Bußgeldverfahren für Schulversäumnis vermeiden?

Ich leide mein ganzes Leben schon unter diversen psychische Krankheiten, und bin deswegen schon immer in Therapie gewesen. Im März dieses Jahres habe ich mich erneut aufgrund eines Zwanges in klinische Behandlung begeben, diese musste allerdings noch im gleichen Monat aufgrund von Covid-19 abgebrochen werden. Danach bin ich in ein tiefes Loch gefallen und meine (bis dahin noch nicht diagnostizierten) Depressionen haben sich enorm verschlechtert. Ich war nicht mehr in der Lage irgendwas zu tun (bis dahin war ich mir meiner Depressionen auch nicht richtig bewusst). Ab Mai ging bei mir die Schule wieder los und natürlich habe ich mir fest vorgenommen hinzugehen aber es am Ende immer doch nicht geschafft (die Aufgaben für Zuhause habe ich auch nicht gemacht). Bin im April 16 geworden und habe die ganze Zeit mit mir gerungen mir für meine Depressionen Hilfe zu suchen aber ehe ich mich versah, sind 2 Monate vergangen (bin nur einmal in die Schule gegangen mich ansonsten aber nicht bei der Schule gemeldet oder mich meinen Eltern mitgeteilt) und habe letzte Woche einen Brief bezüglich der Schulabwesenheit für ca. 10 Fehltage erhalten. Irgendwie war das der Punkt wo mich endlich dazu motiviert habe mir Hilfe zu suchen. Ich habe mich meinen Eltern, Therapeuten und auch der Schule mitgeteilt und die Situation geklärt (Befinde mich in Therapie und geh auch wieder zum Unterricht). Allerdings läuft das Bußgeldverfahren jetzt schon.

Welche Möglichkeiten habe ich, um die Strafe so gering wie möglich zu halten (Gehe in Baden-Württemberg zur Schule)?

Vielen Dank für jede Antwort!

Gesetz, Recht, Schule, Anzeige, Bußgeld
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Wer haftet bei Gewährleistung und in welchem Paragrafen kann man es nachlesen?

Mein Papa hat sich im Oktober einen neuen Akku-Rasenmäher in einem Geschäft gekauft um ihn für die nächste Gartensaison zu benutzen. Als er ihn ab April des Folgejahres benutzt hatte, da hatte er festgestellt, dass das Akku mehrmals während des Mähvorganges entleert war. Sein Garten ist 400 ar groß, wovon ca. 250-300 ar auf Wiese entfällt. Er brachte für diese Fläche mindestens 2 Akkuladungen. Bevor er den Rasenmäher gekauft hat, hat er aber gemeinsam mit dem Verkäufer beim Hersteller angerufen und nachgefragt ob der Rasenmäher den Anteil der Wiese mit einer Akkuladung schafft. Vom Händler wurde diese Frage bejart. Da der Rasenmäher entgegen der telefonischen Angaben dies nicht schaffte, war klar, dass wir ihn zurückbringen müssen. Wir wendeten uns an den Verkäufer. Der verwies auf ein im Laden aifgestelltes Schild auf dem stand, das sich im Garantiefall der Käufer an den Händler wenden muss und nicht an den Verkäufer. Also nahmen wir Kontakt mit dem Händler auf. Dieser forderte, dass wir den Rasenmäher verpacken sollen und er von einem Booten abgeholt wird. Da wir den Originalkarton nicht mehr hatten, mussten wir zunächst sehr umständlich einen Ersatzkarton beschaffen und so weiter... Letztlich ist das Mäher angekommen und wir haben von der Firma Post erhalten. Die Firma stellte wohl fest, dass kein Defekt festgestellt wurde sondern lediglich das Messer stumpf sei. Den Defekt des Akkus haben sie nicht erkannt. Nun werden uns die Kosten für Fracht und Verpackung für die Abholung und Zustellung und ggf.die Kosten für ein Ersatzmesser in Rechnung gestellt. Wir sollen entscheiden ob die Reparatur lt. Kostenvoranschlag wollen, es unrepariert zurück und dafür 17,40 Euro Bearbeitungsgebühr und 13,80 Euro Transportkosten zahlen sollen oder ob wir es kostenfrei entsorgen lassen wollen und die entstandenen Kosten für die Abholung in Rechnung gestellt werden.

Wir wissen nicht was wir tun sollen. Wir möchten einen reparierten Rasenmäher ohne Zusatzkosten. Lt.meinen Recherchen steht dem Käufer für die ersten zwei Jahre nach Kauf eine Gewährleistung zu und da ist der Verkäufer für die Beseitigung des Mangels zuständig. In welchem Paragrafen ist das denn zu finden.?Danke für eure Hilfe.

Finanzen, Recht
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Selbstbehalt / Selbstbeteiligung Privathaftpflicht?

Hallo, ich bin im Moment etwas verwirrt aufgrund einer Klausel in meinem Privathaftpflichtversicherungs-Vertrag. Ich habe einen Schadensfall gemeldet und nun eine E-Mail erhalten, die noch mehr Infos, wie Belege, Angabe zur Personen etc. fordert. Am Ende steht:

"Weiterhin weisen wir darauf hin, dass entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen in Ihren Versicherungsbedingungen bzw. in Ihrer Police nach einem regulierten Schadenfall ab der nächsten Hauptfälligkeit für fünf Jahre ein Selbstbehalt von 300,00 EUR je Schaden gilt. Bitte informieren Sie uns, ob die weitere Prüfung und Regulierung durch uns gewünscht wird."

Soweit ich mich erinnere habe ich eigentlich einen Vertrag ohne Selbstbeteiligung gewählt. Daher habe ich in meinem Vertrag nachgeschaut, dort steht:

"Eine Selbstbeteiligung im Schadenfall ist nicht vereinbart. Nach einem Schadenfall gilt ab der nächsten Hauptfälligkeit ein Selbstbehalt von 300,00 EUR für den Gesamtvertrag als vereinbart. Hinweis: Ein Sonderkündigungsrecht nach §40 VVG entsteht aus dieser Änderung nicht. "

Woher kommt der Zusatz mit den fünf Jahren? bedeutet "Gesamtvertrag", dass ab dem nächsten Schadensfall immer ein Selbstbehalt von 300,- pro Fall fällig wird oder bezieht sich, dass nur auf den nächsten Schadensfall und die Info in der E-Mail stimmt nicht mit dem Vertrag überein?

Haftpflichtversicherung, Recht, selbstbehalt, Versicherung, Selbstbeteiligung
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