögerung von 4 Wochen! Mal davon abgesehen wurde das Paket nicht rechtsgemäß zugestellt oder irre ich mich? Denn ich wollte es ja absichtlich NICHT ZU MEINEN NACHBARN liefern lassen! Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert das ganze und könnte ich eventuell eine Tilgung der Kosten anfordern bzw. würdet ihr den Verkäufer/dpd überhaupt darauf aufmerksam machen?

Und vor allem, könnte ich in Schwierigkeit kommen, wegen der rechtsverbindlichen Erklärung??

Ich wäre über jede Hilfe sehr erfreut!

Geld, Haftung, Recht, Zivilrecht, Rechtslage
Wasserschaden nach unfachgerechtem Anschluss einer Waschmaschine (durch Lieferant) - wer zahlt?

abend.

ich hatte (bei otto) eine waschmaschine inkl. lieferung UND ANSCHLUSS gekauft.

es kamen fragwürdige personen ohne werkzeug, die sie aufstellten und anschlossen - beim ersten aufdrehen des wassers spritzte es schon aus dem anschluss. ich bot daraufhin mein eigenes werkzeug an .. mir graute, als ich sah, wie sie damit herumknorzten - so weit alles gut ..

allerdings JETZT, nach 5 monaten, kam ich morgens aus dem schlafzimmer, und die wohnung stand unter wasser: dieses mal SPRITZTE es nicht aus dem von diesen leuten gemachten anschluss, aber es tropfte ordentlich .. (die maschine lief übrigens nicht.)

glücklicherweise hatte ich die vorgehensweise beim anschließen damals sicherheitshalber per mail otto beschrieben, auch weil mich wunderte, was sie mir da für leute schickten - und jetzt den tropfenden anschluss gefilmt und fotos vom in der wohung stehenden wasser gemacht und übersandt, ehe ich mich ans aufwischen machte.

das laminat in flur und wohnzimmer ist nun jedenfalls hin: überall aufgesprungen, ansonsten so in wellen aufgebogen, dass meine gäste stolpern - und die küchentür kann ich wegen aufgeqollenem boden auch nicht mehr schließen .....

otto reagierte so weit sehr freundlich - aber otto ist ja auch nicht deren versicherung.

MICH MACHT DIE WARTEZEIT KIRRE, BIS DA ENTSCHIEDEN WIRD - zumal mir "alle" sagen: "wie willst du nachweisen, dass DU nicht dran warst, wenn es in der zwischenzeit 5 monate funktioniert hat?" / manche sprechen von "beweislastumkehr" im handwerk in den ersten 6 monaten, aber wer weiss, ob das stimmt - und ob die rechtsprechung lieferanten, die anschlüsse vornehmen, als handwerker betrachten etc.?

ich fände es wahnsinnig unfair, nun auf dem wirklich arg beschädigten laminat sitzen zu bleiben! :(

Haftung, Handwerkerleistungen, Wasserschaden
Erdaushub?

Hallo 🙋‍♀️

Im Juni diesen Jahres habe ich einen Bekannten beauftragt, unseren Erdaushub zu entsorgen.

Er besitzt eine Ein-Mann-Firma.

Per WhatsApp haben wir einen Festpreis von 3000 Euro ausgemacht (mit Deponie, Bagger, LKW und Arbeitszeit).

Mitte Juni war es so weit. Mein Bekannter hat einen Arbeiter engagiert, der unseren Aushub entsorgen sollte. Aber leider hat er nur einen Teil entsorgt. Für diesen Teil hat er von uns 1000 Euro bekommen. Uns wurde gesagt, dass der Rest auch noch weg kommt. Nach mehreren Nachrichten, was nun mit dem restlichen aushub ist, wurde ich immer vertröstet, dass momentan keine Zeit ist oder das ich warten muss. Bis heute liegt der Haufen noch auf unserem Grundstück. Es sind mittlerweile fünf Monate vergangen und mein Bekannter hat sich bis heute nicht gemeldet. Nun kommen wir zum wesentlichen Punkt. Er hat mir jetzt eine Rechnung geschickt von 1500 Euro, die ich zahlen soll ( Kosten der Deponie). Wir wären jetzt bei 2500 Euro und es liegt immer noch die Hälfte von unserem Aushub auf dem Grundstück. Wir haben aber weder was unterschrieben noch war das so vereinbart.

Nun meine Frage, bin ich dazu verpflichtet diese Rechnung von 1500 Euro zu zahlen, obwohl er seine Arbeit noch nicht erledigt hat? Hier liegt lediglich kein Vertrag vor. Nur eine "schriftliche Vereinbarung".

Wir möchten auch gerne jemanden anderen beauftragen, da auf diesen Mann absolut kein verlass ist.

Im Voraus bin ich für alles dankbar.

Grundstück, Haftung

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