In 2013 bisher nur Geld aus Transfergesellschaft und ALG1, Verlustrücktrag?

Hallo,

habe doch mal eine Frage.

Ich habe in diesem Jahr noch keinen richtigen Arbeitslohn bezogen. Von Beginn des Jahres bis Juni Geld aus einer Transfergesellschaft udn von Juli an ALG1. Nun sieht es so aus, als ob ich von Oktober an endlch wieder eine Beschäftigung habe.

Trotz der Arbeitslosigkeit habe ich einiges an Werbungskosten gehabt. So mache ich neben der Arbeit ein Fernstudium das als Studium bei den Werbungskosten bislang anerkannt wurde und gerade in der beschäftigungslosen Zeit habe ich das Studium intensiviert. Seminar, Prüfung alles mit vielen Reisen und Kosten verbunden. Dazu kam en Bewerbungskosten die mir bei der Jobsuche angefallen sind. Das hat fast das ganze Geld in Anspruch genommen. Bislang war es immer so, dass ich diese Kosten im Rahmen der Jahreslohsteuererklärung abgesetzt habe und bekam dann auch reichlich zurück. In diesem Jahr habe ich bislang allerdings keine Steuern bezahlt und das würde im falle des Jobbeginns zum Oktober ja auch nur noch für die letzten beiden Monate des Jahres gelten. Ich hatte eigentlich vor, dass ich zu Beginn des Jahres dann einen Verlustrücktrag machen werde.

Nun beabsichtige ich allerdings vielleicht mir einen Werbungskostenfreibetrag für Oktober eintragen zu lassen, da ich dann wohl 90 km täglich zur Arbeit mit dem PKW fahren muss.

Ist dieser Eintrag einfach so möglich unter dem Anbetracht, dass ich einen Verlustrücktrag machen möchte???

Ziemlich kompliziertes Jahr:-(

einkommensteuer, Recht, Steuern, Steuerrecht, werbungskosten, Fahrtkosten, EStg
1 Antwort
Auflösungsvertrag wg. AG-Wechsel und dann arbeitsunfähig. Anspruch auf Krankengeld?

Hallo,

wollte nicht weiter beim alten Arbeitgeber arbeiten, habe mich beworben und im April / Mai die Zusage und den Vertrag für eine neue Stelle bekommen. Aufgrund von Kündigungsfristen hatte ich mit dem neuen AG als Start-Termin den 1.10. vereinbart. Da sowohl der neue AG wie auch ich selbst den Termin vorziehen wollten, habe ich mit dem alten AG im Juni einen Aufhebungsvertrag zu Ende August vereinbart. Der neue AG hat mir eine Vertragsänderung mit Start Anfang September übermittelt.

Bedauerlicherweise habe ich mir etwa eine Woche vor der Arbeitsaufnahme beim neuen AG während meiner Freistellung eine Verletzung auf einem Privat-Gelände zugezogen, mit der ich etwa 8 - 12 Wochen arbeitsunfähig sein werde (kein Fremdverschulden, kein Unfall, kein Alkohol ... und den Eigentümer des Privatgeländes trifft auch keine Schuld).

Der neue AG wird erst nach 4 Wochen mit der Gehaltszahlung einsetzen (Lohnfortzahlungsgesetz).

Die Krankenkasse verweigert die Zahlung von Krankengeld mit der Begründung, ich hätte meinen Anspruch auf Krankengeld mit der Unterschrift unter dem Aufhebungsvertrag verwirkt.

Im SVG habe ich nichts finden können, was die Aussage der Krankenkasse untermauern würde.

Sachdienliche Hinweise zur möglichen Antwort an die Krankenkasse dringend erbeten.

Krankengeld, krankenkasse, Krankenversicherung, Recht, SGB, Sozialrecht, Sozialversicherung, Arbeitsunfähigkeit, Aufhebungsvertrag, SGB V, Sozialversicherungsrecht
2 Antworten
Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei volljährigen Kindern, älteres Kind in Ausbildung

Hallo! Ich bin alleinerziehend, beide Kinder sind volljährig. Für meinen Sohn (demnächst Student) erhalte ich durchgehend Kindergeld. Meine Tochter ist in der Ausbildung und wohnt nicht mehr bei mir (Hebammenschülerin). Für sie habe ich 2011 kein Kindergeld bekommen, da sie die Einkommensgrenze von 8.004€ überschritten hat. 2012 bekomme ich wieder Kindergeld, da diese Einkommensgrenze für die Erstausbildung wegfällt. "Unglücklicherweise" hat meine Tochter noch einen 2. Wohnsitz bei mir. Bei Abgabe meiner Lohnsteuererklärung wurde mir jetzt gesagt, dass ich deshalb in 2011 nicht mehr in die Steuerklasse 2, sondern in Steuerklasse 1 falle, mir der Entlastungsbetrag also nicht zusteht. Durch den Zweitwohnsitz meiner Tochter lebe ich offensichtlich in Haushaltsgemeinschaft mit einer erwerbstätigen volljährigen Person und es wird eine gemeinsame Haushaltsführung / gemeinsames Wirtschaften unterstellt. In Wahrheit ist das Ausbildungsgehalt meiner Tochter natürlich so gering, dass SIE immer wieder noch finanzielle Unterstützung von mir braucht. Außerdem ist sie nur ca 1x monatlich am WE hier, es gibt also definitiv keine gemeinsame Haushaltsführung. Bin ziemlich sauer und entsetzt über die Lage und würde gerne wissen, ob sich jemand auskennt und ob ich gegen die Aberkennung der Lohnsteuerklasse vorgehen kann. Falls es wichtig ist: Ich lebe in Baden-Württemberg

einkommensteuer, Finanzamt, Kindergeld, Recht, Steuern, Steuerrecht, EStg
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Recht