Ist man der Willkür einer Versicherung einfach ausgeliefert?

Hallo zusammen!

Vor fünf Wochen haben wir unserer Wohngebäudeversicherung einen Schaden in der von uns vermieteten Wohnung gemeldet. Unsere Mieterin war wochenlang nicht daheim und das Wasser spritzte (aus noch nicht genau geklärter Ursache) vom Wasserhahn ungehindert in die Wohnung. Die Räume mussten vom Schimmel befreit, desinfiziert und getrocknet werden. Dies ist der momentane Sanierungszustand. Sofort nachdem der Schaden entdeckt wurde, haben wir einen staatlich vereidigten Gutachter bestellt und der Versicherung den Schaden gemeldet. Die Versicherung hat den Schaden anerkannt und die Zahlung zugesagt. Den von uns beauftragten Gutachter wollen sie zwar nicht bezahlen, aber das ist erstmal nicht das Schlimmste. Die Sachbearbeiterin hatte bei uns nachgefragt, wie wir uns die Zahlungsabwicklung vorstellen würden, ob wir eine Pauschalleistung, einen Vorschuss etc. haben wollten. Wir haben auf Rat unseres Gutachters geantwortet, dass wir den im Gutachten genannten Zeitwert voll überwiesen haben möchten unter Vorbehalt, dass evtl. noch nicht erkannte Schäden noch nachbenannt werden dürfen. Auf dieses Schreiben hin, hat sich die Versicherung nicht mehr gemeldet. Einmal war die Sachbearbeiterin gerade im Urlaub, dann nimmt man unsere Telefonate gar nicht mehr entgegen (entweder besetzt oder keiner geht ran). Kein Fax, kein garnichts. Wir haben der Sachbearbeiterin am Montag geschrieben, dass sie uns wenigstens darüber informieren soll, bis wann wir mit der Zahlung rechnen können. Doch wie gesagt, sie meldet sich einfach nicht. Wir mussten bereits fast 2000.- EUR für den Gutachter und das erstellte Gutachten bezahlen. Eine erste Rechnung für die Sanierung ist auch schon eingetroffen (7000.- EUR). Wir haben das nicht unter dem Kopfkissen liegen. In den AGB´s unserer Versicherung steht, dass sie garantieren, den Schaden innerhalb von vier Wochen nach Meldung zu regulieren. Da sind wir aber inzwischen drüber. Gestern habe ich noch ein Fax an die Sachbearbeiterin geschickt, mit Daten unserer Mieterin, die sie gerne haben wollte. Auch daraufhin hat sie sich nicht gemeldet. **Muss ich das so hinnehmen? An wen kann ich mich wenden? Wie lange dürfen die sich überhaupt noch Zeit lassen? Dürfen die überhaupt einfach sagen, dass die den Gutachter nicht bezahlen, nur weil wir ihn selbst beauuftragt haben? ** Danke für die Antworten im voraus!

Recht, Versicherung, Versicherungsrecht, Wohngebäudeversicherung, Bafin
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Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

Erbe, erbrecht, Erbschaft, pflichtanteil, Recht, Zivilrecht, BGB, Erbfolge
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Firmenwagen möglich ?

Hallo zusammen,

Ich bin derzeit dabei mich nach einem Auto umzuschauen, und frage mich, ob ich eine meiner Selbständigkeiten irgendwie steuerlich nutzbar machen könnte - sprich ob ein Firmenwagen in meiner Situation möglich wäre:

Ich bin hauptberuflich Angestellter woher ich auch mein Haupteinkommen beziehe.

Zudem bin ich mit einer zweiter Person geschäftsführender Gesellschaftter einer UG.Ich bin dort also angestellt und beziehe ein Gehalt. Die UG macht jährlich ca. 35.000 EUR Umsatz bei einem Gewinn von ca. 18.000 EUR. Leider ist ein reines Onlinegeschäft ohne Kundenkontakt - der Firmensitz läuft zudem auf meine Heimadresse, was es bzgl. Firmenwagen evtl. schwer machen dürfte...

Weiter betreibe ich noch ein Einzelunternehmen, das ebenfalls nur Softwaredienstleistungen anbietet und keinen Kundenkontakt hat (und ebenfalls auf meine Heimadresse läuft). Das Enzelunternehmen schleicht sich aber im Moment aus -> Umsatz und Gewinn sind jährlich nur noch im 4stelligen Bereich und ich wollte es ohnehin in Kürze abmelden.

Mit dem Einzelunternehmen sehe ich für meine Frage eher schwarz und habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Folgende Fragen stellen sich mir nun:

1.) Bekomme ich einen Geschäftswagen für die UG überhaupt durch, wenn dieser fast ausschließlich privat genutzt würde (kein Kundenkontakt) ?

2.) Falls ja, könnte ich das Ganze über die 1% Regelung durchbekommen ? Mit Fahrtenbuch hätte ich vermutlich nur für den Kaufpreis einen Vorteil, da die Nutzung ja fast ausschließlich privat wäre.

3.) Wir planen aus diversen Gründen in Kürze die Gründung einer "Zweitniederlassung" im Haus meines Kollegen. Hierdurch würden einige Fahrten zwischen unseren Wohnorten zu Besprechungen etc. anfallen, wodurch ich auf ca. 30% geschäftliche Nutzung kommen würde. Würde es das vereinfachen ?

4.) Die UG hat vergleichsweise wenig Eigenkapital, da wir Gewinne zu einem Großteil als Gehälter auszahlen. Ich wollte mir ein Auto für ca. 15.000 kaufen (gebraucht), was die UG nahe an die Insolvenz bringen würde ;-) Wie könnte sowas trotzdem funktionieren ? Eine Möglichkeit wäre ja, dass ich der UG ein Darlehen gebe, um das nötige Kleingeld für den Autokauf zu haben. Dumm nur, wenn ich das Auto selbst finanzieren muss, oder ? Dabei hätte ich ja die schlechten Konditionen wie MwSt. etc., die ich mir ja ersparen wollte.

Ich bin für jede Meinung dankbar...

PS: Ich will das Finanzamt nicht austricksen - aber ich möchte die bestehenden Möglichkeiten einfach nutzen :-)

Finanzamt, Recht, Steuern, Steuerrecht, Fahrtenbuch, Firmenwagen
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Nebeneinkommen ALG1 Anzeige wg. Betrug

Hallo,

der Grundsatz meiner Frage ist hier schon geklärt.... wer in den letzten 18 Monaten länger als 12 Monate.... soweit alles gut. Jetzt wird es kompliziert.

Bei meiner Meldung beim Arbeitsamt, war mir dies nicht bewusst. Ich habe ein Nebeneinkommen länger als 12 Monate neben meinem Beruf gehabt, bin dann arbeitssuchend geworden und habe es dem Arbeitsamt gemeldet. Trotz meiner Aussage das ich ein nebenberufliches Einkommen habe, wurde ich nicht darauf hingewiesen, weder auf die damit verbundene Verdienstmöglichkeit noch darauf das ich mich ja evtl. komplett Selbstständing machen könnte. Da mein Nebeneinkommen ähnlich hoch war wie mein Gehalt, war dies ein erheblicher Verlust. Da teilte ich der Dame auch mit, trotzdem bekam ich keinen Hinweis.

In den darauffolgenden Monaten bin ich dem Job ohne Bezahlung weiter nach gegangen. Habe die 15 Stunden nicht überschritten und wurde dann aber nach einigen Monaten vom Zoll geladen. Das Amt verlangt nun das ausgezahlte Geld zurück.

Ich weiss das es ein Urteil gibt, dass ein Beklagter das Geld UND seinen Nebenverdienst behalten durfte, obwohl er es nicht gemeldet hatte. Das Urteil kam aus Köln. Kann mir hier jemand was zu sagen? Mal ganz abegesehen von der falschen Beratung mit der ich letztendlich auch beim Zweigstellenleiter des Amtes gewesen bin UND der mir Recht gebeben hat was die Falschberatung betrifft. Da war aber schon ein Verfahren eigeleitet.

Nachdem ich erfahren habe, dass der Zoll eine Untersuchung eingeleitet hat, habe ich beim Arbeitsamt gefragt, wie ich denn die Rechnungen stellen kann, ohne das ich nur 165 verdienen darf. Auch hier wieder kein Hinweis. Es kamen so sinnvolle Hinweise wie "Künstler" melden sich auch teilweise ab. Sie müssten Sich dann hier abmelden und können dann verdienen was sie wollen. Sie sind dann aber nicht Krankenversichert. Die Option habe ich gezogen und da ich nur am WE arbeite, blieben die unversicherten Tage überschaubar. Ergebnis: Das Arbeitsamt sperrte mir erneut die Zahlung für einen ganzen Monat. 4x 2 Wochenendtage sind mehr als 15 Stunden Arbeit in der Woche. Das ich an den Tagen aber nur 2-3 Stunden gearbeitet habe, hat das Amt nicht interessiert.

Ich musste mich erneut arbeitslos melden. Eine andere Dame das selbe Lied. Sie dürfen nur 165 Euro verdienen. Unfassbar.

Was mehr als ungerecht ist, ist die Tatsache, dass ich den Nebenjob (nach 18:00 Uhr und am Wochenende, keine 15 Stunden in der Woche) in vollen Umfang ausüben konnte, neben meinem Hauptjob. Der Hauptjob geht flöten und mir ist es nicht erlaubt den Nebenjob weiter auszuüben. Er hat meinen 09:00 bis 18:00 Uhr Job vorher auch nicht beeinflusst und ich stand für das Arbeitsamt jeder Zeit zur Verfügung. Alle Termine eingehalten. Ich bin von 3500,- € auf 1047 gefallen. Das kann es doch nicht sein. Gibt es hier Urteile?

Kann mir jemand ein oder ein paar Urteile nennen in denen der ALG1 Empfänger gewonnen hat?

Zu allem Überfluss habe ich jetzt noch eine Klage wegen Betruges...

Alg 1, ALG II, alg1, nebenjob, Recht, SGB, SGB II, Sozialrecht, Sozialversicherung, Sozialversicherungsrecht
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Steuerfreier ausländischer Lohn bei Rückkehrern

Hallo :)

Ich habe über die Hälfte des Jahres 2012 im EU-Ausland gewohnt und gearbeitet. Bei der Steuererklärung bin ich leider auf einige Probleme gestoßen. Der Lohn aus dem Ausland ist ja nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) in Deutschland steuerfrei. Muss ich ihn trotzdem bei der deutschen Einkommenssteuererklärung angeben? Ich hatte neben dem ausländischen Wohnsitz auch noch meinen Wohnsitz in Deutschland behalten.

Ich gehe davon aus, dass ich den ausländischen Lohn mit angeben muss, wegen dem Progressionsvorbehalt. Leider entsteht dadurch eine saftige Nachzahlung.

Also suche ich nach einer Möglichkeit, die Nachzahlung zu dämpfen. Ich möchte die bereits im Ausland gezahlte Lohnsteuer geltend machen. Leider kann ich nach intensiver Suche nicht finden, wie das genau funktioniert.

Es gibt zum einen die Anrechenmethode, welche hier nicht greift, da der Lohn in Deutschland komplett steuerfrei ist.

Die Abzugsmethode besagt, dass im Ausland bereits bezahlte Steuern "wie Werbungskosten" abgezogen werden können. Kann mir jemand bestätigen, dass dies auch für Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit gilt. Dies konnte ich nirgends mit Sicherheit ermitteln. Wenn ja, wo ist dies genau anzugeben? Unter den Werbungskosten der Anlage N-AUS (direkt oder indirekt) und/oder in der Anlage AUS oder sonstwo?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Ausland, einkommensteuer, Recht, Steuern, Steuerrecht, Progressionsvorbehalt, EStg
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Familiengericht will Minderjährigem, trotz Ausschlagung, Erbe zusprechen

Das Erbe ist gering. Der Verstorbene war "Kleinkrimminell" mit Inhaftierung in der geschlossenen Psychatrie. Es besteht die Gefahr privaten Schuldscheine im In- aber auch im Ausland, was aber leider nicht "belegt" werden kann, da kein Kontakt besteht. Auch hat er im Ausland (nicht EU) Land gekauft (dies wurde nach Gerichtsverhandlungen im östlichem Ausland der 2. Frau zugesprochen, da der Sohn aus 1. Ehe ablehnte). Es kann nicht nachvollzogen werden, ob noch mehr, evtl. beliehenes Land existiert.

Der Minderjährige Erbe ist bereits über 17 Jahre, das Verfahren läuft allerdings schon einige Jahre. Alle vorhergegangenen Erben haben abgelehnt. Aus Ansicht der Eltern ist die Annahme des Erbes eine hohe Belastung, da er das Geld immer "aufheben" müsste, falls ein Schuldschein auftaucht. Auch besteht die Angst, dass "dubiose" private Geschäftspartner aus dem Osten ihr Recht einfordern, was natürlich auch nicht belegt werden kann. Das Familiengericht setzt nun eine Frist von 3 Wochen, damit die Eltern die Ablehnung zurücknehmen, ansonsten kommen Gerichtskosten auf Sie zu. Der Minderjährige möchte das Erbe definitiv nicht antreten.

Kann er dazu gezwungen werden ? In dem Sinne ist er ja das schwächste Glied der Kette. Alle, auch die 2. Ehefrau die das ausländische Erbe anforderte, lehnte ab. Wie kann das "zum Wohle des Kindes" geschehen, das Erbe eines kriminellen Psychophaten antreten zu müssen? wie kann man sich dagegen noch wehren ?

Für jegliche Ratschläge wären wir sehr dankbar.

Erbe, erbrecht, Erbschaft, Recht, Zivilrecht, BGB, Erbfolge, Minderjährige, Erbausschlagung
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Komplizierter BAFöG-Fall: Anspruch ja oder nein?

Hi!

Es geht um den BAFöG-Anspruch meiner Exfreundin, die eine Ausbildung zur Ergotherapeutin in München macht.

Ausgangssituation: Sie hatte vor ca. 2 Jahren Streit mit ihrer Mutter und ist ausgezogen (bzw. halb rausgeschmissen worden, das Verhältnis ist nach wie vor auf Eis). Inzwischen ist sie 25 (also kein Kindergeld mehr), war zeitweise bei mir untergekommen und hat jetzt eine eigene Wohnung, die bezahlt werden muss - auch das Schulgeld.

Sie war zwischenzeitlich wegen Depressionen in stationärer Behandlung (hing größtenteils mit ihrer Mutter/Tochter-Beziehung zusammen, weswegen die beiden auch nicht mehr zusammen wohnen können).

Die Mutter ist aufgrund ihrer Gesundheit nicht mehr erwerbsfähig (kein Unterhaltsanspruch also), ihr Vater lebt in Holland (guter Kontakt), hat aber eine größere eigene Familie (Trennung ihrer Eltern als sie 10 war, sie ist dann nach Deutschland gezogen), die er als alleiniger Verdiener versorgen muss (2 Kinder + Frau, Selbstständig, ca 50000/a Verdienst). Sie bekommt momentan keinen geregelten Unterhalt von ihm (der Anspruch bei dieser Situation ist auch fraglich, haben wir aber nie genau nachgerechnet), aber immer mal wieder kleinere Hilfen, die aber nicht ausreichen. Zudem möchte sie ihn aus oben genannten Gründen auch ungern so stark belasten.

Die nächste Ausbildungsstelle für Ergotherapie ist von ihrem "Eltern"haus (also der Wohnung ihrer Mutter) WENIGER als eine Stunde Fuß+Fahrtweg entfernt (da macht sie die Ausbildung allerdings nicht, sondern auf einer anderen, die von ihrer WOhnung aus auch leichter zu erreichen ist). D.h. die klassische Rechtfertigung für BAFöG ist (meinem Verständnis nach) NICHT gegeben.

Momentan bezahlt sie Wohnung und Ausbildung alleine, indem sie zwei Nebenjobs stemmt und kaum schläft, geschweige denn Zeit zum Lernen oder geschweige denn Entspannen frei hat. Sie hat einen Antrag auf einen Bildungskredit (300 Euro monatlich) gestellt - dieses wird zwar noch nicht ausgezahlt, aber vermutlich ab nächstem Monat.

Da sie jedoch 850 Euro im Monat fixe Kosten (Schulgeld ca. 250, Miete ca. 500, Monatsfahrkarte + Handy ca. 100) hat und man noch ca. 150 Euro für Essen oder mal ein Schulbuch im Monat braucht (und Krankenkassenbeiträge da nicht mehr familienversichter - weiß gerade nicht genau, wie viel), blieben dann ca. 950 - 300 = 650 Euro übrig, die sie dauerhaft dazuverdienen müsste. Dazu kommt, dass der Bildungskredit natürlich komplett zurückgezahlt werden muss, was ja auch suboptimal ist.

Meine Fragen dazu (endlich):

  • Besteht in solchen Sonderfällen eventuell doch ein BAFöG-Anspruch (gemeinsamer Haushalt mit Elternteil unzumutbar, Attest zu Gründen der Depression und Behandlung gibt es), obwohl die nächste Ausbildungsstätte vom Mutterwohnort aus zu nah ist? (Und IHRE Schule von IHRER Wohnung aus auch näher liegt?) (Und obwohl sie momentan entschieden zu viel für BAFöG verdienen MUSS, um zu überleben, was sie nicht lange packen wird?)

Danke!

Ausbildung, BAföG, Finanzierung, Förderung, Recht, SGB, Sozialleistungen, Sozialrecht, Ausbildungsförderung, Schulgeld, Förderungsrecht
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