Ortsschild Diebstahl im Ausland, welche Folgen?

Hallo,

Ich war bis vor ein paar Tagen im Ausland (Frankreich) und habe aus einer spontanen Idee heraus mit einem Kumpel zusammen dort an einer abgelegenen Straße, irgendwo in einer Mischung aus Wald und Feldern, 2 Ortsschilder (Ein- und Ausfahrt in / aus dem Ort) abmontiert und mitgenommen. Uns ist bewusst, wie dämlich das im Nachhinein ist. Auch wenn es ja wohl kaum eine Gefährdung des Straßenverkehrs darstellt (ist ja kein Tempo-, Stopp-, Vorfahrtsschild, o.Ä.), ist es immerhin Diebstahl und verursacht unnötige Kosten für die Ortschaft o.Ä.

Wir sind uns sehr sicher dabei nicht beobachtet oder gefilmt worden zu sein. Da es am Tag danach sehr stark gewittert (also geregnet) und gehagelt dürften wohl auch kaum noch Fingerabdrücke oder DNA-"Reste" vorhanden sein. Allzu schnell auffallen dürfte es auch nicht, weil darunter ein Tempo-Schild hing, was noch da ist (Ortsschilder werden in Frankreich wie andere Straßenschilder aufgehängt, also es bleibt kein Rahmen o.Ä.) und die Straße ja wie gesagt sehr abgelegen ist. Die Schilder einfach unbemerkt wieder montieren ist leider keine Option, da wir schon wieder zuhause hier in Deutschland sind.

Ich wüsste jetzt gerne, ob man unter den Umständen noch "erwischt" werden kann und falls ja, was für eine Strafe uns drohen würde. Ich kenne mich leider nicht mit französischem Jugendstrafrecht aus (ich bin 14, er 15 Jahre alt).

Vielen Dank schonmal im vorraus!

Diebstahl
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Dienstwagen Selbstbeteiligung bei Vandalismus/Einbruch?

Hallo Community, Ich habe folgendes Problem:

Ich habe einen E-mail meines Arbeitgebers bekommen, in welchem er mir mitteilt:

Hallo (Arbeitnehmer)

ich habe die Rechnung von XXX Leasing zu der Selbstbeteiligung an deinem Einbruch/Diebstahl Schaden am Mietwagen erhalten.

Da sich der Schaden im privaten Umfeld ereignet hat, musst du für die Selbstbeteiligung aufkommen.

Somit gebe ich dir Bescheid, dass der Abzug der Selbstbeteiligung in Höhe von 500 € mit der nächsten Lohnabrechnung erfolgt.

LG

XXX

Ist das Rechtens ? Ich bin von einer Firmenverantstaltung nach Hause/Freundin gefahren und habe mein Fahrzeug sachgemäß abgestellt. Nächsten Tag als ich zur Arbeit fahren wollte war es aufgebrochen und das Lenkrad entwendet.

Muss ich für die 500€ Selbstbeteiligung aufkommen ? Obwohl ich nicht fahrlässig gehandelt habe ?

Firmennutzungsvereinbarung : Nutzungsvertrag für Firmenfahrzeuge mit privater Nutzung

(7) Bei Unfällen auf Privatfahrten ist vom Mitarbeiter ein Entgelt von 500,00 € brutto bei Vollkaskoschäden, bzw. 150,- € brutto bei Teilkaskoschäden als Selbstbeteiligung zu entrichten.

§ VIII Haftung

Der gesamte Fuhrpark der (Firma) ist vollkaskoversichert.

Im Falle grober Fahrlässigkeit und Vorsatzes haftet der Mitarbeiter dem Kaskoversicherer im Umfang von dessen Entschädigungsleistung gemäß § 67 VVG und gegenüber der Firma in voller Höhe der im Nutzungsvertrag unter § I (6) genannten Selbstbeteiligung.

Der Mitarbeiter haftet der (Firma) gegenüber auch für Schäden am Fahrzeug, die durch unsachgemäße Behandlung entstehen und als sogenannte Betriebsschäden von der Kaskoversicherung grundsätzlich ausgenommen sind, z.B. einem Motorschaden wegen ungenügendem Ölstand.

Ferner hat der Mitarbeiter die (Firma) von allen Haftpflichtansprüchen Dritter freizustellen, die wegen seines Verhaltens durch die Kraftfahrzeug Haftpflichtversicherung nicht gedeckt sind. Dies kommt u.a. in Betracht, wenn ein Unfall auf abgefahrene Reifen oder mangelhaften Fahrzeugzustand zurückzuführen ist, ferner, wenn eine Obliegenheit verletzt wird, die bei Eintritt des Versicherungsfalles vom Lenker des Fahrzeugs zu erfüllen gewesen wäre. Zu den Obliegenheitsverletzungen gehört z.B. Fahrerflucht, ungenügende Aufklärung des Versicherers über den Unfallhergang, keine oder unwahre Angaben über Alkoholgenuss, wenn hiernach gefragt wird.

Für die Dauer der privaten Nutzung des Fahrzeuges haftet der Mitarbeiter der (Firma) gegenüber grundsätzlich für alle Schäden am Fahrzeug, die von der Kaskoversicherung nicht erfasst werden. Bei Schäden, die über die Kaskoversicherung regulierbar sind, trägt der Mitarbeiter die vereinbarte Selbstbeteiligung.

Meine Frage nun: Ist diese Regelung rechtmäßig? Ich habe gelesen das "Der AG soll erstmal begründen warum der AN für einen nicht von ihm verursachten Schaden an Firmeneigentum aufkommen soll.

Kratzer -auch mutwillige- gehören mit zum allgemeinen Betriebsrisiko eines Fahrzeugs, wenn der Urheber nicht ermittelt werden kann "

Ist das Rechtens?

Diebstahl, Dienstwagen, Versicherung, Selbstbeteiligung
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An wen müssen wir die Anlage zurück geben?

Mein Bruder hat sich vor einiger Zeit auf Raten von einem Katalog eine hochwertige Musikanlage angeschafft. Leider hat er es "versäumt" überhaupt auch nur eine Rate zu zahlen. Glücklicherweise hat er das Ding auch noch kaputt gemacht, so dass wir es zur Reperatur geben mussten. Wir wussten vorher nicht, dass er die Anlage nicht besitzt bzw. (noch) nicht der Eigentümer war. Mittlerweile geht das Ding wieder und ich hatte sie ihm für einen kleinen Betrag (85€) abgekauft. Er hat sich auch recht schnell wieder von uns abgesetzt (schwierige Familienverhältnisse) und nun haben wir durch mehrere Mahnungen von ihm, die hier noch offen rumlagen alles heraus gefunden. Wir haben uns bereits mit dem Versandunternehemen in Verbindung gesetzt, das das ganze bereits an einen Gerichtsvollzieher weiter geleitet hat. So weit so mies. Nun möchte ich die Anlage zwar gern behalten, aber ich bin mir selbstverständlich darüber bewusst, dass das so definitiv nicht geht. Das Inkassounternehmen weis bereits bescheid, sagte aber die Frist um die Anlage einfach so zurück geben zu können sei bereits verstrichen. Zudem sie ja auch bereits ein mal repatiert werden musste und demnach nicht mehr im neuwertigen Originalzustand ist. Ich habe meinem Bruder eine Frist von drei Monaten zur abholung gesetzt, bin mir aber nicht ganz sicher an wen genau die Anlage jetzt gehen soll. Mein Bruder? Das Unternehmen? Der Gerichtsvollzieher, wenn es dann mal so weit ist? Außerdem wüsste ich gerne, ob ich trotz alldem einen Anspruch auf die Anlage hätte, denn immerhin habe ich dafür ja auch Geld bezahlt. Ich wusste nicht, dass er sie sich quasi erklaut hat, wie gesagt es wurde nicht eine einzigr Rate von ihm abbezahlt. Im internet habe ich jetzt schon einiges dazu gelesen aber ich bin immer noch sehr durcheinander.

Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten!

Diebstahl, Recht, Vertragsrecht, Eigentum
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Geldbeutel gestohlen bekommen, Finder ist Dieb?

Guten Tag,

ich bin Angestellter in einem Discounter. In meiner heutigen Pause habe ich mir etwas Essen mitgenommen. Ich habe beim Obst mein Geldbeutel abgelegt, weil ich volle Hände hatte und vergessen ihn wieder einzustecken. An der Kasse habe ich bemerkt, dass ich meinen Geldbeutel nicht mehr habe. Ich wusste, dass ich ihn nicht im Spint hatte und mit herausgenommen habe. Ich habe überall nachgeguckt und habe ihn nicht mehr gefunden. Dann habe ich mir so schnell wie möglich die Kamera-Aufnahmen angeguckt und habe gesehen, dass ich den Geldbeutel beim Obst liegen gelassen habe und ein paar Minuten später eine Frau in ihre Jacke gesteckt hat. In der Aufzeichnung sieht man aber, dass ich zu spät war und, dass die Frau mit ihrem Mann den Laden wieder verlassen hat. Ich habe die meine Bank-Karte sperren lassen.

Etwas später bekam mein Vater einen Anruf auf das Festnetz von einem Finder. Er hätte den Geldbeutel gefunden und wir könnten ihn bei ihm abholen. Er hat erklärt, dass seine Frau eine Behinderung habe. Sie hätte den Geldbeutel in einem Busch außerhalb des Discounters gesehen, während er Auto gefahren ist. Es war, wie logischerweise gedacht kein Geld mehr im Geldbeutel. Die Kontoauszüge im Extrafach wurden auch herausgenommen.

Nach meiner Arbeit bin ich mit meinem Vater zum Finder gefahren und, als ich ihn das erste Mal gesehen habe war ich mir sicher, dass er nicht der Mann in der Kamera-Aufzeichnung war, dessen Frau den Geldbeutel eingesteckt hat. Der Mann hat einen sehr freundlichen Eindruck gemacht. Seine Frau war aber nicht zu sehen. Wir gaben ihm Finderlohn, weil alle Karten noch drin waren und er sich bei uns gemeldet hat.

Auf der Rückfahrt habe ich meinem Vater das Foto gezeigt und er war sich zu 100% sicher, dass er der Mann war. Er erklärte mir auch, dass der Mann ihm am Telefon gesagt hätte, dass seine Frau eine Behinderung habe. In der Aufzeichnung sieht man, dass die Frau übergewichtig ist und sich am Einkaufswagen beim Laufen gestützt hat. Im Einkaufswagen war ein Stützstock. Die Details treffen zu.

-Frau mit Behinderung
-Mann optisch identisch
-Erklärung zum Fund sehr unrealistisch

Ich bin mir selbst jetzt auch sicher genug, dass er der Mann war auch, wenn er mir zunächst optisch nicht den Eindruck gemacht hat, als wäre er es. Die Kameraaufzeichnungen, sowie Bilder mit klarer Gesichtserkennung habe ich als Beweis gespeichert.

Was kann ich tun? Der Polizei diesen Fall schildern und mit Ihnen zusammen zur Täterin fahren? Anzeige erstatten wegen Diebstahl?

Vielen Dank für die Hilfe!

Geld, Diebstahl
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