Verpätet abgegebene Steuererklärung, FA meldet sich nicht, soll ich anfragen oder warten?

Hallo,

Ich gebe meine Steuererklärung nun seit 11 Jahren ab und dank WISO Sparbuch hatte ich noch nie ein Problem. In der Zeit habe ich schon 3x das FA wegen Umzug gewechselt, aber das war nie ein Problem. Auch habe ich bisher keinen Kontakt zu einem FA Beamten aufnehmen müssen.

Allerdings ist es dieses Jahr etwas anders. Und zwar wollte ich auf meine Nebenkostenabrechnung warten und habe daher meine Steuererklärung erst Ende Juli eingereicht. Mein großer Fehler war, dass ich mich bis zur Abgabe nicht wirklich über den Abgabetermin informiert habe (normalerweise reiche ich die Erklärung im März/April ein).

Nun habe ich also meiner Steuererklärung ein Entschuldingungsschreiben beigelegt und die Verspätung mit der späten Nebenkostenabrechnung begründet. Im Nachhinein bereue ich es, dass ich nicht damals das FA direkt kontaktiert habe.

Was mich aber nun insgesamt wundert, ich habe vom FA bisher nichts erhalten. Weder eine verhängte Versäumnisstrafe noch eine Bestätigung der Einreichung, usw. Mein FA schweigt einfach. Ich fürchte auch, dass ggf. meine Belege nicht eingetroffen sind (Abgabe der Erklärung selbst per Elster).

Mir ist klar, dass das FA viel zu tun hat und dass die Bearbeitung durchaus über Monate gehen kann. Sollte ich aber lieber mal anrufen und nachfragen? Irgendwie ist mir das Ganze nun auch peinlich, weil ich so schludrig war.

Und wie hoch dürfte die Strafzahlung in meinem Fall sein? Eigentlich erwarte ich einen 4-stelligen Betrag zurück. Aber ich habe gelesen, dass trotzdem eine Strafe verhängt werden kann, die bis zu 10% von der Einkommenssteuer hoch sein kann. Stimmt das?

Das wäre sehr bitter, aber vielleicht auch gerecht bei meiner Dummheit dieses Jahr...

einkommensteuer, Recht, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Verspätungszuschlag, Abgabetermin, AO, EStg
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Kann ein Miteigentümer Renovierung verweigern und auf Hausverkauf bestehen?

Mein Onkel und ich sind Eigentümer eines Einfamilienhauses zu gleichen Teilen 50:50. Ich bewohne in diesem Haus die untere Etage, von meinem Onkel die Tochter die obere Etage, er selber wohnt nicht in diesem Haus. Er kümmert sich auch um nichts. Was an Reparaturen bisher anfiel, übernahmen es mein Partner und ich auf unsere Rechnungen. Mein Onkel bot mir schon vor ca. 3 Jahren an, seine Haushälfte abzukaufen, sobald seine Tochter ausgezogen ist. Er nannte mir damals eine Summe für seine Hälfte mit der ich einverstanden war. Leider habe ich mir das nicht schriftlich von ihm geben lassen, weil ich Vertrauen zu meiner Verwandtschaft hatte. In der Zwischenzeit renovierte ich ¾ des Gartens, die untere Etage, die ich bewohne und diverses auf meine Rechnung. Ende dieses Jahres ist es nun soweit und seine Tochter zieht aus. Nun kam er und will für seine Hälfte 30 % mehr als angeboten, mit der Aussage die Grundstückspreise seien in der Zwischenzeit gestiegen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht bezahlen kann und will. Jetzt will er, dass das komplette Haus verkauft wird und somit dann jeder seinen Teil bekommt. Das will ich aber nicht, da er daraus Gewinn machen würde, wegen der Wertsteigerung aufgrund meiner Renovierungen. Kann er darauf bestehen? Außerdem ist das Haus fast 60 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Ich habe bereits das 3. Jahr Schimmel im Schlafzimmer. Er verweigert aber die Sanierung, weil er kein Geld in dieses Haus stecken möchte. Kann er das einfach so ablehnen oder ist er verpflichtet hälftig mitzuzahlen?

eigentumsrecht, hauseigentümer, Hausverkauf, Recht, Teilungsversteigerung, Zivilrecht, BGB, Renovierungskosten, Grundeigentum
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Mietbürgschaft zusätzlich zur Kaution

Zu diesem Thema ist hier schon oft gefragt worden und auch ich habe zu den Antwortern gehört. Mir ist das Stichwort "Übersicherung" bekannt, aber auch, dass es Ausnahmen gibt. Mich interessiert Eure Meinung, ob hier eine Ausnahme vorliegt.

Es geht um eine bei mir anstehende Vermietung. Da hat sich eine junge Frau gemeldet, die hervorragend in die Mieterstruktur des Hauses passt und die überdurchschnittlich verdient. Knackpunkt ist allerdings, dass sie in der Medienbranche arbeitet und dort immer nur Verträge auf 3 Monate abgeschlossen werden. Mein Erschaudern angesichts dieses Umstands spürend hat sie mir ungefragt eine Elternbürgschaft angeboten, die neben der Kaution zu meiner Absicherung dienen soll. Ich habe mir folgenden Formulierungsvorschlag einfallen lassen:

"Wir -Name und Anschrift der Eltern- übernehmen hinsichtlich der Mietzahlungspflichten unserer Tochter -es folgt Ihr Name- bezüglich der Wohnung im Hause XXXXXX in YYYYX, die selbstschuldnerische Bürgschaft für den Fall, dass unsere Tochter infolge unerwarteter Arbeitslosigkeit ihre Verpflichtungen nicht erfüllen kann und die hinterlegte Kaution in Höhe von 2 Monatsmieten zur Deckung der Außenstände nicht ausreicht. Wir bieten diese Bürgschaft an um den Abschluß des Mietvertrags zu ermöglichen, welcher ansonsten nicht zustande gekommen wäre".

Übersicherung oder nicht?

Mietbürgschaft, Mietkaution, Mietrecht, Recht, Zivilrecht, BGB, Übersicherung
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Ist eine Beschäftigung bei vorzeitiger Rente, jedoch mit späterer Vergütung zulässig?

Ich habe einmal eine Frage an die Rentenexperten. Die Frage formuliere ich allgemein.

Wenn jemand vorzeitig in Rente geht und mit einem Unternehmen folgenden Beratervertrag abschließt:

Herr XY wird für einen Zeitraum von 15 Monaten im Projekt XYZ als Berater tätig sein. Ihm werden während dieses Zeitraums lediglich Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet und eine Pauschale von 450.- Euro monatlich gezahlt.

Führt seine Mitarbeit nach Ablauf von 15 Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss des Projektes (Enführung von XYZA) erhält er eine Vergütung von xx.xxx,xx Euro. Erfolgt keine Erführung von XYZA, erfolgt auch keine Vergütung.

wären ja die Vorschriften des § 34 SGB VI (Voraussetzungen für einen Rentenanspruch und Hinzuverdienstgrenze) erfüllt.

Wenn nun nach 15 Monaten und nach Erreichen der Regelaltersrente diese Vergütung gezahlt würde, fällt die Zahlung ja nicht mehr unter eine Hinzuverdienstgrenze

Die Frage ist nun, ob so etwas tatächlich zulässig wäre oder ob hier im Nachhinein Probleme mit der Rentenversicherung zu befürchten sind, da es sich ja eigentlich um eine nachträgliche Vergütung für einen Zeitraum handelt, bei dem die Zuverdienstgrenze von 450.- Euro galt.

Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Hinzuverdienstgrenze, Recht, Rentenrecht, SGB, Sozialrecht, Sozialversicherung, Regelaltersrente, SGB VI, Sozialversicherungsrecht
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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

Ich persönlich finde es allerdings als sehr unangenehm, bei jedem Fahrtantritt und Fahrtende erst einmal das Fahrtenbuch aus dem Handschuhfach zu holen und entsprechendes einzutragen. Vor allem im Winter, wenn man spät abends nach hause kommt. Es ist kalt und dunkel, man hat hunger und ist müde - dann ist es echt eine Last, die ganzen Namen und Adressen, km-Stand, Zeit usw. einzutragen.

Deshalb meine Fragen:

1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

einkommensteuer, Recht, selbstständig, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Gewinn, EStg, Fartenbuch
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MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

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