Darf ich in diesem Fall zum jugendamt gehen?

Hallo. Ich bin im Moment 12 Jahre alt und werde diesen Sommer 13. und ich wollte über ein Problem reden. Also, meine Eltern sind muslimisch. Ich bin aber Atheistin. Ich weiß aber nicht wie ich es ihnen sagen soll. Morgen ist Ramadan und das heißt: von morgens bis abends nichts essen oder trinken. Ehrlich gesagt will ich nicht verhungern nur weil sie es von mir wollen. Ich hab nichts gegen irgendwelche anderen Religionen aber ich will mich nicht an regeln einer Religion halten, an die ich gar nicht glaube.

Da gibt es noch ein paar Probleme. Meine Eltern sind wirklich sehr religiös und deshalb „muss“ ich das auch sein. Damit meine ich: keine Musik.(obwohl Musik eines meiner Liebling Dinge ist) deshalb auch keine Instrumente obwohl ich ein Keyboard in meinem Zimmer habe und wirklich gerne darauf spiele.

Und was mich am meisten betrifft: Kein zeichnen. Ich zeichne schon seit dem Kindergarten sehr gern. Ich mag es nicht wirklich mit anderen Menschen zu sprechen und mache es nur wenn notwendig. Deshalb war das zeichnen mehr mein Ding.Schnell gesagt, ich bin das leise Mädchen das gerne malt und zeichnet. Ich tue es immer noch. Ich übe jeden Tag. Es macht mich aber traurig dass ich es heimlich machen muss. Was ich nicht verstehe ist dass meine Familie mich immer motiviert hat weiter zu malen/zeichnen indem sie mir gesagt haben dass meine Zeichnungen schön sind und mir total viel mal Zeug zum Geburtstag geschenkt haben.( z.B: mal Blöcke, Pinsel,neue Farben oder Leinwände) circa 2 Wochen nach meinem 12 Geburtstag haben sie mir jegliches zeichnen von Gesichtern verboten. Aber ich male hauptsächlich Gesichter. Ich bin sehr kreativ und hab viele Ideen in meinem Kopf. Auch Comic Ideen. Ich hab bis zu 6-7 verschiedene Geschichten in meinem Kopf. Bei einer musste ich 3 Jahre arbeiten um sie zu perfektionieren. Im Moment warte ich nur bis ich genug im malen geübt habe und ich bereit bin einen Comic zu veröffentlichen. Ich habe auch protestiert und gesagt dass ich weiter male. Naja, das hat ihnen nicht gefallen. Ich hab etwas Schläge bekommen. Ich hab auch ein anderes mal Schläge bekommen weil ich mich geweigert habe zu beten. Also, darf ich in so einer Situation zum Jugendamt gehen? Ich fühle mich überhaupt nicht wohl hier! Von meinen 7 Familien Mitgliedern( + ich) habe ich schon beschlossen dass ich 4 von ihnen hasse. Die 2 die ich noch mag sind mein Bruder und meine Schwester. Sie haben ähnliche Interessen wie ich und mir ihnen kann ich über fast alles reden. Sie glauben auch an den islam aber das stört mich natürlich nicht. Also ich fühle mich hier nicht wohl und ich fühle mich irgendwie unterdrückt. Kann ich zum Jugendamt gehen? Und was würde dann passieren? Ich währe wirklich sehr froh wenn jemand hierauf antworten würde. Ich brauche nämlich Hilfe.

Jugendamt, kinder, Recht
Ab wann Scheinselbstständigkeit?

Moin zusammen,

Kurze Frage zum Thema Scheinselbstständigkeit:

Ich bin 18jähriger Gymnasiast, Kleinunternehmer und Kleingewerbe treibender. Ich mache neben der Schule die gesamte Telefon-Kaltakquise für einen Berater, und zwar selbstständig. Kommt es zu einem Abschluss, erhalte ich Provision.

Er hat keine Mitarbeiter oder sonstigen Menschen, die mit oder für ihn arbeiten. Ich bin also der einzige. Wir sprechen hier weiterhin von einem monatlichen Umsatz von ca. 20-30.000 € und einer resultierenden Provision für mich von ca. 1.600-2.400€. Ich mache das ganze seit zwei Monaten und werde es vorraussichtlich noch für mindestens 3-4 Monate machen. Es geht also nicht um riesige Beträge oder langjährige Beschäftigung.

Ich wohne mehrere hundert km von dem Berater entfernt, arbeite also nicht in seinem Räumlichkeiten. Ich werde nur in wenigen Fällen von ihm per Rechnung bezahlt. In den meisten Fällen läuft das über einen Zahlungsanbieter (nur, wenn Kunden auf Rechnung und nicht über den Anbieter kaufen). Ich verwende unter 50% meiner zeitlichen Kapazitäten für den Berater, er ist jedoch mein alleiniger "Auftraggeber". Er hat weiterhin weder Kontrolle über meine Arbeitszeiten, noch über meinen Arbeitsprozess. Ich bin da vorkommen frei und muss ihm auch keine Rechenschaft über meine Arbeit vorlegen etc.

Die Frage ist jetzt: besteht hier eine potentielle Scheinselbstständigkeit? Jedes Mal, wenn ein Kunde über Rechnung kauft, kann die Auszahlung meiner Provision nicht über den Zahlungsanbieter stattfinden, sondern muss über Rechnung laufen. Da denken wir beide immer, dass wir Gefahr laufen, dass ich als Scheinselbstständigkeit eingestuft werde.

Ist das nun begründet? Ich weiß, dass ihr hier keine Rechtsberatung geben könnt. Ich freue mich also über eine unabhängige und unverbindliche Meinungsäußerung eurerseits.

Danke im Vorraus und fröhlichen Umsatz

Geld, Rente, Finanzamt, Finanzen, Recht, Selbstständigkeit, Steuern, Unternehmensgründung
Darf ich als normaler Apothekenverkäufer fahrten mit dem Firmenauto verweigern?

Guten Tag,

Ich bin seit 3 Jahren als PTA angestellt in einer Apotheke.

Weil mein Arbeitgeber sich leider nicht an mündliche Absprachen bzgl. Weihnachtsgeld und Boni hält, ist der Unmut im Betrieb leider groß. Eigentlich bin ich immer ein sehr flexibler Mitarbeiter gewesen, doch da wir derzeit auch noch viel zu wenig Personal sind, muss ich verhältnismäßig oft mal ins Auto springen, um Kunden im Umkreis zu beliefern.

Es wird an allen Ecken und Kanten gespart. Oft bin ich mit einem Apotheker den ganzen Nachmittag allein, uns wird einiges abverlangt, auch an Flexibilität und ich bin der Meinung, dass wir uns ein Weihnachtsgeld, welches vom AG mündlich sogar versprochen war, mehr als zusteht. Leider berruft dieser sich jetzt nur noch auf den schriftlichen Arbeitsvertrag.

Ich bin ziemlich verdrossen wegen der Sache mit dem Weihnachtsgeld und habe es eigentlich auch eher immer als mein Entgegenkommen gesehen, dass ich auch bereitwillig war, mal ins Auto zu springen. Im Arbeitsvertrag steht auch nix über zumutbare Tätigkeiten, sondern lediglich, dass ich angestellt bin als PTA. Wenn ich keinen Führerschein hätte, welcher im Arbeitsverhältnis nie gefordert war, dann wäre ich fein raus.

Der Ort ist ziemlich verwinkelt, die Unfallgefahr ist groß. Es lässt sich nirgendwo parken und im Betrieb müssen wir auch noch Knöllchen zahlen, wenn wir uns mal kurz als Lieferwagen abgestellt haben.

Ich bins leid, dass man mir gegenüber keine Zugeständnisse zeigt, obwohl ich eigentlich immer flexibel und bereitwillig auf Anforderungen reagiere, auch wenige Minuten nach Ladenschluss schreibe ich mir nichts auf.

Der Chef ist nie vor Ort (Filialapotheke), mit der Leitung verstehe ich mich gut.

Meine Frage: Wäre es möglich, gleiches mit gleichem zu behandeln und die Botenfahrten einfach zu verweigern?

Autofahren ist schließlich mit deutlichen Risiken für mich und meinen Führerschein verbunden. Im Arbeitsverhältnis wurde es nie ausdrücklich gefordert, allerdings ist man nach 3 Jahren gewohnt, dass ichs halt tue.. (gibts da Probleme bzgl. Gewohnheitsrecht?)

Wenn ich mich weigern würde, wäre der Chef gezwungen, einen Fahrer einzustellen und würde vielleicht mal den Wert seiner Angestellten erkennen, statt einfach immer mehr zu fordern und im Gegenzug nichts zu geben.

Dienstwagen, Führerschein, Recht, Arbeitsvertrag
Bitte hilfen .. habe einen gebraucht Fahrzeug gekauft von Privat V. Der ein riesen Schaden aufweist.. was nun?

Hallo Leute,

Ich hab einen gebrauchtes Auto gekauft was einen Gangschaden hat und die verkäuferin hat es beim Verkauf verschwiegen. Sie hat mir das Auto vor die Haustür gebracht und wegen den Corona Maßnahmen dauerte die Zulassung ca.2 Wochen (wegen Termin) als es zg wurde fiel uns das Problem auf und wir riefen die Verkäuferin an und sie sagte sie hätte doch gesagt das es eine falscheinstellung im Getriebe gäbe und sie sei dafür extra zu 2 Werkstätten gegangen und dabei ist nichts raus gekommen.. Sie hat es uns nicht gesagt, sie sagte nur das sie bei der Werkstatt vor kurzem war und alles sei in Ordnung.. ohne das Getriebe zu erwähnen. Ich sagte ihr das ich es zu einer Werkstatt bringen werde und dann wird geschaut was es für ein Problem hätte.. sie war auch ganz nett und sagte falls es ein Problem gäbe würde sie es zahlen und beseitigen.. wegen covid hat dieser Termin auch wieder 2 Wochen gedauert und da kam raus das der 2. Gang kaputt ist und das dass komplette Getriebe neu gemacht werden müsste (kosten 5 bis 6000€) ich habe darauf hin sie angerufen und sie entschuldigte sich vielmals und sagte das es ihr schrecklich leid tut weil sie nicht gewusst hat das es so ein enorm grosser schaden ist... sie wollte auch das Auto nicht zurück nehmen weil sie die Anzahlung für ihr neues Auto damit gemacht hätte...und sagte am besten klären es unsere Anwälte ab weil sie nicht weiss was sie machen kann.. dann schickt mein Anwalt ihr ein brief und bat sie um einen preis Minderung zurück nahme (mit einer Frist).. sie antwortete sie hätte es erst später gesehen und bat um eine Verlängerung der Frist... dann schrieb ihr Anwalt das ich sie beschimpft hätte und ihr gedroht hätte und dass ich sie nicht mehr telefonisch Kontaktieren soll und das sie von dem Mangel nicht gewusst haben soll.. und das es bei mir aufgetreten sein soll...

(Ich habe sie nicht beleidigt oder bedroht!! Sie lügt!!)dann stand noch ich soll den Fall sein lassen ...

dann wurde noch ein gerichtlicher begutachter eingesetzt der sagte er wäre nicht sicher was genau defekt ist aber es sei etwas defekt aber ob es vorher da war oder später sei nicht feststellbar und dafür werden jetzt Probe Reparaturen angeboten was ich auch möchte.. mein Anwalt sagte zu mir wir müssen beweisen das sie vorher davon gewusst hatte und nicht sie muss es beweisen das sie es nicht gewusst hatte...

Kann irgendwie irgendwer mir sagen was man und wie man sowas beweisen kann?? vllt einer der dass selbe mit erlebt hat

Recht, Schaden

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