Möchte eine Altersvorsorge machen (Tarif Flexgarant mit Einmalzahlung). Bin 60 Jahre alt, Laufzeit 12 Jahre. Macht das Sinn bei der Sparkasse Provinzial?

11 Antworten

NEIN, ich würde dir hiervon dringend abraten.

Ich an deiner Stelle würde das Geld über möglichst viele renditestarke Genossenschaften streuen. Hiermit sind immerhin Renditen i. H. v. 4 - 5 % realistisch (und das ohne laufende Kosten).

Investments in Genossenschaften sind eine vergleichsweise sichere
Investition Im Jahr 2012 waren „von rund 28.300
Unternehmensinsolvenzen nur 18 (0,06 %) auf Genossenschaften“
zurückzuführen.

Genossenschaften sind so im Vergleich zu Aktien so "attraktiv", da hier die typischen "Berater" (Banker und Versicherungsmakler) und Institutionen (Banken, Versicherungen) weder am Verkauf (Provision) noch am Erwerb, noch laufend (via Depot) Kosten für Ihre "Dienstleistungen" einstreichen können. Der Erwerb der Anteile ist nur über die jeweilige Genossenschaft möglich.

Um nähergehnde Informationen zu Genossenschaften zu erhalten, kann ich dir die drei folgenden Links empfehlen:

https://www.tagesgeldvergleich.net/veroeffentlichungen/zinsen-bei-wohnungsbaugenossenschaften.html

https://www.amazon.de/Mythos-Niedrigzinsphase-Genossenschaften-Rendite-erwirtschaften-ebook/dp/B06ZZ4K4QZ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1492755752&sr=8-1&keywords=mythos+niedrigzinsphase

http://www.finanzfan.de/geldanlage/top-zinsen-genossenschaften-statt-festgeld-377

Hallo,

nein, es macht keinen Sinn...wie bereits erwähnt, wollen Sparkassen etc. nur Provisionen kassieren...es gibt interessantere Möglichkeiten. Je nach deinem Budget, empfehle ich dir in Immobilien zu investieren und diese über einen Immobilien Verwaltung administrieren zu lassen. Die Laufzeit für dein Alter ist zu hoch...Ist dein Budget geringer, eignen sich auch Fest oder Tagesgeld Anlagen im Ausland. Bei Interesse einfach mich anschreiben...Kann ein paar Tipps geben, würde hier den Rahmen sprengen...

Die Antwort von HANSEAT sagt eigentlich schon alles. Banken und Versicherungen sind keine Berater. Es sind Verkäufer. Sie erhalten Lohn/Provision von Ihrem Arbeitgeber. Dessen Anspruch an Gewinnmaximierung steht vor dem Wunsch des Verbraucher an eine bedarfsgerechte Beratung. Erst mal bist Du bei einer Versicherung am Anfang eine hohe Abschlussgebühr los. Geld das keinen Ertrag abwirft. Dann folgen in der Restlaufzeit weitere Kosten. Die Rente wird auch nicht umsonst ausgezahlt. Hier fallen ebenfalls Kosten an. Wann benötigst Du das Kapital - erst mit 72 Jahren? Musst Du vor 12 Jahren an Dein Kapital, ist der Gewinn zu 100% mit Deinem per. Steuersatz zu versteuern (erst nach 12 Jahren nur zur hälfte). Ausgezahlte Renten werden mit dem Ertragsanteil versteuert Bsp. 72 J. Ertragsanteil 13%, von 12.000 EUR Jahresrente gehen 1560 EUR an das Finanzamt. Bei einem Fond wird nur der Gewinn mit 25% Abgeltungssteuer (oder pers. Steuersatz, falls niedriger) versteuert. Bei angenommenen 3% Ertrag p.a. und 12 Jahre Laufzeit werden aus 8375,88 EUR, 12.000 EUR. 3624,12 EUR Gewinn mit 25% zu versteuern = 906 EUR gehen an das Finanzamt Am besten setzt Du Dich mit einem unabhängigen Berater (keinem Verkäufer) zusammen. Das Buch "Money" von Tony Robins empfiehlt den Verbund deutscher Honorarberater (VDH) oder Berufsverband deutscher Honorarberater (BVDH)

Über wievielt Jahre wird Zahlung der Rente garantiert?

Was erhalten Angehörige bei Deinem Ableben in der Ansparphase / in der Rentenphase?

Wäre ja suboptimal, wenn z.B. nach 5 Jahren Rentenzahlung Deine Angehörigen in die Röhre schauen und die Versicherung das Restkapital nicht zahlen muss.

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